Frage von PrincessBlanc, 143

Veganes Leben?

Ja, mich würde mal folgendes interessieren:
1. Woher nehmen Veganer das Wissen das etwas vegan ist? (Zb kometika - den Herstellern kann man ja eher selten glauben.)
2. Wenn man wegen der Massentierhaltung vegan isst, kann man dann vom Bauer um die Ecke ein Fleisch holen, weil man weiß dass das Tier frei war & im hohen Alter gestorben ist?
3. Wenn ein Bekannter einem Veganer etwas schenkt was mit Tierversuchen oder Tierprodukten hergestellt wurde, muss man das dann wegwerfen? Weil das ja Verschwendung wäre - gekauft wurde es ja eh schon.

Danke schon mal :)

Antwort
von Vivibirne, 59

Du entscheidest dich für vegan weil du ohne tierische Produkte leben willst. Also auch kein fleisch kein honig etc
Wenn du dir sicher bist dass etwas vegan ist, zb weil du kuchen geschenkt bekommen hast und dieser jemand hat gesagt ich habs vegan gebacken und du isst es aber er hat dich verarscht, trifft dich keine schuld da du es gewusst hast. Die Produke die du benutzt kannst du googlen oder die bio- Produkte kaufen...

Antwort
von atzef, 61

1. Lebensmittelkontrolle und Qualitätsüberwachung von Lebensmitteln haben in Deutschland einen hohen Stand, ebenso der Verbraucherschutz. Hersteller, die mit unwahren Angaben operieren, laufen Gefahr schnell aufzufallen und gleichermaßen mit Bußgeldern wie der Missachtung der Marktteilnehmer bestraft zu werden.

2. Nee. Vegan bedeutet immer auf Tiernutzung zu verzichten.

3. Man muss es natürlich nicht wegwerfen, aber so ein richtiger Veganer könnte nnatürlich schon auf solch eine Idee kommen.

Kommentar von PrincessBlanc ,

1. Ok danke :)
2. Ok, hab ich mir fast gedacht. Dann ist man halt kein Veganer sondern jemand der wenig Fleisch isst.
3. Ok danke.

Kommentar von atzef ,

2. Ja, genau. Sehe da auch kein Problem. Es muss ja auch nicht jeder Veganer werden.

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Kleine Anmerkung zu deinem Punkt 3)

Nein, das Gros der "richtigen" Veganer wirft eben nichts sinnlos weg, das schonmal da ist - auch, wenn es selbst nicht benutzt wird !

Antwort
von AppleTea, 54

1. Ich nehme Produkte die als Vegan deklariert werden.

2. Die Tiere waren weder frei, noch sind sie in hohem Alter gestorben, also gilt für mich: nein.

3. Ich würde es verschenken oder meinem Freund geben aber nie wegwerfen.

Kommentar von PrincessBlanc ,

1. Okay.
3. Ok.

Antwort
von Andretta, 49

1) Bei Gemüse und so weiß man es ja.

Bei verarbeiteten Dingen, und somit auch bei Brot, wird es schwierig. Das Blöde ist nämlich, dass nicht alle Inhaltsstoffe der Deklarationspflicht unterliegen.

Bei Brot, Brötchen & Co. ist es z.B. das Cystein, das i.d.R. aus
Schweineborsten gewonnen wird und den Teig fluffig machen soll. 

Selbst, wenn also nur Wasser, Mehl und Hefe angegeben sind, kann man so leider immer noch nicht sicher sein, was noch so alles drin ist.

Ich denke, wir sollten unbedingt alle Initiativen unterstützen, die sich aktiv für eine Volldeklaration von Inhaltsstoffen einsetzen.

Foodwatch schreibt ferner auf seiner Website:

"Schweineborsten in der Brotherstellung, Milchzucker in
rein-pflanzlicher Schokolade, Bestandteile von Wild und Rind in Chips:
In vielen Lebensmitteln verstecken sich tierische Bestandteile oder
Tierprodukte. Entdeckt werden können sie nur schwer oder gar nicht –
eine Gesetzeslücke macht's möglich.

Ob sich Verbraucher vegetarisch oder vegan ernähren wollen, aus
religiösen Gründen auf Schweine-Produkte verzichten wollen oder einfach
durch bewusste Kaufentscheidungen nur bestimmte Formen der Tierhaltung
unterstützen wollen: Eine Gesetzeslücke schränkt die Wahlfreiheit
erheblich ein. Ohne dass sie es merken, werden den Konsumenten Gelatine
oder Milchzucker untergejubelt – deklariert werden müssen die tierischen
Zusätze nicht.

