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Verbraucht ein Auto im 1. Gang bei 6000 Umdrehungen genausoviel wie im 5. Gang bei 6000 Umdrehungen?

gefragt von Prodekan am 18.11.2007 um 23:22 Uhr

Ich bin mir immer und immer wieder am überlegen wenn ich im ersten Gang beschleunige, ob ein Auto bei 6000 Umdrehungen im 1. Gang genausoviel verbraucht wie bei 6000 Umdrehungen im 5. Gang. Natürlich muss man bei dem Gedanken den Luftwiderstand vernachlässigen. Aber theoretisch müsste der Verbrauch doch gleich sein, auch mit Luftwiderstand dürfte doch kein großer Unterschied sein, ob ich nun 250kmh fahre im 5. gang oder 50kmh im 1. Gang, beides bei 6000 Umdrehungen. :)


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ruthchen
beantwortet von ruthchen am 18. November 2007 23:24
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richtig.

Kommentar von D283a4923cc6e520e7d9f5b9de51a275smallQuestor am 18. November 2007 23:27

Falsch.

Kommentar von E20ef19dd6a93c86a4172eed9df022b7smallruthchen am 18. November 2007 23:29

@Questor: Danke für die ausführliche Erläuterung Deiner Stellungnahme...

Kommentar von weckmannu am 19. November 2007 11:36

@ruthchen, Deine Antwort ist ja besonders ausführlich begründet- nicht wahr?

Kommentar von E20ef19dd6a93c86a4172eed9df022b7smallruthchen am 19. November 2007 15:43

@weckmannu: da standen jackson´s und joger´s Antworten schon dort, da hatte ich schon bißchen mitgeplappert... ;-)

Kommentar von Cd13b1f575961488bb1caf479074d361smallSarge am 19. November 2007 09:25

ja.


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 19. November 2007 15:31
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Mit Luftwiderstand ist es ein essentieller Unterschied (nicht "kein großer Unterschied"), da der Fahrwiderstand, den du überwinden musst, bei 250 km/h extrem ist. Der Rollwiderstand (1. Gang) ist bei diesem Tempo sogar zu vernachlässigen. Kurz gesagt: Bei 250 km/h verbrauchst du das gesamte Benzin zur Überwindung des Luftwiderstands (deshalb verbrauchen hohe Geländewagen mit ihrer grossen Stirnfläche und einem Beiwert cw wie der Buckingham-Palast exponentiell mehr Benzin bei Geschwindigkeits-Erhöhung).


anonym
beantwortet von pjakobs am 19. November 2007 01:25
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nein, tut er nicht. Wenn Du das vergleichen möchtest, dann mußt Du erstmal den Verbrauch pro Stunde nehmen, denn der Streckenbezogene Verbrauch ist natürlich ein ganz anderer. Nehmen wir mal den Motor aus dem Auto raus und drehen ihn ohne Belastung auf 6000U/min und messen den Verbrauch in Liter pro Stunde. Dann hängen wir eine Bremse dran und belasten den Motor, geben aber gleichzeitig mehr Gas, so daß die Drehzahl von 6000U/min gehalten wird. Ergebnis? höherer Verbrauch bei gleicher Drehzahl, da ein größeres Drehmoment erzeugt werden muß und also mehr Leistung abgegeben wird.

Grüße

pj

Kommentar von Cd13b1f575961488bb1caf479074d361smallSarge am 19. November 2007 09:24

OMG! Was man hier für Müll lesen musste.... Die Antwort hier is die einzig vernünftige!


anonym
beantwortet von jackson am 18. November 2007 23:37
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Hier geht es doch nicht um die reichweite bzw. Geschwindigkeit sondern um den Verbrauch selber, und der ist genau so hoch im ersten wie auch in den anderen Gängen bei 6000 umdrehungen.

Kommentar von E20ef19dd6a93c86a4172eed9df022b7smallruthchen am 18. November 2007 23:38

endlich versteht mich einer.. ;-)

Kommentar von 5d45023d3e5d9393f73d0d9d4e0e38a9smallJoGerman am 18. November 2007 23:44

Er bräuchte ja nur im Stand den Motor auf 6000 Umd. eine Stunde laufen lassen, schon hat man das Ergebniss. Und das ohne Reifenverschleiss und Luftwiderstand. Soviel zur Theorie.

Kommentar von weckmannu am 19. November 2007 11:38

schon mal was von Drehmoment gehört? Im Leerlauf verbraucht der Motor sicher nicht das gleiche wie bei Beschleunigung.

