Vegetarisch oder Vegan?

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19 Antworten

Hallo.

Diese Frage wird wieder mal Extreme beider Lager anziehen.

Wissenschaftlich ist nicht bewiesen, dass vegan gesünder oder ungesünder ist. Ist auch Interpretationssache verschiedener Studien- und Untersuchungsergebnisse. Jede Seite legt die dann so aus, wie es ihr gefällt.

Wissenschaftlich gesichert ist, dass der Mensch biologisch ein Mischköstler ist. https://de.wikipedia.org/wiki/Mensch
Das heißt nicht, dass er sich nur omnivor ernähren kann oder dass das Beste sein muss. ( Hier ist wieder Interpretationsspielraum für beide Seiten. ;-) ) Aber wenn im Netz versucht wird zu argumentieren, der Mensch sei biologisch ein reiner Pflanzenfresser, ist das nur lächerlich.

M.E. leben laut Datenlage Veganer nicht länger, und haben andere Risiken und Krankheiten als Nicht-Veganer.

Man kann es halt sowohl vegan als auch nicht-vegan hinbekommen, sich sehr ungesund zu ernähren...

Sicher ist es vegan schwieriger, sich so zu ernähren, dass man keinerlei Mängel bekommt. Es geht, aber viel Recherche und Information würde ich dir unbedingt raten für eine ausgewogene Ernährung. Dann kannst du deiner ethischen Einstellung folgen. :-)

Mir persönlich hat rein vegan gar nicht gut getan (obwohl ich sehr informiert war) und von Soja hab ich eine Zyste bekommen. (Ging nach Sojaverzicht langsam wieder weg.)

Das ist sicher auch eine Sache der individuellen Biologie jedes Einzelnen und deswegen würde es bei einem gesellschaftlichen Zwang zu einer bestimmten Ernährung immer gesundheitliche Verlierer geben. Es gibt nicht die eine perfekte Ernährung für alle Menschen!

Deswegen finde ich es schlimm, dass viele Veganismus mittlerweile wie eine Religion "glauben" und damit "missionieren" gehen. Wenn man so weit ist, wird man nie mehr Fakten objektiv aufnehmen können.

Meines Erachtens ist Fleisch oder nicht Fleisch gesundheitlich relativ egal. Wichtiger wäre: Keine Transfette, kein künstlicher Zucker, wenig einfache Kohlenhydrate, keine Aromen, keine Konservierungsmittel. Viel frisches Gemüse, auch mal Obst. Pflanzliche Eiweiße, z.B. Hülsenfrüchte.

In meinem Fall vertrage ich Laktose und Gluten sehr schlecht.
Regelmäßiger Fischkonsum ist speziell bei mir empfohlen und ich esse wenig Fleisch. Wenig Bio-Geflügel, ca. 2 - 3 im Monat.

Ich finde es absolut natürlich und ethisch vertretbar, Tiere zu essen. Da wir manche Arten und Rassen zu unserer Ernährung vermehren, ist das auch im Interesse der Tierart. Das oberste Interesse jeder Art ist, nicht auszusterben. Deswegen sind mir auch Naturschützer sympathischer als "Tierschützer".

Ich finde, wir sollten die Gesellschaft in die Richtung bewegen, dass Tiere lebenswerter gehalten werden und möglichst schmerzfrei und ohne lange Transporte getötet werden. 

Ich versuche das, indem ich das Fleisch kaufe, dass die Kriterien momentan am besten, wenn auch nicht perfekt, erfüllt. Wenn es noch besser erzeugte Fleischprodukte gibt, werde ich zu denen wechseln. (Sofern es der Geldbeutel irgendwie hergibt.) Wenn das viele machen, werden sich insgesamt die Haltungsbedingungen von Tieren stetig verbessern.

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Kommentar von DerOnkelJ
21.07.2016, 13:48

Super geschrieben!! DANKE!!!

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Kommentar von MissLeMiChel
21.07.2016, 13:57

es ist im Interesse keiner Art gegessen zu werden

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Kommentar von BrightSunrise
21.07.2016, 14:06

Ich bezweifle, dass irgendein Tier möchte, dass seine Spezies erhalten bleibt, nur damit wir sie essen können.

Der Artgenossen schildert das ganz gut.

https://youtu.be/GdtEhnnIDok

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Kommentar von MissLeMiChel
21.07.2016, 14:41

aber das ist wohl leider das Wunschdenken einiger Leute da sie ja sonst berechtigte Schuldgefühle hätten

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Das ist bei jedem Körper anders, da spreche ich aus Erfahrung. Eine Freundin ist seit ein paar Jahren Vegetarier und ihr fehlt nichts, eine andere muss Tabletten o.ä. nehmen um die Mängel auszugleichen. Ich esse sowieso wenig Fleisch und werde deshalb bald auch Vegetarier, habe ich mir vorgenommen. Vegan zu leben wäre mir einfach zu krass, da ich auf Eier und Käse usw nicht verzichten möchte, ganz einfach. Auf die Herkunft kann man ja dennoch achten.

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Bei vegetarischer Ernährung werden auch Tiere geschlachtet bzw. anderweitig getötet.

