Frage von HontaYOYO, 281

Vegane Ernährung bei Kind mit Mukoviszidose - sollte man vorsorglich das Jugendamt informieren?

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von kayo1548, 163

Bei Muskoviszidose ist eine sehr erhöhte Energiezufuhr (50% mehr) notwendig.

Das ist meist an sich schon sehr schwer und bei einer veganen Ernährung, die idr energieärmer ist erklären sich die Probleme von selbst.

Für ein Kind, das ja an sich schon einen relativ hohen Energiebedarf hat, ist das nicht machbar; von einigen wenigen Erwachsenen habe ich schon gehört aber die Diät die man dort halten muss ist ein sehr sehr großer Aufwand und sicher auch kaum für jeden machbar.

Kommentar von FlyingCarpet ,

Eigentlich ist die vegane Ernährung mehr kalorienhaltig, als eine normale Mischkost. Auch den Fettgehalt kann man gut steuern.

Kommentar von Philipp342 ,

Bist du zufällig Arzt?? Wenn nicht würde ich empfehlen das auch zu sagen (Nein, Vegane Ernährung ist nicht energieärmer. Natürlich kann Mann auch so argumentieren das Luft Vegan ist und Leute die sich nur von "Veganer" Luft ernähren kaum Energie kriegen)

Kommentar von wickedsick05 ,

Vegan ist energieärmer.

Kommentar von kayo1548 ,

Nein, Arzt bin ich keiner und kann medizinisch nur die ein oder andere Vorlesung nachweisen; habe aber durchaus mit dem menschlichen Körper und Biologie zu tun.

Falls es hier also Missverständnise gegeben haben sollte:

Ich bin kein Arzt und meine Aussage kann und soll natürlich in keinster Weise einen medizinischen Rat darstellen.

Eine vegane Ernährung ist tendenziell energieärmer, so dass es schwieriger ist eine entsprechende Dichte zu erreichen, das gepaart mit einem höheren Energie und Nährstoffbedarf macht das relativ schwierig.

Natürlich geht es hier um die Tendenz - pauschalisieren kann man nicht und das ist ja auch nicht Sinn der Sache.


Kommentar von hertajess ,

Kayo, Deine Behauptung ist unhaltbar. Tatsache ist dass der Verdauungstrakt mehr Energie aufwenden muss um tierische Nährstoffe zu gewinnen und aufnehmen zu können. 

Und dann kommen gerne die Einwände bezüglich sogenannter Defizite. Dass aber alleine in Sprossen schon mehr Eiweiße enthalten sind als in aller tierischen Ernährung wird ausgeblendet. Nun ja: Die Forschung wie viele Nährstoffe tatsächlich in Sprossen und dann in welche und zu welcher Keimdauer enthalten sind ist noch lange nicht abgeschlossen. Ich beziehe mich hier lediglich auf den Zwischenbericht welcher vor ca. zwei Jahren im dradio veröffentlicht wurde. 

Zurück zu Deiner Energie-These:

Ein Kind braucht vor allen Dingen eine große Auswahl an Nährstoffen. Bei Mucoviszidose macht dann noch Sinn diätetisch zu ernähren. Also entsprechende schleimlösende Kräuter zu verwenden. Im veganen Bereich gibt es dazu massenweise leckere Rezepte.

Natürlich kann so einem kranken Kind auch von Chemie verseuchtes Fleisch vorgesetzt werden. Bestenfalls noch von Tieren die stunden- bis tagelang in Todesangst lebten vor ihrem Ende. Das ist dann wirklich äußerst "gesund". Es ist das was wir in der Regel einkaufen. 

Und nun tu Dir doch selbst mal den Gefallen und schaue online nach welche Nährstoffe in den unterschiedlichsten Bohnen, Linsen, Scheingetreiden und Getreiden als Beispiele sind. Wenn Du dann noch einem gekauften Titel Glauben schenken willst ist es alleine Deine Verantwortung.

