Frage von charismaticus, 108

Vegetarische Ernährung schlecht für das Immunsystem?

Hallo zusammen!

Ich ernähre mich seit einigen Monaten weitesgehend vegetarisch (bis auf ein paar kleine Ausnahmen, z.B. Thunfisch auf der Pizza). Wollte das einfach mal ausprobieren und gucken, wie lange ich durchhalte, wie ich mich dabei fühle usw. Die Hauptgründe, die mich dazu animierten, waren die unmoralische Art, wie die Tiere gehalten werden sowie das viele Antibiotikum, das den Masttieren verabreicht wird.

Zuvor war ich ca. ein bis zwei Mal im Jahr krank - alleine in diesem Winter bin ich aber schon drei Mal stärker erkältet gewesen. Könnte es mit der Ernährung zusammenhängen (Eisenmangel o.ä.)?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von frider123, 55

Am besten ist, wenn man sich abwechslungsreich ernährt und in Maßen Fleisch genießt (ca 2 mal in der Woche)
Man kann durchaus einen Eisenmangel bekommen, wenn man auf tierische Produkte verzichtet.

Deshalb muß man als Vegetarier beachten, daß man das Eisen über andere zu sich nimmt, wie z.B Nahrungsergänzungstabletten etc.

Kommentar von frider123 ,

*über andere Quelle zu sich nimmt :-)

Danke

Antwort
von AppleTea, 31

Wenn du Eisenmangel hast, hat das nichts mit der vegetarischen Ernährung an sich zu tun sondern weil du dich unausgewogen ernährst. Lass doch einfach mal deine Werte checken

Antwort
von Bunnymu16, 41

Normalerweise nicht. Dieses Jahr sind wirklich viele krank, das muss nichts mit der Ernährung zu tun haben.
Es ist halt wichtig, dass du dich ausgewogen ernährst mit viel Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten. Ich ernähre mich seit ich 10 Jahre alt bin vegetarisch und ich bin sehr selten krank :)

Antwort
von kimwhatever123, 45

Nein, es ist nicht ungesund außer du holst dir die Nährstoffe die im Fleisch enthalten sind nicht durch fleischlose Nahrungsmittel zurück. Du bräuchtest Fleischersatz, wenn du dich nun auf Dauer vegetarisch ernähren möchtest und solltest nachlesen welche Stoffe im Fleisch sind und in welchen Nahrungsmitteln diese Stoffe auch sind, damit du keine Mangelerscheinungen bekommst.

Antwort
von Nordseefan, 44

DAs kann auch Zufall gewesen sein.

Wenn man es "richtig" macht mit der Vegetarische Ernährung durchaus gesund

Antwort
von BruderRotesEis, 60

Noi,

Dies könnte tatsächlich damit zusammen hängen, denn man muss die im Fleisch enthaltenen Stoffe richtig ersetzen. Vegetarisch ernähren heißt mehr, als nur auf das Fleisch zu versichten, du musst es ersetzen. Davon abgesehen, ist man kein richtiger Vegetarier, wenn man ausnahmen macht enweder ganz oder gar nicht. Du bist gerade ein Allesfresser, der mehr pflanzliche sachen als Fleisch isst und kein Vegitarier.

Gruß Bruder rotes Eis

Kommentar von charismaticus ,

Davon abgesehen, ist man kein richtiger Vegetarier, wenn man ausnahmen macht enweder ganz oder gar nicht. 

Genau genommen nicht, da hast du recht. Deswegen schrieb ich ja auch "weitesgehend vegetarisch". Ich finde, man muss nicht radikal oder ideologisch an die Sache herangehen.

Antwort
von Psychotrix, 57

Nein, es ist sogar besser! Wenn du die wichtigen Vitamine, die in Fleisch enthalten sind, anders erzählst, ernährst du dich super!

Kommentar von Omnivore08 ,

ROFL...was soll daran besser sein? lol

Kommentar von Psychotrix ,

Ganz einfach; wenn du Vegetarier bist ernährst du dich von Grund auf gesünder. Fleisch enthält zwar wichtige Vitamine, aber auch ungesundes. Wenn du außerdem kein Fleisch ist bist du gezwungen, mehr Gemüse, also gesundes zu essen, was du sonst vieleicht nicht tun würdest.

Antwort
von ASmellOfRoses, 25

Wenn du die Befürchtung hast, an einem Eisenmangel zu leiden, solltest du dich einem Bluttest unterziehen. Symptome dafür sind eher Müdigkeit, allgemeine Schlappheit, brüchige Nägel, schütteres Haar etc...

Eisenmangel ist jedoch kein veggiespezifisches Problem - vielmehr sollten generell alle Frauen auf ihren Eisenwert achten, vor allem im gebärfähigen Alter, weil durch Periode und Geburten ein höherer Blutverlust stattfindet. Männer sind allgemein seltener von Eisenmangel betroffen als Frauen - egal, ob vegetarisch, vegan oder omnivor lebend.

