Frage von kaiiyeryomiin, 26

Verbesserungsvorschläge Geschichte?

Habe mal spontan einen Text geschrieben und würde gerne eure Meinung hören.(Nicht zu Satzzeichenstellung,Grammatik/ Rechtschreibfehler) Sondern zu meinem Schreibstil.

Ich finde ihn eig. nicht so schlecht xd aber immer wenn ich ihn mir durchlese finde ich dass zu knapp formuliert und dass es alles zu schnell geht...

Verbesserungsvorschläge? Würdet ihr noch etwas zwischen Zeilen einfügen oder so?

Scherben und Ruinen.Eine gottverlassene Gegend mit lauter leerstehenden Kirchen und Häusern in denen sich antiker Krempel stapelte.Das einzige Geräusch was die kilometerlange Stille füllte,war das rascheln vom Sand unter meinen Füßen.So lange das Blickfeld reichte halbverfallene Siedlungen,und von der Zivilisation keine Spur. Ich wusste nicht wo ich mich befand,in diesem gottverlassenen Wrack war es schlicht angsteinflößend.Ich wusste dass ich nicht alleine war,ob es nun Menschen oder Tiere waren ich wollte auf keinen Fall auch nur eine Sekunde länger schlotternde Knie haben.An einer Ecke konnte ich mit strengem Grübeln eine freistehende Klosterkirche entdecken.''Reingehen?'', ein Hauch von Wind machte sich über der dunkelen Gegenwart auf.Augenblicklich konnte ich der unwiederstelichen Anziehungskraft nicht entweichen,es war womöglich mein Abenteuergeist der mich packte,im Moment als ich am Türknopf griff.

Antwort
von Andrastor, 5

Du beschreibst nur 2 von 5 Sinnen die wir Menschen haben, sehen und hören. Wie riecht es dort? Wie schmeckt die Luft?

Was für Gedanken gehen der Figur durch den Kopf außer "Reingehen?" Wie fühlt sich die Figur? Tut ihr was weh? Hat sie Hunger oder Durst? Ist sie gesund oder Krankt? Wovor hat sie Angst? Ist ihr kalt?

Warum ist sie in dieser Ruine? etc.etc.

Du hast ein paar Fehler drin:

Geräusch was

Das ist umgangssprachlich, richtig müsste es heißen

das Geräusch das/welches...

das rascheln vom Sand

Rascheln in diesem Fall groß schreiben und Sand raschelt nicht, blätter Rascheln. Sand knistert, rieselt oder rauscht.

So lange das Blickfeld reichte

"Lange" ist eine Zeitangabe, was du hier brauchst ist "weit"

.An einer Ecke konnte ich mit strengem Grübeln

"Grübeln" bedeutet "nachdenken", "Mit strengem Nachdenken konnte ich entdecken", passt nicht und klingt unmelodisch. Versuch den Satz mit "Konzentration" aufzubauen, wer in die Ferne sieht konzentriert sich oder strengt sich an.

Der Weg zur Kirche ist viel zu kurz. Zuerst wirkt es so als sei die Kirche weit weg, dann auf einmal greift die Figur nach dem Türgriff, wo ist der Weg dahin hinverschwunden?

Antwort
von howelljenkins, 9

was mich mehr stoert ist die gestelzte ausdrucksweise, vor allem dort, wo sie keinen sinn ergibt 

z. B. "so lange das blickfeld reichte" ... so lange ist eine zeitliche bestimmung und hat mit blickfeld nichts zu tun. so WEIT ginge, wobei da blickfeld immer noch seltsam ist. es heisst "so weit das auge reicht".

nur mal so als tipp, feststehende ausdruecke und redewendungen nur einsetzen, wenn du sie sicher beherrschst, was offenbar nicht der fall ist.

vermischen von gestelztem und umgangssprachlichen wirkt immer wie gewollt und nicht gekonnt (z. B. "... in denen sich antiker krempel stapelte")

etc.

Antwort
von Gerhardraet, 8

> An einer Ecke konnte ich mit strengem Grübeln eine freistehende Klosterkirche

Der Satz ist sehr lausig. Das Wort Grübeln paßt nicht und das Wort "freistehend" ist unnütz.

Antwort
von TripMaker, 9

vom texte her klingt es schon mal interessant :) kann noch hier und da verbessert werden aber jetzt nichts ernstes... 

Kommentar von TripMaker ,

Zb als du zum zweiten mal gottverlassen genommen hast hätte ich eher geschrieben dreckigen kahlen Wrack... weil gottverlasen dann nicht schon wieder vorkommt...

Kommentar von PatrickLassan ,

Das Wort 'Wrack' sollte er lieber ganz vermeiden, da es in keiner Weise zutrifft.

Kommentar von TripMaker ,

wie würdest du es ersetzen? 

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