Doch. Ich erinnere dass der Mutter eines Neuchens welches mit dieser Erkrankung geboren wurde schon vor Jahrzehnten geraten wurde mehr Obst und Gemüse anstelle von Fleisch zu essen, hierbei zu erlernen manche Kräuter zu nutzen um auf diese Weise eine chemische Behandlung so gering als möglich zu halten.. Und aus der Praxis kenne ich erwachsene Menschen die sehr froh sind dass die Kräuter zuverlässig ihren Dienst tun während sich der Körper an Chemie immer wieder gerne so sehr gewöhnt dass umgestellt werden muss mit allen üblen Konsequenzen. 

Es ist auch absolut nicht sexy welche Langzeit-Nebenwirkungen sich aus Cortison und ständiger Antibiotika-Gabe ergeben. Im Gegenteil. Beide Mittel führen gerne mal zu einem üblen Tod. Dazu gibt es reichlich on- und offline an Belegen. 

Kommentar von kayo1548 ,

"Kayo, Deine Behauptung ist unhaltbar. Tatsache ist dass der
Verdauungstrakt mehr Energie aufwenden muss um tierische Nährstoffe zu
gewinnen und aufnehmen zu können. "

Dann frage ich mal so: kannst du das belegen?

"Ein Kind braucht vor allen Dingen eine große Auswahl an Nährstoffen"

was heißt eine große Auswahl?

Jeder braucht alle Nährstoffe - nur das Verhältnis und die Menge kann sich je nachdem unterscheiden.

" Also entsprechende schleimlösende Kräuter zu verwenden. "

Sagt ja niemand, dass das im Einzelfall nicht sinnvoll sein kann aber ich glaube dir fehlt die Vorstellung was diese Krankheit überhaupt ist.

Das lässt sich nicht auf Atemwege o.ä. begrenzen

Hier mal ein recht einfacher, aber durchaus richtiger Links:

http://www.medizin-fuer-kids.de/kinderklinik/krankheiten/mukoviszidose/start_muk...

Das heißt auch die Nährstoffaufnahme ist erschwert, das ist ja genau das Problem bei der Sache.

"Natürlich kann so einem kranken Kind auch von Chemie verseuchtes Fleisch vorgesetzt werden."

Mit dieser Aussage hast du dich fachlich selber disqualifiziert:  alles auf der Welt ist Chemie:  Wasser ist Chemie, auch deine oben erwähnten Kräuter enthalten chemische Wirkstoffe.

Und wenn du auf irgendwelche schädlichen Rückstände hinauswillst die sich angeblich im Fleisch befinden: Schau dir mal die Statistiken des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft an, dann wirst du merken, dass diese Behauptungen nicht haltbar sind.

" Bestenfalls noch von Tieren die stunden- bis tagelang in Todesangst lebten vor ihrem Ende"

Mag zwar nicht schön sein, aber ich würde mal gerne deine Erklärung hören wie sich das auf die Schadstoffbelastung des Fleisches auswirken soll.

"Und nun tu Dir doch selbst mal den Gefallen und schaue online nach

welche Nährstoffe in den unterschiedlichsten Bohnen, Linsen,

Scheingetreiden und Getreiden als Beispiele sind. "

Das ist mit durchaus bewusst; wobei gewisse pflanzliche Nährstoffe z.b. Eisen erheblich schlechter verwertet werden als tierisches, das muss man auch berücksichtigen.

Daneben ging es bei meiner Aussage hauptsächlich um den Energiegehalt - weißt du was das ist?

"Wenn Du dann noch einem gekauften Titel Glauben schenken willst ist es alleine Deine Verantwortung."

ich glaube niemandem - ich prüfe alles so gut wie möglich selber nach und bin dahingehend auch selbstkritisch.

" schon vor Jahrzehnten geraten wurde mehr Obst und Gemüse anstelle von Fleisch zu essen, "

hat ja keiner behauptet das man da nur Fleisch essen sollte.

