Verbesserungsvorschläge (Bewerbungsschreiben Ausbildung)?

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3 Antworten

Hallo, 

zuerst die Rechtschreibung. Dafür gibt es a) die Rechtschreibkontrolle und b) den Duden. So wäre es wohl richtig: 

dynamische, Extraportion, engagierte, zweite Ausbildung. 

Dann: "eine extra portion Motivation mitbringt? Dann bringe ich all diese Anforderungen mit." Das ist doppelt gemoppelt. Und was ist eine "Extraportion"? Wie groß, wie teuer? Kännchen oder Tasse? 

Und warum bringst Du "Anforderungen" mit? Welche denn? Ist es nicht eher so, dass Du den gestellten Anforderungen gerecht wirst? Wenn ja, woher weißt Du das? Oder meinst Du, dass Du bisher mit Anforderungen, nein, besser: "Herausforderungen", fertig geworden bist und sie gemeistert hast? 

Man sagt auch nicht, dass man unzufrieden ist. Warum sollte das bei der zweiten Asubildung anders sein? Du musst es also weglassen oder abschwächen. Aber natürlich musst Du gut begründen, warum Du gleich nach Ende der Ausbildung wechseln wills - spätestens beim Gespräch. 

Vielleicht hast Du festgestellt, dass die Perspektiven nicht so sind, wie erwartet oder dass die Ausbildung zu theorielastig ist und Dir eher das Gestalten bzw. die Möglichkeit der Mitwirkung, der Einbringung eigener Ideen etc. liegt. So in etwa. 

Und wieso sind die "Anforderungen" "... auch für diesen Beruf sehr wichtig..." Für welchen? Vorher nimmst Du Bezug auf Deinen jetzigen Job, aber Du meinst sicher den des Druckers. Was genau kannst Du denn für eine Ausbildung als Drucker/in oder Mediengestalterin aus Deinem jetzigen beruflichen Umfeld mitnehmen? Das solltest Du aufführen. 

Was sind Deine Stärken (teamfähig, entscheidungsfreudig, neugierig, lösungsorientiert, organisationsstark, möchte etwas bewegen, mitgestalten)? Zumindest als Vorbereitung auf das Gespräch mal überlegen und aufschreiben - und auch zwei, drei "ungefährliche" Schwächen. Warum bewirbst Du Dich gerade bei der Firma? 

Der letzte Satz des Anschreibens ist deutschlandweit Standard und eigentlich überflüssig, denn natürlich freut sich eine Bewerberin immer, wenn sie zum Bewerbungsgespäch eingeladen wird. Leider fällt mir dazu aber auch nichts Gescheites ein, außer, dass ich das "besonders" weglassen würde. 

Da ich in meinem (langen) Berufsleben nur drei externe (und zwei betriebsinterne) Bewerbungen geschrieben habe, die alle erfolgreich waren, bin ich nicht mehr auf der Höhe der Zeit, konnte aber hoffentlich doch ein paar Anregungen geben. Lass' das Anschreiben unbedingt mal von Freunden und Bekannten gegenlesen - oder lese es ihnen vor - und bitte sie um eine gnadenlose Stellungnahme aus der Sicht des Personalers.  

Viel Erfolg! 

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Hallo mandomon,

das Anschreiben fängt mit dem ersten Satz gut an, lässt dann aber stark nach.

Um mir die Arbeit zu erleichtern, schlage ich vor, Du informierst Dich erstmal, wie man eine gute Bewerbung schreibt, am besten in der einschlägigen Ratgeberliteratur oder z. B. auch hier: karrierebibel.de/bewerbung-fuer-ausbildung/

Und dann kannst Du gerne noch mal einen neuen Entwurf hier einstellen und nach Verbesserungsmöglichkeiten fragen.

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so solltest du das Anschreiben keineswegs verschicken, es muss fehlerfrei und jede deiner Aussagen muss auch direkt belegt werden, z.B worin genau liegt deine Extra-Portion Motivation?

Es wird auch nicht klar, warum du genau in diesem Unternehmen und genau diese Ausbildung machen möchtest....zu schreiben, dass du in der derzeitigen nicht zufrieden bist, reicht definitiv nicht aus, um jemanden von dir zu überzeugen.

Welche Voraussetzungen bringst du denn mit, die für diesen Beruf wichtig sind???? Das einfach zu behaupten macht gar keinen Sinn....und Berufserfahrung hast du durch eine Ausbildung auch noch nicht, wie du oben schreibst.

Ich rate dir, das gesamte Anschreiben nach obigen Kriterien noch einmal neu zu verfassen und dann wieder hier einzustellen....

P.S.: Bin jetzt auch zu müde, jeden einzelnen deiner Sätze konkret zu verbessern.....

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