Meine Hündin ist jetzt 6 Jahre alt und da ich einen Rüden dazugeholt habe, würde ich sie gerne sterilisieren. Habe nur Angst, dass das vielleicht ihren Charakter verändert.
Den Charakter nicht unbedingt, eher das verhalten...
wobei ich mich frag: warum nicht den Rüden kastrieren? Da ist der Eingriff weniger gravierend

Nein , der Charakter wird sich nicht verändern, Es stimmt auch nicht , daß alsdann eine Gewichtszunahme erfolgt.Ein ganz kleines Risiko besteht darin , daß in wirklich ganz seltenen Fällen eine winzig kleine Inkontinenz auftreten kann.

Hunde werden (meist) kastriert! Das Verhalten wird sich nicht grossartig ändern. Und ich finde es, wenn man denn unbedingt kastrieren will, besser die Hündin zu kastrieren!
Morgaine am 10. November 2008 12:30 Kannst Du das begründen? Die OP bei einer Hündin ist sehr aufwändig und auch mit wesentlich mehr Risiko behaftet als der kleine Eingriff bei einem Rüden. Außerdem gibt es beim Rüden durchaus positive Verhaltensänderungen - z. B. kein heulen, winseln, weglaufen o.ä. bei läufigen Hündinnen in der Nachbarschaft und wesentlich bessere Verträglichkeit bei Begegnungen mit anderen Rüden. Die meist minimalen Blutungen 2-3x im Jahr bei einer Hündin rechtfertigen kaum das Risiko einer Operation. Mich würde sehr interessieren wie Du zu dieser Einschätzung kommst.

sie wird eher ruhiger so war es bei meiner Hündin
Ich musste meine 12jährig Hündin aufgrund einer Gebärmutterentzündung kastrieren lassen - also komplett ausräumen, beim Sterilisieren werden ja nur die Eileiter durchgenknipst - und konnte keinerlei Wesenänderung feststellen.

Beim Rüden gehts einfacher. Der Charakter verändert sich normalerweise nicht merklich. Die Hunde werden aber etwas häuslicher.

Habe schon viele kastrierte und unkastrierte Hündinnen und Rüden besessen. Die Rüden werden bestenfalls verträglicher. Bei Hündinnen habe ich noch in keinem Fall eine Wesensänderung feststellen können. Übergewicht kommt vom Futter, nicht vom Kastrieren. Da ein kastriertes Tier das Futter oft besser verwertet, empfehle ich, nach der OP knapper zu füttern und gut die Figur zu beobachten. Werden die Tiere zu schlank, gibt's wieder mehr, legen sie doch etwas zu, muss eben noch knapper gefüttert werden. Der Bedarf hängt sehr von Alter und Bewegung ab, wie beim Menschen auch.

ein gesundes tier, welche keine probleme bereitet zu kastrieren verstösst gegen das tierschutzgesetz.
CrazyDaisy am 25. Oktober 2008 19:55 Hahaha! Da lachen vor allem die Landwirte!!!
PeterA am 25. Oktober 2008 20:04 bist du landwirt oder warum hast du spass daran?
CrazyDaisy am 29. Oktober 2008 12:28 Weil in der Landwirtschaft zum Kastrieren nicht mal der Tierarzt geholt wird. Und es sind durchgehend problemlose Ferkel, Kälber, Fohlen, die kastriert werden. Da hätten die Tierschutzbeauftragten richtig viel zu tun... - wenn Deine Aussage stimmen würde. Tut sie aber nicht.
Habe meine Hündin als sie 2 war sterilisieren lassen und keinerlei Veränderung festgestellt. Sie war allerdings vorher schon sehr ruhig und eher schüchtern
meine Hündin hat sich überhaupt nicht verändert.
Sterilisation eher nicht, Kastration dagegen auf jeden Fall.
da gebe ich dir recht. bei einen rüden geht dies wesentlich einfacher
Aber der Rüde soll vielleicht noch zur Zucht, er ist ein bildschöner Rüde