Frage von Maja567, 96

Könnt ihr die vegane Ernährungsform empfehlen?

Hallo:)

Ich wollte fragen , was ihr alles so über die Vegane Ernährungsform wisst . Z.B. warum man sich vegan ernährt , welche Vorteile bzw. Nachteile es hat sich so zu ernähren , ob es ein Trend geworden ist oder welche gesundheitlichen Auswirkungen es auf den Mensch hat.

Wäre sehr erfreut über schnelle und sinnvolle Antworten !

Maja:)

Antwort
von catypunkt, 13

Vorteile:
Man ernährt sich automatisch zumindest ein wenig gesünder; auf jeden Fall cholesterinfrei und weniger fetthaltig.
Viele haben eine Verbesserung der Haut bei Akne, Hautstörungen oder Neurodermitis wahrgenommen.
Wenn man nicht 4000kcal am Tag isst, nimmt man meistens ab (nicht unbedingt Vorteil)
Man kauft weniger Industriescheiß mit zu viel Zucker, Fett, synthetischen Inhaltsstoffen etc, da kaum etwas davon vegan ist.
Wahrscheinlich lebt man länger, hat eine geringere Chance auf Darmkrebs und Herzkreislauferkrankungen und hat ein besseres Lebensgefühl.
Das waren jetzt die gesundheitlichen Vorteile, natürlich gibt es noch andere:

Man lebt mit besserem Gewissen, weil für einen kein Tier gequält oder getötet wurde.
Weil man nicht zu
- 91% der Rodung des Regenwaldes
- 45% der Landnutzung durch Farmen
- 1/3 des Wasserkonsums der Erde
- circa 51% der Ausstoßung von CO2, Methan etc
- der Tötung von circa 70 MILLIARDEN Tieren jedes Jahr
...beiträgt.

Nachteile:
Wenn man oft essen geht, kann es vor allem in kleineren Städten schwer werden, was Veganes zu finden.
Sonst fallen mir nur die "Gegenargumente" von Omnivoren ein.

Ich denke nicht, dass Veganismus ein Trend im herkömmlichen Sinne ist - und wenn, dann zumindest ein guter.
Viele Menschen wollen einfach wissen, was in ihrem Essen steckt. Und wenn sie realisieren, wie viel Leid hinter ihrem Käsebrot steckt, sind einige auch bereit, sich mehr zu informieren und vegan zu leben.
Und wäre es wirklich so schlimm, wenn wir keine Tiere mehr für unseren Appetit sterben lassen würden?  

Antwort
von eostre, 34

Was ich weiß:

Einiges, in 20 Jahren ohne tierische Produkte eignet man sich wissen an

Warum man veganer wird:

Die Gründe sind vielfältig. Ich persönlich konnte einfach irgendwann keine toten Tiere mehr essen

Vorteile bzw Nachteile:

Kann ich so pauschal nicht sagen, weil ich da nichts spezifisches sehe.

Ob es ein Trend ist:

Es ist heute bekannter als früher und einfacher durchzuführen ob es deswegen ein Trend ist wage ich persönlich zu bezweifeln

Gesundheitliche Auswirkungen:

Jede Ernährung kann gut oder schlecht für die Gesundheit sein, kommt darauf an, wie intensiv man sich mit seinem Essen auseinandersetzt

Kommentar von kayo1548 ,

ob es deswegen ein Trend ist wage ich persönlich zu bezweifeln

du hast sicher Recht - es ist heute einfacher durchzuführen als früher (sicher auch aus gesellschaftlicher Sicht).

Aber gerade bei Jugendlichen sehe ich das oft (natürlich nicht immer) auch als Trend.

Das hört man ja teilweise schon bei den Begründungen:  Vegan ist toll, das macht auch XY also muss es richtig sein

Naja, letztendlich ist so ein Verhalten ja durchaus Bestandteil einer normalen Entwicklung (auch wenn es nicht bei jedem die Ernährung betrifft).