"Es ist auch absolut nicht sexy welche Langzeit-Nebenwirkungen sich aus Cortison und ständiger Antibiotika-Gabe ergeben. "

Richtig, aber was genau hat das jetzt damit zu tun? Das ist doch wieder ein völlig anderes Thema

Wobei man sagen muss, das bei einer ausgeprägten Pneumonie eine AB Behandlung idr einfach notwendig ist um das Risiko zu minimieren; das Risitko das man hätte wenn man das nicht tut ist erheblich höher

Kommentar von hertajess ,

kayo, Du fragst ob ich belegen kann dass der Verdauungstrakt mehr Energie benötigt um tierische Nahrung aufzunehmen. Ich muss es nicht belegen können. Du findest diese Tatsache z.B. im Archiv der WHO als weltweite Erkenntnis. Sooo vermessen bin ich denn doch nicht mir einzubilden über einer weltweiten Organisation, hier Welt-Gesundheits-Organisation, zu stehen. 

Es ist ausschließlich Deine Entscheidung ob Du Dir die Mühe wert bist diese weltweit anerkannte Tatsache auf der Seite der WHO in Englisch zu lesen oder aber ins Deutsche übersetzt auf der Seite von vegan.eu. Bei vegan hast Du den Vorteil dass ins Deutsche übersetzt wurde. Darüber hinaus kannst Du da neueste wissenschaftliche Erkenntnisse nicht nur zu diesem Thema in Deutsch übersetzt finden.

Da Du weltweit anerkannte Fakten ignorierst gehe ich auf Deine weiteren Ausführungen nicht ein. Ist nicht die Mühe wert. 

Kommentar von kayo1548 ,

"Du findest diese Tatsache z.B. im Archiv der WHO als weltweite Erkenntnis."

Kannst du da einen Link posten?

Vegan.eu halte ich kaum für seriös da beispielsweise in folgendem Artikel eine Menge Unsinn steht:

http://www.vegan.eu/index.php/meldung-komplett/items/strategien_gegen_fleisch.ht...

Um nur mal einiges zu zitieren:

" obwohl sich immer mehr herumspricht, dass der Konsum von Fleisch gesundheitlich nicht notwendig oder sogar schädlich ist"

Merkwürdigerweise fehlt jeder Beleg warum denn Fleisch so kausal und pauschal schädlich sein soll

"und würde gleichzeitig nach vorliegenden Studien die weltweite Ernährungssicherheit verbessern"

was für Studien sollen das sein?

Hunger ist ein kulturelles und soziales Problem:  Wenn z.b. im Rahmen von Kriegen Menschen von Nahrung abgeschnitten sind oder es starke Armut gibt kann das auch dahingehend Folgen haben.

Warum sollte, wenn jeder Mensch sich vegan ernährt, es weniger Hunger geben?

Das oft angesporchene Argument "man hätte genug für alle" ist utopisch - das hätte man bereits jetzt schon, aber die Vorstellung das alles fair geteilt wird funktioniert nicht - so funktioniret der Mensch nicht und das löst auch keinerlei Probleme.

Personen die als Entwicklungshelfer bzw entsprechenden Projekten tätig war können von den Folgen berichten, wenn man da einfach abgibt und zwar resultiert das mitunter dahingehend, das die Menschen dort Projekte sabotieren und selber nichts mehr tun möchten - das kann also nicht die Lösung sein.

Die Lösung muss Hilf zur Selbsthilfe sein, sowie die Beseitigung der kulturellen und sozialen Probleme.

Inwiefern das dann eine Hilfe ist, wenn wir uns vegan ernähren, ist mir nicht ganz klar.

"Konsequente Bewusstmachung der negativen Folgen des Fleischkonsums für Umwelt und Tiere"

was für Folgen sollen das sein?

Das das Tier stirbt ist ja jedem bewusst; aber ob ein Produkt ökologisch qualitativ ist hängt von sehr vielen Faktoren ab - zu sagen das ein tierisches Produkt zwangsläufig ökologisch eine geringere Qualität aufweist ist falsch.

"Allein dadurch, dass ein bestimmter Fleischkonsum weiterhin als gerechtfertigt gilt"

Rein objektiv spricht ja auch nichts dagegen - es gibt kein objektives Argument es nicht zu tun; subjektive gibt es natürlich, aber die sind wie der Name schon sagt subjektiv.

