Frage von Blumenkrone, 90

Vegane Jugendernährung, geht das, worauf achten?

Hi, ich bin w. 15 Jahre alt, hatte/habe eine Essstörung(eine Art Magersucht) und die vegane Ernährung hilft mir wieder mehr, freier und ohne Angst zu essen. Deshalb möchte ich bei dieser bleiben, da ich tierisches jetzt sowieso (aus Ekel) nicht mehr essen will. Ich habe aber eine Ernährungsberaterin, die meint, ich müsse wenigstens Milchprodukte essen, weil mein Körper sich nur durch tierisches Eiweiß entwickeln kann. Nun gibt es aber durch aus viele vegan lebende Kinder, die gesund sind. Deswegen bin ich etwas zwiegespalten. Was sagt ihr? Braucht der Körper tierisches Eiweiß? Oder geht eine komplette vegane Ernährung und worauf muss man in meinem Alter achten? Lieben Dank!:)

Antwort
von VanyVeggie, 45

Hallo, 

im Wachstum ist tierisches Eiweiß nicht schlecht. Würde ich aber nicht durch Milchprodukte einnehmen, sondern durch Eier. Fleisch wird für dich nicht gehen, nehm ich mal an. Ansonsten könntest du es ja 1x im Monat essen. Muss ja nichts Fettiges sein. 

Eine vegane Ernährung empfehle ich eigentlich immer erst, wenn man ausgewachsen ist. Ab dem 14ten Lebensjahr geht das frühestens aber auch noch. Dann müssen deine Eltern wirklich dahinter stehen und du solltest dich sehr gut informieren. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Antwort
von jerkfun, 37

Als ersten Grundsatz muß Dein Vitamin B 12 Bedarf sichergestellt werden.Bei veganer Ernährung kannst Du dies nur über einen Arztbesuch,wenigstens einmal jährlich checken und ggf.Vitamine zu Dir nehmen.Ob ich Dir dazu raten sollte ,Du bist noch in der Entwicklung? Eine Esstörung ist fast immer auf ein Ungleichgewicht im Seelenleben zurückzuführen.Ist es nun schlimmer,Dir Deinen Willen nicht zu lassen,oder zu sagen,es ist gesünder Dich auch mit tierischem Eiweiß zu ernähren,weil es vernünftig ist und Deine Entwicklung nicht gefährdet werden soll? Überlege es Dir gut und wenn Du Deine Eßstörung vegan überwinden könntest,na ja ,dann ist des Menschen Willen sein Himmelreich.^^ Liebe Grüße

Antwort
von kiniro, 44

Dein Körper kann sich auch ohne ein Gramm tierisches Eiweiß entwickeln.

Proteine sind in allem enthalten, was wächst.

Besonders proteinreich sind Hülsenfrüchte sowie Sojaprodukte und Seitan (Gluten - das brauchst du nur meiden, wenn du Zöliakie hast).

Wichtig ist, dass du B12 supplementierst - am besten ein hochdosiertes Präparat. 
Ich nehme Jarrow 1.000 mµ / Tablette so alle 2 bis 3 Tage eine.

Desweiteren aufs Vitamin D achten - an warmen Tagen viel rausgehen. Am Anfang ohne Sonnenschutz solange wie es deine Haut verträgt.
Im Winter dann als Tabletten oder Tropfen zu dir nehmen.
Hier auch darauf achten, dass es vegan ist.

Jod ist ebenfalls wichtig.
Kannst du durch Jodsalz oder Algen decken. Ich persönlich ziehe Algen (Wakame und Nori) dem Jodsalz vor.
Ausnahme: wenn du Hashimoto haben solltest, wäre das mit einem Endokrinologen zu besprechen. Denn da musst du acht geben.

Ansonsten gibt es viele Seiten und Bücher über vegane Ernährung.

Hört sich erstmal kompliziert an, was mit der Zeit automatisch einfacher wird.

Antwort
von Spielwiesen, 50

Nein, dein Körper braucht kein tierisches Protein (egal, wie alle Gegner jetzt aufschreien), sondern pflanzliches Eiweiß wäre ausreichend - vorausgesetzt, du gibst ihm genug davon. Es gibt bei veganer Ernährung insgesamt MEHR gesunde Nährstoffe für den Körper, als es bei fleischlicher Ernährung der Fall wäre.

Google doch mal 'Vegane Ernährung Jugendlicher', und - abgesehen von Artikeln aus Focus, ZEIT usw. findest du einige gute Informationen von neutralen Stellen, die darauf hinweisen, worauf du achten musst. Gewarnt wird vor 'veganem Junkfood' mit Zusatzstoffen - denn auch da ist die Industrie schon auf den Zug aufgesprungen, weil sie fette Profite erwartet. 

Für mich wäre die Aussage entscheidend, dassman mit veganer Nahrung weit besser mit Nährstoffen versorgt ist als Fleischesser. Eine Ernährungsberatung, die immer noch Milchprodukte als wichtigen Kalziumlieferanten predigt, obwohl der relativ zu hohe Eiweißgehalt von Milchprodukten ja gerade der größte Kalziumräuber ist, wäre für mich passé. 

Bei einer Essstörung und Ekel vor Fleisch kann auch der Vitamin B6-Haushalt zu schwach sein. Es gibt von Hevert B6-Tabletten, die so dosiert sind, dass sie auch helfen. Bitte versuch es mal.

Ich hoffe, du lässt dich nicht beirren. Bei Fragen bitte einfach nochmal melden. Alles Gute!

Kommentar von kayo1548 ,

" Es gibt bei veganer Ernährung insgesamt MEHR gesunde Nährstoffe für den
Körper, als es bei fleischlicher Ernährung der Fall wäre."

das ist nicht richtig;

und auch das Wort "gesunde Nährsoffe" finde ich komisch.

Eine Ernährung ist dann gesund, wenn alle benötigten Nährstoffe und co in einem benötigen Verhältnis vorhanden sind.