Ich denke aus Überzeugung kann man da nur sprechen, wenn man sich informiert hat und lange Zeit primär für sich selber so lebt.

Und ich denke, dass das dann eher im Erwachsenenalter auftritt wenn auch eine gewisse Reife und Entwicklung vorhanden ist um für sich selber so zu urteilen und zu entscheiden.

Antwort
von Accountowner08, 21

Vorteile: man kann anscheinend die vegane Ernährung sehr fettarm gestalten, und das kann ev. dazu beitragen, ablagerungen in den Adern zurückzubilden, behauptet Dean Ornish...

Nachteile: grosses risiko von Mangelerscheinungen, man muss viele SToffe supplementieren (insbesondere vitamin b12) und regelmässig ein Blutbild machen, um zu überprüfen, ob nichts fehlt. 

Man geht ev. seiner Umgebung auf die Nerven.

Allerdings: wenn man es nicht zu streng macht auch mal 5 gerade sein lasst, auch mal vom veganen Ernährungsplan abweicht, dann hat das den doppelten Vorteil, dass man Mangelerscheinungen leichter vorbeugen kann (viele Sachen brauchen wir nur in kleinen Mengen, und wenn das nur einen ganz kleinen Anteil der Ernährung ausmacht, reicht es schon) und dass man den anderen nicht auf die Nerven geht. d.h. wenn du für dich vegan isst und kochst, aber wenn du eingeladen bist aus Höflichkeit isst, was auf den Tisch kommt, um nicht kompliziert zu sein für deine Gastgeber, dann rettest du ganz viele Tiere, bist zu 90% vegan, und hast viel weniger Gesundheitsrisiko als wenn du 100,00% vegan bist.

Antwort
von vivikrueger, 17

Vegan zu leben hat viele Vortwile doch so zu leben ist nich für jeden Körper geeignet .
Mein Tipp: Probiere eine Woche wie dein Körper auf soviel gesunde Ding reagiert denn wenn du davor viel Fastfood usw gegessen hast wird es schwerer sich umzustellen

Vorteile

Dein Körper kann sich von dem vielen S***** wie Burger, Nutella usw erholen und regeneriert sich

Du hilfst der Umwelt und es geht gegen die Massenproduktion von Tieren vor

Außerdem lebst du gesund und wirst zufriedener mit deinem Körper und hast Spaß neues auszuprobieren in der Küche

Ich hoffe ich konnte dir helfen ❤️🌍

Antwort
von VeganFitness, 16

Man isst automatisch weniger Fett, die ungesunden Snacks fallen auch weg, genauso wie süßes Gebäck, Schokoriegel, Nutella...

Es ist ein geiles Gefühl, weil man keinem anderen Lebewesen schadet zuführt. Probier es einfach mal aus :)

Falls du noch Tipps zur veganen Ernährung suchst, kann ich dir meinen Blog empfehlen: http://vegan-fitness-lifestyle.de

Bis jetzt habe ich den Umstieg auf vegan noch nicht bereut :)

Antwort
von rosek, 51

schau dir das mal an ;)

Kommentar von Maja567 ,

Vielen Dank <3 :)

Antwort
von Omnivore08, 27

Könnt ihr die vegane Ernährungsform empfehlen?

Auf gar keinen Fall!

Ich wollte fragen , was ihr alles so über die Vegane Ernährungsform wisst .

Eine ganze Menge!

Z.B. warum man sich vegan ernährt

Im Internet geistert an jeder Ecke irgendwelche Propagandaseiten rum, die das Fleisch schlecht reden und den Veganismus in den Himmel loben. Darauf fallen halt viele Menschen herein.

Lese dazu meine ausführlichere Antwort hier:

https://www.gutefrage.net/frage/wieso-sind-so-viele-menschen-auf-einmal-veganer?...

