Verdacht auf Bandscheibenvorfall, wie kann ich vorbeugen?

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3 Antworten

Möchte gerne Eure Erfahrungen dies bezüglich wissen, was ist, wenn sich der Verdacht bestätigt, ich bin kein Mensch der für eine OP ist,

Ich habe schon mehrere Bandscheibenvorfälle und mehrere Vorwölbungen ( Vorläufer eines Bandscheibenvorfalls.

Einen operierten BSV im Halswirbelbereich ( C6/C7)und jetzt mehrere Vorwölbungen in den Segmenten darunter und darüber.

Einen operierten BSV im Lendenwirbelbereich L5/S1 und einen nichtoperierten Bandscheibenvorfall L3/L4.

Der BSV C6/C7 und L5/S1 mussten operiert werden, weil ich starke Lähmungserscheinungen und Ausfälle hatte.

habe auch schon über alternative Behandlungsmethoden gehört oder eine Kur / Reha wären dann mal meine erste Option. 

Als 2009 L3/L4 diagnostiziert wurde, hatte ich schon einen OP-Termin, bin dann  zum Glück noch zu einem anderen Arzt gegangen, der erst mal eine dreiwöchige Reha mit anschließender IRENA ( Nachsorge für 6 Monate ) einleitete.

Die Reha war so gut, das ich nicht operiert werden musste.

Was ist wenn ich gar nicht mehr deswegen arbeiten kann?

Arbeiten kann man, aber je nach dem was es für eine Arbeit ist, muss man vielleicht eine Umschulung machen.

Hast Du schon 15 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt, dann musst Du Dich mit einem Attest, welches bescheinigt, dass Du Deinen jetzigen Beruf nicht mehr ausüben sollst bei dem Rententräger melden.

Sind es weniger als 15 Jahre, dann ist entweder die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter zuständig.

Hab ursprünglich im Büro gearbeitet und gelernt.

Bandscheibenvorfälle kann man sowohl durch einen Bürojob bekommen als auch durch einen handwerklichen Beruf. 

Die meist einseitige Belastung ist das Problem.

Schweres Heben ist auch nicht erlaubt. Da muss ich komplett runter schrauben. 

Ja, man sollte sich etwas zurückhalten.

Sind das wirklich Anzeichen eines Bandscheibenvorfalls und ich weiß nicht, woher der kommen könnte. 

Manchmal sind die Symptome ähnlich, aber die Ursache/ Diagnose kann unterschiedlich sein.

Letztendlich wird ein CT oder MRT die Gewissheit bringen.

Falls Du noch Fragen hast, dann frage ruhig.

LG

johnnymcmuff

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Kommentar von wolkenfrei2015
10.06.2016, 07:58

danke die Lähmungserscheinungen hab auch ich derzeit ziemlich stark beim längeren Sitzen im Bein, bin leider schon länger aus dem Job da ich noch meine kranke Mutter mit betreut habe und auch da rund um die Uhr über Jahre beschäftigt gewesen  bin. Bin eigentlich gelernt aus dem Büro und sollte sogar vom Amt aus in die Pflege gehen, aber die Weiterbildung musste ich schon sehr vorzeitig beenden, weil die Schmerzen im längeren Sitzen (Theorieunterricht mit 2 kleinen Pausen nur dazwischen) 6 Stunden einfach zu viel waren und damit fingen meine Beschwerden erst richtig an und ich hatte dann auch sehr starke Muskelverspannungen KG bekommen (aber die waren ziemlich chaotisch dort gewesen hat nicht wirklich was gebracht) und nun warte ich darauf, das ich endlich weiß woran ich bin. Meine Ärztin hat mir angeraten auch wie vom Jobcenter aus auch in Frührente zu gehen, wenn ich durch meine Dauerschmerzen nix mehr richtig machen kann. Mal sehen was mich alles erwarten wird, vor einer OP hab ich Bammel gebe ich zu, ich  habe leider schon eine Pfusch-Op hinter mir (Bilnddarm) aber mittlerweile ist das auch schon solange her, nur ich bin vorsichtig geworden. Vertraue auch nicht mal mehr allen Ärzten deswegen. 