Selbst die Begriffe „vegetarisch“ oder „vegan“ bieten keine Verlässlichkeit: Sie sind lebensmittelrechtlich nicht definiert. Und so werden sie auch von Herstellern eingesetzt, die zumindest von Verunreinigungen ihrer Produkte mit tierischen Zutaten wissen. Andere Hersteller setzen tierische Produkte ganz gezielt ein – ohne dies anzugeben."

Letztendlich ist es also immer ein Verzehr auf Treu und Glauben. 

2) Wann und ob wer wo welche Ausnahmen macht oder machen möchte, hängt am Ende von dessen persönlicher Ethik ab. Am Ende musst Du Dein Handeln vor Dir selbst vertreten. Wie auch immer.

Ich selbst bezeichne mich als zu 95% vegan. Mag sein, dass nun jemand meint, dass ich dann auch kein Veganer sei. Aber am Ende ist es ja auch ziemlich egal, wie man das nun nennt, was ich da mache oder nicht mache oder bin.

3) Wegschmeißen würde ich es nicht. Ich würde es aufbrauchen oder verschenken. Aber auch da ist das Empfinden sicherlich individuell verschieden.

Kommentar von Andretta ,

Nachtrag:

Mir fällt gerade noch ein, dass manche Leute ihr Essen ausschließlich aus bio-veganer Landwirtschaft beziehen. Das sind Betriebe, die viehlos sind und zudem auf die Düngung mit Gülle etc. verzichten.

Kommentar von PrincessBlanc ,

Sehr interessant, danke.

Ok danke. Was meinst du mit 95%, was benutzt bzw isst du?

Ja das mit dem düngen ist so ne Sache...

Kommentar von Andretta ,

Ich bevorzuge zum Beispiel immer noch Wolle gegenüber Polyester, trage also lieber Strick- als Fleecejacke, weil bei Kunststoffkleidung Micropartikel in die Gewässer gespült werden. (Das Zeug findet sich übrigens auch in vielerlei Kosmetik.)

https://de.wikipedia.org/wiki/Mikroplastik

Ich trage meine alten Lederschuhe auf und bin mir nicht sicher, ob ich mir beim nächsten Mal wirklich Kunststoffschuhe zulegen werde.

Ich bin froh, dass ich noch mein altes Daunenbett besitze, das noch aus der Zeit stammt, als ich noch nicht vom Lebendrupf wusste.

Ich kaufe nicht wissentlich aus bio-veganer Landwirtschaft.

Wenn mir jemand mit Liebe einen Geburtstagskuchen backt und leider nicht auf dem Schirm hat, dass ich den lieber pflanzlich mag, dann ess ich den trotzdem.

Ich recherchiere nicht jedesmal genau, ob das Lebensmittel auch wirklich und nicht nur scheinbar vegan ist. Wenn ich eingeladen bin, trinke ich beispielsweise Wein oder Saft, ohne den zu hinterfragen.

Zudem verbiete ich mir nicht den Verzehr von Tier und Milchprodukt. Dass ich darauf Lust habe, passiert allerdings, je länger ich vornehmlich pflanzlich esse, immer seltener.

Na und dann eben noch so Sachen wie irgendwelche Technik, wo auch Tier drin ist, obwohl man es gar nicht denkt. Unlängst lernte ich hier bei gf, dass in Kupferkabeln, Bildschirmen etc. Knochenleim verarbeitet ist.

Übrigens ein gefundenes Fressen für die extremistische, verbal-militante Fleischfresserfraktion, die den Veganern dann immer vorwirft, dass sie scheinheilig und gar keine Veganer sind. Sie fordern hier gerne mit unglaublicher Komik eine hundertprozentige Reinheit von anderen Menschen und versuchen mit dem kleinsten Leck, das sie finden, ihre eigene Lebensmaxime zu legitimieren. Nunja.

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Klasse !

Für den letzten Absatz hättest du mindestens einen Staatspreis verdient - wenn nicht gar das Bundesverdienstkreuz ! :)

Besser und treffender kann man es nicht ausdrücken - DH !

Kommentar von Andretta ,

Ein Glas leckerer Aufstrich wäre mir lieber. 😋

Von Staatswesen halte ich generell nicht so viel.  Die stehlen mir zu oft das Licht. 😜

Antwort
von Pferdi06, 19

also ich gucke im Internet immer nach ob der Hersteller Tierversuche macht und ob das Produkt vegan ist. Ansonsten sind ja viele Produkte markiert.

