Verdienst in Deutschland viel zu wenig?

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16 Antworten

Das Problem ist, dass viele Leute denken Durchschnitt sei das gleiche wie Median.

Ein Durchschnitt bedeutet nicht dass die Hälfte der Gruppe auf die sich der Durchschnitt bezieht über diesem liegen und folglich die Hälfte drunter.

Ein paar wenige Menschen mit extrem hohem Einkommen (z.B. Profifußballer), erfolgreiche Unternehmer, Privatiers, etc. ziehen die Summe weiter nach oben als die finanzielle Unterschicht diese wieder nach unten korrigiert, sind aber von der Anzahl an Menschen die dieser zuzuordnen sind viel wenier.

Auch ist bei einem gesamtdeutschen Durchschnitt auch kein regionaler Unterschied zu sehen. Hier am linken Niederrhein kommst du mit 1.500,- € Netto weiter, als in München Innenstadt. Dafür gibt es auch Regionen die ebenso erstaunt hier rüber schauen.

Von vielen höre ich das die viel zu wenig verdienen und Schulden haben
oder was meint ihr, sind das lügen mit 3000€

Die Mehrheit der Menschen, die ich beruflich (als Kunden) wie privat kennen lernen durfte sind nicht unbedingt besonders gut im Verwalten, Anlegen, Rationieren und Vermehren ihres eigenen Vermögens.

Jede Einkommensteigerung wird meist direkt umgesetzt in einer etwa gleich große Steigerung der Lebenshaltungskosten. Größere Wohnung, größere Karre, mehr Elektronik, bessere Elektronik, etc.

Der Korridor an liquiden Mittlen bleibt aber gleich oder wird kleiner.

Dies wird befeuert durch das von Generation zu Generation, vor allem in der Mittelschicht fortgetragene Märchen vom sicheren Job und den eigenen vier Wänden (mit Geld von der Bank).

Kommen dazu noch "Konsumschulden", wie z.B. eine Autofinanzierung, die Küche am besten auch und wo wir gleich dabei sind, den nächsten Urlaub. Handy sowieso, dann liegt im Grunde nichts anderes vor als die moderne Form der Sklaverei. Komplette Abhängigkeit davon jeden Monat eine gewisse Summe X zu eriwrtschaften, nicht um den eigenen Kühlschrank zu füllen, sondern um die Gläubiger ruhig zu stellen für weitere 30 Tage.

Also ich verdiene keine 3000 € weit unter

Wenn dich das stört musst du was verändern. Weiterbildung, Nebenbeschäftigung, etc.

Ich verdiene (Gewinn vor Steuern und KV/PV runtergrbochen) besagte 3.000,- € etwa pro Woche. Zugefallen ist mir das auch nicht.

Aber nur meckern und sich beschweren bringt nichts. Veränderung fängt  immer in einem selbst an.

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Kommentar von eccojohn
30.08.2016, 01:50

3.000 € die Woche - laß mich raten ! 

Ganz ehrlicher Bundestagsabgeordneter mit mäßig bezahltem Neben-Job ? 

Aber nur meckern und sich beschweren bringt nichts. Veränderung fängt immer in einem selbst an.

Also sind 99 % aller Beschäftigten zu doof das zu erkennen - sind zu ehrlich - zu gewissenhaft - zu rüchsichtsvoll - zu unbestechlich - zu linientreu und und und..?

ABER: Die Erklärung zum Durchschnittsverdienst, die passt exakt !!

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Kommentar von lesterb42
30.08.2016, 07:29

Bei 3.000 €/Woche bekommt man doch wohl schon Schwierigkeiten, das sinnvoll auszugeben oder?

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Der Durchschnittsverdienst bedeutet, dass es nicht die Realität spiegelt. Denn da werden alle Gehälter von minimalen Gehältern bis zu höchsten Gehältern summiert und durch die Anzahl der Gehälter dividiert. Also wenn du z.B. 10 Gehälter nimmst, nehmen wir an: 5 verdienen 800€, dann 3 Personen mit jeweils 2.000€ und 2 Personen mit 10.000€. Die Gesamtsumme ergibt 30.000€. Dann dividiere durch 10 Gehälter, ergibt den Durchschnitt von 3.000€. Wenige Schwerverdiener, in diesem Fall 2 Personen, heben gewaltig das Durchschnittsgehalt.
Also kein Wunder, dass du subjektiv dann das Gefühl hast, dass die Angaben vom Durchschnittsgehalt nicht stimmen kann.

Mehr spiegelt der Median, die Mitte aller Gehälter, die Realität. In diesem Fall wären es 1400€. 

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wollte fragen ob in Deutschland die Menschen viel weniger verdienen als im Durchschnitt.

Im Durchschnitt von was? Gehalt und Preisniveau gehören zusammen betrachtet. Es ergibt keinen Sinn, weltweit nur die Gehälter zu vergleichen.

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Was sind denn deine Quellen? Es gibt Studien dazu, denen man relativ gut vertrauen kann.