Bestes Beispiel dafür ist immer noch, wenn man bei Google "Fleisch" eingibt. Nach dem Wikipedia-Link kommt man als erstes auf die vegane Esoterikseite von "Zentrum der Gesundheit". Titel: "Fleisch speichert Emotionen". Hier merkt man schnell wie sich Propagandaseiten und Nahrungsmittelergänzungsshops nach oben kaufen. Die Veganerlobby ist groß und verbreitet ausschließlich nur Unsinn!

Das sind die Gründe, warum man von aussen gesehen zum Veganer wird. Der Veganer selbst gibt dann irgendwelche subjektiven Gründe an:

Prof. Leitzmann hat darüber mal eine schöne Tabelle angefertigt. Die kannst du im Buch von Leitzmann & Hahn nachschlagen oder in dieser Diplomarbeit nachlesen:

http://edoc.sub.uni-hamburg.de/haw/volltexte/2011/1291/pdf/ern_y_564.pdf#page=14

(unter 3.3 Tabelle 2)

welche Vorteile bzw. Nachteile es hat sich so zu ernähren

Vorteile bringt diese Ernährung für nichts und niemanden! Weder für sich selbst hat man irgendeinen gesundheitlichen Vorteil, noch hilft man der Umwelt (ganz im Gegenteil), noch hilft man irgendein Tier, und schon gar nicht wirkt man nicht dem Welthunger entgegen (welches ich übrigends als die perfideste Veganer-Lüge empfinde!)

Nachteile gibt es eine ganze Menge:

(1) Zuerst ein mal ist die vegane Ernährung eine Mangelernährung, welche nur mit Nahrungsergänzungsmitteln klappt. Man lässt kategorisch alle tierischen - und somit viele gesunde - Lebensmittel weg. Dadurch hat man eine extremst eingeschränkte Nahrungsmittelwahl. Diese ist nicht nur vollständig B12-los, sondern kann auch im Winter kein Vitamin D spenden und hat bei anderen Nährstoffen ziemlich die Nase hinten. Beispiel: Eisen. Dreiwertiges Pflanzeneisen kann bei weitem nicht so resorbiert werden wie gesundes Hämeisen.

Um eine vegane Ernährung halbswegs gesund zu gestalten, benötigt es dringend Nahrungsergänzungsmittel und ein hohes Maß an Ernährungswissen. Menschen mit erhöhten Bedürfnissen - wie Kinder jeden Alters, Schwangere, Stillende, alte und kranke Menschen - kann diese Ernährung nicht empfohlen werden. Ernärhungswissenschaftler, Ärzte und andere studierten Menschen raten diesen Gruppen dringend von der Ernährung ab.

Zu diesen gesundheitlichen Aspekten kannst du dich in diesen beiden Quellen belesen: Eine Dissertation und eine Diplomarbeit:

http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/13531/1/Dissertation_Thomas_Ka...

http://edoc.sub.uni-hamburg.de/haw/volltexte/2011/1291/pdf/ern_y_564.pdf

Bringt man dieses Ernährungswissen nicht auf oder nimmt das alles auf die leichte Schulter, dann passiert genau das was den Probanden in der Deutschen Vegan Studie (DVS) passiert ist: Extremst mangelernährte Probanden. Alle hatten einen Vitamin D-Mangel und 95% einen Vitamin B12-Mangel. Und das nicht nur ein wenig. Die Mediane beider Vitamine war immerhin bei 0,0µg. Und das sagt schon viel!

Veganer selbst reden das oft immer schön und berufen sich im Gegenzug auf eine Publikation der amerikanischen A.D.A., in der das alles schön geredet wird und die vegane Ernährung für jeder Mann als geeignet hält. Sie betonen dann immer, dass die Organisation ja sooooo groß wäre. Sie vergessen dabei aber, dass die Publikation von 2 bekennenden Veganern geschrieben wurde und nicht von jedem abgesegnet wurde.

Vegane Ernährung bringt also gesundheitlich NULL Vorteile, sondern NUR Nachteile!