Denke nur an die männlichen Kälber und Küken.

Nachdem ich bis zu meinem 50. Lebensjahr tierische Nahrung zu mir genommen hatte, aß ich 8 Monate vegetarisch.
Da ich das dann nicht mehr vertrug, bin ich zu vegan umgeschwenkt.
Bin jetzt über 3,5 Jahre dabei.

Eingefleischte (Wortspiel) Fleischliebhaber werden dir natürlich etwas von "fällst vom Fleisch, wenn du selbiges nicht isst" und "Soja ist brandgefährlich" erzählen.
Totaler Quatsch! Du kannst nämlich nicht nur "Vegan for fit" sondern auch "Vegan for fat" machen.

So wie es Seiten gibt, die vegane Ernährung für ein Todesurteil halten, so gibt es auch Seiten, die fundiert darüber berichten.
Einfach nochmal die Suchmaschine angeworfen und andere Links dazu angeklickt.

Übrigens sorgen Milch(produkte) für schlechtere Eisenwerte.

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Hallo Chatoengirl,

du kannst dich auch vegan gesund und ausgewogen ernähren, wenn du weißt worauf es ankommt!

Ganz ohne Fleisch zu leben kann enorme Vorteile mit sich bringen, gerade gesundheitlich. Pauschalisierend kann man aber nicht sagen, dass die eine Art sich zu ernähren immer besser oder schlechter ist.

Denn: Es kommt darauf an, was du damit machst.

Ich habe Vegetarier kennen gelernt, die Gemüse und Sojaprodukte eklig fanden und sich hauptsächlich von Nudeln und Reis ernährt haben. Da fehlte es an Vitaminen und an Proteinen und das sah man ihnen an.

Ich habe aber auch Vegetarier und Veganer kennen gelernt, die so kreativ und interessiert waren, dass sie ganze Kochbücher geschrieben oder vegane Restaurants aufgemacht haben.

Es gibt vegane Bodybuilder und vegetarische Triathlon-Helden.

Wenn du dich dafür interessierst, fang doch mal mit einem vegetarischen/veganen Kochbuch an und stöber es von vorne bis hinten durch. Dabei entdeckst du viel Nützliches.
Achte mal darauf, was du bislang alles gegessen hast und welche Nährwerte darin stecken: Du wirst feststellen, dass Fleisch und Milchprodukte zB reich an Protein und Vitamin B12 sind, also weißt du, dass du diese von woanders her beziehen solltest in Zukunft.

In den Supermärkten findest du inzwischen fast immer vegetarische und vegane Alternativ-Produkte.

Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken :-)

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Kommentar von wickedsick05
22.07.2016, 00:45

Ganz ohne Fleisch zu leben kann enorme Vorteile mit sich bringen, gerade gesundheitlich.

nicht einen... eine ausgewogene Mischkost hat vorteile.

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zum Vegetarismus gibt es eine SEHR gute alternative. Eine regionale ökologisch nachhaltige Mischkost. Auch zum teil Slowfood genannt.

denn Vegetarismus macht kein sinn weder für Umwelt, Tiere, gesundheit noch für den Mensch. Es ist ein Hype der hauptsächlich der profilierung der eigenen
Persöhnlichkeit dienst als der Gesundheit, Umwelt oder Menscht.

das Bild was Vegetarier/veganer meist propagieren ist lediglich ein
Ausschnitt denn es ist viel kopmlexer als die Frage ob mit oder ohne
Fleisch.

WAS aber sinn macht ist Regional zu kaufen und industriell
verarbeitete Produkte meiden. Das schließt der Fleisch/Tierprodukteverzicht aber nicht mit ein daher unnötig.

Umwelt:

Wer sich streng vegetarisch ernährt, beansprucht besonders wenig
hochwertiges Ackerland für die Produktion seiner Lebensmittel. Wer aber
geringe Mengen an Fleisch und Milchprodukten in seinen Speiseplan
einbaut, geht noch effizienter mit der verfügbaren landwirtschaftlichen
Fläche um. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der
amerikanischen Cornell-Universität.


Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche
Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem
Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland
um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten
Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders
hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist.
Wiederkäuer,
wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden
halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler
zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem
Ackerland ist geringer als bei Vegetariern.

umweltjournal.de/AfA_naturkost/13315.php

VIEL wichtiger ist auf die Herkunft ALL seiner Lebensmittel zu achten als die Frage ob mit oder ohne Fleisch

jede Ernährungsweise beinhaltet den Tod von Lebewesen. Das lässt sich
nicht vermeiden. NICHT die Frage ob mit oder ohne Fleisch sollte dich
beschäftigen sondern Die wichtige Frage lautet: Was schadet weniger?
Wenn Lebensmittel nachhaltig produziert werden, ist es für die Umwelt
beinahe egal, ob man Fleisch/Milchprodukte oder Pflanzen isst.Sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte können schaden. Es
kommt auf den Zusammenhang an, in dem sie hergestellt werden. möglichst
auf industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten (z.b Tofu,
Fertiggerichte, Tiefkühlware mit ihrem hohen energieaufwand) Fleisch
nicht im Supermarkt kaufen sondern beim Bauer in der Nähe der den Tieren
nur Gras und Heu zu fressen gibt und sie Artgerecht hält ABER auch kein
Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen denn das dort zu kaufende ist mit
Pestiziden verseucht was für Umwelt sehr schädlich ist und Tiere tötet
und leiden lässt. daher nur Vegetarier werden bringt nix denn man ist
schon Vegetarier wenn man nur auf Fleisch verzichtet.
ökologisch Nachhaltig ernähren und leben bringt bei weitem mehr denn das
schließt solche Dinge aus. Ohne funktionierende Umwelt überlebt kein
Tier/Mensch daher ist Umweltschutz bei weitem wichtiger.