Und "mehr" ist da auch nicht besser;  Vitamin A ist wichtig, zuviel aber schädlich, bei Eiweiß und allem anderen ebenso.

Wobei  natürlich je nach Nährstoff und individueller körperlicher Situation ein zuviel leichter oder schwerer abgebaut werden kann; so kann ein zuviel von Vitamin C beispielsweise recht einfach ausgeschieden werden.

"dassman mit veganer Nahrung weit besser mit Nährstoffen versorgt ist als Fleischesser"

kannst du das belegen?

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Sehe ich genauso - DH ! :)

Kommentar von friesennarr ,

Fleischesser müssen besser versorgt sein, essen sie doch nicht nur Fleisch, Milchprodukte und Eier sondern auch die ganze Palette der pflanzlichen Kost.

Ich esse das was ein Veganer - ein Vegetarier und ein Fleischesser isst - ergo bin ich am besten versorgt.

Pflanzliches Eiweiss ist bei weitem nicht mit tierischem Eiweiß zu vergleichen.

Kommentar von Spielwiesen ,

Naja, warts mal ab, bis die Arthroseschmerzen - oder Gicht - oder Muskelschwäche o.ä. kommen! Dann wünschst du dir, in deinem Leben NUR pflanzliches Eiweiß gegessen zu haben. Die Erläuterungen dazu  müsstest du dir selbst zusammensuchen.

Für 'Durchblicker', die solche Kommentare schreiben, ist das Zentrum der Gesundheit ja auch ein esoterischer Verein von Verschwörungstheortikern - aber das ist ein anderes Kapitel...!

Kommentar von kayo1548 ,

"Für 'Durchblicker', die solche Kommentare schreiben, ist das Zentrum der
Gesundheit ja auch ein esoterischer Verein von Verschwörungstheortikern

Das hat nichts mit "Durchblicker" zu tun;

Vieles was auf der Seite von Zentrum der Gesundheit steht ist entweder nicht nachweisbar oder widerlegbar.

Um nur mal als Beispiel Milch+Verschleimung zu nehmen:

Das ist etwas das sich sehr gut testen lässt: man kann einerseits hingehen und tatsächlich die Schleimproduktion messen und wird zum Ergebnis kommen das diese nicht erhöht ist.

Dann kann man hingehen und in einer Doppelblindstudie verschiedene Getränke mit ähnlicher oder gar nicht ähnlicher Konsistenz zu verabreichen.

Man wird auch hier zum Schluss kommen, dass dieses Gefühl nicht mit der Milch sondern rein mit der Konsistenz zusammenhängt und subjektiv ist.

Man muss da nicht blind glauben sondern bei Wissenschaft geht es darum Dinge zu widerlegen.

Kommentar von Spielwiesen ,

Tut mir leid, du bist einfach nicht im Bilde. Ich könnte dir tagelang antworten, es kommt einfach nicht bei dir an - du hast einen völlig anderen Hintergrund und bist verbissen. Es ist ja keine Religion, sondern wir sprechen über eine bestimmte Art von Essen, seine Inhaltsstoffe, die Bekömmlichkeit und die Wertigkeit.

Was soll ich dir da noch lang und breit erklären, dass es Menschen wie dem Fragesteller, die sich vor Fleisch ekeln und daher eine Alternative suchen, furchtbar egal ist, was du da erzählst, und alle anderen Fleischesser ebenfalls - es reicht, wenn jemand sich grandios pudelwohl mit seiner gewählten Ernährung fühlt, denn dann hat er die Erfahrung gemacht, dass das für ihn richtig ist.
Was der Organismus an Nährstoffen braucht, holt er sich schon, und zwar über den Appetit auf bestimmte Speisen (vorausgesetzt, der Veganer hält sich nicht allzu verbissen an sog. 'unumstößliche Regeln').  

Es ist einfache Empirie - immerhin auch eine wissenschaftliche Methode! - die da zählt! Jeder Körper ist ein Universum für sich mit eigenen Regelsystemen. 

Ich selbst habe mit Mitte 30 mit Fleisch aufgehört, weil es mir nicht bekam und mir tagelang im Darm lag und nicht weiterging, weil ich ständig irgendeinen Infekt und viele Pickel hatte, es furchtbar anstrengend war, Leistung zu bringen und ich irgendwie neben mir stand. Erst, wenn ich mir einen großen Topf frisches Möhrengemüse mit Petersilie drauf und dazu Salzkartoffeln machte, gings mir ab dann wieder fantastisch. Wenn mir da jemand etwas über die Wichtigkeit von Fleisch in der Ernährung gekommen ist, habe ich ihn weggejagt. Jeder funktioniert anders - es wäre Quatsch, da jemandem mit kruden Theorien reinzureden.

Es würde übrigens sehr für euch von der Liga der Fleischesser sprechen, wenn ihr dies akzeptiert und einfach mal so stehen lasst. Es wird sonst langsam öde hier....vor allem, wenn ihr euch Bemerkungen wie Bälle zuwerft (" Das versteht sie nicht., ..." von Omnivore - Nur mal so zum Verständnis: es gilt in unserem Kulturkreis als grob unhöflich, in Anwesenheit eines Teilnehmers in der dritten Person singular von ihm zu sprechen. Das macht man einfach nicht, und ich verwahre mich gegen solch einen Ton gegenüber Andersdenkenden. Wahrt doch wenigstens ein Minimun an Stil!

Kommentar von kayo1548 ,

"Ich könnte dir tagelang antworten, es kommt einfach nicht bei dir an"

Doch sicher, aber ich persönlich bevorzuge belegbare oder widerlegbare Aussagen und gehe da völlig neutral an die Sache heran, vielleicht ist das der Unterschied?

"und bist verbissen. "

Nö, ich gehe einfach wissenschaftlich an die Sache heran und demnach ist eine Behauptung dann falsch wenn sie widerlegt ist.

