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Vegane Ernährung gesund oder nicht?

gefragt von Hikari am 27.09.2009 um 16:57 Uhr

Ich habe jetzt sooo viele Artikel gelesen und überall steht was anderes drinne. Aber es ist mir jetzt einfach wichtig, weil man Mann Veganer ist und meine Kinder sollen Vegan erzogen werden. Also ist eine Vegane Ernährung aus eurer Sicht gesund oder nicht?

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Ernährung x 14.993 Vegan x 116

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anonym
beantwortet von Moonie1970 am 27. September 2009 17:07
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Wonach willst du bei den Antworten hier gehen? Einige sagen ja, ist okay. Andere sagen unverantwortlich.

Ich schreibe dir mal aus meiner Erfahrung. Kinder vegan aufzuziehen ist möglich. Man kann sie durchaus so ernähren, dass kein Mangel vorliegt. Einige werden es bestreiten, aber ehrlich, es geht. Man muss sich da aber schon mit der Ernährung beschäftigen (Buchtipp: Gill Langley "Vegane Ernährung").

Vegane Ernährung ist nicht an sich "gesund" und die meisten Veganer ernähren sich nicht wegen der Gesundheit so. Man kann auch als Vegetarier und Fleischesser gesund leben, aber eben auch als Veganer. Ich würde sie weder als besser noch als schlechter einschätzen.

Wenn ich es recht verstehe, bist du aber nicht Veganerin und hier muss ich sagen, sehe ich große Probleme. Wie willst du deinen Kindern erklären, dass sie etwas nicht essen "dürfen", was du isst???

Ich bin selbst Vegetarierin, mein Mann ist Fleischesser. Mein Sohn darf selbst entscheiden, bei wem er mitisst und das halte ich für die beste Methode.

Bedenke auch, dass eine veganer Ernährung, auch wenn sie nicht gesundheitsschädlich ist, einem viel abverlangt im Alltag. Es ist eine Sache, wenn man sich selbst dazu entschieden hat, aber wenn es angeordnet ist, ist das schon blöd. Stell dir vor, im Kindergarten gibt es Kuchen... Das Kind ist zum Kindergeburtstag eingeladen... Man stellt die Kinder mit so einer Ernährungsweise sozial leider ziemlich außen vor. Das mögen Kinder nicht. Überleg dir das gut. Würde vegetarisch nicht auch "reichen"?

Kommentar von Hikari am 27. September 2009 17:28

Danke!

Kommentar von Veggiefan am 28. September 2009 09:26

wenn man ethisch korrekt leben will, dann reicht es leider nicht nur Vegetarier zu sein und ich muss da leider Moonie1970 zustimmen, dass das Leben als Veganer alles andere als leicht ist.


Weitere gute Antworten


alchemist2
beantwortet von alchemist2 am 27. September 2009 16:59
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Du wirst hier genauso viel unterschiedliche Antworten bekommen wie woanders. Ihr müsst Eure eigene Entscheidungen treffen, und neutrale Informationen bekommt man fast überall im Internet, aber auf gar keinen Fall hier.