Frau Wiener hat das mal gut erklärt:

Was mich aber stört, ist die Haltung vieler, die glauben, allein der
Verzicht auf alle tierischen Produkte sei die richtige Antwort. Vegane
Ernährung ist keine Lösung des Grundproblems! So mancher Veganer baut
sich da schlicht eine Parallelwelt auf. Er lässt zwar keine Tiere
melken, schreddern oder schlachten. Aber durch seinen Verzicht
verbessert er auch nichts an den üblen Verhältnissen in der
Nahrungsmittelproduktion. Denn: Vegan zu leben fördert weder die
Nachfrage nach Produkten aus einer anständigen Tierhaltung noch die nach natürlichen, ökologisch erzeugten Lebensmitteln aus der eigenen Region.
Im Gegenteil: Auch vegane Industrieprodukte lassen Böden erodieren, versauen das Klima und vergiften das Wasser. Das System, in dem sie entstehen, ist ebenso grundlegend falsch wie das System der Fleischproduktion. Natürlich gibt es auch unter Veganern Menschen, die auf Fertigprodukte und industrielle Lebensmittel verzichten, die sich biologisch und regional ernähren. Aber auf dem Trendmarkt Veganismus boomen eben auch all die Kunstprodukte von Seitan-Truthahn bis zum Soja-Hamburger.

geht zwar um Vegan trifft aber genauso auf Vegetarisch zu.

Obst, Gemüse, Pilze oder Kräuter aus China landen
zunehmend in den Regalen der Supermärkte - eine Folge der
Globalisierung. Doch dem Verbraucher hierzulande ist oft nicht bewusst,
dass auch die Zutaten für Marmelade oder Joghurt häufig von dort
stammen. Der zunehmende Import von Lebensmitteln aus Fernost birgt auch Risiken für den Verbraucher. Denn Chinas Landwirtschaft setzt großzügig Pestizide ein und die Umweltverschmutzung ist enorm.

feelgreen.de/pestizide-in-marmelade-saft-und-joghurt-stecken-oft-chinafruechte/id_69433032/index

auch hier:

Für den Anbau von Ölpalmen wird massiv der Regenwald gerodet - auf Kosten von Klima, Artenvielfalt und indigener Bevölkerung.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/palmoel-regenwald-rodungen-fuer-den-supermarkt-1.1457107

Die Globalisierung der Märkte ermöglicht uns den ganzjährigen Einkauf
von Obst und Gemüse. Der Import von Lebensmitteln, die auf der
Südhalbkugel der Erde erzeugt wurden, lässt uns das Wissen „was wächst
wann“ vergessen. Da gibt es Erdbeeren zu Weihnachten, Spargel im März
und Weintrauben zu Pfingsten.

http://www.dlr.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/0/D58A32E6A3826437C1257727004728C8?OpenDocument

Für 1 kg Gemüse aus Übersee könnten 11 kg innerhalb Deutschlands
transportiert werden, im Vergleich zum Transport mit dem Flugzeug sind
es sogar fast 90 kg.

https://www.ugb.de/forschung-studien/hohe-umweltbelastung-durch-lebensmitteltransporte/

Für Vegetarier/Veganer leiden und sterben also nur mehr ANDERE Tiere. Wichtig ist  Naturschutz also Artenschutz (das sind die Tiere die NICHT nachgezüchtet werden) und da hilft der alleinige Fleischverzicht/tirprodukteverzicht kein bischen.

kaufe deine Produkte bei Hofläden, bei Direktvermarktern regional
ein. Schau dass sie ohne Pestizide oder Kunstdünger angebaut wurden
sondern mit Tierischem Dünger. Meide industriell hoch verarbeitete
Produkte sondern bereite deine Mahlzeiten selbst zu.

warum siehste hier:

http://www.ardmediathek.de/tv/odysso-Wissen-im-SWR/Wie-viel-kostet-ein-Brot/SWR-Fernsehen/Video?documentId=30729832&bcastId=246888

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Kommentar von wickedsick05
22.07.2016, 00:34

Zur gesundheit:

1. Es gibt keine Langzeitstudien

2. lass dich nicht von Menschen beeinflussen die es erst wenige Jahre Praktizieren die Mängel kommen meist erst später

In einer Studie über 21 Jahre vom DKFZ zeigte sich nach 15 Jahren
haben Veganer eine erhöhte Sterblichkeit. 90% der Veganer leiden am B12 Mangel. 30% haben eine zu geringe Knochendichte und 100% leiden am Vitamin D mangel usw.

