expertin am 06.10.2007 um 19:34 Uhr

Es gab ein alte Studentenlied über einen sehr aktiven jungen Mann, der jedoch das Pech hatte, daß dies zu Folgen führte; worauf er unfroh reagierte.
In dem Lied wird das mit der folgenden Zeile dargestellt:
"... dann hat er seinen Hosenstall
Verdammt und zugenäht."
Das wort "verflixt" wiederum ist ein Euphemismus für "verdammt".
Gefunden unter:
http://www.wer-weiss-was.de/theme197/article3202447.html
Ursprünglich hieß das auch: "Verflucht und zugenäht!"
Und das ist der letzte Vers eines Liedes von einem Schneider, dessen Frau alljährlich eines Kindes genas. Bis der Schneider:
"... das Loch verflucht und zugenäht!" hat
Die Redewendung hat vermutlich einen Bezug zu einer Stelle in einem Studentenlied: "...da hab ich meinen Hosenlatz verflucht und zugenäht".
Nach einer anderen Deutung stammt der Ausruf "Verflucht und zugenäht!" vom studentischen Fechten, wenn ein Beteiligter einen schweren Schmiss erhielt, der sofort genäht werden mußte.
"Verflixt" ist ein anderer, beschönigender Ausdruck (Euphemsmus) für "verflucht". Die leichte Abwandlung geht auf Tabuvorstellungen zurück, etwas Böses (Fluch) nur indirekt auszusprechen.