karla22
beantwortet von karla22 am 28. September 2009 08:53
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Als erstes gilt es zu unterscheiden, um welche Art von Vegetarismus oder Veganismus es sich handelt. Viele essen kein Fleisch der Tiere wegen, essen sonst aber alles wie gewohnt weiter, d.h. auch weißes Mehl (ohne wichtige Inhaltsstoffe), Zucker (raubt dem Organismus viele Nährstoffe), pflanzliche Fette in Form von raffinierten Margarinen (ein reines Kunstprodukt, was dem Organismus ebenfalls mehr raubt als zuführt) etc. Es kommt dabei zwangsläufig zu Mangelerscheinungen, die zu Heißhunger führen; und dieser Heißhunger wird oft mit Süßigkeiten oder gezuckerten Joghurts, Quark und Pudding gestillt. Es handelt sich dabei um die sog. Puddingvegetarier. Ein Kleinkind so zu ernähren ist sicher verantwortungslos! Ernährt man sein Kleinkind aber RICHTIG, hat es keinerlei Nachteile, sondern nur Vorteile, wenn es fleisch- und milchlos aufwachsen darf, da das tierische Eiweiß für viele Erkrankungen verantwortlich ist, wie z.B. Allergien, Zöliakie, rheumatischen Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, um nur einige zu nennen. Zur RICHTIGEN vegetarischen oder veganen Ernährung gehört das Weglassen von sämtlichen Fabrikzuckerarten, von Auszugsmehl und allen raffinierten Fetten - und zwar radikal! Anstelle dessen ist es wichtig viel Vollkorngetreide zu sich nehmen, und zwar frisch gemahlen oder geschrotet, und z.T. unerhitzt (geschrotet und eingeweicht als Müsli mit Obst z.B.), viel Rohkost (weil ja beim Erhitzen viele wertvolle Vitalstoffe verloren gehen und auch das pflanzliche Eiweiß an Wert verliert) und kaltgepresste Öle und/oder Früchte, die hochwertiges Öl liefern, wie z.B. Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Nüsse ... Der wichtigste Baustein bleibt das Getreide. Jedes Samenkorn (und Getreide sind nichts als Samenkörner) hat im Verhältnis zu seiner Größe sehr viele Vitalstoffe (also Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, ungesättigte Fettsäuren, Enzyme, Kohlehydrate, Eiweiße, Fette ...). Das ist wichtig, damit da überhaupt Leben draus entstehen kann. Deshalb könnte man theoretisch auch seinen Nährstoffgehalt über Radieschen- oder Möhrensamen decken. Der Monatsbedarf dieser Samen wäre jedoch unbezahlbar, weil die Pflanzen einfach nicht so viel abwerfen, wie die Getreidehalme. Es ist auch Quatsch, dass der Eiweißbedarf nicht durch pflanzliche Kost gedeckt wird. Es kommt hier nicht auf die Menge, sondern auf die Qualität an. Muttermilch enthält auch nur etwa 3 % Eiweiß, aber trotzdem gedeihen vollgestillte Babys prächtig, weil es ein unerhitztes und somit sehr gut verwertbares Eiweiß ist. Essen Kinder viel Rohkost und (z.T.) unerhitztes Getreide, bekommen sie, was sie brauchen. Mein jüngster Sohn wurde bis zum Eintritt in den Kindergarten rein vegetarisch ernährt. Die einzigen tierischen Produkte, die er bekam, waren Butter und Sahne, damit einige Dinge nicht so trocken schmeckten. Es gibt bei uns zu Hause jedoch (bis auf wenige Ausnahmen) keinerlei Fertigprodukte. Brote werden selbst gebacken und das Mehl jedesmal frisch gemahlen. Er hatte nie Mangelerscheinungen (zeigte sich immer an der guten Abwehrlage), ist gut gewachsen und frei von jeglichen Krankheiten, die man heute schon so oft bei Kindergartenkindern findet. Leider ist es auf Dauer nicht möglich, ein Kind derartig vollwertig zu ernähren, wenn man sie zu Freiheit erziehen möchte. Aber vielleicht ist es auch gut so, denn natürlich haben viele recht, wenn sie schreiben, dass auch Eltern nicht das Recht haben, ihren Kindern ihr Gedankengut überzustülpen. Jedoch finde ich es nicht richtig jemanden als verantwortungslos zu beschimpfen, weil er sich mit diesem Thema auseinandersetzt. Dann könnte ich genauso behaupten, alle Eltern wären verantwortungslos, die ihren Kindern Süßigkeiten geben. Denn das führt wirklich zu Mangelerscheinungen, wird nur durch die Presse nicht so sehr zum Ausdruck gebracht, weil die Zuckerindustrie ein großer Wirtschaftszweig ist. Übrigens kannst du deine Kinder nur vegan "erziehen" (wie ich dieses Wort hasse), wenn beide Elterteile dahinte stehen. Ansonsten gibt es permanent Konflikte, mit denen ihr weitaus größeren Schaden anrichten könnt, als mit "Zivilisationskost".