Ich denke du, der ja eine bestimmte Position vertritt, ist da eher verbissen; ist ja auch logisch und nachvollziehbar und genau das macht es schwierig über eine Thematik zu diskutieren oder zu analysieren in die man selbst emotional involviert ist.

"seine Inhaltsstoffe, die Bekömmlichkeit und die Wertigkeit."

ganz genau

"es reicht, wenn jemand sich grandios pudelwohl mit seiner gewählten Ernährung fühlt"

sicher, aber wenn da falsche bzw widerlegbare Aussagen getätigt werden hat das eine ja nichts mit dem anderen zu tun.

Ich kann ja auch sagen "ich mag die Sonne", das ist völlig legitim; wenn ich aber sage "ich mag die Sonne weil sie kalt ist", dann ist das eben falsch, das ist dann keine rein subjektive Ebene mehr.

Und so ist das hier auch: wenn sich jemand vegan ernähren möchte und sich damit wohl fühlt ist das toll, aber das heißt nicht das man da falsche und widerlegbare Aussagen nicht entsprechend aufzeigen sollte.

"Was der Organismus an Nährstoffen braucht, holt er sich schon, und zwar über den Appetit auf bestimmte Speisen"

funktioniert praktisch aber nicht immer, sonst gäbe es keinen Nährstoffmangel in unserem Kulturkreis, d.h. ich finde es schon wichtig sich da ab und an Gedanken zu machen (egal was für eine Ernährungsform man hat) und klar: bei veganer Ernährung muss man einige Sachen mehr beachten (z.b. bei Eisen, Vitamin B12 etc)

und sich vielleicht erst recht Gedanken über eine abwechslungsreiche Ernährung machen.

". Jeder funktioniert anders -"

Ein stückweit ja,aber nicht so extrem wie du das schilderst: wir sind alle Menschen, unser Verdauungssystem ist im großen und ganzen gleich aufgebaut.

Warum das bei dir so war wie es war kann ich aus der Ferne natürlich kaum beurteilen: möglicherweise eine Unverträglichkeit? Oder gar kein kausaler Zusammenhang? eine psychologische Ursache?

" wenn ihr dies akzeptiert und einfach mal so stehen lasst. "

Ich sehe mich aber kaum als Mitglied der "Liga der Fleischesser", generell finde ich dieses schwarz weiße Lobbydenken sehr befremdlich und kindisch.

Wie sich wer ernährt ist mir im übrigen egal, mir geht es nur darum die Aussagen aus naturwissenschaftlicher Sicht zu betrachten.

"Wahrt doch wenigstens ein Minimun an Stil!"

ich kann jetzt nur für mich sprechen: ich denke nicht, dass ich hier persönlich gegen irgendeine Person ausfallend oder respektlos geworden bin;

falls sich jemand persönlich angegriffen fühlt kann er mich natürlich gerne darauf ansprechen.

Aber wie ich schon einige Male betont habe:  mir liegt es fern hier eine Person zu kritisieren oder respektlos zu behandeln, mir geht es alleine um den Inhalt der Aussagen.

Kommentar von Spielwiesen ,

Ja dann geh mal einfach 'wissenschaftlch unverbissen' an so etwas wie Appetit auf Gemüse usw. ran - du bist halt so gestrickt und würdest deinem Magen sicher glatt widerlegen, wenn er sich bei irgendeiner in deinem Sinne vernünftigen Ernährung übergeben muss. Dann gib ihm einfach einen Schlag in die Magengrube, dem Doofkopp, und sag ihm, er soll sich mit seinem Verhalten gefälligst an deinen 'Kenntnisstand' halten.

Kommentar von kayo1548 ,

" wie Appetit auf Gemüse usw."

darum ging es doch überhaupt nicht...

"bei irgendeiner in deinem Sinne vernünftigen Ernährung übergeben muss. "

Nein, ich würde nur nicht den Fehler machen daraus zu schließen, dass für mich generell eine Lebensmittelgruppe nicht in Frage käme, das wäre ein großes kausales Missverständnis.

Denn man vergisst die anderen Faktoren die dabei eine Rolle spielen können:  Eine Entzündung des Magens, eine Infektion, verdorbene Lebensmittel, Kreislaufprobleme, HWS Probleme oder Sehstörungen usw

All das kann das gleiche ebenfalls auslösen.

Und selbst wenn es am Lebensmittel liegt kann das eine Unverträglichkeit gegen ein nur bestimmtes Lebensmittel sein;

Ohne die Ursache zu untersuchen kann man das kaum sagen.

Fakt ist jedenfalls, das ausnahmslos jeder Mensch Allesfresser ist, da gibt es biologisch keinerlei Zweifel und eine so große Varianz innerhalb dieser Art gibt es nicht oder genauer gesagt: man hat keinen Menschen gesehen bei dem das anders gewesen wäre und es gibt biologisch auch keine Erklärung dafür.

Folglich ist die Wahrscheinlichkeit das es tatsächlich jemanden gibt sehr sehr gering.

Das ist wie bei den Ägyptern und den Außerirdischen:  Man hat sehr gute Modelle und kann kulturell und archäologisch alles erklären; sicher lässt sich das mit den Außerirdischen nicht ganz ausschließen, aber dem gegenüber stehen fundierte Erklärungsmodelle.

Da ist es ja nachvollziehbar, was wahrscheinlicher ist.

Kommentar von Omnivore13 ,


Naja, warts mal ab, bis die Arthroseschmerzen - oder Gicht - oder Muskelschwäche o.ä. kommen!

Na warts erst mal ab bis du Mangelerscheinungen oder Krebs bekommst, Konzentrationsschwäche oder sonstiges!