Kommentar von 5d45023d3e5d9393f73d0d9d4e0e38a9smallJoGerman am 29. Februar 2008 00:24

Genau das meine ich ja. Ich wollte die Antworten von ruthchen und jackson nur weiter auf die Spitze treiben, um ihre Unsinnigkeit zu verdeutlichen. Denn im ersten Gang ist das Drehmoment (= die Kraft) am höchsten und somit auch der Verbrauch.


anonym
beantwortet von weckmannu am 19. November 2007 11:31
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Die Antworten können mißverstanden werden, wenn man nicht den Unterschied beachtet zwischen Verbrauch pro Stunde oder pro 100 km. Bei den Antworten denkt jeder an die übliche Angabe Liter/pro 100km. Der Verbrauch des Motors hängt aber nicht nur von der Drehzahl ab, sondern genauso vom Drehmoment. Das bedeutet, wenn er im 5. Gang bergab fährt, kann es sein, daß er weniger verbraucht als wenn er im 1. Gang steil bergauf fährt. Die Frage ist also nicht beantwortbar, weil eine wichtige Angabe, nämlich die Belastung, fehlt.



anonym
beantwortet von kiedricher am 19. November 2007 04:43
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Recht einfach, erster Gang verbraucht deutlich mehr. (Masse mal Beschleunigung) Alles andere ist Unsinn.

Kommentar von weckmannu am 19. November 2007 11:23

es gibt hier gar keine Beschleunigung, er nimmt ja an, daß er mit konstant 6000 U/min fährt. Nach Ihrer Theorie wäre der Verbrauch dann = 0 ?? Ist wohl nicht realistisch oder?


JoGerman
beantwortet von JoGerman am 18. November 2007 23:28
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Mal abgesehen davon, dass der 5. Gang NICHT fünfmal so schnell ist, wie der 1. Gang, ist deine Annahme schon richtig. Da der Verbrauch aber auf die gefahrene Strecke gemessen wird, ist es ein großer Unterschied mit (sagen wir mal) 20 litern Benzin 50 km oder 250 km weit zu fahren.

Kommentar von E20ef19dd6a93c86a4172eed9df022b7smallruthchen am 18. November 2007 23:33

das war ja nicht die Frage. Ein Motor verbraucht bei 6.000 U stets die gleiche Menge Sprit. Wie weit er damit kommt, hängt von der Übersetzung ab. Wurde aber nicht gefragt... ;-)

Kommentar von 5d45023d3e5d9393f73d0d9d4e0e38a9smallJoGerman am 18. November 2007 23:40

Ich dachte, er fragt, weil er spritsparend fahren will. Ein heißgelaufener Motor, der im 1. Gang zu wenig Fahrtwind (= Kühlung) abbekam, mit nachfolgendem Wechsel der Kopfdichtung, kostet übrigens noch mehr, als das Benzin.

Kommentar von 5d45023d3e5d9393f73d0d9d4e0e38a9smallJoGerman am 18. November 2007 23:34
  1. 20 liter : 50 km = 0,4 liter je km
  2. 20 liter : 250 km = 0,08 liter je km
    Auf 100 km gerechnet also 40 oder 8 liter. Welche Zahl gefällt deinem Tankwart besser?

boriswulff
beantwortet von boriswulff am 19. November 2007 00:52
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Meiner Ansicht nach müßte man im 1 Gang weniger Benzin Verbrauchen.

Ich würde mir das so vorstellen als ob ich mit dem Fahrrad und einer bestimmten Umdrehungsanzahl im ersten oder im 3 Gang. einen Berg hochfahre. Der 3. Gang kostet wesentlich mehr Energie.

Und jetzt kommt nicht mit Windwiederstand und reibung zählt nicht. Denn dann brauchte man auch nicht mehr den Motor laufen lassen, denn das Fahrzeug würde sich ja unendlich lange mit gleicher Geschwindigkeit fortbewegen, wenn man es nicht abbremst.

Kommentar von 5d45023d3e5d9393f73d0d9d4e0e38a9smallJoGerman am 19. November 2007 01:31

Ja, das stimmt. Die Frage ist aber von theoretischer Natur, also gehe ich mal von einer schnurgeraden Straße ohne Steigungen aus. Wenn nämlich Steigungen mit berücksichtigt werden, darf man natürlich auch das Gefälle nach dem Berg nicht außer acht lassen. Dort spart man die Kraft (oder Benzin) wieder ein. Fast jedes Auto hat ja eine Schubabschaltung, wo man bergab ohne Gas zu geben, null Sprit verbraucht. So kommt am Ende doch wieder plus minus null heraus.


sender
beantwortet von sender am 19. November 2007 03:48
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Du sagst: 'mit Luftwiderstand dürfte das kein großes Problem sein.'

Natürlich ist das das große Problem.

Warum sonst wohl werden Fahrzeuge im Windkanal getestet?

kopfschüttel


anonym
beantwortet von sanandre am 28. November 2007 10:28
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Ich habe die Frage mal in einem Autoforum gestellt und dabei diese Antwort bekommen:

http://www.autoaid.de/expert/frage/verbraucht-man-im-1-gang-bei-6000-u-min-genau..."

Der Spritverbrauch hängt ja auch sehr stark vom zu übertragenden Drehmoment ... und damit der abgegebenen Motorleistung ab. Die Drehzahl ist da eher nachgeordnet.

Und gleiche Drehzahl UND identisches Drehmoment bei stark unterschiedlichen Drehzahlen hinzubekommen, dürfte sehr schwierig werden ... und nur dann wären theoretisch die Spritverbräuche identisch.


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