Kommentar von Veggiefan am 28. September 2009 09:40

karla22: Daumen hoch, gute Antwort!!


anonym
beantwortet von Frauenschuh am 28. September 2009 08:37
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Natürlich kann man sich vegan ernähren wenn man sich vorher ausreichend informiert hat. Omega3 Fettsäuren sollten zum Beispiel nicht fehlen, aber da stellt sich doch die Frage: wen kennst du bitte der 3x wöchentlich eine Mahlzeit mit fettem Seefisch zu sich nimmt???? Ich persönlich kenne auch nur Veganer die regelmäßig Leinöl essen um genug Omega3 Fettsäuren zu bekommen. Die Durschnittsbevölkerung ernährt sich mit Sicherheit alles andere als gesund... Als Veganer achtet ma eigentlich eh viel besser auf seine Ernährung. Zu den vegan ernährten Kindern: Wenn ich Kinder habe erziehe ich sie doch immer so wie ich es für richtig halte, ich vermittle ihnen die Werte an die ich glaube und natürlich gebe ich meine Ansichten an sie weiter. Wo ist da bitte der Unterschied ob ich meinem Kind als Fleischesser Fleisch oder als Veganer pflanzliche Nahrung gebe??? Regt sich hier auch jemand auf wenn ich mein Kind mit in die Kirche nehme? Ihm Kleidung kaufe die ich ausgesicht habe? Is doch lächerlich mal ehrlich

Kommentar von Veggiefan am 28. September 2009 09:38

Nun ja viele Fleischesser schreien zwar hier herum und schmeissen hier mit Sätzen herum, die ihnen durch die Werbung und Medien eingetrichtert worden sind.Was soll man dazu sagen, sind eben naive und ignorante Geschöpfe ;)

Kommentar von Simple_avatar3smallkarla22 am 28. September 2009 12:26

Sehr gut gesagt, Frauenschuh!


anonym
beantwortet von Veggiefan am 28. September 2009 09:57
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Eine ausgewogene vegane Ernährung ist GESUND! Du musst bedenken, dass viele Omnivoren durch die Medien und Werbung manipuliert worden sind und dass auch viele Studien nicht unabhängig sind ( viele Studien sind durch die Fleisch- und Kuhmilchindustrie finanziert oder co-finanziert worden wie zum Bsp die Studien ueber proidiotische Drinks). Ueberlege doch mal,glaubst du wirklich, dass die NAtur es vorgesehen hat, dass wir Tierkadaver essen und den Kälbern die Milch wegtrinken ;)In vielen Kulturen ernähren sich die Menschen vegetarisch oder sogar vegan ohne krank zu werden. Die meisten Asiaten vetragen keine Kuhmilch und sind trotzdem gesund. Dass dein Mann Veganer ist ist nur zu respektieren und dass er seine Kinder vegan ernähren ist nur verantwortungsvoll und verständlich. Und ihr könnt auch stolz auf euch sein, erstens tragt ihr nicht zum Tiermord und Tierquälerei bei und ihr traut euch euch von der Gesellschaft abzugrenzen.ICh wünsche euch viel Glück :)

Kommentar von Simple_avatar3smallkarla22 am 28. September 2009 10:57

Nicht nur in Asien gibt es Milchunverträglichkeiten. Dass auch in unserem Kulturraum die Milchunverträglichkeiten immer mehr werden ist doch ein untrügliches Zeichen dafür, dass wir es mit der Aufnahme der Kuhmilch übertreiben! Aber statt daraus den Schluss zu ziehen, die Milch aus der Ernährung zu streichen, wird einfach ein Schuldiger in der Milch für die Unverträglichkeit gesucht und seit neuestem einfach im Labor aus der Milch entfernt. Ich rede von der Lactose. Statt zu verstehen, dass der Mensch ab einem gewissen Alter kaum noch lactoseabbauenden Enzyme produziert, weil Milch lediglich als Muttermilch eine Übergangsnahrung darstellt, und anschließend nicht mehr aufgenommen werden sollte, wird einfach Minus-L-Milch hergestellt. Das wäre auch ein großer wirtschaftlicher Einbruch, wenn plötzlich keiner mehr Milch trinken würde. Für die Milchindustrie und für die Pharmaindustrie!