Für 'Durchblicker', die solche Kommentare schreiben, ist das Zentrum der Gesundheit ja auch ein esoterischer Verein von Verschwörungstheortikern

Gut erkannt! Ist ja auch so

Antwort
von kayo1548, 40

Gehen tut das schon, auch wenn Kindern und Jugendlichen aufgrund des erhöhten Energiebedarfs und der z.T. besseren Verwertbarkeit tierischer Quellen davon abgeraten wird (wobei das bei Kindern sicher noch schwieriger umzusetzen ist)

Gerade bei deinem Hintergrund ist allerdings die Frage ob du deiner Esstörung damit nicht nur eine andere Form gibst, es die Störung also fördert.  Das ist etwas, das ich aus der Ferne natürlich nicht beurteilen kann, aber es lässt sich sagen, dass das sehr häufig vorkommt und gerade wenn das noch sehr akut bei dir ist, ist das etwas wo ich sage das man da aufpassen sollte.

"weil mein Körper sich nur durch tierisches Eiweiß entwickeln kann"

Stimmt so zwar nicht, was sich aber sagen lässt ist, dass tierisches Eiweiß viel einfacher vom Körper verwertet werden kann, was gerade in Zeiten eines erhöhten Bedarfs natürlich die Sache sehr viel einfacher macht.

Der Vorteil pflanzlichem Eiweiß kann (hängt natürlich von der individuellen Ernährung ab) sein, dass die Begleitumstände (Fett, Purin) günstiger sind.

Der Nachteil natürlich die geringere Verwertbarkeit.

Ideal scheint eine Kombination von beidem zu sein.

Prinzipiell braucht der menschliche Körper aber nicht zwangsläufig tierisches Eiweiß.

"und worauf muss man in meinem Alter achten? "

generell muss man bei veganer Ernährung Vitamin B12 zu sich nehmen und auch pflanzliches Eisen wird schlechter verwertet als tierisches; mit der gleichzeitigen Aufnahme von Vitamin C kann man das etwas kompensieren.

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Pflanzliches Eisen wird nur deshalb "schlechter" verwertet, weil es im Fleisch zu Lebzeiten desselben bereits verstoffwechselt wurde - also über Umwege. Das Eisen kommt ins Tier auch nur durch die Pflanzen, die es gegessen hat !

Sog. "Nutztiere" bekommen ebenfalls über Umwege B12 ins Futter gemischt...

So gesehen bleibt sich das m. E. gleich, ob nun direkt oder indirekt - nimmt sich nix !

Kommentar von kayo1548 ,

"Pflanzliches Eisen wird nur deshalb "schlechter" verwertet, weil es im
Fleisch zu Lebzeiten desselben bereits verstoffwechselt wurde"

richtig; durch komplexe Prozesse kann das dreiwertige Eisen zu zweiwertigem reduziert werden.

Bei diesem Vorgang benötigt der Organismus Vitamin C

"Sog. "Nutztiere" bekommen ebenfalls über Umwege B12 ins Futter gemischt..."

das ist meist gar nicht notwendig,

Die Bakterien die Vitamin B12 bilden kommen im Vormage von Widerkäuern natürlicherweise vor.

Das einzige was da sichergestellt werden muss ist eine ausreichende Menge von Cobalt und Rohfassern.

Bei gewissen Situationen kann eine zusätzliche B12 Gabe aber sinnvoll sein um Krankheiten abzufangen;

so wird in der Literatur bzw Fachzeitschriften z.b. empfohlen peripartalere Kühe dahingehend zu überwachen und frühzeitig entgegenwirken zu können.

"ob nun direkt oder indirekt - nimmt sich nix !"

Gerade bei der vergleichsweise geringen Menge die man an Vitamin B12 braucht ist das sicher richtig

Kommentar von Omnivore13 ,

Das einzige was da sichergestellt werden muss ist eine ausreichende Menge von Cobalt und Rohfassern.

Das versteht sie nicht. Weil solche Infos nicht auf PeTA stehen

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Das Bakterium B12 kommt in Rind & Co. schon lange nicht mehr "natürlicherweise" vor - das war beim Menschen übrigens auch mal so - weil teils durch prophylaktische Antibiotikagaben und teils durch unnatürliches Futter die Flora im Verdauungstrakt der Tiere empfindlich gestört wird und weil darüberhinaus B12 auch nicht mehr allzuoft in gesunden Böden = Gras zu finden ist...

Kommentar von Omnivore13 ,

ja genau...weil Antibiotika auch soviel mit B12 zu tun hat....lol So viel Unwissen ist echt schon peinlich!

Kommentar von kayo1548 ,

" das war beim Menschen übrigens auch mal so "

ist es immer noch;  nur wird das Vitamin B12 im Dickdarm gebildet (sprich dort sind die notwendigen Organismen), kann aber nur im Dünndarm aufgenommen werden.

D.h. zur Deckung unseres B12 Bedarfs ist das ungeeignet.

"teil teils durch prophylaktische Antibiotikagaben"

Eine solche gibt es hierzulande nicht, das geht auch aus den Untersuchungen zu Rückständen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hervor.

Macht ja auch wenig Sinn:  AB sind nicht billig und müssen von einem Tierarzt verordnet werden, der ebenfalls nicht billig ist und dann gibt es auch noch entsprechende gesetzliche Regelungen.

Finanziell lohnt sich das also nicht.

In anderen Ländern in denen man AB im Supermarkt kaufen kann mag das im Einzelfall anders sein.

"und weil darüberhinaus B12 auch nicht mehr allzuoft in gesunden Böden = Gras zu finden ist..."

Ist bei Kühen beispielsweise egal; Wiederkäuer können ihren Bedarf selber decken ohne das sie es von außen aufnehmen müssen.

bei manch anderen Tieren wie Schweinen, bei denen die Resorption geringer ausfällt spielt eine Aufnahme von außen sicher eine Rolle.