(2) Ökologisch ist eine vegane Ernährung sehr bedenklich. Landwirtschaftlich betrachtet ist es reinster Raubbau, weil der Nährstoffkreislauf nicht geschlossen ist. Zu einer gesunden Landwirtschaft gehört Viehzucht, damit man auch mit dem tierischen Dünger die entzogenen Nährstoffe wieder nachdüngt. Ansonsten ist es reinster Raubbau.

Zudem sind die größten Teile der Erde eh nur für Tierfutter geeignet. 2/3 der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche ist Grünland. In der Veganerlobby verzerrt man oft das Bild, indem man sagt, dass 2/3 für Tierfutter benutzt wird. Sie vergessen aber zu erwähnen, dass da eben NICHTS anderes wächst!

Vegane Ernährung ist deshalb auch pure Futtermittelverschwendung. Ist ja nicht nur das Gras/Heu, welches als Futtermittel dient, sondern auch viele Koppelprodukte. Koppelprodukte sind Dinge, die mehrfachen Nutzen haben. Soja zum Beispiel. Daraus entsteht Sojaöl, Tofu, Sojadrinks und vorallem Biodiesel. Als Rest bleibt das sogenannte Sojaextraktionsschrot übrig. Das ist sehr Eiweißreich und wird daher auch gerne als Futtermittel eingesetzt. Die Veganerlobby verzerrt hier auch immer und behauptet, dass 90% der Sojaernte verfüttert wird. In Wahrheit wird nicht mal ein ppm der Ernte verfüttert, sondern nur der Rest aus der Presse. Das gleiche gilt für Raps und Rapsschrot. Und das gleiche gilt für Zuckerrohr und Melasse.

Eine weitere Verschwendung ist das Futtergetreide. Nicht jedes Getreide eignet sich als Brotgetreide. Nicht überall geben das die Böden her. Teilweise wird aber auch ein als Brotgetreide anbebaute Frucht verfüttert, aber nur dann wenn die Qualität zu niedrig ist. Das kann passieren, wenn es zuviel regnet oder zu heiß ist (wie letzten Sommer).

Weiterhin ist es Verschwendung wenn man Zwischenfrüchte nicht verfüttert. Senf wird oft als Zwischenfrucht einfach im Frühjahr umgepflügt. Manche bauen aber auch Wintergerste an. Daraus kannst du weder Brot backen, noch Bier brauen. Aber es ist ein tolles Futtermittel.

Die Veganerlobby verzerrt natürlich auch das Bild ständig und propagiert, dass jedes Getreide für den Menschen nutzbar wäre. Selbst wenn dem so wäre, könnten es hungernde Menschen nicht leisten. Ein ha Brotgeweizen bringt heute ca. ein Erlös von 1.200€. Und die müssen bezahlt werden. Kein Landwirt hat etwas zu verschenken. Aber wir produzieren mehr als genug Getreide: Für Brot-, wie auch für Futtermittel. Deswegen muss niemand verhungern. Wir haben einen Selbstversorgungsgrad von 115% und exportieren daher das mehr Getreide, was wir nicht verbrauchen.

(3) Vegane Ernährung fördert den Import. Der Selbstversorgungsgrad von Gemüse ist nur bei 40%. Bei Obst ist er bei 20%. Hier wächst nicht alles und das ganze Jahr. Und aus dem Punkt 1 wissen wir, dass vegane Ernährung erhöhte Ansprüche hat. Man braucht mehr Essen und das wird schließlich importiert. Man muss ja schließlich den Energie- und Nährstoffverlust zu einer Mischkost ausgleichen. Und im Winter ist das regional nicht möglich.

(4) Vegane Ernährung Weltweit wäre pures Chaos. Länder wie Kasachstan würden verhungern und reiche Länder wie Island müssten noch vieeel mehr importieren. Das verbraucht Öl und vorallem Platz, den wir nicht haben. Wir müssen die Futtermittel nutzen, die uns zur Verfügung stehen!

(5) KEIN Tier ist geholfen, wenn sich jemand vegan ernährt! Pestizide verwendet man schließlich im gesamten Acker- und Obstbau.

