Verdient man als Professor für Geschichte 2000 € netto (interessiere mich sehr für Geschichte, hab aber Angst, nicht genug damit zu verdienen)?

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8 Antworten

Ich glaube, der bestverdienende Historiker ist kein Professor.

Das dürfte Guido Knopp sein. Aber er ist nicht der einzige Historiker beim Fernsehen. Auch Zeitungen beschäftigen Historiker. Oder Beratung bei Filmen.

Es kommt auch darauf an, was Du als Historiker gerne machen möchtest. Ausgrabungen usw. das geht nur über Universitäten. Drehbücher Schreiben für solche Filme, wie man sie auf Phoenix, Arte usw. sehen kann. 

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http://oeffentlicher-dienst.info/beamte/he/

die Besoldungsgruppen mit W sind Hochschulprofessoren... Gehalt hängt vom Alter (Dienstaltersstufe) ab und im Lauf der Karriere wird man vermutlich befördert.

Aber im Gegensatz zu vielen anderen Beamten sind Nebentätigkeiten und -Einnahmen üblich und erlaubt, Bücher schreiben, Vorträge halten, andere Fachrichtungen sind allerdings besser dran, die können "nebenbei" noch eine Klinik leiten oder Grosskonzerne beraten. 

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Kommentar von Brutalo1996
02.08.2016, 22:40

Aber mit Geschichte kannst nirgendwo was anfangen ausser an lehrinstitutionen

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Im Vergleich zur freien Wirtschaft mutet das Gehalt von Professoren eher bescheiden an: Einsteiger erhalten als Juniorprofessor in der Vergütungsgruppe W1 eine Grundvergütung von 3.405 € - 3.650 € pro Monat (je nach Bundesland). Die weitere Gehaltsentwicklung führt über die Besoldungsgruppe W2 (West: 3.890 €, Ost: 3.598 €) in die Gruppe W3 (bis zu 5.064 €). Hinzu kommen Familienzuschläge (bei Heirat und Kindern) und leistungsabhängige Prämien, die bis zu 900 € pro Monat betragen können. Aufgrund des Beamtenstatus und der damit einhergehenden Befreiung von Sozialversicherungsbeiträgen verdient ein Hochschulprofessor netto schätzungsweise zwischen 3.000 € und 4.000 € pro Monat. Führungskräfte in der Wissenschaft profitieren darüber hinaus von einer „großzügigen Beamtenversorgung" bei Pensionen und Krankenversicherung.

Nach dem Urteil des Bundesverfassungerichtes vom 14. Februar 2012 ist eine Neuregelung der Professorenbesoldung notwendig geworden. Der Gesetzgeber hat in dem Professorenbesoldungsneuregelungsgesetz festgelegt, dass die Bemessung des Grundgehaltes der Professorinnen und Professoren in den Besoldungsgruppen W2 und W3 in Stufen (Erfahrungszeiten jeweils sieben Jahre) zu erfolgen hat.

 

 

Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren mit habilitationsäquivalenter Qualifikation erhalten das Grundgehalt der Besoldungsgruppe W1 und sind von Leistungszulagen ausgenommen. Professoren an Fachhochschulen, Hochschulen für Musik, Kunst und Theater, Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen werden nach den Besoldungsgruppen W2 und W3 vergütet.

 


Doch Geld ist nicht alles - eine Professur bietet interessante Aufgabenstellungen und hohe Freiheitsgrade. Letztere können auch für Nebentätigkeiten wie z.B. Beratungsaufträge aus der Wirtschaft genutzt werden, die engagierten deutschen Professoren im Durchschnitt noch einmal geschätzte 20.000 € bis 30.000 € jährlich an zusätzlichen Einnahmen bringen. Grundsätzlich dürfen deutsche Professoren durch Nebentätigkeiten unbeschränkt hinzuverdienen.



Quellen: Bundesbesoldungsgesetz, Wikipedia, Der Tagesspiegel, Forschung & Lehre


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WENN du es schaffst Professor zu werden verdienst du sogar mehr als 2.000 € netto.

Mit viel Glück schaffst das bis du 40 bist.

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Und was würdest Du nach 11:00 Uhr Morgens machen?
Als Prof. klingelt schon mehr in der Kasse.

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als professor solltest du ein wenig mehr als 2000 netto reinholen....

4000 - 6000 euro brutto ist eher realistisch und dann deine jeweiligen abzüge....

2000 netto .... hahaha

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Sollte klappen. Alles Gute für deine Pläne!

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JEDER angestellte Professur verdient über 5000 Euro im Monat

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Kommentar von adabei
03.08.2016, 16:37

Ich denke der Fragesteller kommt aus Österreich und meint keinen Professor an der Uni sondern einen ganz normalen Geschichtslehrer an einer weiterbildenden Schule.

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