Frage von Maisica,

Verhalten bei epileptischen Anfall?

Wie verhält man sich wenn jmd einen epileptischen Anfall hat?

Antwort von Reiswaffel87,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
  • Zunächst sollte man alles beiseite räumen, an dem sich der Patient verletzen könnte. Also Stühle, Tische, etc. wegräumen oder polstern, falls ersteres nicht möglich ist. Nach Möglichkeit die Uhrzeit des Beginns des Anfalls merken.
  • Den Patienten keinesfalls (!) festhalten oder versuchen ihm etwas in den Mund zu schieben!
  • Unter die Nummer 112 einen Notruf absetzen.
  • Sollte der Anfall vor Eintreffen des Rettungsdienstes enden wird der Patient betreut. Je nach Zustand ggf. auch in die Stabile Seitenlage gelegt.

Ich würde dir ans Herz legen einfach mal einen Erste Hilfe-Kurs zu besuchen. Der Kurs "Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort" beispielsweise dauert nur einen Tag, wird häufig und praktisch überall (ASB, DRK, JUH, MHD, DLRG,...) angeboten, kostet nicht viel und rettet im Ernstfall Leben. Statistisch gesehen muss man am häufigsten Angehörigen helfen. Und grade dann möchte man ja in Erster Hilfe fit sein, oder?

Antwort von hubi75,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

auskrampfen lassen. nicht festhalten, dabei kann es zu verletzungen kommen. zusehen, dass sich der krampfende nicht an umherstehenden sachen verletzt (tisch, stuhl etc.), notruf absetzen und nach dem krampfen atemwege freihalten (stabile seitenlage).

Antwort von Zeobit,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenns nicht der Erste ist abwarten, alles aus dem Weg räumen, was gefährlich werden könnte - der Betroffenen weiß eh selbst, was zu tun ist, sobald der Anfall aufhört. Aber im Zweifel lieber die Rettung rufen.

Antwort von SweetSichel,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

auf keinen fall festhalten, du musst schauen dass er sich nicht selbstverletzt, zB was zwischen zähne einklemmen was nicht splittert oder bricht damit er sich die zunge nicht abbeißt und du darfst ihm keine medikamente verabreichen außer du bist arzt oder notarzt, wenn du genauere sachen wissen willst besuch doch einen erste hilfe kurs da lernt man sowas

Kommentar von Bobolina,

Bloß nichts zwischen die Zähne schieben!!! Die brechen dann unter Umständen ab! Zunge wächst nach, das ist kein Problem.

Kommentar von chiliheadz,

Auf welcher "Rolltreppe" hast du denn den Witz gefunden? Oder hast du selber eine "nachwachsende Zunge"??? Dann bist du jedenfalls nicht von dieser Welt.... oink, oink, blubb (außerirdische Zungenwachsformel)

Kommentar von chiliheadz,

Bobolina, du bringst selbst Notärzten neue medizin bei! Zähne werden NICHT abbrechen, wenn man nicht gerade einen Wetzstahl oder ähnliches nimmt! Ein Holz tut es auch! da dieses nicht entfernt an die Härte der Zähne kommt, jedoch einen Zungenbiß und freien Ausfluss eventueller Flüssigkeiten (Erbrochenem etc.) gewährleisten kann, ist es nicht abwegig, wenn ein erfahrener Helfer diese Hilfe anbietet. mache einmal einen Rettungskurs mit oder belese dich, damit du nicht solche blamablen Kommentare von dir geben mußt um zu zeigen, dass du da bist. Chiliheadz

Kommentar von sigsauer,

blödmann du verbreitest hier gefährliches halbwissen.behalt die tipps für den stammtischwenn du den schss bei nem erste hilfe lehrgang gelernt hast, gute nacht, wo war denn das in der ostzone??

Antwort von renebu123,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

kommt auf das umfeld an. wenn tische oder so in der nähe sind alles weg. und krankenwagen rufen.

