Verändert sich das Gewicht der Erde?

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11 Antworten

Ja das ist richtig, da das Material der Rakete von der Erde stammte, genauso wie alles in der Rakete, einschließlich der Astronauten. Ganz allgemein ist es so, dass sich die Masse der Erde minimalst verringert, auch wenn täglich Tonnen von Meteroitenstaub auf die Erde fällt. Grund ist die Abtragung der Hochatmosphäre durch den Sonnenwind und die Energieabstrahlung durch radioaktive Elemente im Erdinneren. Der Masseverlust beträgt ca. 140 Tonnen / Tag, was absolut unbedeutent ist im Vergleich zur Gesamtmasse der Erde.


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Hey,

Prinzipiell stimmt das schon aber wie schon viele andere geschrieben haben kommt die Rakete als Weltraumschrott wieder auf die Erde zurück. Die Missionen die ins tiefe all gesteuert wurden kommen natürlich nicht mehr zurück.

Neuen Erkenntnissen zu folge magert die Erde sogar ab:

Es ist die Sonneneinstrahlung die ihre Pfunde schmelzen lässt. Allein vom leichtesten Gas Wasserstoff verdampfen pro Sekunde drei Kilogramm ins All, hat der Physiker Dave Goldberg ausgerechnet. Macht im Jahr immerhin 100 000 Tonnen. Zwar wird dieser Verlust teilweise ausgeglichen durch den Staub und die Gesteinsbrocken, die die Erde bei ihrem jährlichen Rundflug durchs Sonnensystem einsammelt: 40 000 Tonnen. Aber unter dem Strich nimmt der Planet ab.

Ich hoffe ich konnte dir helfen
LG Max :)

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Bitte bei sowas nicht von Gewicht reden, sondern von Masse, die ist nämlich immer gleich, auch im Weltraum.

Die meisten Objekte, die von uns Menschen in den Weltraum geschossen werden, sind Satelliten, d.h. sie werden in eine (sehr niedrige) Umlaufbahn geschossen und kehren aus dieser irgendwann auf die Erde zurück.

Hierzu zählen auch bemannte Raumschiffe oder Raumstationen. Ob ein Körper kontrolliert landet oder verglüht, macht keinen Unterschied, da die Materie trotzdem irgendwann die Erde erreicht.

Es gibt nur wenige Sonden und Raumschiffe, die die Erde wirklich verlassen. Die sind dann natürlich wirklich weg.

Allerdings verglühen auch regelmäßig Asteroiden in unserer Atmosphäre, die Erde wird also auch schwerer.

Auf der anderen Seite gibt es auch Stoffe, die so Leicht sind, dass sie die Atmosphäre verlassen können. Explizit sind das Wasserstoff und Helium.

Wasserstoff ist zumeist in Wasser Chemisch gebunden und bleibt desswegen hier, Helium entsteht erst durch nukleare Zerfallsprozesse, sodass es immer neuen auf der Erde gibt.

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Kommentar von OZwergO
04.08.2016, 13:54

Also bleibt die Masse der Erde nie gleich?

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Yep, im Sinn von Ressource ist dem so.
Andererseits prasselt eine Menge Materie auf die Erde herunter, der Erde wird mithin die Masse nicht ausgehen.

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Zunächst hat ein Himmelskörper kein Gewicht, weil er keine Kraft auf eine Unterlage ausübt. Du verwechselst hier Gewicht und Masse.

Die Masse der Erde wird selbstverständlich verringert, wenn eine Rakete davon abfliegt ohne Rückkehr. Dieser "Massenverlust" ist allerdings bedeutungslos im Vergleich zum Massengewinn der Erde durch die über 50 Meteoriten, die täglich einfliegen.   

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Naja soweit ich weiß schwebt der meiste schrott in unserer Umlaufbahn und fliegt iwan auf die erde zurück auserdem kommt ja Gewicht durch flugkörper aus dem all wieder drauf. Zudem landet der großteil von raketen im Ozean

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Kommentar von Mepodi
04.08.2016, 13:41

Jetzt kommts: Und was ist mit dem Schrott der verglüht?

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Klar verändert sich das (theoretische) Gewicht dadurch, es verlässt ja was die Erde. Aber das ist so minimal und irrelevant, denn ständig passiert was auf der Erde und ständig ändert sich das Gewicht ein wenig. Aber selbst das ist im Gegensatz zum Gesamtgewicht der Erde nicht wirklich erwähnenswert. Die Erde wiegt nämlich 5,977 Tausend Trillionen Tonnen. Da machen 100 Tonnen variable Schwankungen am Tag keinen Unterschied.

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Man könnte die Frage noch weiter spinnen: Gerät die Erde durch den Abschuss der Rakete leicht ins schlingern? (Rückstoßeffekt)
Interessante Theorie.

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Nö, das stimmt schon. Allerdings landen ja auch reichlich Meteoriten auf der Erde. Von daher nimmt die Masse vermutlich eher zu.

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Zuerst mal Masse in Gramm bitte und nicht Gewicht in Pond ;)

Da spielen so viele Faktoren eine Rolle, dass man es wohl nur über die Gravitation unseres Planeten anmessen kann, denn heute sind die Messmethoden fein genug: Nimmt die Gravitation auf Meereshöhe ab, nimmt die Masse ab und umgekehrt.

Vielleicht findet ja Jemand irgendwas dazu, denn ich bin zu müde ;)

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Kommentar von achimhausg
05.08.2016, 12:28

Also Gravitation wirkt nur in eine Richtung, und wenn, weshalb auch immer die Massen der Planeten abnähmen, hätten sie garnicht erst entstehen können. Ergo: Nimmt zu!

Falls mal wieder eine Nacht schlaflos wird, dann hier die Erkenntnisse von NOAA, die c/o US-Marine Bodenproben der Ozeane nahmen, um das Alter zu bestimmen, und die Fakten lassen den Schluss zu, dass unser Planet sich aufbläht, da er zwischen den Kontinenten überall aufreißt (rot= Alter Null), zu den Rändern der Kontinente hin, die selber 2 bis 4 Milliarden Jahre alt sind, wird es blau = ca. 80 Millionen  Jahre alt.

Das heißt: Die Kontinente hingen alle mal zusammen, vor 80 Millionen Jahren begannen sie aufzureißen, weil die Erde sich ausdehnt e.

Könnte sein, daß das mit dem Kontinentaldrift ein Hoax ist.

Und NOAA ist etwa so seriös wie NASA

https://www.ngdc.noaa.gov/mgg/image/crustalimages.html

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Ich habe schon gehört, dass sich das Gewicht der Blätter an den Bäumen, bzw. dem Laub am Boden auf die Umdrehung der Erde auswirkt. Sogar soweit, dass das Auswirkungen auf Ebbe und Flut hat. 

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Kommentar von OZwergO
04.08.2016, 13:46

Ja, das kann schon sein, aber die Blätter verändern nicht das Gewicht.

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Kommentar von velumi
04.08.2016, 13:47

Das Gewicht des Laubs sollte aber keinen Unterschied machen, denn die hierzu verwendeten Moleküle stammen ja nicht aus dem Weltraum sondern von der Erde.

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