Verbrauchen sich Motorradreifen schneller als Autoreifen? Von Motorradfahrern höre ich immer sie müssen ihre Reifen nach 10 000km neukaufen. Bei unserem Peugeot haben die ersten Reifen nun echt schon 110 000km. Kann doch nicht so ein riesen Unterschied sein?
Da Motorradreifen anders als Autoreifen keine gerade Auflagefläche haben, sondern nur mit einem Bruchteil ihres Umfangs auf der Strasse aufliegen und auf diese "kreditkartengroße" Auflagefläche hohe Seiten, Brems- und Beschleunigungskräfte wirken ist der Abrieb um Längen größer als beim Auto. Gerade bei leistungsstarken Maschinen hält so ein Reifen auch Mal gerne nur 2000km - je nach Fahrweise... Weiterhin werden hier andere Gummimischungen verwendet, da die Nass- sowie Trockenhaftung unter einen Hut gebracht werden muß.
Totzdem sind die reifen eines Motorrades schneller abgefahren wie bei einem Auto. Fahre fast 10 jahre motorrad.
rorahoch am 27. Mai 2008 09:15 ist das eine antwort auf die ganz oben gestellte frage?

Gerade bei schweren, sehr schnellen Maschinen haben die Reifen neu weniger Profil als beim Auto, sind also auch schneller abgefahren.
rorahoch am 27. Mai 2008 09:14 weniger profil = schneller abgefahren? das verstehe ich nicht.

Als mir als Neuling ein Motorradkollege sagte, er brauche alle zwei Monate nach etwa 2000 bis 3000 Kilometer einen neuen Reifensatz, bin ich fast von der Maschine gefallen. Leider muss ich bestätigen, dass auch ohne Kavalierstarts und Rutschphasen in Kurven die Reifen kaum mehr als 10 000 Kilometer halten. Als Motorradfahrer bremst und beschleunigt man öfter und rasanter.