Antwort von sigsauer,

mal eine gute frage zunächst ruhig bleiben und den patienten auf keinen fall festhalten wollen, den kopf schütezn notgfalls den körper von harten gegenständen wie tischbeinen, schrankecken an der kleidung wegziehen.den patienten beobachten, ist für die spätere anamese sehr wichtig.klingt der anfall ab, patienten in stabile seitenlage bringen und notarzt rufen falls nicht vorher schon geschehen.

Antwort von Klosett,

Gehe mal zu einer** Selbsthilfegruppe für Anfallskranke** und Frage die mal!

Antwort von Siraaa,

-Alles wegräumen! -nicht festhalten, vorallem nichts in den Mund stecken!! (wird oft falschgemacht, weil man befürchtet, dass der jenige an seiner Zunge ersticken kann oder sich auf die Zunge beißt)...wobei das auf die Zunge beißen tatsächlich oft passiert, aber eindeutig das kleine Übel ist.

Wenn du ihn kennst, oder weißt das er regelmäig anfälle hat und die auch nie wirklich schlimm ausgehen, dann brauchst du auch keinen RTW rufen. In dr Regel hört ein Anfall nach 2-3 Minuten auf, es kommt selten vor, dass daraus ein "Status Epilepticus" ensteht. Das bedeutet, dass entweder in sehr kurzer Zeit die Anfälle imer wieder hintereinander kommen, oder dass ein Anfall einfach nicht aufhört. Dann kann durchaus Lebensgefahr bestehen und dann muss in jedem Fall ein Notarzt gerufen werden.

Außerdem: Wenn man direkt nach dem Krampf noch nicht ansprechbar ist, ist das auch nicht ungewöhnlich. Bei mir ist es z.B. immer so, dass ich kurz nach dem Krampf in der Lage bin etwas zu sagen (bsp. dass mir was wehtut) danach aber wieder für ne knappe viertelstunde nicht ansprechbar bin. An alles was vorher passiert ist, kann ch mich dann auch nicht errinern. lg siraaa

Kommentar von sigsauer,

sehr richtig, dem ist nichts hinzuzufügen!

Antwort von Paula25,

Also nochmal. Niemals was in den Mund schieben auch kein Holz weil der Speichel besser ablaufen kann. Lach. Das ist veraltet. Soetwas schadet nur. Was meint ihr wie ein Epileptiker krampft? Erst kommt der tonische Krampf. Ein kurzer Schrei und er fällt zu Boden. Er streckt sich nach hinten und überstreckt seinen Kopf, kann sich dabei auch aufbeugen jeh nach Anfall. Der Kiefer ist so verkrampft, dass man nicht am innern des Mundes heran kommt. Hast du vorher deine Finger dazwischen, kann der Betroffene sie abbeißen, solch eine Kraft sitzt dahinter. Ein Zungenbiss ist nicht so schlimm und binnen 2 Tage wieder abgeheilt. Und der Betroffenen weiß hinter auch nicht mehr was er machen muss, weil er in einen Termalschlaf - Tiefschlaf fällt und hinterher keine Erinnerung mehr an einen Anfall hat. Zudem ist er wenn er noch wach ist nicht bewusstseinsklar und oft nicht ansprechbar. Na ihr habt Erfahrungen. Man man.