denn

Problematisch bei Veganer ernährung

Vitamin B12, Eisen, Jod, Zink, Omega-3-Fettsäuren, Calcium und Vitamin B2 Vitamin D und Eiweiss

Prof. Dr. Mathilde Kersting vom Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) in Dortmund

Vegan und gesund geht nicht

Für Kinder ist vegane Ernährung keinesfalls geeignet.

http://www.wochenblatt.com/landleben/nachrichten/vegan-und-gesund-geht-nicht-3737.html

Insbesondere Kindern droht eine Entwicklungsstörung bei einer
Unterversorgung. Sie brauchen eine sehr energiedichte Nahrung aufgrund ihres Wachstums und auch einen größeren Prozentanteil Fett an der Energieversorgung als Erwachsene (Leitzmann et al., 2005, S. 134,165)

Bei einer veganen Ernährung stellen außerdem die Energie und Fettaufnahme aufgrund der geringen Energiedichte einer rein pflanzlichen Nahrung, die Versorgung mit Proteinen, Vitamin D,Vitamin B12 und Zink ein Problem dar.(Leitzmann & Keller & Hahn, 2005, S. 30-33)

Die Proteinversorgung kann vor allem im Hinblick auf die niedrige Energieversorgung ein Problem darstellen, da der Körper die Proteine primär zur Deckung des Energiebedarfs nutzen wird, weniger zum Aufbau körpereigener Proteine. (Hahn, 2001, S. 99). Zusätzlich hat pflanzlichesEiweiß eine niedrigere biologische Wertigkeit als tierisches Eiweiß. (Leitzmann, S. 165).

In Hülsenfrüchten ist beispielsweise Methionin die
limitierende Aminosäure und in Mais und Weizen Lysin oder Methionin. (Koolmann & Röhm, S. 360). Einzeln betrachtet haben Hülsenfrüchte und Mais eine biologische Wertigkeit von jeweils 71. In Kombination erhöht sich ihre Wertigkeit auf 99. Gute Kombinationen sind Hülsenfrüchte mit Getreide bzw. Hülsenfrüchte mit Nüssen/Samen. Ferner
fällt die Digestibilität pflanzlicher Proteine im Vergleich zu
tierischen Proteinen ab. Es ist demnach schwieriger, innerhalb der
DGE-Empfehlungen für die tägliche Proteinaufnahme
zu bleiben. Die komplementären Proteinquellen sollten möglichst während einer Mahlzeit kombiniert werden, zumindest jedoch innerhalb von 4 Stunden. (Suter, S. 72)

Ballaststoffe können die Bioverfügbarkeit von Proteinen herabsetzen, indem sie das Stuhlvolumen steigern und die Stuhlfrequenz erhöhen. Dadurch werden die Proteine vermehrt wieder ausgeschieden. Hülsenfrüchte können zusätzlich für die Hemmung verschiedener Verdauungsenzyme verantwortlich sein. (Leitzmann & Hahn, S. 107–108)

Eisen ist sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen
Lebensmitteln weit verbreitet. Jedoch kann aufgrund des Eisengehalts eines Nahrungsmittels noch keine Aussage über die Deckung des Eisenbedarfs gemacht werden. Denn das hauptsächlich in Pflanzen vorkommende dreiwertige Eisen hat für den Menschen eine schlechtere Bioverfügbarkeit als dasjenige aus tierischen Nahrungsmitteln, da es zur Komplexbildung neigt. So können nur etwa 1,0–10,0% des Eisens aus
Pflanzen absorbiert werden. (Leitzmann, S. 68).

Du musst Supplementieren. mindestens Vit. B12 und D. Das künstliche B12 wird vom Körper schlechter verwertet daher empfiehlt die Vegane Gesellschaft

3 Mal täglich angereicherte Lebensmittel mit total mindestens 10 µg oder
1 Mal täglich mindestens 25 µg oder
2 Mal wöchentlich 1000 µg

Wer pflanzl. Ernährung (vegetarisch, vegan ) praktiziert, ist üblicherweise hochversorgt an Folsäure.

Und eine hohe Folsäurezufuhr kann  hämatologische Symptome einer Vitamin-B12-Unterversorgung überdecken, so dass der Mangel bis zum Auftreten neurologischer Symptome unentdeckt bleibt.

5

Das ist alles Quatsch. Vegane Ernährung kann die gesündeste Ernährung überhaupt sein, wenn mans richtig macht. Wenn du Vegetarier wirst empfehle ich dir unbedingt auf Milchkonsum zu verzichten. Denn die schädigt nicht nur deinen eigenen Körper sehr, sondern fördert das Leiden der Kühe noch stärker. Die Milchviehhaltung gehört zu den unmenschlichsten Tierhaltungen überhaupt.

Kannst dich ja mal auf der Deutschen PETA-Seite erkundigen. Es gibt allerdings auch vegane Milch, wie Mandel-,Reis-,Hafer-,Kokos-,Haselnussmilch und weitere. Gibt's in vielen Supermärkten.