"Widerlegung
der Zuschreibung des Rechts zum Fleischkonsum auf der Grundlage der
Veränderung von kognitiven Verzerrungen und Leugnungen, aus denen sich
dieses scheinbare Recht ergibt.  "

"Widerlegung
der Zuschreibung des Rechts zum Fleischkonsum auf der Grundlage der
Veränderung von kognitiven Verzerrungen und Leugnungen, aus denen sich
dieses scheinbare Recht ergibt.  "

"Widerlegung
der Zuschreibung des Rechts zum Fleischkonsum auf der Grundlage der
Veränderung von kognitiven Verzerrungen und Leugnungen, aus denen sich
dieses scheinbare Recht ergibt.  "

Jedes Recht ist zugeschrieben; Recht ist etwas rein menschliches.

Es gibt kein objektives Recht, daher ist sowohl das Recht etwas zu tun als auch das fehlen dieses Rechts nur menschlich betrachtbar.

"im Allgemeinen
ist dabei derzeit noch so stark und generalisiert, dass sich Veganer
einen langen Atem haben müssen, um ihr Ziel individueller Veränderungen
und erst Recht das Ziel der veganen Gesellschaft im Auge zu behalten und
zu erreichen"

Dann frage ich mal umgekehrt: wer gibt Veganern das Recht andere Menschen zu beeinflussen? Wer schreibt ihnen das Recht zu als einziges ein Idealbild der Gesellschaft erstellen zu dürfen?

Und natürlich dabei sowieso außer Acht lassen, dass solche Manipulation und Überzeugungsarbeit meist ohnehin nicht funktioniret, sondern sogar erst recht eine Abwehhaltung dagegen erzeugt - also auch aus diesem funktionellen Standpunkt heraus wenig intelligent.

"

Da Du weltweit anerkannte Fakten ignorierst gehe ich auf Deine weiteren Ausführungen nicht ein. Ist nicht die Mühe wert. "

Liegt das nicht vielleicht eher daran, dass dir die Antworten darauf fehlen?

Antwort
von Undsonstso, 117

Es wird seine Gründe haben, warum es keine Erfahrungsberichte veganer Eltern hinsichtlich ihrer Mukoviszidose-Kinder im Netz zu finden gibt.

Es ist bezeichnend, dass es hier so viele Befürworter gibt. Interessant daran ist, dass sie mit höhster Wahrscheinlichkeit keine Schnittmenge mit Kindern mit dieser Erkrankung haben.

Mich würde mal interessieren, wie diese Vegan-Eltern mit der Medikation verfahren. Bekommt das Kind seine einzunehmenden Verdauungsenzyme (sind tierischer Herkunft) ?

Hinzu kommt, Kinder mit dieser Krankheit neigen zur Unterernährung. Dann wird u.a. zu professionell hergestellten  Trinknahrungen ( aus Apotheke) geraten. Die sind unvegan. Wie gehen die Eltern damit um?

Ich denke mal, lieber einmal öfter das Jugendamt informieren, als wenn es zu spät ist und es heißt, dass alle weggeschaut haben.

Kommentar von AppleTea ,

Es gibt deshalb keine Erfahrungsberichte, weil es ohnehin noch nicht viele veganer gibt. Geschweige denn mit gerade dieser erkrankung.. Und was haben jetzt Medikamente mit der Ernährung an sich zu tun? Das eine ist medizinisch notwendig und wenn es das Medikament nur aus tierischer herkunft gibt, dann nimmt man das eben. Unabhängig von der Ernährung

Kommentar von Undsonstso ,

Sehe ich aus einem anderen Blickwqinkel und deshalb wiederhole ich es gern:

Es ist bezeichnend, dass es hier so viele Befürworter gibt. Interessant daran ist, dass sie mit höhster Wahrscheinlichkeit keine Schnittmenge mit Kindern mit dieser Erkrankung haben.

Es gibt keinerlei Erfahrungsberichte, aber es wird vorab behauptet, es ist besser Mukoviszidose-Kinder vegan zu ernähren.

Diese Kinder brauchen Verdauungsenzyme zugeführt, damit eine ordentliche Verdauung überhaupt geschehen kann aufgrund ihrer Pankreas-Situation........ Aber alle Veganer wissen vorab, dass bei Mukoviszidose-Kindern  bei Umstellung auf vegan Blähungen und Durchfälle einfach pille-palle sind.