Ich will will nich die Oberschlaue sein, aber ich bin Diplom Psychologin und habe meine Diplomarbeit mit dem Thema Epilepsie abgeschlossen, zudem einen Sohn mit Epilepsie. Ich kenne so ziemlich alles darüber, alle Formen von Anfällen,viele Medikamente und weiß genau was ich zu tun habe. Und es ist meistens harmloser als es aussieht. Ich habe eben nur detaillierter geschrieben. Es gibt auch Psychogene Anfälle die mit Epilepsie nichts zu tun haben. Woran man das unterscheidet? An den Zuckungen sie zucken nicht, sie schlagen oder rudern mit den Armen und vergessen oft die Beine mit zu bewegen.Wenn jemand sspricht:,, Die Beine krampfen weniger, "dann plötzlich schlagen die beine auch schlimmer. Psychogene Kranke beißen sich niemals auf die Zunge, nässen nicht ein, die Anfälle dauern extrem lange, er atmet gut und wird nicht blau im Gesicht, er schwitzt nicht und daqs wichtigste woran man einen echten Anfall erkennt sind die Pupillen. Sind sie normal klein und regieren auf Licht - Mit Taschenlampe, Feuerzeug kontrollieren, dann ist es kein echter Anfall. Diese Patienten suchen Aufmerksamkeit, und stürzen nicht hin, sie gleiten vorsichtig zu Boden. Man sollte diese einfach ignorieren. Denn sie verletzen sich nicht. Hören sie auf herum zu schlagen sind sie oft überrascht, dass sie erwacht sind. Sie sprechen gerne und viel über ihre Krankheit. Ein echt Betroffener ist still und schämt sich seiner Krankheit. LG: Paula

Antwort von Paula25,

An Maisika. Zuerst einmal Ruhe bewahren. Den Krampfenden beobachten. Er stüzt bei Grand- Mal Anfällen zu Boden. Er muss sofort in die Seitenlage gelegt werden. Dann alles was ihn verletzen könnte aus dem Weg räumen, Deine Hand unter seinem Kopf halten, weil der Kopf auf dem Boden aufschlägt solange er krampft. Die Beine übereinander legen. So sie die Kloniken nicht so stark. Er könnte sich sonst im Anfall umdrehen. Nachsehen ob er eine Verletzung hat. Niemals etwas in den Mund schieben. Das ist 18tes Jahrhundert dieser Beißkeil. Damit kannst du denjenigen den Kiefer brechen, Zähne abbrechen oder wenn derjenige eine Zahnprothese trägt diese weit im Hals schieben sodass er ersticken könnte. Aufpassen wenn der Speichel fließt, dass der Betroffene sich nicht verschluckt. Immer den Mund abwischen, auch wenn Blut dabei ist -Zungenbiss. Uhrzeit merken wie lange der Anfall dauert. Dauert er länger als 5 Minuten dann Notarzt rufen. Dann besteht Lebensgefahr. Oder wenn mehrere Anfälle folgen.Genau beobachten wie der Anfall aussah, da es so viele verschiedene anfälle gibt. So kann der Arzt ungefähr abschätzen ob es sich um einen generalisierten oder fokalen anfall handelte. Bleibt es bei einem Anfall der in der Regel nach 2-3 Minuten vorbei ist, ist es nicht erforderlich einen Krankenwagen zu rufen. Ist der Anfall vorbei, die Person nach Namen fragen um zu sehen, ob die Perso wieder klar da ist. Manchesmal erbrechen sie nach einem Anfall oder nässen ein, Zungenbiss. Den Betroffenen dann frage, ob du ihn nach Hause begleiten kannst oder Taxi, Familie anrufen. Ist die Person verwirrt und kann nicht richtig antworten, dann immer einen Arzt rufen. Man sieht es ach an den Pupillen. Die sind im Anfall ganz weit und reagieren nicht auf Licht. Das kann auch nach dem Anfall für eine Weile so bleiben. Ist nur eine Pupille erweitert, besteht die Gefahr einer Gehirnblutung mit Lebensgefahr. Dann Arzt rufen. Will der Betroffene keine Hilfe oder ist aggresiv, ihn laufen lassen aber hinter her gehen. Meistens schlafen sie sofort und sind nicht erweckbar. Auch dann einen Arzt rufen, weil man sojemanden nicht einfach auf der Strasse liegen lässt.

Will der Betroffene alleine nach Hause und kann erzählen wo er wohnt, dann kannst du die Person gehen lassen. Fresthalten niemals. Person kann aggressiv werden und um sich schlagen was die Person hinterher nicht mehr weisst. Ist die Person unauffällig, die Person nur anbieten nach Hause zu bringen.Ist die Person jedoch verwirrt oder gar geistig behindert immer einen Arzt rufen, weil dann die Person hilflos ist. LG: Paula

Kommentar von sigsauer,

seid ihr alle bescheuert? man kann doch niemanden sich selbst überlassen der gerade einen anfall hatte!