Kommentar von Murrmurr am 2. November 2009 22:18

80-90% der Weltbevölkerung vertragen keine Kuhmilch, sie sind Laktoseintollerant. Das ist keine Erkrankung, das ist der Normalzustand. In Europa sind es etwa 15 % der Menschen mit LI. Mit zunehmendem Alter, besonders ab 50 Jahren tritt bei vielen Menschen LI auf, weil die Toleranz für den Milchzucker mit den Jahren immer weiter absinkt. Ich verstehe selber nicht, warum alle so heiß auf Kuhmilch sind. Warum nicht Katzenmilch trinken oder Hundemilch? Ne, Scherz bei Seite. Ich meinte, warum nicht Sojadrink, Reisdrink, Mandeldrink oder Haferdrink trinken? Oder Soja-Vanille-Drink oder Soja-Schokodrink? mjammi...


Rico77
beantwortet von Rico77 am 27. September 2009 16:58
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Kinder Vegan "erziehen" finde ich unverantwortlich!!

Kommentar von Hikari am 27. September 2009 16:59

Das hatte ich ja eigl. auch gesagt, aber nun bin ich mir da nicht mehr so sicher.

Kommentar von Moonie1970 am 27. September 2009 19:49

Ich muss gestehen, der Meinung war ich anfangs auch, als ich als Vegetarierin noch relativ neu war.

Kommentar von Simple_avatar3smallkarla22 am 28. September 2009 08:36

Wenn sich jemand mit Ernährung beschäftigt und nicht einfach nur alles tierische aus seiner Nahrung streicht, ist es nicht verantwortungslos, sondern verhütet viel Krankheiten.

Kommentar von Veggiefan am 28. September 2009 09:31

Und Kinder als Omnivoren zu erziehen finde ich verantwortungslos.Ihr zwingt eure Kinder zum Tiermord und Tierquälerei beizutragen, ist das denn verantwortungsvoll? Und wieso ist die vegane Ernährungsweise verantwortungslos??? Eine ausgewogene vegane Ernährung ist genauso gesund wenn nicht gesünder als eine ausgewogene omnivore Ernährungsweise.Ihr lasst euch zuviel durch die Werbung und Medien manipulieren.Sorry aber ihr seid ein bischen zuviel naiv und ignorant.

Kommentar von Murrmurr am 2. November 2009 22:22

Unverantwortlich ist es Kinder mit Tierkadavern und Tiermilch zu ernähren. Wir Menschen haben unsere eigene Milch, die für unsere Babys zugeschnitten ist. Und solange die Mutter Milch in ihrer Brust hat, gibt es keinen Grund dem Kind Kuhmilch zu geben. Ich empfehle sich das hier durchzulesen: http://www.vebu.de/ada?start=1


anonym
beantwortet von luppi80 am 28. September 2009 14:38
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Hallo, das wurd ja wieder ien grundsatzdiskussion...soweit ich weiß, sollte bei einer durchdachten veganen Ernährung keine großen Probleme auftauchen...-ich denke, auch der normale Omnivor weiß nicht, wie Laktose die Aufnahme von Mineralien usw. beeinflußt-, das einzige was es meinem Kenntnisstand nicht pflanzlich gibt aber gerade für kinder wichtig ist, ist Vit B 12...

http://de.wikipedia.org/wiki/Cobalamine

bei Vorkommen!!!

Denk gut drüber nach...

Kommentar von Veggiefan am 28. September 2009 18:02

das mit dem Vitamin B12 ist auch noch nicht durch Studien bewiesen , wer sagt mir denn, dass unser Koerper nicht in der Lage ist dieses Vitamin selber zu produzieren??? Die Milchindustrie?Die Fleischindustrie?

Kommentar von Moonie1970 am 28. September 2009 18:23

Das ist richtig, Vitamin B12 sollte substituiert werden, aber das ist nun wirklich überhaupt nicht problematisch. Sei es durch Vitaminsaft, durch die heißgeliebten Frühstücksflocken...

Das heißt nicht, dass der Mensch diese Substitution braucht, das ist noch nicht zu Ende erforscht. Aber zur Sicherheit würde ich tatsächlich bei einem vegan ernährten Kind darauf achten, ja. Deshalb schrieb ich ja auch, mit der Ernährung sollte man sich schon beschäftigen.