Okay, Mukoviszidose-Patienten brauchen Verdauungsenzyme (gewonnen vom Schwein)......  Ist natürlich okologisch, wenn der Rest vom Schwein dann auf den Müll kommt und nicht verwendet werden soll.

Kommentar von Laury95 ,

Es gibt auch Veganer, die das nicht tun, Apple. Die Zeugen Jehovas nehmen auch keine Bluttransfusion an, auch wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt.

Antwort
von jusilasjo, 23

Der Bundesgerichtshof hat zur Mukoviszidose gerade entschieden, dass Eltern Kindesmisshandlung begehen, wenn sie ihr Kind mit Mukoviszidose nicht schulmedizinisch behandeln und regelmäßig die Therapie durchführen: http://www.kruip.net/?Mukoviszidose:BGH%3A_Quaelen_durch_Unterlassen

Wie vegane Ernährung für Kinder mit Mukoviszidose in diesem Sinne einzuschätzen ist, hängt sicher dann vom Gesundheitszustand des Kindes ab. Wenn ich für das Kind verantwortlich wäre, würde ich das Risiko veganer Ernährung bei Mukoviszidose aber nicht eingehen.

Antwort
von Sabrina11, 118

Wenn du dir ernsthaft Sorgen um dieses Kind machst, dann solltest du es tun.

Lieber dem Jugendamt einen Hinweis gegeben, als sich später Vorwürfe machen. Das Kind ist zwar unheilbar krank, aber es schadet sicher nicht, wenn ein Experte die Situation aus ärztlicher Sicht einschätzt.

Sollte das Jugendamt hier Handlungsbedarf sehen, wird es einschreiten.

Antwort
von hertajess, 104

Was "man" tut oder nicht - keine Ahnung .

Ein Kind mit einer solchen Erkrankung wird sicherlich regelmäßig fachärztlich überwacht. Es werden entsprechend die Blutwerte kontrolliert. Sollte also das eine oder andere Ernährungsdefizit entstehen wird es festgestellt werden. 

Wie ich kayo schon in meiner Antwort zu erläutern versuchte ist es durchaus möglich auf die Erkrankung des Kindes positiv einzuwirken. Vegan. 

Wobei schlicht zu beachten ist:

Es gibt nicht DIE Muscovizidose sondern es gibt einen Formenkreis dieser Erkrankung der viele verschiedene Ausprägungsformen beinhaltet. 

Zur üblichen Behandlung dieser Erkrankung gehören schon sehr früh Medikamente wie Cortison die langfristig zu massiven Schäden z.B. der Leber führen. Und vor zu häufiger Verwendung von Antibiotika warnt die Kassenärztliche Vereinigung Bund nun auch schon einige Jahre da infolge dieser übermäßigen Verordnung mittlerweile mehr Menschen an ihren angezüchteten Resistenzen sterben in diesem Staat als in allen Verkehrssystemen zusammen. - Zwei Medikamtengruppen die bei dieser Erkrankung zur üblichen Behandlung gehören wenn die Ernährung keine natürliche Alternative darstellt. Wobei im Grunde beide, Antibiotika und Cortison, die künstliche Alternative darstellen und nicht umgekehrt. 

Vegan und Vegan ist Vielerlei. 

Und die Qualität unserer tierischen Produkte ist weit unterhalb von Kellerniveau anzusiedeln in der Regel. Es sei denn ein Mensch hat sehr gute Beziehungen oder macht sich die Mühe von weit her noch gesund aufgewachsenes Fleisch zu beziehen. Was aber immer schwerer wird.

Noch mal: Was "man" für richtig hält oder nicht kann ich nicht beurteilen. Ein neutrales persönliches Fürwort ist für mich Ausdruck von Schizophrenie. 

Ich persönlich würde sie in seinem solchen Fall tatsächlich vorziehen und wenn ich dann doch mal Fleisch anbieten wollte würde ich nicht den weiten Weg scheuen um auch wirklich gesund aufgewachsenes und angstfrei geschlachtetes zu bekommen. 

