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Verhaltenstherapie

gefragt von BELLA64BELLA64 am 11.09.2008 um 13:39 Uhr

Was bringt so eine Therapie? (Wikki und Goggle habe ich gelesen) Vielleicht kann jemand aus eigener Erfahrung was sagen, oder kennt jemanden, der so eine Therapie schon mal gemacht hat. Danke für eure Antworten.

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Therapie x 639 Informieren x 19

DaSu81
beantwortet von DaSu81 am 11. September 2008 13:46
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Wenn jemand in einigen Situationen unangemessen oder "anders" reagiert oder ein Verhalten anders gewünscht wird (vom betroffenen selbst und vom Umfeld), wenn es einfach unpassendes Verhalten ist, wird versucht diese Situationen näher zu betrachten aber das Hauptaugenmerk liegt auf der Änderung dieser Reaktionen/des Verhaltens hin zum "normalen". Die Analyse und das "Warum ist das so?" ist bei Verhaltens-Therapie 2-Rangig. Meistens wird das aber mit Gesprächstherapie verknüpft.


anonym
beantwortet von Lissa am 11. September 2008 13:42
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Hier ein wenig Theorie: http://www.psychiatrie.de/therapien/verhaltenstherapie/

Man lernt neu Verhaltensweisen, mit bestimmten Ereignissen oder Anforderungen umzugehen.

Kommentar von Bbbc403fddae5e3edbb7c8b9ddb47aafsmallBELLA64 am 11. September 2008 13:43

Danke, das ist ein sehr guter Link.

Kommentar von Lissa am 11. September 2008 13:45

Und hier noch einer, der zwar nichts mit einer Thearpie zu tun hat, aber in die gleiche Richtung geht:

est steht aber, dass unsere Gedanken unsere stärkste Macht sind, die wir besitzen. Diese Erkenntnis ist nicht neu, bereits in uralten indischen Weisheitsschriften steht dazu Folgendes sinngemäß zu lesen:

  • Sähe einen Gedanken und Du erntest eine Tat,

  • sähe eine Tat und Du erntest eine Gewohnheit,

  • sähe eine Gewohnheit und Du erntest einen Charakter,

  • sähe einen Charakter und Du erntest Dein Schicksal.

Es ist also schon sehr lange bekannt, dass unsere Lebensqualität direkt von der Qualität unserer Gedanken beeinflusst wird. Unser Gehirn können wir in der Tat als unsere Schicksals-Produktionsmaschine betrachten, für die wir leider keine Bedienungsanleitung bekommen haben.

http://www.businessvillage.de/mag-390_Erfolg-beginnt-im-Kopf--Wie-unsere-Gedanken-unser-Leben-bestimmen.html


Baiana
beantwortet von Baiana am 11. September 2008 13:41
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Das ist sehr abhängig von der Erkrankung oder Störung, die damit therapiert werden soll - pauschal wird man das nicht sagen können, da verschiedene Therapieansätze in unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz kommen und natürlich bei den verschiedenen Menschen unterschiedlich anschlagen.


anonym
beantwortet von doro05 am 11. September 2008 14:10
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Laienhaft formuliert: Verhaltenstherapie ist eine Kurzzeit-Therapie. Es werden keine Kindheitserfahrungen aufgearbeitet, man fängt also nicht bei Adam und Eva an (das geschieht bei einer Langzeit-Therapie). Die Probleme "im Hier und Jetzt" werden besprochen, also die ganz aktuellen Dinge, die die Psyche belasten/belastet haben. Beispiele: Kurzzeit-Therapien können nach einem Selbstmordversuch oder nach einer Trennung vom Partner hilfreich sein.


anonym
beantwortet von newcomer am 11. September 2008 13:41
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bestimmte negative Gedanken werden auf neue Muster umtrainieret


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Auf YouTube bin ich heute auf ein exzellentes Video gestoßen. Darin fasst die Psychotherapeutin Judith Beck die Grundzüge der Verhaltenstherapie zusammen. Außerdem werden Ausschnitte aus einer therapeutischen Sitzung gezeigt, in der Beck mit einer depressiven Patientin Auswege aus ihrer Krankheit erarbeitet.

Auch wenn man natürlich USA-kulturspezifische Abstriche machen muß (”I am sooo glad, that you came…”), bietet das Video eine sehr gute Anschauung darüber, wie Therapeut und Patient in der Verhaltenstherapie gemeinsam arbeiten. Judith Beck ist übrigens die Tochter und Mitarbeiterin von Aaron Beck, Begründer der Verhaltenstherapie, und selbst eine hochgeschätzte Autorin von Fach- und Lehrbüchern zur Verhaltenstherapie.




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