Wie man sieht, bringt die vegane Ernährung nur Nachteile mit sich. Die Veganerlobby kann das aber nicht akzeptieren und verbreitet daher immer das Gegenteil; Also somit Propaganda und Lügen. Darauf musst du Acht geben. Auch hier bei GF gibt es da paar Experten, die die Tatsachen dermaßen verdrehen, dass sie selbst nicht mehr wissen, was sie da sagen. Viele Veganer glauben, dass sie voll die Ahnung von allem haben.

ob es ein Trend geworden

Oh ja....ein riesen Trend. Ich halte das für sehr gefährlich!

ist oder welche gesundheitlichen Auswirkungen es auf den Mensch hat.

Hab ich ja im Punkt (1) beschrieben! :-)

Wäre sehr erfreut über schnelle und sinnvolle Antworten !

Bitte verlange niemals schnelle UND sinvolle Antworten. Das schließt sich gegenseitig aus! Für eine komplexe Antwort benötigt es Zeit!

Ich hoffe ich konnte dir helfen. Und lass dich nicht von der Veganerlobby beeinflussen. Sie kämpfen mit allen Mitteln!

Viele liebe Grüße
Omni

Antwort
von jonashima, 34

http://www.provegan.info/index.php?id=221&L=0

Hier werden die wichtigsten Aspekte abgedeckt, zwar recht radikal, dafür aber gut erklärt.

Kommentar von Omnivore08 ,

Nicht nur radikal, sondern völlig verzerrt! Dr. Henrich ist Unternehmer und Ideologe! Der Typ erzählt auf seiner Seite einen Unfug nach dem nächsten! Der Typ ist das schlechteste Beispiel für seriöse Information. Der Typ ist nur für eines ein gutes Beispiel: Zu zeigen wie Veganismus im Endstadium aussieht!

Kommentar von kayo1548 ,

Recht radikal heißt meistens wenig objektiv.

Letztendlich kann und muss jeder da für sich entscheiden wie er das handhabt aber dafür ist es meiner Meinung nach notwendig, dass man sich objektiv informiert, denn nur so ist man in der Lage sich eine eigene Meinung zu bilden.

"Die gesundheitlichen Schäden durch Fleisch wurden aber durch unzählige wissenschaftliche Studien offengelegt. Die katastrophalen gesundheitlichen Folgen durch Milch, Käse und andere Milchprodukte sind weit weniger oder gar nicht bekannt"

wenn das so eindeutig und kausal ist - wieso kriegt der Autor es nicht auf die Reihe auch nur ein Beispiel zu nennen?

"Mit Chemotherapie, Pillen, modernsten medizinischen Geräten, Operationen und anderen teuren invasiven Eingriffen werden nicht die Ursachen, sondern die Symptome der chronischen Erkrankungen behandet"

stimmt so pauschal nicht und zweitens gibt es nur wenige Erkrankungen die kausal durch Ernährung verursacht werden und ansonsten gibt es zwar durchaus Erkrankungen bei der Ernährung eine große Rolle spielt aber nicht bei jeder.

"werden überall auf der Welt in erheblichem Umfang von der Fleisch-, Milch- und Eierindustrie finanziert."

ich finde es sehr merkwürdig das dort alles mögliche unterstellt und alle möglichen Personen verdächtigt werden, aber nicht einmal ein Beweis vorgebracht wird.

Daher ist dieser erste Artikel zwar voller Anschuldigungen und Behauptungen, leider aber ohne einen einzigen Beleg.

Nun zu Artikel 2, zum Hungerproblem:

Hunger ist ein kulturelles und soziales Problem.

Wir könnten heute sicher schon alle Menschen der Welt ernähren aber einfach alles fair aufteilen funktioniert nicht - so "tickt" der Mensch nicht.

Daneben sind in entsprechenden Ländern oft auch Kriege und damit der Zugang zu Nahrung stark eingeschränkt.