Ich würde aus keinen Fall Fleisch Milch etc vom Bauern neben an esse. Die Tiere sterben trotzdem, ob sie ein schönes Leben hatten oder nicht Tod ist Tod. Ich habe auch ein schönes Leben, wäre es dann aus deiner Sicht ok mich zu töten, weil ich hatte ja ein schönes Leben?

Wenn mir ein bekannter Kosmetik schenken würde, würde ich mich bei ihm bedanken aber in freundlich darauf hinweisen, das ich das eig. nicht möchte.

ob ich es benutzen würde oder versuchen würde zu verkaufen/verschenken weiß ich nichz

Antwort
von eostre, 43

1. Was als vegan deklariert ist ist eigentlich auch vegan, also kaum ein Problem.

2. Ich esse generell keine toten Tiere, egal, wo sie herkommen. Auch beim Bauern leben die Tiere in Gefangenschaft und sterben nicht im hohen Alter, diese Überlegung ist daher nicht sinnvoll.

3.wenn er mich kennt, warum sollte er mir dann so etwas schenken? Bekommt er mit einem lieben dank zurück

Antwort
von ASmellOfRoses, 17

1) Ein wenig Vertrauen, Intuition und vor allem viel Information ist schon nötig, um als Veganer auf dieser Erde existieren zu können. Wer hinterfragt, kann den meisten Veganlabeln vertrauen - bei vielen (vor allen kleinen Firmen) stimmt auch die Philosophie dahinter. Außerdem kann man so manches selbst herstellen...

2) Wo wird denn heute ein "Nutz"- oder/und "Schlachttier" "frei" gehalten und darf bis ins "hohe Alter" leben ? Glaub mir: Kein "Verbraucher" möchte das Fleisch alter Tiere essen - außer im Burger oder in der Wurst, wo es keiner merkt...

Selbst Milchkühe und Legehennen werden weit vor ihrer "normalen" Lebenserwartungszeit geschlachtet, weil sie ausgelaugt sind. 

Das ist auch bei BIO der Fall, denn dass es "Nutz"Tieren in sog. "guter Haltung" wirklich nennenswert besser geht, ist Augenwischerei und Verbrauchertäuschung !

3) Wenn mir ein "Bekannter" etwas Nichtveganes schenkt, bedanke ich mich herzlich und freue mich ehrlich - aber er kann mir dann gar nicht so nahestehen, (wenn er es nicht wusste) dass ich ein schlechtes Gewissen hätte, wenn ich es weitergebe - wegwerfen würde ich es auf keinen Fall...

Ich werde es ihm nicht nachtragen und mich zu gegebenem Anlass revanchieren, indem ich ihm etwas veganes schenke, an dem er sich erfreuen und das er auch benutzen wird. :)

Im Übrigen kann kein Mensch auf dieser Welt zu 100 % vegan leben - das ist nicht möglich in einem System, das (noch) vom Tierleid lebt und jedes kleinste Fitzelchen von dessen (gelebtem und gestorbenem) Leid verwerten kann.

Veganer versuchen aber an jedem neuen Tag, soviel Leid (an Tieren) als möglich zu vermeiden und zu verhindern und dazwischen auch zu leben - das ist eine ganze Menge, wie ich finde ! :)

Antwort
von ppaulincheee, 66

Ich denke, jeder Mensch, der vegan lebt, hat unterschiedliche, wenn auch ähnliche Beweggründe.
In Deutschland, in der EU, gibt es Richtlinien, die der Verbrauchertransparenz dienen, das bedeutet, man kann sich an den Zutaten/Ingredentien orientieren. Auf einigen Produkten ist schon vermerkt, ob sie vegan sind, in Drogeriemärkten zum Beispiel gibt es Zahnpasta, die als "vegan" gekennzeichnet ist. Achte mal auf die meist grüne Sonnenblume, das ist das Zeichen dafür.
Ich denke, jede Veganerin und jeder Veganer kann selber entscheiden, ob er oder sie Fleisch vom Bio-Bauernhof essen möchte, da kommt es auf die Beweggründe an, die sein können Massentierhaltung, Tiere nicht als Produkt sehen zu wollen, vielleicht eine Abneigung gegen Fleisch oder man ist der Meinung, dass Tiere Mitleid verdient haben, weil sie Lebewesen sind oder weil es umweltfreundlicher ist, vegan zu leben.
So kann auch jeder vegan lebende Mensch selber entscheiden, ob sie oder er etwas wegwirft, wenn es tierische Produkte enthält. Einigen Veganern geht es sicherlich auch um Nachhaltigkeit, so werden sie vielleicht doch den Käse essen, bevor er weggeschmissen wird. 
Wenn du einen Bekannten hast, frag ihn doch einfach mal! Es gibt viele Gründe und auch sehr gute Bücher zu dem Thema. 
Wie gesagt, viele Produkte sind gekennzeichnet, wenn du dir unsicher bist, schau lieber nochmal im Internet nach, es gibt auch Börsen und Foren, die vegane Produkte vorstellen!