Antwort
von Einovem, 36

Es gibt immer Gegner der veganen Ernährung, die werden dir in deinem Leben noch oft begegnen. Lass dich dadurch nicht verunsichern. Ärzte, Ernährungsberater etc. wissen auch nicht immer alles:)
Ich bin seit ich 17 bin, also seit über 3 Jahren, komplett vegan. Davor schon etliche Jahre vegetarisch, und es geht mir jetzt besser als je zuvor. Wenn du dich natürlich nur von veganem Pudding und Chips ernährst, dann ist wohl klar dass das nicht gesund sein kann. Ausgewogene Ernährung ist IMMER wichtig, egal bei welcher Ernährungsform;)

Worauf man achten sollte, ist tatsächlich der B12 Wert, Es gibt Veganer, die jahrelang gar kein B12 supplementieren und super zurecht kommen, und es gibt solche die ohne zusätzliches B12 Mängel kriegen. Bei B12 ist es wichtig, dass man nicht irgendeinen Schrott in sich reinstopft, nur weil B12 draufsteht, es gibt da verschiedene Formen ;) Ich kann dir "Jarrows" sehr empfehlen. Die sind auch günstig :) Oder du lässt einfach in nem Jahr mal deine Blutwerte (Holo TC) checken und schaust dann ob es nötig ist:)

Übrigens haben nicht nur Veganer gelegentlich B12 Mangel. Den haben "Fleischesser" oder Vegetarier auch. So einen Mangel bemerkt man allerdings gar nicht, erst wenn es fast schon zu spät ist, und das dauert für gewöhnlich Jahre. Doch wer suchet, der findet. Soll heißen, wenn du zum Arzt gehst und sagst "Ich bin Veganer" dann wird er in 85% aller Fälle sagen "Oh Gott, aber der B12 Wert!" und dir empfehlen diesen Wert sofort testen zu lassen. Hab ich gemacht, war immer alles in Ordnung. Ich nehme B12 nur vorbeugend. Bist du "Fleischesser", wird er von alleine gar nicht auf die Idee kommen einen solchen Test zu veranlassen. Und wenn du trotzdem einen Mangel hast? Merkt keiner, weil keiner auf die Idee kommt Blut zu nehmen und mal nachzuschauen. Also kein Wunder, dass das Klischee "Veganer haben alle B12 Mangel" sich so hartnäckig hält. Ich lasse meine Blutwerte alle 6 Monate komplett durchchecken, und es ist alles super!

Eiweiß ist überhaupt gar kein Problem bei einer veganen Ernährung. Ich vermute jetzt einfach mal, dass du kein Leistungssportler im extremen Muskelaufbau bist, der 5 Stunden täglich trainiert?;) Die meisten Menschen hierzulande nehmen übrigens nicht zu wenig, sondern eher zu viel Eiweiß zu sich, auch nicht so gesund wie viele denken. Eiweiß steckt zum Beispiel in Tofu, Sojadrinks, Seitan etc. Wunderbar sind auch Hülsenfrüchte, wie zB Kidney Bohnen etc! Google das einfach mal, da wirst du auf jeden Fall fündig:)

Ich denke, dass eine vegane Ernährung, sofern sie abwechslungsreich und ausgewogen ist, die gesündeste praktizierbare Ernährungsform ist (natürlich denke ich das, ich bin ja auch Veganer;) ). Vor allem Kuhmilch kann doch gar nicht gesund sein für uns. Überleg mal wie viele Leute du kennst die Laktoseintolerant sind? Kuhmilch ist Muttermilch. Gemacht für kleine Kälber, damit sie ganz schnell groß und stark werden und ordentlich Gewicht zunehmen. Dass Kälber aber einen völlig anderen Organismus haben; Kühe generell ein Verdauungssystem haben, dass sich komplett von dem des Menschen unterscheidet - daran scheint kaum einer zu denken wenn es heißt "Milch ist gesund!". Der Mensch ist übrigens das einzige Lebewesen, dass die Muttermilch einer anderen Spezies trinkt, "natürlich" und "gesund" ist das wohl kaum ;)

Vegetarisch mach aus ethischer Sicht übrigens nicht besonders viel Sinn. Denn auch für Milch sterben Kälber, und habt ihr schon mal darüber nachgedacht was in der Eierindustrie mit den männlichen Küken geschieht, weil sie keine Eier legen können? Lebendig geschreddert, vergast, auf den Müll geworfen. Und wozu? Weil Eier so gut schmecken? Weil wir unser Müsli so gerne mit Kuhmilch essen? Aber gut, hier geht es ja jetzt eher um Gesundheit als um Ethik. Gott sei Dank, sonst wäre dieser Kommentar noch länger als er ohnehin schon ist ;)

Eier enthalten nicht bloß Eiweiß. Sie enthalten vor allem hohe Mengen an Cholesterin. Der Körper braucht nur geringe Mengen an Cholesterin, und die kann er selbst synthetisieren. Eine zusätzliche Aufnahme von Cholesterin durch das Essen von Eiern ist nicht notwendig, es wird sogar schnell ungesund.

Man darf nicht vergessen, dass die meisten Menschen leider Marionetten der Wirtschaft sind. Wirtschaft bringt Geld, Wirtschaft hat Macht, Wirtschaft sagt wo es lang geht. Uns wird erzählt wir brauchen Fleisch (grausam erzeugt und Antibiotika verseucht), Fisch (oh lecker, Schwermetalle), Eier (Cholesterin, die Arterien freuen sich..), Milchprodukte (da wären wir wieder beim Antibiotika.. zusätzlich zur Laktose die ja soo gut bekömmlich ist. Milch verursacht Akne, Neurodermitis, ist krebserregend.. und und und). Wir essen alles brav und schenken den Leuten, die sowieso schon reich sind, noch mehr Geld damit sie für uns Tiere quälen, töten, ausbeuten können. Und schaden unserer Gesundheit. Aber das ist egal, hauptsache die da oben verdienen ihr Geld. Und wenn wir dann krank werden, kann die Pharmaindustrie gleich auch noch an uns verdienen ;)

So, soweit meine Meinung zu dem Thema. Wie gesagt, ich bin schon ein paar Jahre länger vegan und ich fühle mich viel besser als vorher. Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen:)

Kommentar von kayo1548 ,

""natürlich" und "gesund" ist das wohl kaum ;)"

weshalb sollte das nicht "natürlich" sein?

