Frage von Shayy, 223

Vegane Ernährung: ja oder nein?

Ich will mich schon sehr lange vegan ernähren - da ich auch seit einiger Zeit eh schon kein Fleisch und keinen Fisch mehr esse. Nur weiss ich nicht, ob dass jetzt so gut für meinen Körper sein soll. Da gehen bekanntlich ja die Meinungen auseinander. Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr eure Meinung hier hinterlassen könntet, vielen lieben Dank im Voraus :)

Antwort
von JanRuRhe, 120

Hallo! Vegan bedeutet auch keine Milch und keine Milchprodukte, keine Eier, das Ablehnen von Leder usw.
Es ist nicht einfach aber möglich, den Mangel auszugleichen, bitte Google nach Veganer Ernährung.
Wenn du das wirklich durchziehen willst, dann Respekt und alles ist OK. Vegetarische Ernährung ( ohne Fleisch und Fisch) ist deutlich einfacher.

Kommentar von Shayy ,

ich weiss wie das ist da ich ja auch schon öfter für kurze zeit vegan war. Doch die Auswirkungen auf eine langzeit vegane Ernährung sind mir bisher nicht so bewusst:)

Kommentar von JanRuRhe ,

Im Zweifelsfall immer an deine Gesundheit denken! Der Mensch ist von Natur aus ein Allesfresser - das ist die biologisch- medizinische Wahrheit. Milchprodukte sind in der Regel ohne Qual von Tieren erstellt. Und du wirst längerfristig feststellen, dass viele Veganer unbedingt missionieren wollen und sich über Normalesser moralisch erheben, was letztere sehr nerven kann.

Kommentar von Mensch12343 ,

Du kannst die Veganer die nicht missionieren nicht erkenne, da sie dir ihre Ernährung nicht mitteilen. Ich stufe deine Einschätzungs als falsch ein. Außerdem kommt das wahrscheinlich auch nicht davon, dass man sich vegan Ernährt.

Kommentar von Hyaene ,

Doch kannst du. Man liest es an deren Beiträgen. Habe selbst "normale" Veganer kennengelernt. ;-) 

Antwort
von xLaraJacksonx, 4

Ja, auf jeden Fall! Ist die gesündeste und tierfreundlichste Ernährung überhaupt. Supplimentier Vitamin B12 und im Winter Vitamin D (hat beides nichts mit Veganismus zu tun - nur leider haben viele B12 & D Mangel und schieben es auf die vegane Ernährung) & es kann kaum was schiefgehen! Achte darauf, so wenig verarbeitetes wie möglich und wenn es geht regional und bio zu kaufen, das ist auch gar nicht so teuer wenn man es direkt am Hof oder auf Märkten kauft! 

Antwort
von junior173, 10

Auch wenn es etwas her ist, antworte ich dir trotzdem nochmal.

Wie gesagt, gehen die Antworten auseinander. Um einen Mangel vorzubeugen gilt es sich zu informieren. Ich mag zum Beispiel vieles nicht, wo Eisen drin ist.

Zusätzlich fehlt es an Aufnahme von B12.

Da ich nicht Dinge essen möchte die ich nicht vertrag (Hülsenfrüchte) oder mag, ersetze ich die mir fehlenden Sachen einfach.

B12 von Doppelherz und die Vegetarier Tabletten von Doppelherz. Da in den Vegetarierdingern nur 10 mg Eisen drin sind und Frau 15 mg pro Tag braucht, nehme ich zusätzlich alle 2 Tage 14 mg. Um das auszugleichen.

Blutwerte sind astrein. Wird einmal im Jahr kontrolliert.

Das geht aber ganz sicher auch ohne. Es gibt auch vegane Ernährungsberater. Sonst mal 14 Tage Tagebuch für so einen Ernährungsberater schreiben und sich dann nochmal erklären lassen, was fehlt.

Antwort
von WildTemptation, 17

Da gehen bekanntlich ja die Meinungen auseinander.

Ganz genau. Daher bin ich mir nicht ganz sicher, was du dir aus den Antworten zu deiner Frage erhoffst..?