Kommentar von Simple_avatar3smallkarla22 am 28. September 2009 21:50

Ach das gute Vitamin B12. Hier werden auch nur Halbwahrheiten erzählt. Richtig ist, dass Pflanzen kein Vitamin B12 synthetisieren können. Deshalb nehmen wir es über Pflanzen nicht auf. Aber hat sich schon mal einer gefragt, wie Vitamin B12 ins Fleisch oder in die Milch kommt? Richtig: Tiere können es synthetisieren! Und wem sind wir Menschen ähnlicher? Richtig! Den Tieren! Also können auch wir Vitamin B12 synthetisieren! Das macht unser gesunder Darm von ganz alleine! Wir brauchen also nicht substituieren! Auch das gilt natürich nur, wenn wir keinen Industriezucker und keine Auszugsmehle zu uns nehmen, da diese uns zu ihrer Verstoffwechslung das Vitamin B12 wieder rauben.

Kommentar von Veggiefan am 29. September 2009 13:24

Ah ok woher weisst du darüber sogut bescheid :)


linguini
beantwortet von linguini am 27. September 2009 17:11
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auch wenn es theoretisch möglich ist kinder mit veganer kost vollwertig zu ernähren, finde ich sowas fast schon pervers, wenn erwachsene ihre marotten an "ihren" kinder weiterführen wollen.

"eure" kinder sind eigenständige menschen, von natur aus allesfresser. gebt ihnen bitte die möglichkeit, selbst entscheidungen zu treffen. solange sie dazu nicht in der lage sind ernährt sie ausgewogen mit tierischer und pflanzlicher kost, wie es die natur vorgesehen hat.

Kommentar von losty am 27. September 2009 17:14

Da muss man einwenden, das vegetarische/vegane Ernährung schon etwas anderes als eine "Marotte" ist!

Kommentar von 3d1a41702279cd721af011ea26a05511smalllinguini am 27. September 2009 20:15

seh ich nicht so.

Kommentar von Moonie1970 am 27. September 2009 20:53

Alle Eltern ernähren ihre Kinder auf ihre Weise, ob nun mit Fleisch, mit Milch oder sonstwas. Frei entscheiden kann ein Kind immer erst viel später. Das ist also kein Marotte, es ist nur außerhalb der Mehrheit.

Kommentar von 3d1a41702279cd721af011ea26a05511smalllinguini am 27. September 2009 21:13

es ist eine für den menschen unnatürliche art sich zu ernähren. tierische fette und eiweisse sind bestandteil einer für den menschen natürlichen ernährung.

einem kind, welches sich noch nicht dagegen wehren kann, eine fragwürdige ernährungsform zu diktieren, finde ich sowas von daneben, das ist tatsächlich keine marotte mehr, das ist eher ignoranz oder sogar arroganz mit einer unbeschreiblichen überheblichkeit gepaart.

ich sage nicht, dass man sich nicht ohne tierische lebensmittel vollwertig ernähren kann, aber gerade für (klein-)kinder ist es eben mehr als fraglich.

kein kind dieser welt würde freiwillig auf tierische nahrungskomponenten verzichten.

jeder mensch sollte das machen, was er will. aber solange er abhängig von seinen eltern ist, sollten diese ihn einfach "normal" ernähren.

versucht eure katzen und hunde vegan zu ernähren, wenn ihr experimentieren wollt, lasst bitte die kinder in ruhe!

Kommentar von Veggiefan am 28. September 2009 09:36

'einem kind, welches sich noch nicht dagegen wehren kann, eine fragwürdige ernährungsform zu diktieren' Du Witzbold, und was machst du? Du zwingst ihm ja auch deine Ernährungsweise auf.Und wenn du Null Ahnung von Ernährung hast dann halte, sorry wenn ich das so sagen muss, die Klappe.

Kommentar von Simple_avatar3smallkarla22 am 28. September 2009 21:44

Es würde auch kein Kind der Welt freiwillig auf Süßigkeiten verzichten! Zucker in der Kinderernährung richtet Schaden an! Wer keinen Industriezucker zu sich nimmt, kann getrost auf Milch und Fleisch verzichten, ohne davon geschädigt zu werden.