Außerdem musst du zwischen Brutto und Netto unterscheiden.

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3000€ ist der durchschnitt und das kommt auf jeden fall auch hin.

es geht hier um gehälter, die sich viele teilweise über jahre erarbeitet haben. die meisten, die bei 3000€ aufschreien, sind sicher noch keine 5-10 jahre in ihrem beruf unterwegs. 

schau dir mal an, was ein familienvater mitte 30 und etwa 10-15 jahren berufserfahrung verdient, sofern er eine brauchbare ausbildung genossen hat. 2500-3000€ sind da eher die untere regel und berufsanfänger oder sehr schlecht bezahlte berufe drücken diesen schnitt tendenziell sogar nach unten.

geh mal davon aus, dass der großteil der arbeitenden bevölkerung unmengen berufserfahrung hat.

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Ich glaube das du da vielleicht brutto und netto miteinander vergleichst? 

3000€ netto halte ich für unrealistisch (im Durchschnitt!) 1500€ sind durchaus realistisch 

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Kommentar von floppydisk
29.08.2016, 23:41

man gibt niemals nettogehälter an, da der verdienst diverse abhängigkeitsfaktoren hat. der durchschnittsdeutsche bekommt 3077€ brutto.

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Der Durchschnitt wird "statistisch" berechnet und ist  nicht die Mitte!

(Beispiel: wenn drei Frauen in den Aufzug  gehen und eine  ist im 9. Monat  schwanger, bedeutet das statistisch gesehen das alle drei im Aufzug im dritten Monat schwanger wären, also kompletter Blödsinn und so ist das mit Wirtschaftsstatistiken meist ebenso)

der Medianlohn in Deutschland, also die echte Mitte der Verdienste, liegt noch deutlich niedriger und ist am unteren Ende von ganz Europa angesiedelt, und zeigt das Menschen hierzulande gemessen am "statistischen Reichtum" sehr wenig partizipeiren und aller Gewinn meist an die Hochverdiener und Besitzer von Vermögen geht, da ihnen auch die Produktionsmittel also Fabriken etc gehören und nicht etwa "dem Volke",..das daraus den Gewinn  umverteilen könnte!

Der Reichtumsforscher Prof Hartmann
hat letztens erst gesagt, das  es nur zwei Länder in Europa geben  würde, in der die Differenz von Reichtum und Armut  ähnlich auseinander driften/ gefallen sind, wie in "Deutsch-Reich"  und das  sind  Rumänien und Bulgarien, die eine ähnliche  Einkommensstruktur haben, also in DeutschReich haben/ horten die oberen 10% der Bevölkerung zusammnen einen Reichtum und Besitz von fast 65% an allem "Volksvermögen" die unteren 10% der Bevölkerung besitzen zusammen  etwa 1,4% an allem, also fast  "nichts"

Und das spiegelt sich in den Lohnhöhen ebenso, ausserdem ist die reale Lohnhöhe gemessen an der Wirtschaftskraft seit fast 20  Jahren nicht gestiegen,d ei Deustchen verdienen insgesamt weniger,als real produziert wird an Gewinnen, damit die deutsche Industrie noch besser andere Nationen mit ihren Produkten unterbieten kann, ausserdem,

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In Deutschland gibt es eine Unterschicht eine Mittelschicht und eben die Leute die viel mehr als jeder andere verdienen

Die Unterschicht ist im Vergleich zu den "reichen" von den Zahlen her nicht weit von einander entfernt also sehr viele Menschen verdienen zu wenig wie auch viele zu viel wenn es das gibt verdienen die Mittelschicht ist eher dünn also in Deutschland ist man entweder in der Unterschicht oder gehört zu den wohlverdientesten

Worauf ich hinaus will ist dass es ein durchlitt ist von 10 Leute verdient jetzt mal geschätzt
5 Leute 1,300 3 verdienen mehr als 6 tausend und 2 eher den Mittelwert von 2-4 tausend es ist eben der Durchschnitt und keine Tabelle in der angegeben wird wer wie viel verdient und wenn einer von 10. 10 Riesen verdient dann treibt das den Durchschnitt eben nach oben

Die Zahlen sind frei erfunden aber ich hoffe damit wird der Sinn klar.  

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Du weißt schon, was ein Durchschnitt ist?

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Im Durchschnitt von was?

Die 3000 € werden wohl brutto und die 1200 € - 2500 € netto sein

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Wieviele Manager, Anwälte, Ärzte, Unternehmer, Richter, höhere Beamte, Fluglotsen, Ingenieure, Versicheungsvertreter, Makler kennst  du denn ? Und hast die alle eingerechnet ?

Und die Fussballer, Topmanager, mit Millioneneinkommen ?

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Ich glaube nicht, dass das Durchschnittseinkommen bei € 3.000,- liegt, das scheint mir doch etwas zu hoch gegriffen.