P.S. IM Schnitt ernähren sich Vegetarier sogar noch ungesünder als Omnivore (Tierisch+Pflanzlich) ernährende Menschen, wegen des höheren Milchkonsums.

LG

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ICh antworte mal obwohl die Frage schon länger her ist :

Viele denken Vegan ist ungesund weil es weit verbreitet ist dass man dann nicht genug Nährstoffe aufnimmt. Ist aber nicht ganz richtig. Es kommt immer auf die genauen Nahrungsmittel an. Wenn man ausgewogen isst und sich informiert ist vegane ernährung ganz leicht ^^

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Sowohl eine omnivore als auch eine vegetarische oder vegane Ernährung KÖNNEN gesund sein.

Grüße

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Solange du drauf achtest, dass du alle Nährstoffe bekommst....ob vegan oder nicht.

Man lebt nicht deshalb gesund, weil man Fleisch isst, oder weil man vegan isst, sondern weil man bewusst isst und weiß, was wo drin ist oder am besten noch, woher es kommt. Das geht mit Fleisch vielleicht manchmal einfacher, aber ungesund in prinzipiell gar nichts davon.

Tipp: Wenn du auf Fleisch verzichtest, unbedingt darauf achten, dass du genug Vitamin B12 bekommst. Ist ein Standard-Problem.
Also Entweder Vitamin-Tabletten oder ab und zu doch mal Lachs essen oder so.

Man kann auch übrigens einfach wenig Fleisch essen, statt gar kein Fleisch. Wenn es einem nicht gegen den Strich geht, ethisch gesehen. Ist etwas einfacher, denke ich mal.

Oder kauf dir Fleisch oder Eier einfach nur von Quellen, denen du vertraust. Ist nur teuere als im Supermarkt, obviously.

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Sich vegan zu ernähren ist alles andere als ungesund, wenn man sich vorher ein bisschen informiert hat und ausgewogen isst. Nur b12 (und im winter vit D, wie alle Deutschen) muss supplementiert werden. Ich hab auch nicht das gefühl, ich müsste auf etwas verzichten, da sich so ziemlich alles wunderbar ersetzen lässt. Vegane Pfannkuchen schmecken beispielsweise kaum anders als normale :)

Vegetarisch zu leben ist höchstens dann gesünder als mischköstlerisch, wenn du nicht mehr Milchprodukte konsumierst als vorher, um z.B. den Verzicht auf Fleisch zu kompensieren.

Ethisch gesehen bringt ein vegetarisches Leben keinem Tier etwas, außer den Schweinen. Alle anderen werden ja trotzdem weiter für Milch und Eier gezüchtet, ausgebeutet und letztendlich geschlachtet.

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Kommentar von wickedsick05
23.07.2016, 18:33

Vegetarisch zu leben ist höchstens dann gesünder als mischköstlerisch, wenn du nicht mehr Milchprodukte konsumierst als vorher, um z.B. den Verzicht auf Fleisch zu kompensieren.

das ist natürlich völlig falsch daher leiden auch 54% der Vegetarier am B12 Mangel weil DIESE deine Aussage als wahr annehmen. Das gegenteil ist der fall mann muss MEHR Milchprodukte konsumieren.

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Kommentar von ApfelTea
23.07.2016, 20:06

B12 kann man wunderbar supplementieren.. und das tut man auch, wenn man einigermaßen informiert ist

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Kommentar von ApfelTea
24.07.2016, 01:48

@ilk, Ja klar. Ich war nie weg :) Kann gut sein, dass die Supplemente mal im Tierversuch untersucht wurden. Ist ja auch schwierig, sowas zu bekommen, mit dem das nicht gemacht wurde. Trotzdem noch besser als das Quälen und Sterben vieler weiterer Tiere zu unterstützen, indem man Tierprodukte isst.

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Kommentar von ApfelTea
26.07.2016, 23:46

@omni, Deine Meinung ist mir egal

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Es ist definitiv möglich sich heute in Deutschland mit und ohne tierische Produkte ausgewogen und gesund zu ernähren. 

Wichtig ist es, den individuellen Bedarf an Nährstoffen,  Vitaminen, etc. zu decken. 

Keine Ernährung ist per se gesund oder ungesund,  man muss sich schon damit befassen, was und vor allem, wieviel man isst. 

Ich ernähre mich und meine Kinder vegan, dass klappt bei uns hervorragend.

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Ich muss mal noch was Allgemeines zu dem Thema schreiben, da mir gerade eben auch "Fehlinformation" vorgeworfen wurde.

Ich bin ja nun keine 16 mehr und habe ein klein wenig Lebnserfahrung.

Und ich habe festgestellt, dass es zu keinem Thema mehr unterscheidliche Informationen und kontroverse Diskussionen gibt als zum Thema Ernährung.
Fragt man 10 Leute bekommt man 11 unterschiedliche Meinungen... Weil sich ständig was ändert. Was heute noch ein absolutes MUSS ist wird morgen zu 100% verboten. Was heute neustes Studienergebnis ist wird morgen aufs Schärfste verurteilt und widerlegt.

Schlimm finde ich, dass aus dem Ganzen oft ein regelrechter "Krieg" entsteht. Da kämpfen die eingefleischen Veganer gegen die bodenständigen Fleischesser.

