Vergewaltigt vom eigenen Vater?

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17 Antworten

Mit dem Psychologen reden auf jeden Fall. Ob eine Anzeige nach so langer Zeit und in Anbetracht was bringt kann ich dir nicht sagen.

Dein Psychologe weiß da sicher Rat. Ich kann mich an die erste Frage erinnern. Da gings darum > Bin ich mißbraucht worden < richtig? Ja ich glaube das war sie.

Ich weiß nicht wie sich das verhält wenn das so lange her ist deshalb erstmal mit dem Psychologen reden. Es steht dann Aussage gegen Aussage.

Hilfreich ist das Urteil wo er verurteilt wurde. Damit hast du etwas in der Hand. Versuche ein ruhiges Gespräch mit deiner Mutter zu führen. Leider ist es oft so, dass die das nicht glauben wollen. Ich hoffe das ist bei dir nicht so

Es tut mir sehr leid und ich hoffe, dass dir geholfen werden kann. Nicht du mußt dich schmutzig fühlen sondern er, er ganz allein. Alles Gute

Rede mit dem Psychologen, das wird dir sicher helfen und ich hoffe, dass eine Anzeige auch nach der Zeit noch etwas bringen kann, denn das was dein Vater mit dir gemacht hat, ist nicht in Ordnung! Es hört sich wirklich so an, als hätte er dich angefasst und das tut mir sehr leid für dich

"mit 9 Jahren hatte ich eine starke Blutung...vaginale Risse"

 Wenn das Nicht-erinnern als Beweis angesehen wird, das etwas schreckliches Geschehen ist (Verdrängung), kann dies zu falschen Erinnerungen führen (false memory syndrome, Erinnerungsverfälschung).
Leider machen manche Psychiater da sogar noch mit, als ob es traumatische Erinnerungen gäbe die man erst verdrängt und dann sich wieder daran erinnern kann.


Viel schwieriger wird es, herauszufinden was im Kleinkindalter geschah, da sind tatsächlich viele Erinnerungen weg, ein Rekonstruieren leider jedoch kaum möglich da deine Erwartungshaltung/Ängste das Ergebnis beeinflussen (selbsterfüllende Prophezeiung). Die Darstellungen auf den Bildern sind aber ein guter Ansatzpunkt.

Du kannst dich an das Spiel erinnern, das dein Vater den Penis in dich gesteckt hat. Das war schon alles, mehr kommt nicht.

Sprich mit deinem Psychologen, nimm die Bilder mit. Er bzw sie sollten Notfallstellen für dich haben, an die du dich wenden kannst.
Ansonsten geh zur Polizei, nimm eine Vertrauensperson deiner Wahl mit oder allein - je wie du dich wohler fühlst - und sieh, was sich dort machen lässt.

Was du erzählst hört sich nach sehr ernsten Problemen an. 

Du solltest deinem Therapeuten / Psychologen davon erzählen er wird dir da sicher fachmännische Hilfe leisten können. 

Kommentar von dieleere
07.09.2016, 11:20

Dankeschön! Ich werde mich meinem Psychologen definitv anvertrauen.

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Waren keine Antworten bei deiner letzten Frage?
Die einzige Frage die ich in langen Text lese ist:

"Was könnte ich denn nun machen?"

Red mit deinem Psychologen
Deiner Mutter
Oder der Polizei

Aber dein erster Schritt ist dir einen GF acc zu machen und nach der Meinung fremder zu fragen?

Also ich würde ganz klar anders reagieren,
Vielleicht ist es auch nur ein Troll von vielen
Was dann für dich sehr beschämend wäre
Wenn es aber wirklich so ist dann auch die echte Hilfe (siehe oben)

Ein vaginal riss eines klein Kindes
Das wurde bei dir diagnostiziert?
Und keiner hat fragen gestellt?

Besprich das mit Deinem Psychologen, und wenn es Beweise für den Verdacht des sexuellen Missbrauchs geben sollte, stell einen Antrag bei Deinem Versorgungsamt nach dem Sozialen Entschädigungsrecht. Denn die gesundheitlichen Spätfolgen müssen therapiert werden, und über die Anerkennung und Übernahme der Heilkosten entscheidet dann auch das Versorgungsamt.

http://www.bmas.de/DE/Themen/Soziale-Sicherung/Soziale-Entschaedigung/Opferentschaedigungsrecht/oeg.html;jsessionid=A46B4E9B8669B6B0EC5B56C92D7C8932

Öhm ich würde den anzeigen, zum Jugendamt gehen dort die Situation erklären, dass du es nicht aufgrund dieser Sache nicht mehr aushälst und mit deiner Mutter alleine drüber reden und nochmal mit deinem Psychologen.

https://www.gutefrage.net/frage/wohin-wenn-man-von-dem-eigenen-vater-vergewaltigt-wurde?foundIn=list-answers-by-user#answer-220718916

Ich antworte dir genau das gleiche noch mal; denn möglicherweise sind es nur Anschuldigungen oder trügerische Erinnerungen (ohne dir was zu unterstellen oder über die Richtigkeit zu urteilen, denn das was du nennst sind nur Vermutungen):

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Als erstes empfehle ich dir mit einer örtlichen Frauenberatungsstelle Kontakt aufzunehmen.