Mir geht der Aufwand durch den Kopf der nötig ist in einem solchen Fall. 

http://forum.muko.info/viewtopic.php?f=5&t=5492&sid=c66193d8dcfcaaf277b1...

Hier kannst Du nachlesen dass es mit den Studierten nicht immer weit her ist. Differentialdiagnose und danach umfangreiche Beratung und regelmäßige begleitende Kontrolle scheinen immer mehr eine Zumutung zu werden. 

Auf vegan.eu kannst Du dann erfahren welche Nährstoffe wo drin sind, welche wissenschaftlichen neuen Erkenntnisse es gibt und erleben dass diese zeitnah ins Deutsche übersetzt werden. 

Wenn Du persönlich der Meinung bist die Eltern schaden dem Kind hast Du mit den beiden Seiten reichlich Möglichkeit ihnen hilfreich zur Seite zu stehen es besser machen zu lernen. Ob Mitarbeiter eines JA so viel Zeit von uns als Gesellschaft zugestanden bekommen sich mit dem Thema intensiv zu beschäftigen darf angezweifelt werden. Sicher ist aber dass in einem solchen Fall wirklich jede Hilfe dienlicher ist als eine Anzeige. Denn eine solche Erkrankung fordert eine ganze Familie massivst heraus. 

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Danke für diese hervorragende Antwort - DH !

Antwort
von eostre, 102

Um welche Kinder geht es konkret? Deine, die von verwandten? Welche Probleme gibt es denn in diesem Fall? Warum hast du das Bedürfnis einzugreifen? Ist Gefahr im Verzug?

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Fragen über Fragen, die nie beantwortet werden...

Antwort
von kiniro, 84

Nein - auch da ist vegane Ernährung möglich.

Außerdem geht es dir (wie mir scheint) doch nur darum, deine Meinung "vegan ist schlecht" übers Hintertürchen kundzutun.

Wenn du schon wegen der Ernährung eines Kindes das JA informieren möchtest, vergiss bitte nicht die jenigen, die Fastfood mampfen.

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Gut erkannt ! :)

Antwort
von wickedsick05, 99

Vegan an sich ist ja schon eine Mangelernährung und für GESUNDE Kinder NICHT geeignet. Da grenz schon an Körperverlezung...

Prof. Dr. Mathilde Kersting vom Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) in Dortmund

Vegan und gesund geht nicht

Vegan an sich ist ja schon eine Mangelernährung und für GESUNDE Kinder NICHT geeignet. Da grenz schon an Körperverlezung dies bei Mukoviszidose zu tun.

Insbesondere Kindern droht eine Entwicklungsstörung bei
einer Unterversorgung. Sie brauchen eine sehr energiedichte Nahrung aufgrund ihres Wachstums und auch einen größeren Prozentanteil Fett an der  Energieversorgung als Erwachsene (Leitzmann et al., 2005, S. 134,165)


http://www.wochenblatt.com/landleben/nachrichten/vegan-und-gesund-geht-nicht-373...

Insbesondere Kindern droht eine Entwicklungsstörung bei
einer Unterversorgung. Sie brauchen eine sehr energiedichte Nahrung aufgrund ihres Wachstums und auch einen größeren Prozentanteil Fett an der Energieversorgung als Erwachsene (Leitzmann et al., 2005, S. 134,165)

Bei einer veganen Ernährung stellen außerdem die Energie und Fettaufnahme aufgrund der geringen Energiedichte einer rein pflanzlichen Nahrung, die Versorgung mit Proteinen, Vitamin D,Vitamin B12 und Zink ein Problem dar.


(Leitzmann & Keller & Hahn, 2005, S. 30-33)

Die Proteinversorgung kann vor allem im Hinblick auf die niedrige Energieversorgung ein Problem darstellen, da der Körper die Proteine primär zur Deckung des Energiebedarfs nutzen wird, weniger zum Aufbau körpereigener Proteine. (Hahn, 2001, S. 99). Zusätzlich hat pflanzlichesEiweiß eine niedrigere biologische Wertigkeit als tierisches Eiweiß. (Leitzmann, S. 165).