Und als Fleischesser musste ich mir schon öfter Begriffe wie "Tierquäler" und "Mörder" anhören.. "FleischFRESSER" ist da ja geradezu ein Kompliment.

Meine persönliche (!!) Erfahrung ist, dass eine AUGEWOGENE Kost, mit tierischen und pflanzlichen Produkten mir persönlich am Besten bekommt. Meine Blutwerte sind so gut dass das DRK seit Jahren regelmäßig um meine Blutspende "bettelt"! Also liege ich wohl nicht unbedingt völlig daneben mit meiner Einstellung. Oder?

Ansonsten. soll jeder so leben wie er meint es sei richtig. Wenn ich aber nach meiner Meinung und meinem Wissen gefragt werde, dann sage ich das auch, auch wenn es einigen nicht gefällt und mir wieder "Fehlinformation" vorgeworfen wird.

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Kommentar von MissLeMiChel
21.07.2016, 14:03

Hast du denn auch schon vegane oder vegetarische Ernährung wirklich ausprobiert und deine Blutwerte waren schlechter?

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Kommentar von MissLeMiChel
21.07.2016, 14:43

Naja weißt du ob die Werte mit einer veganen oder vegetarischen Ernährung besser werden oder ob du in 10 Jahren irgendeine Krankheit hast die durch tierische Lebensmittel vermehrt hervorgerufen wird?!

0
Kommentar von MissLeMiChel
21.07.2016, 15:56

wie du siehst kannst du es überhaupt nicht sagen ob vegan oder vegetarisch etwas verbessern oder verschlechterten würde... interessant aber Kartoffelchips sind meist nicht vegan..

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Nicht nur für Fleisch, sondern auch für Milch, Käse, Eier usw. müssen die Tiere leiden. Das ist ja der Grund, warum es Veganer gibt, sie möchten keinesfalls Tierleid unterstützen.

Im Internet lesen tut man übrigens viel, was nun wirklich alles stimmt, weiß wahrscheinlich keiner. Ich kenne Menschen, die schon lange vegan leben und auch ziemlich gesund aussehen. Übrigens: Laut dieser Seite http://www.peta.de/baboumian#.V5CmmfmLTIU ist der stärkste Mensch Deutschlands Veganer.

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Kommentar von DerOnkelJ
21.07.2016, 13:01

Dieser Bericht ist von 2011, und bis dahin hat sich der damals stärkste Mann Deutschland vegetarisch aber nicht vegan ernährt.

Du kenst Veganer die "ziemlich gesund" aussehen, das relativiert ja alles weder. Ich kenne kranke  Veganer als auch kranke Fleischesser.
Die Krankheit entsteht meiner Erfahrung nach vor allem durch Maßlosigkeit. Wer sich überwiegend von Fleisch (am Besten noch vom Discounter) ernährt leben ebenso ungesund wie ein reiner Veganer.

Seit ich meine Ernährung am umstellen bin (weniger aber dafür höherwertigeres Fleisch - aber kein kompletter Verzicht -  und mehr pflanzliche Kost) geht es mir immer besser...

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Kommentar von ApfelTea
21.07.2016, 13:15

eeey! Spaghetti ist doch kein Fastfood! 😯 Das wird bei mir immer mit frischem Gemüse gekocht. @ZumThema, Die Tiere leiden nicht nur wegen Milchprodukten und Eiern, sondern sie sterben dafür.. also bringt es nur den Schweinen etwas, wenn man vegetarier ist, weil die ausschließlich für Fleisch gezüchtet werden.

1
Kommentar von wickedsick05
22.07.2016, 00:48

Nicht nur für Fleisch, sondern auch für Milch, Käse, Eier usw. müssen die Tiere leiden.

nicht nur für tierisches müssen Tiere leiden sondern auch für Pflanzliches.

Das ist ja der Grund, warum es Veganer gibt, sie möchten keinesfalls Tierleid unterstützen.

ein Leben OHNE das töten und leiden von Tieren ist NICHT möglich. Wer das gegenteil glaubt ist nicht von dieser welt...

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Kommentar von ApfelTea
22.07.2016, 23:17

@wicked, Hat ja auch keiner das Gegenteil behauptet oder? Normalerweise ist es den Leuten schon klar, dass man nicht 100% vegan leben kann.

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Klingt nach Hopp- oder Topp-Frage...

Na klar, man kann pauschal auf die Frage antworten und die ein oder andere Ernährungsform favorisieren, weil sie einem selbst zusagt und gut tut.

Aber dennoch halte ich es für falsch, allgemein anonymen (minderjährigen?) Fragesteller einen Rat zu geben hinsichtlich der  Veggi-Ernährung ohne Infos zum Gesundheitszustand / Grunderkrankungen der Person zu kennen.

Vor kurzem war hier eine Vegan-Frage einer Minderjährigen, die ein bestimmtes Medikament (L-Thyroxin) einnehmen musste.... Nicht ein Veganer gab den Hinweis, dass diverse Lebensmittel/ Präparate (wenn überhaupt) mit zeitl. Abstand von mehreren (!)  Stunden essen sollte.