Und das sinnbehaftete Nachdenken reicht in der modernen Naturwissenschaft nicht mehr (es gab Zeiten da war das anders), d.h. ist das auch kein Nachweis dafür, das Kuhmilch ungesund ist.

Dieser Nachweis muss naturwissenschaftlich erbracht werden und bisher hat es noch niemand geschafft zu beweisen, dass Kumilch generell ungesund für uns ist.

"und Antibiotika verseucht"

auf der Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft findest du Statistiken bei denen genau das untersucht wurde.

Und da wird klar: da ist nichts nennenswert "verseucht", daher ist diese Aussage widerlegt.

" Eier (Cholesterin, die Arterien freuen sich..)"

Cholesterin ist erst ab einer gewissen Menge schädlich und besonders auf die Ernährung in diesem Punkt achten müssen  eigentlich nur vorbleastete Personen;

in der Zwischenzeit geht man nämlich davon aus, dass der Einfluss des durch die Nahrung aufgenommenen Cholesterins geringer ist, als man lange Zeit gedacht hat.

"Milch verursacht Akne, Neurodermitis, ist krebserregend.. und und und)."

Das Milch Neurodermitis verursacht ist falsch;

was vorkommen kann ist, dass jemand der an Neurodermitis o.ä. leidet auch eine Nahrungsmittelallergie (z.b. gegen Milch) hat und das dann entsprechend ein Auslöser ist.

Generell steht nicht jede Neurodermitis in Verbindung mit einer allergischen Situation, ganz im Gegenteil: offenbar ist das nur bei einem geringeren Teil der Fall und davon wiederum steht nur ein geringerer Teil in Relation zu einer Nahrungsmittelallergie
.

Und zum Thema Krebs:  es ist möglicherweise so, dass ein sehr hoher Konsum das Risiko von Prostatakrebs minimal erhöht;  also deutlich weniger dramatisch als das bei dir klingt.

Es ist wie halt überall: die Menge macht das Gift; ein zuviel ist niemals gut.

Kommentar von Omnivore13 ,

Lass dich dadurch nicht verunsichern. Ärzte, Ernährungsberater etc. wissen auch nicht immer alles:) 

Jedenfalls mehr als diese ganzen "Experten" von den Veganerseiten!

Den haben "Fleischesser" oder Vegetarier auch.

Das stimmt nicht. In der NVS II hatten 8% der Männer einen B12 Mangel und 22% der Frauen. Der Median lag deutlich über den Soll.

Bei der DVS hatten 95% der Veganer einen B12 Mangel und der Median war bei 0,00µg

Da ist aber ein gewaltiger Unterschied!!!

Vegetarisch mach aus ethischer Sicht übrigens nicht besonders viel Sinn.

Vegan noch viel weniger!

Uns wird erzählt wir brauchen Fleisch (grausam erzeugt und Antibiotika verseucht)

Das ist unverschämte Propaganda von Menschen ohne Ahnung von Viehzucht! Der BMEL macht JEDES Jahr durch den Rückstandskontrollplan verpflichten Proben und kann JEDES Jahr diese falsche These eindeutig widerlegen!

Die jährliche Durchschnittsabgabemenge von Antibiotika ist 111mg/kg Körpergewicht. Das ist so gut wie GAR NICHTS. Sowas sind nicht mal Tagesdosen!

Milchprodukte (da wären wir wieder beim Antibiotika..

Aha....sagt dir eigentlich das Wort "Milchsperre" was? KEINE Molkerei würde Milch annehmen wenn da Antibiotika drin wäre! Hört endlich auf so einen Unsinn zu reden!

Milch verursacht Akne, Neurodermitis, ist krebserregend.. und und und).

Das sind vegane Mythen ohne jeglich Beweis. Oder haben die Finnen besonders viel Akne und Neurodermitis? Die trinken 400 Liter im Jahr!

Neurodermitis ist in den allermeisten Fällen erblich bedingt! Und genaue Ursachen für den Ausbruch sind bis heute nicht wissenschaftlich geklärt. Was du hier machst sind klare Tatsachenverdrehungen der Wissenschaft!

noch mehr Geld damit sie für uns Tiere quälen

Und noch mehr unverschämte Propaganda.

hauptsache die da oben verdienen ihr Geld

Viehzüchter stellen NAHRUNG her, weil sie ihren Job lieben! Weißt du was ein Liter Milch derzeit kostet? Die Bauern können nicht mal mehr die laufenden Kosten damit decken. Bei einem Schwein bekommt der Bauer grad mal 50 Gewinn/kg raus. Wer glaubt, dass Landwirte am Geld scheffeln sind, der verkennt die Realität!

Diese Menschen arbeiten 365 Tage fast OHNE Urlaub über 12 Stunden JEDEN Tag. Und dann bekommen sie nicht mal 20cent pro Liter Milch. Wie willst du davon bitte reich werden, wenn die Aufwandkosten alleine schon höher sind? Das musst du mir mal vorrechnen!

Was du schreibst ist einfach nur Unsinn und zudem noch eine freche Verleumdung!

Kommentar von Honeysuckle08 ,

@Einovem: Perfekte Antwort - danke und DH ! :)

Antwort
von Honeysuckle08, 35

Klar, das geht sogar bestens und ich kann dir nur raten: Bleib dabei und zieh es durch...

Lass dir nix erzählen - der Mensch benötigt keine Tierprodukte, in keiner Phase seines Lebens...

Schlimm, dass hier schon wieder die Kritiker am Start sind, um die vegane Ernährung zu verteufeln - wo sie doch selbst nur das nachplappern, was die Fleischlobby und ihr eigener Genuss ihnen vorgeben...