Kommentar von PrincessBlanc ,

Vielen Dank für die ausführliche Antwort :)

Antwort
von Omnivore08, 41

1. Woher nehmen Veganer das Wissen das etwas vegan ist?

Veganer haben unzählige Hetz-Seiten und Hetz-Foren, wo sie neben der Fleisch-Hetzerei auch ab und zu mal sich unterhalten, was es so für neue überteuerte Sachen mit "V"-label gibt.

2. Wenn man wegen der Massentierhaltung vegan isst

Massentierhaltung ist ein sinnloser definitionsloser Kampfbegriff! Veganer wissen selbst nicht ab "wieviel" diese ominöse Haltung anfangen soll. Aber sie interpretieren immer haufen Quark in diese nicht existierende haltungsform rein!

Zumal: Der Begriff ist definitionslos, aber komischerweise kursiert die Zahl 99% durch die Gegend.

Da muss ich immer lachen ^^

"Massentierhaltung" benutzen AUSSCHLIEßLICH Lainen, die von Viehzucht keine Ahnung haben!

kann man dann vom Bauer um die Ecke ein Fleisch holen

Geht ja nicht....Veganer essen ja definitionsmäßig keine Tiere. Isst man Tiere, wird man aus dem "Klub der coolen Leute" wieder rausgeworfen! Und keiner da will die Mitgliedschaft verlieren!

weil man weiß dass das Tier frei war

Seit wann sind die Tiere frei?

im hohen Alter gestorben ist?

Die sterben auch nicht im hohen Alter! Die Mutterkühe meines Metzgers werden mit ca. 3 Jahren geschlachtet! Selbst unsere Milchkühe im Dorf leben länger! Und aus denen wird auch Fleisch!Und die stehen im Stall.

3. Wenn ein Bekannter einem Veganer etwas schenkt was mit Tierversuchen
oder Tierprodukten hergestellt wurde, muss man das dann wegwerfen?

Muss der Veganer selbst wissen! Falls es hier aber um Kosmetik geht, dann wird das schwer! Denn da sind Tierversuche EU-weit VERBOTEN! Du kannst ihm ja Medizin schenken, denn die darf an Tieren getestet werden. Aber wer verschenkt schon Medizin?

Weil das ja Verschwendung wäre - gekauft wurde es ja eh schon.

Soweit denken die meisten nicht! Es geht um das dogmatische Ablehnen von Tierprodukten.

Komisch....aber Kupfer dürfen sie nutzen....dafür braucht man aber Knochenleim....komische Doppelmoral!

Ich hoffe ich konnte dir helfen!


Kommentar von PrincessBlanc ,

Du magst Veganer nicht sonderlich oder?

Kommentar von Omnivore08 ,

merkt man das etwa? ^^

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Dass er uns nicht mag, ist untertrieben - er verwendet in diesem Zusammenhang oft und gerne das Wörtchen "Hass"...

Hier findet man so einige Facetten davon, wie Antiveganer mit ihrem "Feindbild" umgehen - manche aggressiv-boshaft, andere subtil-bissig und wieder andere mit unverblümter Häme...

Naja - jedem das Seine, so aber bitte auch uns...:)

Kommentar von Omnivore08 ,

Ich "hasse" den Veganismus und seine Propaganda und Lügen, die unter anderem DU verbreitest! Selbst schuld, wenn du so einen Pfeffer erzählst!

Kommentar von TaigaAisaka ,

Zu 3

viele Firmen nutzen das Schlupfloch durch das Chemikaliengesetz, womit es ihnen möglich ist Tierversuche zu betreiben.