Kommentar von Murrmurr am 2. November 2009 22:46

Die einzigen tierischen Lebensmittel, die ein Kind notwendig hat, ist die Milch seiner Mama. Diese Milch enthält alles, was das Baby benötigt, es ist auf uns Menschen zugeschnitten. Ansonsten benötigen Menschen keine tierischen Eiweiße oder Fette, im erwachsenen Alter sowieso nicht. Milch ist nur ein Babynahrungsmittel. Dass wir Kuhmilch unseren Kindern geben ist seltsam (unter einem Jahr dürfen sie keine Kuhmilch trinken!) und dass wir im erwachsenen Alter Kuhmilch trinken ist pervers. Schau mal hier: http://www.vebu.de/ada?start=1


anonym
beantwortet von losty am 27. September 2009 17:05
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Die ADA (American Dietetic Association) hat vor kurzem bekannt gegeben, das einer Veganen Ernährung von Kindern nichts entgegen zu setzen sei. Aber der Speiseplan muss schon seeehr gut ausgearbeitet sein. Ich selbst bin "nur" Vegetarier, würde aber meine Kinder nicht vegetarisch oder vegan aufziehen. Die Erkenntnisse in diesem Thema sind noch zu jung und wurden in der Vergangenheit schon zu oft wieder umgestoßen. Und solltest du einen Fehler in der Ernährung machen, kann man diesen später nicht wieder gut machen. Außerdem sollte jeder Mensch das Recht haben, selbst zu entscheiden, ob er so leben möchte. Lass dich da von deinem Mann AUF GAR KEINEN FALL zu etwas drängen!

Kommentar von Veggiefan am 28. September 2009 09:34

es gibt sehr viele Kinder die von klein auf vegan ernährt worden sind und aus denen gesunde Erwachsene Geworden sind, alles nur MAnipulationen und Lügen der Fleisch- und Milchindustrie

Kommentar von Murrmurr am 2. November 2009 22:39

Ich finde das Kind sollte dann auch entscheiden, ob es Fleisch essen möchte oder nicht. Denn, wenn du dem Kind die vegane oder vegetarische Lebensweise vorenthälst, kann es sich doch nur für die eine Variante entscheiden, für das Fleisch. Was, also unsere Gesellschaft betreibt ist es den Kindern das Recht zu entziehen, sich zu entscheiden, das zu essen, was sie wollen. Wir setzen den Kindern von klein auf Kuhmilchprodukte und Fleisch vor. Daher finde ich dein Argument nicht durchdacht. Wenn man schon bis zur veganen Lebensweise durchgedrungen ist, dann solte man das auch an seine Kinder weitergeben. Es geht dabei ja nicht nur um Ernährung, sondern auch um z.B. Seife ohne Fette von toten Tieren usw.. Wenn das Kind dann das Kindergartenalter erreicht, kann es sich anfangen zu entscheiden, was es essen möchte. Ich finde es selber unverantwortlich, dass ich so viele Jahre in einer grausigen Lüge gelebt habe und so viele Tiere unnützlicherweise wegen mir sterben musste, bis ich es mal aus einem dummen Zufall begriff.


anonym09
beantwortet von anonym09 am 27. September 2009 16:59
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.......leider doppelt gepostet......


anonym09
beantwortet von anonym09 am 27. September 2009 16:59
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Wenn Ihr nicht vergesst, den Körper genug Eiweiß zuzuführen......

Den Kindern würde ich noch die Wahl lassen, was sie essen wollen. Sonst könnten sie Euch später Vorwürfe machen.

Kommentar von Veggiefan am 28. September 2009 09:33

Quatsch. HAbe noch nie gehört, dass jemand in unseren industrialisierten Ländern unter Eiweissmangel leidet. Auch Pflanzen enthalten sehr viel Eiweiss ( Soja,Tofu,Nüsse,Hülsenfrüchte). Wenn man Null Ahnung von Ernährung hat, dann sollte man am besten nichts hier schreiben...