Ich gehe davon aus, dass deine Eltern hinter dir stehen, da du nichts anderslautendes hier schreibst - das ist doch schon die halbe Miete...:)

Mein Rat: Besorg dir (vielleicht mit deiner Mutter) die Bücher

"Das vegane Familienkochbuch" von Jasmin Hekmati,

"Teenager auf Veggiekurs" von Irmela Erckenbrecht,

"Vegan" von Marc Pierschel,

"Vegan" von Alexandra Kuchenbaur und

schau auf die Seiten

"Vegane Kinder" (auch, wenn du keins mehr bist...:),

"Tofufamily",

"Veganfamily",

"Achtung Pflanzenfresser - vegan für Anfänger",

"vegan.eu",

"provegan",

"vegane-Beratung" und

"peta-kids"...

Noch ein Tipp:

Wechsle schleunigst deine sog. "Ernährungsberaterin" - leider sind die meisten (ebenso wie Ärzte) während des Studiums und der Ausbildung vegankritisch konditioniert worden, denn die Tierleidlobby hat eine große Macht...

Auf der Seite vom "Vebu" (Vegetarierbund) findest du in den Rubriken eine Liste mit Adressen von veggiefreundlichen Ärzten - schau mal, vielleicht ist eine/r in deiner Nähe...

Wenn du was Lustiges magst, schau auf den Blog von

"Der Graslutscher",

"Der Artgenosse" und

"erzaehlmirnix über Vegetarier" und such dir vielleicht ein paar der vielen Veganblogs, wo du mitschreiben und dich austauschen kannst...

Iss einfach bunt und abwechslungsreich, d. h. viel möglichst regionales Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Samen, Sprossen, Nüsse, Trockenfrüchte, frische Kräuter und supplementiere B12 und in den sonnenarmen Monaten außerdem Vitamin D2...

Kombiniere eisenhaltige Lebensmittel mit Vitamin C, so wird es bestens aufgenommen...

Informiere dich ausreichend über dein Essen, dann hast du schon vielen sogenannten Allesessern viel voraus...:)

Leider wird vegane Ernährung oft mit Essstörungen gleichgesetzt, was natürlich völliger Nonsens ist !

Ich wünsch dir, dass du nicht auch noch an anderer Front für deinen Wunsch - und dein Recht - auf pflanzliches Essen kämpfen musst... Alles Gute für dich ! :)

Kommentar von friesennarr ,

Hast selbst genügend Vorurteile hier verwendet - kannst also anderen das selbe nicht vorwerfen.

Und egal wie - rein vegan in den Wachstumsjahren ist eben nicht gesund.

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Keine Vorurteile, sondern gelebte Erfahrung - das macht den Unterschied zwischen uns aus...:)

Wenn man was wissen will, kann man es wissen, wenn nicht, sollte man seine Meinung - inkl. den Vorurteilen - fairerweise für sich behalten !

Kommentar von FuCat ,

Dieser Post enthält mehr Propaganda als die Bild im Jahr verbreitet...

Kommentar von Omnivore13 ,

Dieser Post enthält mehr Propaganda als die Bild im Jahr verbreitet...

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Die "Propaganda" überlasse ich der Tierleidlobby mit ihren medialen Helferlein - das ist deren unangefochtenes Ressort !

Kommentar von Omnivore13 ,

Die ist nicht so schlimm wie die Tierleidausdenklobby die der Veganerlobby direkt unterstellt ist, die mit bewusster Lügerei Menschen indoktrinieren will!

Antwort
von Delveng, 39

Wenn Du Dir selbst nicht sicher bist, dann rate ich Dir, sowohl auf vegane als auch auf vegetarische Ernährung zu verzichten.

Antwort
von friesennarr, 42

Es gibt keine Kinder die vegan leben und das auch noch gesund, das ist eine Fehlinformation.

Tierisches Eiweiß ist ganz anders aufgebaut als pflanzliches. Ein Körper im Wachstum braucht auf jeden Fall noch tierisches Eiweiß, sonst ist er mangel ernährt und das rächt sich irgendwann und man ist nur noch krank.

Milchprodukte und Ei sollten doch irgendwie gehen.

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Ganz toll ! Vorurteile sind schon was Feines...:(

Kommentar von friesennarr ,

Ich hab keine Vorurteile, aber ich seh die Kiddis bei uns in der Praxis, die vegan essen - die sind alle samt nicht gesund.

Motzen ohne Hintergrundwissen ist schon was feines....:((

Kommentar von Omnivore13 ,

Pass auf, gleich wirft sie dir vor, dass dich die Pharmalobby schmiert ^^

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Wer "motzt" denn hier und andauernd, wenn es um vegane Ernährung geht ?

Wenn man schon derart impertinente Vorbehalte und Unwissen über diese Ernährungweise pflegt, kommt natürlich jede Befindlichkeitsstörung recht, um sie auf die verhasste Ernährung zu schieben...

Husten, Bauchweh, Kopfschmerzen und sonstige unklare Beschwerden: "Ach, Veganer ? Na, alles klar, da haben wir es doch schon..." !

Was ist mit Diabetes 2, Neurodermitis, Allergien, ADHS, Bluthochdruck, Übergewicht, Mangelerscheinungen, Akne und anderen Krankheitsbildern, die immer stärker bereits im Kindesalter vorkommen?

Auch alle dem Veganismus geschuldet ?

Fakt ist: Es gibt unzählige vegan aufgewachsene Kinder (meines - heute 26 - eingeschlossen), denen es an nix mangelt - auch nicht an Toleranz gegenüber Menschen, die anders leben !

 

  

Kommentar von Omnivore13 ,

Toleranz fehlt ja alleine schon bei dir!!!! Wie willst du es dann deinen Kindern auf dem Weg geben?

Antwort
von PuNk4M3, 50

Ernähre dich lieber vegetarisch, dadurch tust du deinem Körper und dem Planeten immer noch einen Gefallen, musst aber gleichzeitig nicht auf die wichtigen Stoffe die der Körper einfach braucht verzichen.

Vegane Ernährung zeigt wenn dann erst Jahre später Schäden, deswegen erscheint es jetzt noch so als ob du Milchprodukte usw. nicht brauchst.

Greetz, PuNk


Kommentar von Honeysuckle08 ,

What ?? 

Könntest du deine These freundlicherweise etwas genauer erläutern...?