Meiner Meinung nach kann man sich mit Tierprodukten ungesund ernähren und ohne gesund. Beides geht aber auch andersrum. Ob vegane Ernährung deinem Körper auf Dauer gut tut, erfährst du, indem du es ausprobierst, dich beobachtest und regelmäßig deine Blutwerte überprüfen lässt.

Der wichtigste Aspekt bei der Entscheidung für eine vegane Ernährung ist meist nicht der gesundheitliche, sondern der ethische. Wenn du es nicht gut findest, dass Kälber von ihren Müttern getrennt werden, damit der Menschen Durst nach fremder Milch gestillt wird, wäre das doch ein Punkt auf der Pro-Seite.

Mit persönlich ging es seelisch sehr viel besser, als ich auf vegetarisch umgestiegen bin. Nun teste ich auch gerade vegan, und es geht mir super. Es ist nur um einiges schwieriger als bei vegetarischer Ernährung, z.B. im Restaurant oder unterwegs etwas zu Essen zu finden.

Antwort
von catypunkt, 55

Veganismus ist die gesündeste und natürlichste Ernährung für den Menschen. Achte darauf, ganz viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukte zu essen und etwas Nüsse und Samen. Falls du dir wegen den Nährwerten anfangs nicht sicher bist, geh auf Cronometer.com und trag dort ein, was du isst.

Kommentar von Omnivore10 ,

Gesund ist die Ernährung nicht besonders. Es ist eine Mangelernährung.

Aber unbestritten ist, dass ganz und gar nicht natürlich ist! Wir sind Omnivoren und keine Pflanzenfresser. Veganismus ist absolut widernatürlich!

Kommentar von catypunkt ,

Zeig mir mal bitte die Belege dafür. Unsere Körper sind ausschließlich dafür ausgerichtet, pflanzliche Nahrung zu verdauen, von tierischer Nahrung wird er mit der Zeit krank. Unsere Därme sind im Vergleich zu Omnivoren sehr lang, wir haben flache Zähne, das Enzym Amylase (Stärke-spaltend) arbeitet im Mund, unsere Zunge ist nicht rau, bla bla bla. Wir sind Herbivoren, und wenn du's nicht glauben willst, wirst du's spätestens mit 60 erfahren, wenn du Diabetes/Herzprobleme/Darmkrebs/Alzheimer/Erektile Disfunktion/Verstopfte Arterien etc hast.

Antwort
von wickedsick05, 89

Veganismus macht kein sinn weder für Umwelt, Tiere noch für
den Mensch. Es ist nicht zuende gedacht und es ist ein Hype der hauptsächlich der profilierung der eigenen Persöhnlichkeit dienst als der Gesundheit, Umwelt oder dem Mensch.

zum Veganismus gibt es eine SEHR gute alternative. Eine regionale
ökologisch nachhaltige Mischkost. Auch zum teil Slowfood genannt.


das Bild was Vegetarier/veganer meist propagieren ist lediglich ein Ausschnitt denn es ist viel kopmlexer als die Frage ob mit oder ohne Fleisch.


WAS aber sinn macht ist Regional zu kaufen und industriell verarbeitete Produkte meiden. Das schließt der Tierprodukteverzicht aber nicht mit ein daher unnötig.

Umwelt:



Wer sich streng vegetarisch ernährt, beansprucht besonders wenig
hochwertiges Ackerland für die Produktion seiner Lebensmittel. Wer aber
geringe Mengen an Fleisch und Milchprodukten in seinen Speiseplan
einbaut, geht noch effizienter mit der verfügbaren landwirtschaftlichen
Fläche um. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der
amerikanischen Cornell-Universität.

Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche
Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem
Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland
um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten
Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders
hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist.
Wiederkäuer,
wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden
halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler
zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem
Ackerland ist geringer als bei Vegetariern.




umweltjournal.de/AfA_naturkost/13315.php

VIEL wichtiger ist auf die Herkunft ALL seiner Lebensmittel zu achten als die Frage ob mit oder ohne Fleisch

jede Ernährungsweise beinhaltet den Tod von Lebewesen. Das lässt sich
nicht vermeiden. NICHT die Frage ob mit oder ohne Fleisch sollte dich
beschäftigen sondern Die wichtige Frage lautet: Was schadet weniger?
Wenn Lebensmittel nachhaltig produziert werden, ist es für die Umwelt
beinahe egal, ob man Fleisch/Milchprodukte oder Pflanzen isst. Sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte können schaden.
Es kommt auf den Zusammenhang an, in dem sie hergestellt werden.
möglichst auf industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten (z.b
Tofu, Fertiggerichte, Tiefkühlware mit ihrem hohen energieaufwand)
Fleisch nicht im Supermarkt kaufen sondern beim Bauer in der Nähe der
den Tieren nur Gras und Heu zu fressen gibt und sie Artgerecht hält ABER
auch kein Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen denn das dort zu
kaufende ist mit Pestiziden verseucht was für Umwelt sehr schädlich ist
und Tiere tötet und leiden lässt. daher nur Vegetarier werden bringt nix
denn man ist schon Vegetarier wenn man nur auf Fleisch verzichtet.
ökologisch Nachhaltig ernähren und leben bringt bei weitem mehr denn das
schließt solche Dinge aus. Ohne funktionierende Umwelt überlebt kein
Tier/Mensch daher ist Umweltschutz bei weitem wichtiger.

Frau Wiener hat das mal gut erklärt:


Was mich aber stört, ist die Haltung vieler, die glauben, allein der
Verzicht auf alle tierischen Produkte sei die richtige Antwort. Vegane
Ernährung ist keine Lösung des Grundproblems! So mancher Veganer baut
sich da schlicht eine Parallelwelt auf. Er lässt zwar keine Tiere
melken, schreddern oder schlachten. Aber durch seinen Verzicht
verbessert er auch nichts an den üblen Verhältnissen in der
Nahrungsmittelproduktion. Denn: Vegan zu leben fördert weder die
Nachfrage
nach Produkten aus einer anständigen Tierhaltung noch die nach
natürlichen, ökologisch erzeugten Lebensmitteln aus der eigenen Region.
Im Gegenteil: Auch vegane Industrieprodukte lassen Böden erodieren,
versauen das Klima und vergiften das Wasser. Das System, in dem sie
entstehen, ist ebenso grundlegend falsch wie das System der
Fleischproduktion. Natürlich gibt es auch unter Veganern Menschen, die
auf Fertigprodukte und industrielle Lebensmittel verzichten, die sich
biologisch und regional ernähren. Aber auf dem Trendmarkt Veganismus
boomen eben auch all die Kunstprodukte von Seitan-Truthahn bis zum
Soja-Hamburger.


http://enorm-magazin.de/vegan-ist-auch-keine-loesung

vegetarismus ist also unnötig und Veganismus, sei er moralisch, ökologisch oder gesundheitlich motiviert, ist eine Sackgasse.


Kommentar von Omnivore10 ,

Sei Vorsichtig mit langen Antworten @wick! Hier ist wieder die Zensursula unterwegs, die grundlos Antworten zensiert!

Kommentar von wickedsick05 ,

Gesundheit:

Problematisch bei Veganer ernährung

Vitamin B12, Eisen, Jod, Zink, Omega-3-Fettsäuren, Calcium und Vitamin B2 Vitamin D und Eiweiss

Bei einer veganen Ernährung stellen außerdem die Energie und Fettaufnahme aufgrund der geringen Energiedichte einer rein pflanzlichen Nahrung, die Versorgung mit Proteinen, Vitamin D,Vitamin B12 und Zink ein Problem dar.(Leitzmann & Keller & Hahn, 2005, S. 30-33)

Die Proteinversorgung kann vor allem im Hinblick auf die

niedrige Energieversorgung

ein Problem darstellen, da der Körper die Proteine primär zur Deckung des Energiebedarfs nutzen wird, weniger zum Aufbau körpereigener Proteine. (Hahn, 2001, S. 99). Zusätzlich hat pflanzlichesEiweiß eine niedrigere biologische Wertigkeit als tierisches Eiweiß. (Leitzmann, S.165).