Eisen im Fleisch ist übrigens dort nur vorhanden, weil es (wie Eiweiss = Proteine) durch die Futterpflanzen vom Tier aufgenommen wird und der Körper es bereits verstoffwechselt hat, wenn es auf den Tellern landet. Dieser Vorgang nennt sich auch "Metabolismus". Veggies können getrost darauf vertrauen, dass ihre Körper diese Verstoffwechselung gut alleine schaffen.

Eisenhaltige Pflanzen kombiniert mit Vitamin C ermöglichen eine hervorragende Aufnahme des Eisens. Im Übrigen ist ein Zuviel an Eisen ungleich kritischer zu bewerten als ein vorübergehender Mangel, weil es extrem toxisch wirken kann ! 

Versuch, in Zeiten des Infektes die Milchprodukte wegzulassen - also keine heiße Milch mit Honig oder so - Milch verschleimt extrem die Atemwege und die Bronchien, von anderen Risiken ganz zu schweigen...

Ich lebe seit vielen Jahren ohne Tierprodukte und war nicht einmal krank. Wenn in der Arbeit alle um mich rum kränkeln oder das Bett hüten müssen, erfreue ich mich bester Gesundheit und schmeiß den Laden notfalls auch alleine...:):)

Wenn du bereit dazu bist, reduziere mit der Zeit und allmählich die Tierprodukte und schau, was passiert - du wirst positiv überrascht sein...:)

Kommentar von charismaticus ,

Danke für die Antwort!

Dann hat es wahrscheinlich andere Ursachen, dass ich neuerdings so anfällig für Erkältungen bin... Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich seit gut nem halben Jahr als Erzieher arbeite und wir insgesamt 116 Kinder in der Einrichtung haben, die täglich um mich herumwuseln (und natürlich, anders als Erwachsene, ohnehin öfter krank sind und zudem den permanenten Körperkontakt suchen).

Aber nochmal zur tierproduktreduzierten Ernährung.. Grundsätzlich finde ich den Ansatz durchaus logisch und gut. Was bei mir jedoch Bedenken hervorruft sind folgende Punkte: Zum einen, wird man wirklich satt, wenn man sich so ernährt? Ich stelle mir das schwierig vor, wenn ich neben Fleisch auch noch komplett auf Butter, Saucen, Joghurt, Käse etc verzichten würde... Zumal ich sowieso schon ein ziemlicher Hungerhaken bin (m/20 J., 1,87 m groß, dabei nur 63 kg). Ein weiteres Problem ist, dass ich mittags immer in der Mensa esse, sprich, Tiefkühlkost von Appetito. Da ist die Auswahl an alternativen Lebensmitteln dann halt begrenzt. Und ist es sehr teuer und aufwändig, wenn man sich diverse alternative Produkte kaufen muss? Als Azubi in der Erzieherbranche ist man leider immer knapp bei Kasse. Ansonsten würde es sich natürlich anbieten, dass ich abends nochmal koche.

Antwort
von voayager, 14

Nein, das ist nicht der Fall, Veganer müssen lediglich Vitamin B12 supplementieren.

Antwort
von JustPat, 36

Ein ganz klares Nein, solange du dich gesund und mit ausreichend Eiweiß ernährst :) lg

Antwort
von Omnivore08, 22

Die Hauptgründe, die mich dazu animierten, waren die unmoralische Art,
wie die Tiere gehalten werden sowie das viele Antibiotikum, das den
Masttieren verabreicht wird.

Die Tiere werden weder schlecht gehalten, noch bekommen sie Unmengen an Antibiotikum. Wenn man auf so eine billige Propaganda der Veganerindustrie hereinfällt ist man selbst Schuld!

Zuvor war ich ca. ein bis zwei Mal im Jahr krank - alleine in diesem
Winter bin ich aber schon drei Mal stärker erkältet gewesen. Könnte es
mit der Ernährung zusammenhängen (Eisenmangel o.ä.)?

Klar kann das sein. Vegetarisch ist halt mitnichten gesünder! Und Eisen aus pflanzlichen Produkten, also das dreiwertige Eisen, kann der Körper nun mal nicht gut resorbieren, so wie das gute Häm-Eisen aus gesundem antibiotika-freien Fleisch!

Kommentar von charismaticus ,

Naja, dein Name und Profilbild lassen jetzt nicht unbedingt darauf schließen, dass man von dir zu diesem Thema objektiven Rat erhält. Ich befürchte, du gehst da nicht minder radikal-ideologisch heran als so mancher veganer Ökologist...

Wie auch immer - ich finde sehr wohl, dass Hühner, Schweine und Kühe in weiten Teilen nicht artgerecht gehalten werden. Zur artgerechten Haltung zählt meiner Meinung nach, dass jedes Tier genügend Platz hat sich zu bewegen und dass es an einem einigermaßen seiner Natur/seinen Bedürfnissen entsprechendem Standort leben kann. Wenn ich mir dann anschaue, dass man Küken die Schnäbel kürzt, damit diese sich nicht gegenseitig verletzen oder zu Tode picken und man bei Ferkeln die Schwänzchen stutzt, damit sie nicht von ihren Artgenossen hineingebissen werden - dann kann man eigentlich schon von selbst darauf kommen, dass es sich nicht um artgerechte Haltung handelt. Klar ist das nicht überall so, aber bei unserer wachstums- und profitorientierten Wirtschaft würde es mich nicht wundern, wenn sich umso mehr Betriebe diesem Standart anpassen, um auf dem Markt mithalten zu können.

