Hallo zusammen,
wie schätzt ihr das Verhältnis von Einkommen zu den Lebenshaltungskosten in unserem Land ein? Kommt ihr über die Runden oder darf´s ein bißchen mehr sein? Oder schöpft ihr gar aus dem Vollen?
Mit freundlichen Grüßen
Larmid

... obwohl es Dich überhaupt nix angeht! ;-))

Egal wie viel man hat, es wird für den Unzufriedenen immer zuwenig sein.

Pauschal für Deutschland kann man das kaum beantworten. Vielen gehts zu gut und wesentlich mehr Menschen gehts eher schlecht. So funktioniert wohl Markwirtschaft!? Persönlich komme ich zurecht.

Wir arbeiten beide, jeder von uns überarbeitet sich nur dann, wenn er muss. Ich kann mir seit ein paar Jahren aussuchen, ob ich auch einmal ein Angebot ablehne, wir haben eine schöne Wohnung mit Balkon und Aussicht, immer gut zu essen und fahre 1x im Jahr für 3 Wochen in den Urlaub. Uns gehht es gut - wir kommen mit unserem Geld +/- null aus. Irgendwann wird es vielleicht auch einmal anders sein - aber da lassen wir uns keine grauen Haare wachsen.
Das kann man nicht pauschalisieren denke ich. Kommt auf die Ansprüche und den Job an. Mein Freund arbeitet im Security-Bereich (3 Schicht) und sein Verdienst ist einfach lächerlich. Vor allem wenn man bedenkt, dass er für andere seinen A... hinhält. Eine Familie alleine ernähren geht mit dem bisschen, was er bekommt nicht...

Das ist ja wesentlich auch ein Frage Deiner Ansprüche.
Wenn im Rahmen Deiner Lebenshaltungskosten auch ein Pferd gefüttert und ein Ferrari und eine Yacht unterhalten werden müssen, dann kann es natürlich leicht "eng" werden.

bei uns ist es eng geworden, seit ich durch die geburt unseres sohnes nicht mehr arbeiten gehe. vorher sind wir prima ausgekommen. da er im september 3 wird und in den kindergarten kommt, hoffe ich, das ich dann wieder einen job finde, der uns das was fehlt einbringt. mehr will ich gar nicht. nur so ist es deffintiv zu wenig und das "rote loch" auf dem konto wächst genauso schnell wie unser sohn! in meinen alten job kann ich leider nicht zurück, da mein arbeitsvertrag befristet war und dieser wegen der schwangerschaft natürlich nicht verlängert wurde. suche schon lange teilzeit-job, aber leider erfolglos.
Auf Grund des Hauses könnte es noch ein bißchen mehr sein.

*g * wenn man nach der Schule Nachhilfe für einen Hungerlohn gibt...;-)
Aber ich verdiene ja auch nicht schlecht. Allerdings leiste ich dafür sehr viel und arbeite oft mehr als 10 Stunden am Tag und das bei einer 6Tage-Woche.
Zur zeit jedenfalls, es war schonmal besser.
Habe mich daran gewöhnt mit wenig auszukommen. Mein Sohn beklagt sich auch nicht, wenn nicht gleich jeder Wunsch in Erfüllung geht.

Zur Zeit ist es leider etwas knapp, weil andauernd was kaputt ging oder ein Tier krank wurde, aber ich bin mal optimistisch, dass es wieder besser wird.

Ich stelle keine großen Ansprüche, habe jedoch einige Mühe über die Runden zu kommen ;-((

Da ich selbstständig bin, ist es mal so/ mal so.Je nach Auftragslage.
Ich glaube, dass die meisten auch mit mehr Geld nicht so klar kommen würden wie sie denken...

Aber es könnte ja immer ein "wenig" mehr sein!
Ich verdiene zwar recht gut, aber man hat ja viele Ausgaben, die in den letzten Jahren stark angestiegen sind (Euroumstellung, Strom, Wasser, Benzin, Lebensmittel ...) und die auch noch weiter ansteigen werden, also habe ich noch genug, aber irgendwann ist Schluss. P.S.: Wir sind ein 4-Personenhaushalt und ich habe auf der Plus-Seite einen mtl. Geldeingang von ca. 2800 Euro.