Verabschiedung des Grundgesetzes - Wieso nennt man das "Verabschiedung"?

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3 Antworten

Mag sein, dass DrSchmitt recht hat. Ohne Rückgriff auf die Historie läge folgende Erklärung nahe:

Die Gesetze verlassen nach der Beratung per Annahmebeschluss die gesetzgebende Versammlung (das Parlament) und werden - zusammen mit der anschließenden Verkündigung im Gesetzblatt - sozusagen in die Wirklichkeit verabschiedet, das heißt: der Exekutive (dem Verwaltungsapparat) zur Umsetzung aufgetragen.

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Das ist etwas kompliziert, und du solltest mir nicht uneingeschränkt glauben, aber ich bin mir sehr sicher dass man es folgenderweise erklären kann:

Im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation (dem, grob gesagt, Vorläufer des deutschen Staates) wurden Gesetze vom Reichstag erlassen, der aus Vertretern der einzelnen Staaten des Reiches bestand. Die Sitzungen des Reichstag wurden mit der Verlesung der Tagesordnung begonnen und, nachdem man sich geeinigt hatte, ging man außeinander (man schied sich, http://usuaris.tinet.cat/mrr/abschied/abschied_etym.html).

Die Beschlüsse des Reichstags hießen dann wahrscheinlich auch Reichsabschiede https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsabschied.

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Weil sich damit der Staat vom Grundgesetz verabschiedet hat.

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Kommentar von DrSchmitt
15.03.2016, 12:30

Ist das ernst gemeint? Ich hoffe mal nicht, denn ansonsten wäre diese Antwort totaler Quatsch - Gesetze wurden nämlich auch schon 1949 verabschiedet

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