In Hülsenfrüchten ist beispielsweise Methionin die
limitierende Aminosäure und in Mais und Weizen Lysin oder Methionin. (Koolmann & Röhm, S. 360). Einzeln betrachtet haben Hülsenfrüchte und Mais eine biologische Wertigkeit von jeweils 71. In Kombination erhöht sich ihre Wertigkeit auf 99. Gute Kombinationen sind Hülsenfrüchte mit Getreide bzw. Hülsenfrüchte mit Nüssen/Samen. Ferner fällt die Digestibilität pflanzlicher Proteine im Vergleich zu tierischen Proteinen ab. Es ist demnach schwieriger, innerhalb der DGE-Empfehlungen für die tägliche Proteinaufnahme zu bleiben. Die komplementären Proteinquellen sollten möglichst während einer Mahlzeit kombiniert werden, zumindest jedoch innerhalb von 4 Stunden. (Suter, S. 72)

Ballaststoffe können die Bioverfügbarkeit von Proteinen

herabsetzen

, indem sie das Stuhlvolumen steigern und die Stuhlfrequenz erhöhen. Dadurch werden die Proteine vermehrt wieder ausgeschieden. Hülsenfrüchte können zusätzlich für die Hemmung verschiedener Verdauungsenzyme verantwortlich sein. (Leitzmann & Hahn, S. 107–108)

Eisen ist sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen
Lebensmitteln weit verbreitet. Jedoch kann aufgrund des Eisengehalts eines Nahrungsmittels noch keine Aussage über die Deckung des Eisenbedarfs gemacht werden. Denn das hauptsächlich in Pflanzen vorkommende dreiwertige Eisen hat für den Menschen eine schlechtere Bioverfügbarkeit als dasjenige aus tierischen Nahrungsmitteln, da es zurKomplexbildung neigt. So können nur etwa 1,0–10,0% des Eisens aus Pflanzen absorbiert werden. (Leitzmann, S. 68).

Du musst Supplementieren. mindestens Vit. B12 und D. Das künstliche B12 wird vom Körper schlechter verwertet daher empfiehlt die Vegane Gesellschaft

3 Mal täglich angereicherte Lebensmittel mit total mindestens 10 µg oder
1 Mal täglich mindestens 25 µg oder
2 Mal wöchentlich 1000 µg

Wer pflanzl. Ernährung (vegetarisch, vegan ) praktiziert, ist üblicherweise hochversorgt an Folsäure.

Und eine hohe Folsäurezufuhr kann  hämatologische Symptome einer
Vitamin-B12-Unterversorgung überdecken, so dass der Mangel bis zum Auftreten neurologischer Symptome unentdeckt bleibt.

In einer Studie über 21 Jahre vom DKFZ zeigte sich nach 15 Jahren
haben Veganer eine erhöhte Sterblichkeit. 90% der Veganer leiden am B12 Mangel. 30% haben eine zu geringe Knochendichte und 100% leiden am Vitamin D mangel usw.

Kommentar von Zeitmeister57 ,

DANKE !!

Antwort
von madamminie, 122

Ich finde vegetarier sein kein problem aber vegan ist etwas anderes, da man da ja auch keine tierprodukte essen kann aber jedem das seine

Antwort
von Omnivore10, 106

Eher nein! Vegane Ernährung ist eine Mangelernährung, Raubbau und Futtermittelverschwendung. Vegane Ernährung bringt keinerlei Nutzen! Von daher: Nein!

Antwort
von Zeitmeister57, 119

Nach Aussage führender Ernährungsphysiologen ist vegane Ernährung eine Mangelernährung.

Kinder und Jugendliche sollten darauf völlig verzichten, um Entwicklungsstörungen zu vermeiden.

Kommentar von reggaeklicker ,

das stimmt nicht..

Kommentar von Berry24 ,

Ach nein? Dann lass und doch mal an deinem Wissen teilhaben, wie man stattdessen essentielle Aminosäuren zu sich nehmen sollte? Alles über Nahrungsergänzungsmittel?

LG

Kommentar von eostre ,

Hülsenfrüchte und Getreide sind voll davon.

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