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Hei, 

ich bin 16 Jahre alt und bereits seit 6 Jahren lebe ich vegetarisch. Zu Beginn ist mir dass ein bisschen schwer gefallen da man echt von der Essensauswahl eingeschränk ist. Es ist ja so, das auch in Gummibärchen, teilweise in Kaugummis oder ähnlichen Produkten Gelatine oder Lab enthalten ist, und man somit darauf achten muss was man kauft (ich war damals 10 als ich mit der Umstellung angefangen habe). Meine Eltern waren damals auch alles andere als begeistert, als sie merkten, dass ich kein Fleisch mehr essen möchte. Das führte auch oft zu Konflikten zwischen uns die es teilweise auch heute noch gibt, jedoch hatte ich auch meine große Schwester die sich auch vegetarisch ernährt und somit war ich nicht die einzige meiner Familie. 

Jetzt im nachhinein bin ich stolz darauf, dass ich schon mit 10 Jahren damit angefangen habe, die Tiere zu schonen. Ich würde es auf jeden Fall jeder Zeit wieder tun. Auch meine Hausärztin habe ich zu diesem Thema befragt, ob es oke ist so zu leben und sie meinte, dass wenn ich mich ausgewogen ernähre es kein Problem ist. Ich weiß viele Leute sagen es bringt nichts, wenn manche sich vegetarisch ernähren, denn die Tiere würden Trozdem sterben. Jedoch merke ich selber, dass es sehr wohl was bringt, denn meine Eltern zb kaufen nicht mehr mal ein drittel an Fleisch wie früher. Ich habe mich aus der Liebe und Leidenschaft zu Tieren dazu entschieden kein Fleisch zu essen und ich bereue es nicht. Vegan ist jedoch eine andere Sache, vorallem in meinem Alter da es echt enorm geld kostet. Ich habe selbst daheim Hennen die sich Frei in unserem Garten bewegen dürfen, und keinen falls irgendwann geschlachtet werden. Daher brauch ich kein schlechtes gewissenhaben wenn ich Eier esse, doch wenn es mal soweit kommt, dass ich Eier kaufen muss würde ich auf jeden Fall die Freilandhaltungseier wählen. Milch trinke ich nur in gewissen Maßen also ich trinke Milch aber nicht all zu viel. Honig esse ich auch ohne bedenken.

Ich glaube, das vegetarisch echt vorerst die beste Entscheidung, und wenn du dich daran gewöhnt hast, kannst du ja auf die Vegane Variation umsteigen. Also ich würde mich echt freuen wenn du es zumindest mal versuchst Vegetarisch zu leben. Doch vielleicht könntest du auch darauf achten, dass deine Kosmetikartikel nicht an Tieren getestet wurden. 

Es kommt natürlich auch auf dein Alter darauf an (:

Viel Spaß und es wäre toll wenn du mir berichtest für was du dich entschieden hast :D

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Kommentar von MissLeMiChel
21.07.2016, 13:20

was meinst du mit "vegan ist so eine Sache"?!😂

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Kommentar von ApfelTea
21.07.2016, 14:16

Tierversuche an Kosmetika sind seit 2013 in Europa verboten.

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Kommentar von ApfelTea
22.07.2016, 23:11

Gibt auch genug andere Seiten zu dem Thema.

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Also ich würde mal sagen vegan ist schon gesünder da wir Milch eigentlich nicht richtig verwerten können und sie an vielen Krankheiten Schuld sein soll... außerdem ist die Kuhhaltung und besonders die Trennung von Mutter und Kalb eine genau so starke Tierquälerei wie Haltung von Fleisch ...
Gegen eier gibt es natürlich nichts einzuwenden (wenn sie aus guter Haltung kommen, andererseits hängt da aucj momentan das schräden mit dran ) aber die lassen sich trotzdem gut durch Hülsenfrüchte ersetzen

Wenn man auf alles achtet ist vegetarisch sehr gesund obwohl hier natürlich einige das Gegenteil behaupten werden...
Meine Mutter war 8 Jahre lang sogar während 2 Schwangerschaften Vegetariererin und hat 2 gesunde Kinder und war auch selbst selten krank...
Ich selbst lebe seit ich 11 bin vegetarisch und seit ich 15 bin so weit wie möglich vegan... ich achte eigentlich nicht auf meine Ernährung obwohl meine Mutter schon sehr vollwertig kocht! Auf jeden Fall bin ich Kern gesund!

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Kommentar von MissLeMiChel
22.07.2016, 08:07

Ich bekomme diese merkwürdiger Weise ohne Nahrungsergänzungsmittel?! Und es ist ja wohl egal ob ich weit verbreitete Informationen von Zentrum der Gesundheit, Welt der Wunder oder ganz anderen Seiten beziehe!

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Kommentar von MissLeMiChel
23.07.2016, 20:53

Ich kann es dir gerne auch auf anderen Seiten raussuchen kein Problem!!

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Der Mensch ist ein "Allesfresser" oder auf Fachchinesisch "omnivor". Das bedeutet er benötigt sowohl pflanzliche als auch tierische  Kost.