Und so oder so kann es langfristig nur über Hilfe zur Selbsthilfe gehen. Entsprechende Helfer können davon berichten, dass das einfache abliefern von Nahrungsmitteln und co keine Lösung ist sondern im EInzelfall die Menschen dort erwarten, dass sie immer durchgefüttert werden (was durchaus nachvollziehbar ist), d.h. man muss schauen, dass man diese Menschen dort unabhängig von solchen Spenden macht.

"Durch den riesigen Bedarf der Tierindustrie an Soja und Getreide steigen
die Preise dieser Nahrungspflanzen an, so dass sie für viele Menschen
in den Hungerländern unerschwinglich werden."




ja was denn nun?

Im ersten Abschnitt wird gesagt das diese Lebensmittel verkauft werden, weil das lukrativer ist.

Dann müssten die höheren Preise doch umso besser sein?

Nun zum nächsten Artikel: den moralischen Gründen

". Die Spezies Mensch postuliert für sich selbst, dass ihr ein höherer

„Wert“ innewohnt und schliesst die Spezies Tier aus den sonst geltenden

ethischen Wertmassstäben aus"

Das ist evolutionspsychologisch durchaus nachvollziehbar. jedes Lebewesen ist egoistisch.

Daher wird man da, trotz moralischer und ethischer Maßstäbe, so oder so differenzieren.

" Wie bereits beschrieben ist aber das Kennzeichen echter Moral, dass sie

nicht vom „Recht des Stärkeren“ und ihre Gültigkeit auch nicht von der

Interessenlage des Stärkeren abhängig ist."

Das wird hier als Absolut hingestellt, obgleich es nur die Meinung des Autors ist:

In der Geschichte gab es viele Kulturen und Gesellschaften bei denen das nicht so war.

Ob man das jetzt gut oder schlecht findet ist jedem überlassen, aber das es diese Absolutheit nicht gibt ist Fakt.

"Sie geschieht hinter hohen Mauern, damit den Auftraggebern, also den

Konsumenten, nicht der Appetit auf Fleisch, Milch und Eier vergeht."

Stimmt so pauschal nicht:

Bei vielen Betrieben gibt es Führungen oder beim lokalen Bauer wo auch alles Transparent gehalten wird und man sieht wo was herkommt.

". Am besten kann man sich durch eine persönliche Inaugenscheinnahme vor

Ort und durch Filme informieren. Texte wirken eher verharmlosend. "

und Filme oftmals übertrieben und selektiv (wie manche Texte natürlich auch).

Also entweder man will sich mit Gewalt von etwas überzeugen, dann ist das sicher eine gute Methode oder aber man will sich neutral informierren - dann muss das auch auf einer sachlichen Ebene geschehen.

Sich vor Ort zu informieren ist natürlich eine gute Idee.

Antwort
von AppleTea, 20

Das lässt sich aber auch wunderbar googeln. Die Gründe sind hier ganz schön aufgezählt/erklärt http://www.peta2.de/10gruende
Empfehlen kann ich es auf jeden Fall! Ich vermisse nichts :)

Kommentar von Omnivore08 ,

PeTA ist einer der widerwertigsten Seiten im ganzen Internet. Für mich gehören die Verboten. Spenden sammeln um damit sinnlose Aktionen durchzuführen und sinnlose Rechtsstreite zu führen ist Betrug an den Spendern! Dazu noch ihre widerwertige Propaganda und Verleumdungen. PeTA gehört endlich verboten!

Kommentar von LeylaU ,

Sinnlos sind die Aktionen nicht und Wer ihnen spendet, weiß ja auch was für Aktionen sie machen. Ich bin jetzt auch kein großer Peta Fan, aber definitiv machen sie was. Und Niemand zwingt dich dazu, ihnen zu spenden :)

Kommentar von AppleTea ,

Ja ich weiß dass du dieser Meinung bist. Juckt aber nicht

Antwort
von pipepipepip, 30

Findet man alles in Google ;)

Kommentar von Maja567 ,

Ja schon klar ;)

Aber leider viel zu wenig dazu :)

Kommentar von LeylaU ,

Und? Lebst du schon vegan?

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