Als zweites wird wohl ein psychologisches Gespräche (oder mehrere) erfolgen, um den Tatverdacht zu bestätigen oder zu widerlegen. (Ergänzung: dieser wird mittels den Gesprächen eruieren, wie hoch der Wahrheitsgehalt ist und das mit dir das traumatische Erlebnis gemeinsam verarbeiten)

In einem dritten Schritt, wird im Falle der Bestätigung wohl die Staatsanwaltschaft eingeschaltet und die entscheidet anhand der Beweislage, wie weiter verfahren wird.

Alternativ kannst du auch sofort zum Jugendamt gehen...


Zeichnungen beweisen garnix und in dem alter können sich gedanken verfälschen wie ein anderer user schon gesagt hat. Wenn du dich nicht erinnern kannst können falsche gedanken enstehen. Ich zweifel an deiner geschichte weil es ist schon richtig dass das gehirn solche sachen verdrängt und man sich nicht erinnern kann, in einem alter von 9 kommt sowas aber selten vor. Bei den meisten im alter zwischen 0-6 jahren. Du solltest vorsichtig mit deinen Anschuldigungen gegenüber deinem vater sein!

ich empfehle dir, alles dem Psychologen zu erklähren, das hilft, und er kann auch am besten schauen, dass du weg von zu hause darfst / kannst / kommst.

Dir wurde doch schon gestern gesagt, dass du dich in psychologische Behandlung begeben sollst. Und wenn du bereits in Behandlung bist, dann ist es natürlich naheliegend, diesem das ebenfalls zu erzählen. 

In der Regel habe diese dann auch entsprechende Kontakte um dir da weiterhelfen zu können. Jugendamt etc. kann auch beim Auszug von zu Hause helfen. 

Das ist sehr schlimm. Ich würde das deiner Therapeutin anvertrauen. Sie hat Schweigepflicht. Hast du in deinem Umfeld einem Menschen, dem du 100%ig vertraust und weißt, dass er oder sie zu dir hält? Vielleicht kannst du dich ans Jugendamt wenden.

Du hast doch gestern schon viele gute Tipps gekriegt.

Wenn Du eh einen termin beim Psycholgogen hast,d ann sprich das hier mit ihm an.

Er ist doch ein Fachmann für so was und wer,w enn nicht so jemand, soll Dir helfen können?

Wie gesagt, die gestrigen Tipp gelten darüber hinaus auch.

Wenn Du meinst, Du bringst das nicht raus.. Du könntest diese Fragen hier ausdrucken jund dem Psychologen vorlegen? "Ich hab da noch ein Problem.. es fällt mir schwer, darüber zu sprechen.. ich habe das mal aufgeschrieben.."

Vielleicht fällt Dir der Einstieg dann leichter.

Alles Gute!

Kommentar von dieleere
07.09.2016, 11:25

Dankeschön, ich glaube ich werde das ausdrucken. Ich bekomme kaum ein Wort heraus wenn ich darüber reden soll..

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Das ist genau ein Fall für die Psychotherapie, dort gehört das Thema aufgearbeitet, wo denn sonst, wenn nicht beim Therapeuten!

Das ist mal krass!

Da du dich schon in psychologischer Betreuung befindest, würde ich dieses Thema auf jeden Fall ansprechen. Der Betreuer hat ausserdem eine Schweigepflicht.

Der Psychologe kann dir bestimmt guten und professionellen Rat geben. Hast du (nebst deinen Eltern) noch andere Bezugspersonen (Freunde, Geschwister...) denen du evtl. diese Geschichte erzählen könntest, damit sie dich etwas Unterstützen können?

Ist auf jeden Fall ein krasses Thema. Mach das was du für richtig hälst

-Mfg

Das ist natürlich eine sehr schwierige Frage. Als Laie auch nur schwer zu beantworten. Wenn du aber schon einen Termin bei einem Psyschologen hast, solltest du dieses Thema unbedingt ansprechen. Da musst du für dich Klarheit finden. Ausziehen ist zwar eine Lösung aber das ändert nichts an dem Problem, das dich belastet. Auch kann der Pschyschologe dein anderes , nic ht geschildertes Problem besser einordnen.

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