Viele Nährstoffe, die unser Körper braucht,  sind nur in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs enthalten. Eine rein vegane Kost, also komplett ohne tierische Nahrungsmittel, kann daher sehr schnell Mangelerscheinungen hervorrufen, die nur durch spezielle (und durch den Hype inzwischen auch teure) Nahrungsergänzungen behandelt werden können. Insbesondere viele Eiweißstoffe und Proteine kann der menschliche Körper nur aus tierischen Produkten beziehen.
Dazu kommt, dass unserem Körper sowohl Enzyme als auch Bakterien fehlen um aus der rein pflanzlichen Kost alle Nährstoffee zu beziehen. Eine Kuh hat nicht umsonst 4 Mägen und ist Wiedekäuer.

Vor kurzem war im Netz zu lesen von Eltern die ihr Neugeborenes rein vegan ernährten, und das Kind ist nur extrem knapp dem Hungertod entkommen. Das wog mit 14 Monaten mal eben so viel wie ein Kind mit 2 Monaten wiegen sollte.

Gegen eine vegetarische Ernährung, die lediglich ohne Fleisch auskommt, aber Eier und Käse enthält, ist hingegen kaum was einzuwenden.Zwar können auch hier Mangelerscheinungen auftreten, aber da reicht es schon auf die Ernährung zu achten. Viele Vegetarier haben z.B. Eisenmangel, aber es gibt auch Nahrungsmittel die viel Eisen beinhalten.

Wie ein Vorschreiber auch sagt, es kommt auf die individuellen Bedürfnise und Veranlagungen an.
Wer viel Sport, insbesondere Kraftsport, treibt wird mit veganer Ernährung keine Erfolge haben. Kraftsportler benötigen tierische Proteine zum Muskelaufbau.

Ich würde auf jeden Fall einen Arzt hinzuziehen der regelmäßig überprüft ob alles Ok ist.

Ich finde generell, dass zu viel Fleisch gegessen wird. Ich selbst bin dabei meinen Fleischkonsum runterzuschrauben und achte auch auf hochwertiges Fleisch. Da ich aber mit Kraftaufbau angefangen habe werde ich auf  Fleisch nicht ganz verzichten.

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Kommentar von Voeglein
21.07.2016, 13:18

Nach den ersten beiden Absätzen habe ich aufgehört zu lesen. 

Viele Nährstoffe, die unser Körper braucht,  sind nur in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs enthalten.

Und welche wären das?

Insbesondere viele Eiweißstoffe und Proteine kann der menschliche Körper nur aus tierischen Produkten beziehen.

Schon mal was von Nüssen und Samen gehört? Sind die etwa tierischen Ursprungs? Hanfsamen zählen mit 50% Eiweißanteil zu den besten Proteinen, die alle Aminosäuren enthalten, die der menschliche Körper benötigt.

Eine Kuh hat nicht umsonst 4 Mägen und ist Wiedekäuer.

Was ist das denn bitte für eine Aussage? Was hat die Kuh damit zu tun?

Wo hast du diese ganzen Falschinformationen überhaupt her?

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Kommentar von MissLeMiChel
21.07.2016, 13:22

Die Nährstoffe die in Milch, Eiern und Honig vorkommen lassen sich so leicht ersetzen... das macht für den Körper einen kleineren Unterschied als Fleisch!

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Kommentar von Mensch12343
21.07.2016, 13:22

@Voeglein Ich kann dir nur zustimmen.

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Vegetarisches Leben ist möglich, veganes auch aber es ist nich über mehrere Jahre möglich! Und so viel ich weiß nicht sehr gesund!

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Kommentar von MissLeMiChel
21.07.2016, 15:54

natürlich ist es über mehrere Jahre möglich und gesund! Informier dich doch mal

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Kommentar von ApfelTea
21.07.2016, 19:13

Ja.. dann weißt du ganz offensichtlich gar nix über die vegane Ernährung.

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Kommentar von ilovemypets1
22.07.2016, 10:38

doch ich habe vegan gelebt aber mir hat das gar nicht zugesagt. jetzt bin ich wieder vegetarierin.

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Kommentar von ilovemypets1
22.07.2016, 10:39

aber das ist ja bei jedem anders

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Ich möchte mich hier kurz fassen und dir daher ein paar Buch- und Seitenempfehlungen mit auf den Weg geben:

"Vegan" von Alexandra Kuchenbaur

"Vegan" von Marc Pierschel und

"Peacefood" von Dr. Rüdiger Dahlke,

Wenn du es gerne in erzählender Weise magst, sind besonders diese Bücher was für dich:

"Kein Fleisch macht glücklich" von Andreas Grabolle,

"Anständig essen" von Karen Duwe und

"Tiere essen" von Jonathan Safran Foer

Auf den Seiten der "Albert-Schweitzer-Stiftung - für unsere Mitwelt" und vom

"Vebu" fiindest du ebenfalls viel Hilfreiches und Informatives zum Thema

Eins noch:

Für mich war die Entscheidung, erst vegetarisch und dann vegan zu leben, die Beste meines Lebens - ohne Wenn und Aber ! Ich habe sie in mehreren Jahrzehnten nicht eine Sekunde bereut...


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