Dann zur Antibiotika-Geschichte: Zahlreiche Studien belegen, auch die Bundesregierung hat es bestätigt, dass zu viel Antibiotika eingesetzt wird. Das ist insofern problematisch, weil das Risiko von multiresistenten Keimen steigt (auch dazu gibt es eindeutige Studien) und Antibiotikum für den menschlichen Körper vorderrangig negative Folgen mit sich bringt.

Ich finde, dass der Verzehr von Fleisch an sich nicht weiter verwerflich ist. Wenn ich aber im Hinterkopf habe, dass Tiere quasi sklavenartig gehalten werden, bloß weil wir in unserer Wohlstandswelt einen absolut überproportionalen Fleischkonsum an den Tag legen, dann finde ich das moralisch bewertet nicht in Ordnung. Auch wenn man an weiterreichende Folgen denkt, wie beispielsweise den Anbau von Sojafeldern in Lateinamerika, der den Masttieren als Nahrung dient und dazu führt, dass Regenwald abgeholzt wird, Menschen umsiedeln müssen oder Dörfer von Pestiziden im Grundwasser verseucht werden. Auf rein egoistischer Ebene finde ich es fragwürdig, weil ich eben nicht weiß, wie gut die Qualität des Fleisches wirklich ist. Was haben die Tiere gefressen? Wie viel Antibiotikum ist im Fleisch? Waren die Tiere permanentem Stress ausgesetzt, sodass das Fleisch Stresshormone beinhaltet? Und so weiter. Außerdem ist zu viel Fleisch, selbst wenn es sich um qualitativ einwandfreies Fleisch handelt, nicht gesund, da es Blutdruck- und Blutfettwerte sowie das Krebsrisiko steigert. Der Durchschnittsdeutsche oder Durchschnittsamerikaner isst definitiv zu viel Fleisch.

Kommentar von Omnivore08 ,

Naja, dein Name und Profilbild lassen jetzt nicht unbedingt darauf
schließen, dass man von dir zu diesem Thema objektiven Rat erhält.

Ich gehe aus der Mitter heraus an das Thema!

nicht artgerecht gehalten werden.

Somit zählst du zu den Gläubigen, von denen man keine objektiven Fakten hören kann!

Wenn ich mir dann anschaue, dass man Küken die Schnäbel kürzt, damit diese sich nicht gegenseitig verletzen oder zu Tode picken und man bei Ferkeln die Schwänzchen stutz

ääää und? Hast du dir schon mal die Fingernägel geschnitten?

Hast du Hunden schon mal die Klauen gekürzt?

Verdammt nochmal....man macht das FÜÜÜÜÜR das Tierwohl und nicht zum spaß!

Zahlreiche Studien belegen, auch die Bundesregierung hat es bestätigt, dass zu viel Antibiotika eingesetzt wird.

Falsch! Das ist ausschließlich Verleumdungen aus der Veganerlobby. Zeige mir nur EINE Quelle, die beweist, dass die Bundesregierung anderer Auffassung ist als das zuständige BUNDESministerium für Ernährung und Landwirtschaft:

http://berichte.bmelv-statistik.de/SJT-4500500-2013.pdf

Du solltest defenitiv den Ball flach halten! Denn Geschichten erzählst DU!

Woher soll die Bundesregierung das denn wissen, wenn nicht vom zuständigen Ministerium, die schließlich JÄHRLICH Rückstandsproben machen!

weil das Risiko von multiresistenten Keimen steigt

blaa blaa.....wenn das stimmen würde, dann würde GAR KEINER mehr auf AB ansprechen!

Wenn ich aber im Hinterkopf habe, dass Tiere quasi sklavenartig gehalten werde

Bahhh sind solche Vergleiche widerlich!

wie beispielsweise den Anbau von Sojafeldern in Lateinamerika

JETZT HÖRT ENDLICH AUF MIT SOJA UND INFORMIERT EUCH ENDLICH RICHTIG!!!!!!!!11111drölf

Man eye....das kann doch nicht so schwer sein.....

Soja ist eine ÖLPFLANZE und wird vorallem wegen Bioethanol angebaut! USA und Brasilien lachen über E5 und E10. Die fahren E85!!! Verfüttert wird NUUUUUR der Rest aus der Ölpresse. MERKT EUCH DAS ENDLICH!

Wie viel Antibiotikum ist im Fleisch?

na wieviel denn nu? Schau nach oben, da siehst du es! 0,0%!

Dein Beitrag hier bestätigt es umso mehr warum es so wichtig ist sich öffentlich gegen diese vegane Ernährungsideologie zu wehren! Andere Menschen tragen anti-Nazi-Symbole. Ich finde es wichtig Anti-Veganer-Logos zu tragen, damit jeder weiss, dass diese vegane Propaganda mir vollkommen auf den Senkel geht. Auf schlau tun und dadurch vollkommenden Pfeffer verbreiten!

Gruß
Omni!

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