Kommentar von Simple_avatar3smallkarla22 am 28. September 2009 10:49

Es kommt darauf an, wovon man sie wählen lässt. Wenn man Kindern komplett die Wahl lässt, was sie essen möchten, dann macht man sich später Vorwürfe, wenn sie mit 30 keine eigenen Zähne mehr im Mund haben, kugelrund sind und an Diabetes leiden. Denn Zucker ist nachgewiesenermaßen ein Schadstoff, der süchtig macht, und Kinder bevorzugen die Geschmacksrichtung "süß" und würden somit immer nach Süßkram greifen, wenn man ihnen keine Alternativen wie Obst und Gemüse anbietet. Kleine Kinder empfinden nämlich auch vieles noch als süß, was viele Erwachsene nicht mehr als süß empfinden, weil der Geschmackssinn dank Zucker , den wir in fast jedem Fertigprodukt finden, total versaut ist. Deshalb würden sie auch rohe Möhren gerne essen. Aber da wir Erwachsenen oft von uns ausgehen, wird vielen Kindern sowas gar nicht erst angeboten. Und dass viele Kinder Milchprodukte bevorzugen liegt daran, dass sie durch die übertrieben lange Brei- und Gläschenfütterung das Kauen verlernt haben und sich Milchprodukte einfach mal gut löffeln lassen. Gesüßt sind sie obendreien auch noch. Auch die Milch schmeckt durch die langen Erhitzungsprozesse nicht mehr nach Milch. Man muss den Kindern die Wahl zwischen verschiedenen naturbelassenen Lebensmitteln lassen! Wurst und Fleisch wird doch in der Regel so überwürzt, dass den Kindern nicht die Wurst , sondern nur die Würzmischung schmeckt. Auch Käse ist sehr gesalzen, weil er sonst gar nicht schmecken würde. Versuch doch mal einem Kind ungewürztes Fleisch anzubieten! Und wieviele Kinder lehnen pure Milch ab! Mit genügend Zucker oder Salz, kannst du den Kindern alles unterjubeln. Das heißt aber noch lange nicht, dass es gut für das Kind ist.

Kommentar von 4b71eef759bed37ac75d761d38dfbfb8smallanonym09 am 3. Oktober 2009 16:23

Ich meinte die Wahl - Fleisch oder nicht. So habe ich die Frage verstanden, hier gehts ja nicht um Süßigkeiten.

Veggiefan, in unseren industrialisierten Ländern leiden genug Menschen an Mangelerscheinungen, wenn man null Ahnung davon hat, lieber mal Klappe halten und nicht angreifen, weil man sich selber vegan ernährt. Ich habe Dir nichts getan und Dich weder beleidigt noch Dir etwas unterstellt. Wie kommst Du dazu, mir hier so zu antworten?

Kommentar von Murrmurr am 2. November 2009 22:33

Jein, es ist bestimmt auf das Eiweiß bezogen, anonym09. Und an schwerem Eiweißmangel leiden in unseren Breiten heute keine Menschen, dieser macht sich duch den Wasserbauch bemerkbar, den wir von Kindern z.B. aus Afrika kennen. Leichter Eiweißmangel macht sich im Haarausfall bemerkbar. Aber Ärzte sagen heute, dass wir zu viel Eiweiß (tierisches) essen und das verursacht viele Erkrankungen (Zivilisationskrankheiten). Pflanzliche Lebensmittel enthalten alle Eiweiße bzw. Aminosäuren. In Hülsenfrüchten, Getreide, Nüssen, Vollkornbrot sind viele drin, in Gemüse und Obst etwas weniger, aber auch das reicht aus. Ich als Veganerin nehme täglich ohne viel Aufwand etwa die 2 fache Menge an Eiweß auf, wie ich sie laut DGE aufnehmen müsste. Es ist alles ohne Probleme möglich. Eiweiße sind kein Problem, ich würde nicht immer nur auf dem Eiweiß und dem Eisen rumhacken, wie das jeder tut, der nicht viel Ahnung von Ernährung hat. Da gibt es andere Nährstoffe, die man besser im Auge behalten sollte und das geht nur, wenn man sich mit Ernährung auskennt.


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