Sich an etwas erinnern heißt nichts anderes, als dem Gehirn eine gespeicherte Information wieder zu entlocken. Gespeichert ist dort viel mehr, als Du Dir vorstellen kannst (bildlich gesprochen...), die Frage ist, wie Du an die vergrabenen Infos wieder herankommst. Da das Gehirn Informationen auf vielfältige Weise verknüpft (Sinneseindrücke, logischer Zusammenhang, äußere Umstände), ist es auch möglich, die Infos auf vielfältige Weise wieder hervorzukramen.
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Beim Lernen kann man das gut nutzen. Eine Studentin erzählt mir, dass sie spazierengehend für ihre Prüfungen lernt: Für jede Vorlesung, die sie lernen muss, hat sie einen Spaziergang durch die Stadt, durch den Park, am Fluss entlang. Und sie hat ein bestimmtes Geh- und Lesetempo, sodass sie dieselbe Informatien immer an derselben Stelle liest und verarbeitet. Also zum Beispiel Sokrates am Parkeingang, Platon vom Springbrunnen mit zum Kinderspielplatz, Aristoteles an der vollgesch... Hundewiese.
Wenn sie die Infos nun in der Prüfung abrufen will, dann weiß sie ganz schnell, an welchen Punkt des Spaziergangs sie denken muss - und das Gehirn liefert ihr alle zu diesem Ort gespeicherten Infos: dass beim Kinderspielplatz die rote Rutsche neu ist, dass gestern zwei Kinder im Sandkasten gestritten haben, dass Platon eine metaphysische und gnoseologische Zäsur vornahm, dass immer zwei Männer auf der Bank am Spielplatz Schach spielen, dass Platon die Reinkarnationsideen von den Pytagoreern aufnahme usw.
ist aber schon komisch das es immer wieder klappt.....wäre mal was für galileo
schreib mal hin DH