Antwort
von Omnivore13, 38

Nun gibt es aber durch aus viele vegan lebende Kinder, die gesund sind.

Und mindestens doppelt so viele die nicht gesund sind!

Was sagt ihr? 

Das sag nicht nur ich, sondern auch die Wissenschaft: Ernährungswissenschaftler und Kinderärzte raten dringend von einer veganen Ernährung im Kindesalter ab. Vegane Ernährung hat 2 extrem kritische Nährstoffe (B12 und D) und noch viele weitere: Eisen, magnesium, Kalzium, Folsäure, usw.

Daher raten viele Ernährungswissenschaftler dazu auf eine vegane Ernährung bei Kindern/Heranwachsenden, Schwangeren, Stillenden, alten und kranken Menschen.

Und bei einer Magersucht erst recht!

Mehr dazu kannst du zum beispiel in diesen wissenschaftlichen Arbeiten nachlesen:

http://edoc.sub.uni-hamburg.de/haw/volltexte/2011/1291/pdf/ern_y_564.pdf

https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/binary/SN5I6PRB6Q3RXTPG7V4W3PMBHJLY5...

Braucht der Körper tierisches Eiweiß? 

Bei einem Allesfresser, wie es der Mensch nun mal ist, Ja! Das ist bei jedem Allesfresser so: Bei Wildschweinen, Ratten, einigen Vögeln, Braunbären, Mäusen, usw.

Oder geht eine komplette vegane Ernährung [...]?

Die kann nur funktionieren, wenn man supplementiert. Und selbst das ist keine Garantie dafür, dass man keinen Mangel bekommt. Bei veganer Ernährung kann seeeehr viel falsch gemacht werden. Erst recht bei Kindern, wo das Sättigungsgefühl eher eintritt bevor du alle Nährstoffe bezogen hast. Und Kinder/Heranwachsende haben einen erhöhten Nährstoffbedarf als ein Erwachsener. Liegt einfach daran, dass alles noch am wachsen ist.

und worauf muss man in meinem Alter achten?

Du solltest darauf achten, dass du auf deine Ernährungsberaterin hörst und dich nicht vegan ernähren solltest. Das könnte schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Ich denke mal nicht, dass du das riskieren willst.

Ich hoffe ich konnte helfen

Gruß
Omni

(BG)

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Du meinst hier die "Wissenschaft", die für ihre "Studien" von der Tierprofitlobby beauftragt und bezahlt wird ? Sehr überzeugend ! Und jetzt bitte nicht wieder die unsägliche "Veganstudie"...

Den Rest deiner unzutreffenden Ausführungen haben wir schon gefühlte 1000 Mal durchgekaut !

Kommentar von FuCat ,

Welche Studien sollen denn deiner Meinung nach unabhängig und sachlich sein? Etwa PeTA, Vebu oder Zentrum der Gesundheit?? :D

Kommentar von Omnivore13 ,

Du meinst hier die "Wissenschaft", die für ihre "Studien" von der Tierprofitlobby beauftragt und bezahlt wird ?

Nein! Ich meine damit die Wissenschaft die FREI forschen darf und allerhöchstens von öffentlichen Geldern gefördert wird und sich nicht irgendwie leiten lässt!

Das weiß JEDER, der einmal eine Uni von innen gesehen hat. Das bezweifle ich bei deiner Person jedenfalls stark!

Den Rest deiner unzutreffenden Ausführungen haben wir schon gefühlte 1000 Mal durchgekaut !

Und du kannst es bis heute nicht wissenschaftlich widerlegen, weil du dich nun mal nicht für Wissenschaft interessierst, sondern nur von Vorurteilen

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Sollte ich etwa einer sog. Frau Doktor Mathilde Kersting vertrauen, die nachweislich von Firmen wie Hipp und Alete bezahlt wird dafür, dass sie Fleisch in Gläschen propagiert und dafür sog. Studien manipuliert ?

Sollte ich einem ausgewiesenen Veganhasser wie Udo Pollmer Glauben schenken oder Leuten wie Sarah Wiener, Ulrike Gonder oder Lierre Keith, deren Intention so durchschaubar ist wie ein Glas Wasser ?

Wer das möchte, der kann es ruhig tun - auch, um seinen eigenen Konsum zu rechtfertigen...

Wer nicht, der muss sich dafür sicher nicht rechtfertigen und noch weniger muss er etwas widerlegen, das Fakt ist !

Kommentar von Omnivore13 ,

Sollte ich etwa einer sog. Frau Doktor Mathilde Kersting vertrauen, die nachweislich von Firmen wie Hipp und Alete bezahlt wird dafür, dass sie Fleisch in Gläschen propagiert und dafür sog. Studien manipuliert ?

1) Ist die gute Frau nicht nur Doktorin, sondern auch Professorin! Sie wird von ÖFFENTLICHEN Geldern bezahlt und nicht von Hipp oder Gurken-Heini um die Ecke!

Sollte ich einem ausgewiesenen Veganhasser wie Udo Pollmer Glauben schenken oder Leuten wie Sarah Wiener, Ulrike Gonder oder Lierre Keith, deren Intention so durchschaubar ist wie ein Glas Wasser ?

Tja.....Pollmer und Gondor haben im Gegensatz zu dir studiert und haben definitiv mehr Fachwissen als du es je haben wirst!

Und Keith war selbst Veganerin, bis sie die Sackgasse des Veganismus erkannt hat....die DU immer noch nicht erkennen willst!

Wer das möchte, der kann es ruhig tun - auch, um seinen eigenen Konsum zu rechtfertigen...

LOL....also sollte ich lieber solchen Propagandisten wie Froer, Artgenosse, Sezgin und Joy glauben?

Tut mir leid....ich bin nicht religiös und glaube nicht an Märchen!

Wer nicht, der muss sich dafür sicher nicht rechtfertigen und noch weniger muss er etwas widerlegen, das Fakt ist !

Komisch....rechtfertigen tust alleine du dich hier andauernd!

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