In einer Studie über 21 Jahre vom DKFZ zeigte sich nach 15 Jahren haben Veganer eine erhöhte Sterblichkeit. 90% der Veganer leiden am B12 Mangel. 30% haben eine zu geringe Knochendichte usw.

Lieber ein schnelles Ende mit schrecken als ein Schrecken ohne Ende...

Kommentar von Andretta ,

Niedrige Energieversorgung? Guckst Du Patrick Baboumian, den stärksten Mann Deutschlands. 

Probleme gibt es eigentlich nur dann, wenn Allesfresser-Junkfood einfach nur durch veganes Junkfood ersetzt wird. Man wechselt dann  nämlich schlicht von einer ungesunden Ernährungsform zu einer anderen. 

Meiner Erfahrung nach setzen sich aber gerade Eltern in der Regel besonders gründlich mit ernährungsphysiologischen Aspekten auseinander. Besonders die, die mit der Ernährungsform auf gesundheitliche Mankos ihrer Kinder reagieren. Mit gutem Erfolg! 

Kommentar von wickedsick05 ,

Patrick Baboumian muss dafür 15 Kilo täglich essen... da energieärmer. Also kein gutes Beispiel....

Man wechselt dann  nämlich schlicht von einer ungesunden Ernährungsform zu einer anderen.

ja vegan ist ungesund vorallem für Kinder...gut erkannt

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Andretta hatte sich hier eindeutig auf "Junkfood" bezogen - bitte fair bleiben und nicht den Sinn der Worte verdrehen...

Antwort
von ASmellOfRoses, 82

Ich fände es ja nett, wenn du deine fiktiven Fragen ein wenig ausschmücken würdest, anstatt uns ständig mit dürren Worten abzuspeisen...:)

Hätte ich ein Kind mit Mucoviszidose, würde ich es erst recht vegan ernähren, denn warum sollte ich es zusätzlich noch quälen und belasten, indem ich es ernähre mit in der Verwesung begriffenen Teilen geschundener und getöteter Tiere,

artfremder Muttermilch, die es noch mehr verschleimen würde,

Eiern, die randvoll sind mit gefäßschädigendem Cholesterin und all dies zusätzlich belastet mit gesättigten Fetten, artfremden Wachsturmshormonen, Medikamenten- und Antibiotikarückständen, dazu der Todesangst der Tiere etc...?

Weil unser "Gesundheitswesen" und die Pharmalobby uns das so vorgibt ?

Ich tue das schon gesunden Kindern nicht an - erst recht würde ich alles daransetzen, um einem kranken Kind sein Leben und Leiden zu erleichtern, egal, wie andere dies sehen mögen !

Ob dieses von dir angeführte Kind nun existent ist oder nicht: Es steht dir frei, Veganer beim JA anzuschwärzen, warum und wann immer es dir beliebt !

"Man" darf insofern gespannt sein auf deine nächste "Frage"...:)

Kommentar von kayo1548 ,

"indem ich es ernähre mit in der Verwesung begriffenen Teilen geschundener und getöteter Tiere,"

ist ja schön und gut, nur wo ist der Beleg das das generell gesundheitsschädigend ist?

du gehst da ja sehr auf die emotionale Ebene, was du ja auch gerne tun kannst nur sollte man bei so einer Problematik dann auch auf der objektiven Ebene analysieren.

"artfremder Muttermilch, die es noch mehr verschleimen würde,"

das wurde in Versuchen widerlegt:

Weder konnte eine erhöhte Schleimproduktion festgestellt werden und gleichzeitig konnte das subjektive Gefühl bei einer Blindstudie auch mit ähnlichen Produkten (u.a. auch pflanzliche Milchersatzprodukten) nachgestellt werden.

D.h. es ist einzig und alleine eine subjektive Wahrnehmung aufgrund der Konsistenz - eine erhöhte Schleimproduktion gibt es nicht, daher wird da auch nichts "verschleimt"

"mit gefäßschädigendem Cholesterin"

richtig sehr schädigend - deshalb ist es für den Menschen auch lebensnotwendig.

Cholesterin ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Zellmembran.

Der Körper kann jedoch das Cholesterin größtenteils selbst bilden, im Gegenzug wird das durch die Nahrung aufgenommene einfach ausgeschieden.

