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Verboten oder nicht, e-mails adressen?

gefragt von hilfe89hilfe89 am 27.10.2008 um 13:24 Uhr

ich sitze fast täglich am pc und muss für meinen chef e-mail aderssen von firmen (die ich von einer internetseite habe) quasi abschreiben. ich weiß, dass sie an die andressen die herausfinde werbung verschicken. das sind doch dann spams oder? ich habe eine liste mit städten aus deutschland bekommen. ich frage mich seit wochen, ob das vielleicht nicht doch verboten ist was ich da mache. könnt ihr mir da weiter helfen. denn ich möchte nichts verbotenes tun. danke schon im voraus...

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recht x 35.224 arbeit x 14.527 e-mails x 128

medic
beantwortet von medic am 27. Oktober 2008 13:28
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die adressen zu sammeln ist nicht verboten, aber werbung (Spam) dort hin zusenden ist verboten und strafbar. aber nicht du wirst bestraft sondern dein chef.

Kommentar von 0d20326e6155cae6bb2b510bfc2cc01esmallmedic am 29. Oktober 2008 12:13

oh je, man das ist aus 2001 da durfte man es noch..


anonym
beantwortet von canbycan am 27. Oktober 2008 13:41
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Urteil BGH vom 17.07.2008, AZ:BGH IZR 75/06, "Wenn ein Unternehmen Nummer oder Mailadresse im Telefonbuch oder der Homepage veröffentlicht, stimmt es damit zugleich stillschweigend der Zusendung von Angeboten zu, die sich auf sein Warenangebot beziehen." - Falls dein Chef also Angebote an gewerbliche Kunden schickt, die deren Tätigkeitsfeld betreffen, darf er das seit dem Sommer machen.

Kommentar von A0fc7a6b9daf733da0cf5d86e1f16950smallmoon73 am 27. Oktober 2008 14:09

Genau.


linuxopa
beantwortet von linuxopa am 27. Oktober 2008 13:28
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Denise180685
beantwortet von Denise180685 am 27. Oktober 2008 13:28
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kommt darauf an, wenn es privat Personen sind, ist es ganz klar verboten wenn vorher kein Kundenkontakt bestanden hat (Kauffertrag etc.), handelt es sich um geschäftliche E-mails ist es bedingt erlaubt, wenn dein Chef auf Grund der Art des angeschriebenen Unternehmens davon ausgehen kann, dass derjenige Nutzen von dem "Angebot" hat.

Kommentar von 4f4723589a7882776b1169a2a332cdf5smallDenise180685 am 27. Oktober 2008 13:33

schau einfach mal im internet unter Adress-aquise, kalt Aquise und B to B (Bussines to Bussines) und B to C (B to Customer) findet sich viel dazu in div. Marketing-Lexikas.


Nellina
beantwortet von Nellina am 27. Oktober 2008 13:27
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Die meisten Firmen haben deshalb ein Anti-Spam-System. Du solltest Dir darueber nicht den Kopf zerbrechen. Mache Deine Arbeit und die Verantwortung ueberlasse Deinen Chef.


Lurchie
beantwortet von Lurchie am 27. Oktober 2008 13:27
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Das Erfassen der E-Mail-Adressen ist nicht verboten - kannst Du also ruhig für Deinen Chef machen. Wenn Dein Chef dann an diese Adressen E-Mails verschickt, muss er selbst dafür gerade stehen, wenn er eine Abmahnung wegen Spam-E-Mails bekommt. Ich würde das einfach so hinnehmen, wenn es Dein Chef so von Dir verlangt - zumindest, wenn Du Deinen Job magst und Du mit dieser Tätigkeit sonst keine Probleme hast.


anonym
beantwortet von Mietnormade am 27. Oktober 2008 13:27
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Abschreiben ist nichts verbotenes.


moon73
beantwortet von moon73 am 27. Oktober 2008 13:28
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E-Mailadressen von Firmen aus Telefonbüchern herauszusuchen und ihnen dann Werbung per E-Mail zu schicken ist nicht verboten.

Kommentar von F76b930239b9abf238bd403d2bc4d03dsmallGuppy194 am 27. Oktober 2008 13:33

doch; unaufgefordertes versenden von Werbe-emails ist spamming und verstößt gegen § 823 BGB und § 1 UWG

Kommentar von 2d3b924ff9ca8197f0bfb1b46379b09bsmallWhiteAngelmzg am 27. Oktober 2008 15:30

823 BGB??? nimm mal lieber das spezialgesetz...


TimJascha
beantwortet von TimJascha am 27. Oktober 2008 13:28
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Also ich habe nicht wirklich Ahnung davon aber ich würde sagen wenn sie ihre e-mail adresse öffentlich zur Schau stellen ist das doch ihre Schuld ich denke das,dass legal ist.

Kommentar von F76b930239b9abf238bd403d2bc4d03dsmallGuppy194 am 27. Oktober 2008 13:37

das wie Du sagst "öffentliche zur Schau stellen" besagt aber nicht, dass zugleich ein Einverständnis unterstellt werden kann, dass man unerwünschte email-Werbung bekommt


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