Antwort von chiliheadz,

Einiges ist ganz richtig, anderes total daneben! Bei Fragen diesbezüglicher Art verweise ich immer gerne auf Menschen, die betroffen sind oder aber große Erfahrung auf diesem Gebiet mitbringen. Wer ausführlich beraten und aufgeklärt werden will, der kann das hier haben: http://forum.epilepsie-netz.de/index.php?topic=6008.0 Mehr möchte ich hier nicht dazu äußern, da ich sonst teilweise durch "Lachkrämpfen" krampfe oder das Heulen bekomme.... Chiliheadz.

Antwort von Karl478,

ruhe bewahren und aufpassen das sie sich nicht verletzt.

Antwort von Ceyhun,

Zuerst einmal Ruhe bewahren und den Person gegen umfallen z.B. Sitzen und Halten in Sicherheit bringen. Auskrampfen lassen und abwarten bis es vorbei ist. Auch immer wieder mal ansprechen. Ein Anfall dauert auch nicht sehr lang. Es gibt manche Anfälle die dauern zehn bis zwanzig Minuten.

Kommentar von chiliheadz,

Falsch! Festhalten GG, wo hast du denn diese "Weisheiten" afgeschnappt? Lese und bilde dich: http://forum.epilepsie-netz.de/index.php?topic=6008.0 Chiliheadz.

Kommentar von sigsauer,

manche können nicht selbsständig lesen und glauben das was sie im fernsehen hören, oder der gute onkel im weissen kittel aus der blödzeitung vorliest!

Antwort von pebbles1,

alles aus dem weg räumen woran er sich verletzen könnte nicht festhalten- kann zu verletzungen führen

auskrampfen lassen. evtl ein krampfmedikament( Z.B. diazepam) geben aber nicht einfach so sondern nur, wenn derjenige die anweisung gegeben hat das zu tun.

hört der kampf nicht auf und der patient fällt in einen sogenannten status ( lange andauerender krapf mit immer wiedkehrenden zuckungen) arzt rufen

Kommentar von Chris112,

Bei einem Grand-Mal-Anfall gibt der dir aber nicht mehr die Anweisung dazu?!

Kommentar von pebbles1,

nein aber wenn jemand in meinem umfeld grand mal anfälle hat dann weiß ich das meistens und dann kann der das vorher schon mitteilen.

Kommentar von chiliheadz,

... und ersticken, während du versuchst während des anfalls tabletten und Wasser "einzuflößen"???? DU hast jedenfalls noch keinen "Grand-Mal-Anfall" betreut! Chiliheadz.

Antwort von BeatMe,

schnapp dir schnell n kissen und legs untern den kopf oder pack das opfer unter die schulern und heb sie an damit der kopf/bzw. das hirn nich beschädigt werden

Kommentar von Chris112,

Man fasst den Patienten nicht an. >.>

Antwort von Ridago94,

ich glaube man kann da nur den notarzt rufen

Kommentar von bxxxxxxxxxxxx,

Daumen RUNTER!

Kommentar von evaness,

Der epileptische Anfall geht auch wieder vorbei. Epileptiker haben das öfter.

Da kommt nicht jedesmal der Notarzt. Wenn man den Betroffenen nicht kennt,

kann man ihn zur Sicherheit rufen, damit einem keine unterlassene Hilfeleistung

vorgeworfen werden kann, falls etwas passiert. Aber normalerweise passiert dabei nichts.

Kommentar von Reiswaffel87,

Das ist aber nur von Interesse, wenn man den Patienten kennt und selbst dann wäre ich mit der Entscheidung vorsichtig. Ist das nicht der Fall sollte man sofort einen Notruf absetzen. Zu Beginn des Ereignisses kann man schließlich nicht wissen, ob der Anfall von alleine endet oder nicht.

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