Zum Kupfer

Veganer versuchen SO GUT ES GEHT auf Tierprodukte zu verzichten, es ist nicht möglich 100% vegan zu leben, überall leiden und sterben Tiere. Das heißt aber noch lange nicht, dass man nur weil man nicht 100% auf Tierleid verzichten kann, es nicht trotzdem so gering wie möglich halten kann.

Außerdem schon mal daran, dass man deine Rechtfertigungen für den Konsum von Tierprodukten eher als dogmatisch bezeichnen kan ^^

Kommentar von Omnivore08 ,

Das heißt aber noch lange nicht, dass man nur weil man nicht 100% auf Tierleid verzichten kann

Unerträglich ist es, dass man Landwirten unterstellt, dass sie ihre Tiere leiden lassen! UNERTRÄGLICH ist das!

Außerdem schon mal daran, dass man deine Rechtfertigungen für den Konsum von Tierprodukten

Ich brauche den Verzehr nicht zu rechtfertigen! Das ist immerhin unsere natürliche Ernährung!

Ihr dagegen rechtfertigt euer widernatürliches Leben dadurch, dass ihr Landwirte verleumdet, dass sie ihre Tiere quälen! Und das ist einfach nur erbärmlich, wenn man bemerkt, dass genau die selben Menschen EUCH ernähren!

Antwort
von Undsonstso, 36

Veganer möchten nix konsumieren, was mit Tierleid, Tierhaltung und Tod des Tieres zu tun hat..... Genau genommen, dürften sie so gut wie gar nix pflanzliches essen, denn in der Landwirtschaft wird organisch gedüngt....

Ich denke, jeder Veganer definiert für sich das vegane Leben so, wie es ihm in den Kram passt und er gut mit seiner für ihn definierten Veganität wohlstandsleben kann....

Zumindest haben die auf gf anwesenden Veganer keine Probleme, ihre Rechner mit Kupferanteil ( d.h. Verwendung von Knochenleim bei Kupfergewinnung) zu verwenden.

Wenn etwas nicht vegan ist und trotzdem verwendet wird durch den Veganer, nennt er diesen Umstand dann einfach  "unvermeisbar" und schon ist er mit sich, seiner Moral / Ethik wieder im Reinen ist....

Sein Wissen eignet sich der Veganer auf Vegan-Seiten und aus Vegan-Bücher von veganen Autoren an.



Kommentar von eostre ,

Das mit dem Kupfer liest man hier auf gf so oft, hast du da mal bitte einen Beleg für mich, so interessehalber? 

Kommentar von Undsonstso ,

Ja gern, besorge dir bitte folgendes Buch:

Industrielle Anorganische Chemie von den Autoren Martin Bertau,
Armin Müller, Peter Fröhlich, Michael Katzberg

Kommentar von Omnivore08 ,

Habe ich dir in einer anderen Frage schon beantwortet:

Hier das Patent:

https://depatisnet.dpma.de/DepatisNet/depatisnet?window=1&space=menu&con...

Und hier ist der Link zu vegan.de. Da Hat eine Veganerin nachgefragt bei einer Raffinerie und folgende Antwort erhalten:

http://vegan.de/foren/read.php?154,338639,339514

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Sehr geehrte Frau x,

Ich kann Ihnen bestätigen, dass ein Einsatz von Knochenleim in Kupfer-Raffinationselektrolysen als Inhibitor nicht nur in unserem Hause und in Deutschland, sondern weltweit üblich ist.

Ich hoffe, diese Auskunft ist ausreichend und hilft Ihnen weiter.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Günther Leuprecht
(Norddeutsche Raffinerie, Hamburg)

----------------

Leider verläuft der Link jetzt ins Leere, da vegan.de die Forumsstruktur geändert hat.

Leider ist der Thread auch mit archiv.org nicht mehr herzustellen.

Du kannst dich aber gerne bei Dr. Leuprecht melden und nochmal nachfragen

Kommentar von Undsonstso ,

Ein weiterer Ansprechpartner wäre dieTU Bergakademie Freiberg....

Kommentar von Omnivore08 ,

Das kann gut möglich sein ja....die kenn ich sogar ^^ Da war ich schon mal :-) Sehr interessante Uni

Kommentar von Omnivore08 ,

Genau genommen, dürften sie so gut wie gar nix pflanzliches essen, denn in der Landwirtschaft wird organisch gedüngt....

bei BIO, was sich die Veganer ja tagtäglich reinpfeiffen, ist das sogar PFLICHT! :-)

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