Außerdem sagt der Durchschnitt nicht viel aus, denn wenn einer € 1.188.000,- verdienen würde und ein anderer € 12.000,-, wäre das durchschnittliche Jahreseinkommen der beiden € 600.000,-, und das monatliche Durchschnittseinkommen theoretisch € 50.000,-, obwohl der eine nur € 12.000,- im Jahr verdient!

Glaube nie einer Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!

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Kommentar von kevin1905
30.08.2016, 00:20

Die Deutsche Rentenversicherung gibt den Durchschnittsverdienst aller Versicherten (ca. 37 Millionen) für 2016 mit 36.267,- € Brutto pro Jahr an.

Dies entspricht 1 Entgeltpunkt = 30,45 € Anspruch auf monatliche Bruttoaltersrente.

Wenn du jetzt aber oben, unten, links und rechts jene Einkommen hinzuaddierst, die nicht in die Kasse einzahlen (z.B. die Rentner, die eine Leistung beziehen), die Selbständigen, Beamten und Arbeitslosen, dann verschiebt sich dieser Wert natürlich.

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Es gibt immer noch Leute, die unter dem Durchschnitt liegen. Da müssen wir unbedingt etwas machen.

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Der Durchschnitt:

Vorstand von Daimler mit 5 Millionen, Handwerker Fritz mit 36.000, Reinigungskraft Henriette mit 18.000 ---> Durchschnittsverdienst: 1,684 Millionen

Der mittlere Durchschnitt oder Median geht davon aus, was derjenige verdient, der in der Mitte der Bevölkerung steht. In obigem Fall wäre das dann 36.000, weil bei Handwerker der Fall zutrifft, dass genau so viele Leute mehr als er verdienen wie weniger.

Und dieses Beispiel sollte auch aufzeigen, weshalb der Durchschnitt weit über dem "gefühlten Durchschnitt" liegt.

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Kommentar von Saragoza
30.08.2016, 12:44

Der Median lohn für Deutschland liegt an der unteren Grenze von Gesamt Europa und war vor zwei Jahren sogar (für dass viert  reichste Land nominell weltweit) erstaunlich,
niedriger als in Greichenland, mal etwas besser aufpassen, was du ausssagst, etwas  das inhaltlich "komisch"  rüberkommt  und auch nicht gänzlich zutreffend ist, ::

Zudem leben bereits fast 25% der dt. "Erwerbsbevölkerung" im Bereich des  Niedrglohnsektors, das bedeutet  Einkünfte um 1.100 bis 1.300 Eur monatl pro Haushalt etc.also fast schon "Steuerfrei"

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Verdienen vielleicht, erhalten tun sie es nicht, weder jeder, noch die Mehrheit.

Verbreitet sind um 1400€/netto Single.
Selbst als Dorfschuppo bringst es nur auf 1600€.
Statistisch kann man auch rechnen ein Akademiker und 1 Zeitarbeiter, das wären dann im Durchschnitt 3.000€, nur hat davon der Zeitarbeiter keinen Cent mehr in der Tasche.

"Ein Ehepaar mit 1800€ Rente ist gut versorgt" O-Ton Kanzlerin Merkel (CDU)

In Ostdeutschland haben 65% der Rentner eine Rente von kleiner 1000€, in Westdeutschland 50% der Rentner eine Rente von kleiner 1200€.

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Der Sinn von Durchschnittsgehältern ist, dass es eben der Durchschnitt ist.

Auf einen, der 150.000€ im Monat verdient, kommen 99, die 1.515,15€ verdienen und der Durchschnitt liegt genau bei 3000€.

Genauso gibt es 4, die 2500€ verdienen und einen, der 5000€ verdient und als Durchschnitt gibt es 3000€.

Und dass es viele Leute gibt, die Schulden haben, liegt nicht unbedingt daran, dass die Welt so ungerecht ist. Klar, gibt es auch einige, die wegen irgendwelchen Schicksalsschlägen ihren Job verloren haben und dann abgerutscht sind o.ä.

Aber wie viele Menschen gibt es, denen das Haus, was sie als "ihres" bezeichnen, wirklich gehört? Das gleiche bei Autos.

Wenn jemand Schulden hat, obwohl er einen Job hat, dann kommen die nicht unbedingt daher, weil es jetzt dringend notwendig war, einen Kredit aufzunehmen. Meistens kommen Schulden daher, dass bestimmte Luxusgüter und Prestigeobjekte damit finanziert werden sollen.

Ich sehe schon die Kommentare gleich "Ein Haus ist aber eine Wertanlage!!1Einself". Mag sein, dass das in einigen Regionen zutrifft, aber in den meisten Fällen verliert ein Haus einfach nur an wert.

Einfach zusehen, dass man sich Monat für Monat was bei Seite schafft und das gut anlegt (Nein, damit meine ich nicht beim Bankausbeuter deines Vertrauens). Schuldenfrei bleiben und Vermögen anhäufen. Das ist meine Devise.

Lasst die Party beginnen!

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