Frage von Guteplage, 34

Verdacht auf Multiple Sklerose, was kommt beim ersten Besuch beim Neurologen auf mich zu?

Hallo. Leider hat ein MRT den Verchacht aufgebracht, dass ich MS habe. Ich weiss das seit gestern und hab mich daher erstmal im Internet erkundigt. Heute war ich beim Hausarzt und ich habe eine Überweisung zum Neurologen bekommen, habe aber erst in 2 Wochen einen Termin, werde aber zusehen, ob in der näheren Umgebung vielleicht einen früheren Termin bekomme. Viele Symptome, die ich habe, deuten darauf hin, machen aber jetzt erst mehr Sinn. Am schlimmsten ist diese Taubheit in der linken Gesichtshälfte (Schläfe inkl. Auge bis runter zum Wangenknochen) und die Müdigkeit, ich krieg rein gar nichts mehr auf diei Reihe. Rechts hab ich die Taubheit manchmal auch, geht aber nach einer Zeit wieder weg. Sehstörungen hab ich bislang noch keine. Da ich zur Zeit arbeitssuchend im Gastgewerbe bin, weiss ich jetzt nicht, wie es weitergehen soll, ich stelle mich aber schonmal auf Untersuchungen im Krankenhaus ein. Ich bin total vor den Kopf gestossen. Kann mir jemand Rat geben? Wie lebt ihr damit? Ich habe was von Kortison gelesen, was hat das eventuell für Nebenwirkungen?

Antwort
von Schokolinda, 13

der neurologe wird die befunde, die du mitbringst, begutachten. es werden nächste schritte besprochen z.b. ob du zur diagnostik ins krankenhaus gehst.

Antwort
von ProfFarnsworth, 11

Was wird der Neurologe tun? Schwierig, er wird evtl. eine Messung der Nervenleitgeschwindigkeit machen, aber um eine MS gesichert zu diagnostizieren muss eine Lumbalpunktion gemacht werden, und die erfolgt im Krankenhaus. Ein MRT gibt es ja schon, dieses gehört auch zu den üblichen Diagnosemitteln

Die Behandlung eines MS-Schubes erfolgt mit hochdosiertem Kortison, in unserem Falle auch intravenös. Die Nebenwirkungen sind unterschiedlich, wie immer eigentlich. Wichtig ist nur, dass das Kortison nicht "kalt", d.h. auf einen Schlag, abgesetzt sondern ausgeschlichen wird.

In den schubfreien Zeiten wird MS mit unterschiedlichen Mittelchen behandelt, welche das Immunsystem unterdrücken und damit die Schübe drosseln sollen. Aber darüber solltest du dir erst nach einer Diagnose Gedanken machen.

Antwort
von Kometenstaub, 28

Liebe Guteplage,

bitte, nicht im Internet googeln. Demnach wäre ich schon einige Male tot.

Ich mache das nicht mehr, sondern warte auf gesicherte Diagnosen. Und es ist auch bei Dir ja erst ein Verdacht....

So schwer es Dir auch fällt, versuche abzuschalten und warte auf den Termin beim Neurologen.

Alles Gute.

Kommentar von Guteplage ,

Danke, aber ich möchte nur mal wissen, was der Neurologe jetzt weiter mit mir anstellt und hoffe auf Erfahrungsberichte. Ich weiss eines....irgendwas stimmt nicht, wenn es nicht MS ist, ist es was anderes, weil dieses Taubheitsgefühl kommt nicht von irgendwo.

Antwort
von Kristall08, 16

Sie werden vermutlich als erstes versuchen, dich in eine Basistherapie reinzuquatschen.

Die hat noch erheblich mehr Nebenwirkungen als das Cortison, im Gegensatz dazu nimmt sich letzteres ja schon fast als Zuckertablette aus....

Was immer du machst, hör auf dein Bauchgefühl. Wenn es sich nicht gut anfühlt, ist es nicht richtig für dich.

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