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***Hier ist ein Link ganz unten nach dem Text für mehr Information darüber.***

Ich hatte vor über 10 Jahren eine Bandscheiben OP.

Zuvor ständige stechende Schmerzen gehabt beim Gehen im linken Bein bis zu den Zehenspitzen.

Im Liegen pulsierende wellenartige  Schmerzen am unteren Rücken zum oberen Po-Ansatz.

Mit täglichen  Schmerzspritzen über einen Monat lang wurden die Schmerzen gelindert. Auch mit Tabletten vom Doktor.

Mit Streckübungen an medizinischen Geräten wurden weitere Behandlungserfolge versucht. Auch Schwachstrombeandlungen waren dabei .

Spezielle Röntgenuntersuchungen waren auch wichtige Beweisunterlagen der kaputten Bandscheibe.

Diese teuren Untersuchungen wie MRT / CT ( bezahlt die Krankenkasse ) werden ganz zum Schluss gemacht und eine Diagnose ist dann genau zu erkennen. Bis hier hin verging fast ein halbes Jahr.

Dann gab es eine Überweisung zu einem Professor für Rückenbeschwerden im Krankenhaus. Dieser macht nochmal eine eingehende Untersuchung um eine OP für nötig zu erklären.

Dann gab es einige Tage später einen Einweisungs Termin ins Krankenhaus zur OP.

Mir wurde später mitgeteilt,bei der OP wurde festgestellt , das ich noch einen verkalkten Bandscheibenvorfall hatte, dieser wurde ausgekratzt. Somit verlängerte sich die Narkose und OP.

Nächsten Tag konnte ich aufstehen mit einer speziellen gezeigten Aussteig Bewegung aus dem Bett. Ich durfte die erste Woche nicht sitzen.

Im Stehen Essen und dabei mit den Beinen hin und her wippen , also auf das linke Bein und rechte Bein hin und her Bewegungen  machen. Still stehen war verboten.

Auch Autofahren oder überhaupt zu langes Sitzen ist auch nach Wochen der OP sehr schädlich für die OP Wunde.

Aber da gibt es schriftliche Hinweise ,wie man sich verhalte muss, um den weiteren Heilprozess zu unterstützen. Das ist ganz wichtig.

Viele halten sich nicht daran und bekommen dann wieder  Schmerzen , oft Dauerschmerzen im Rücken.

Später kam die Reha Behandlung mit Wassergymnastik und auch Tage mit Streckbewegungen auf einer Bodenmatte.

Mir geht es bestens mit dem Rücken .Die OP war meine Erlösung von den widerlichen Dauerschmerzen.

Die OP war im Virchow Krankenhaus in Berlin-Wedding .

Das ist mal so ein grober Überblick , was Dir dann Erwarten könnte mit einer Diagnose Bandscheibenvorfall.

https://www.bandscheibenzentrum.de/bandscheibenvorfall-diagnose

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Kommentar von johnnymcmuff
10.06.2016, 02:22

Diese teuren Untersuchungen wie MRT / CT ( bezahlt die Krankenkasse ) werden ganz zum Schluss gemacht und eine Diagnose ist dann genau zu erkennen. 

Nur mal als Hinweis/Tipp:

Bei Röntgenuntersuchungen sieht man nicht alles und wenn man starke Schmerzen und entsprechende Symptome hat, dann geht man zum Facharzt, der dann ein CT oder MRT veranlasst.

Bis hier hin verging fast ein halbes Jahr.

Da muss man einfach bei verschiedenen Instituten oder Krankenhäusern anrufen.

Anstatt 2 Monate warten hatte ich dadurch einen Termin innerhalb von 14 Tagen.

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Erst nach der MRT-Untersuchung kann man dir genau sagen, was du hast. Es gibt viele Ursachen für Rückenschmerzen. Stell dir ma vor, es gibt Patienten mit Bandscheibenvorfall ohne Rückenschmerzen. Dafür Patienten ohne BSV mit Rückenschmerzen. Gute Besserung.


PS: Bis z MRT-Termin. Weniger Stress (vor allem im Kopf) und körperlich. Übertreib es nicht mit Schmerzmittel.

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