Der Körper ist da also in gewissen Grenzen durchaus zur Regulation fähig.

Jahrelang glaubte man an einen kausalen Zusammenhang zwischen Cholesterin und z.b. einer kornoaren Herzkrankheit;

in der Zwischenzeit ist das nicht mehr so ganz umumstritten, schon alleine deshalb weil die Erkentnisse nur empirisch gewonnen wurden (was ja ein bisschen was offen lässt) und daher sieht man das nicht mehr ganz so kausal.

Das wir natürlich keine Unmengen an Cholesterin brauchen ist klar - nichts desto trotz ist Cholesterin lebensnotwendig.

Man kann ja auch nicht sagen Fett ist schädlich, denn auch dieses ist lebensnotwendig.

Wie so oft: die Menge machts

"artfremden Wachsturmshormonen, "

und wie genau soll sich das schädlich auswirken?

"Medikamenten- und Antibiotikarückständen,"

Schau dir mal  die Statistiken vom Bundesamt für Ernährung und Landwirtschaft an;

da wirst du sehen, dass das mit den Rückständen so nicht stimmt.

"dazu der Todesangst der Tiere etc...?"

Selbst wenn das im Einzelfall vorkommt - was genau hast das mit gesundheitlichen Konsequenzen zu tun?

Wäre das so, wie könnte jedes andere fleischfressende Tier überleben? Ich meine bei der Jagd ist die Todesangst ja kaum weniger gering?

"Weil unser "Gesundheitswesen" und die Pharmalobby uns das so vorgibt ? "

Ich finde, dass man sich das mit den "Lobbys" immer sehr einfach macht;

viele (ob du dazu gehörst will und kann ich nicht beurteilen) gehen hin und schreiben alles, was ihrer Meinung widerspricht einer Lobby zu.

Damit setzt man sich ja in eine Position in der man immer Recht hat und unfehlbar ist.

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Ich dachte, ich hätte mich letzthin deutlich ausgedrückt...!

Kommentar von kayo1548 ,

hast du aber falls du gedacht hast du bist die einzige Person die hier schreiben darf muss ich dir leider mitteilen, dass dem nicht so ist.

Wenn du hier einen Beitrag schreibst musst du damit rechnen, dass dieser kommentiert wird (dafür gibt es ja auch diesen "Kommentier-Button")

Und das finde ich auch sehr sinnvoll - schließlich lesen das neben dir und mir ja noch viele weitere Personen, also sind meine Kommentare keineswegs etwas, das auf dich persönlich ausgerichtet ist.

Wenn du also nicht willst das jemand deine Beiträge kommentiert wird dir wohl nichts anderes übrig bleiben als keine mehr zu schreiben;

ich kann ja auch nicht hingehen (und würde es auch nicht wollen) etwas schreiben und dann anderen verbieten sich dazu zu äußern.

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Okay: Wenn du anders nicht kannst, als das letzte Wort haben zu dürfen und dir insofern das Quentchen Respekt abgeht, dann kommentiere munter weiter - wundere dich aber nicht, wenn von meiner Seite nichts mehr kommt (was mit absoluter Sicherheit nicht an fehlenden Argumenten meinerseits liegt) !


Kommentar von ASmellOfRoses ,

Im übrigen sehe ich mich hier auf GF einzig dem FS verpflichtet, ausschließlich an diesen ist meine Antwort gerichtet - wenn ich diskutieren will, gehe ich in ein Forum, auch wenn Meinungsfragen seit einiger Zeit wohl hier erlaubt sind !

Mir ist sehr wohl bewusst, dass mehrere Meinungen und Erfahrungen gepostet werden - ich schaffe es immerhin, diese stehen zu lassen !

Kommentar von kayo1548 ,

" Wenn du anders nicht kannst, als das letzte Wort haben zu dürfen"

darum geht es doch gar nicht; ich habe dir nur erklärt das ich deinen letzten Beitrag gelesen habe und warum ich trotzdem kommentiere.

Ich persönlich empfinde eine solche Erklärung als sehr respektvoll; ich hätte das auch einfach ignorieren können (was nichts daran ändert das ich deine Antworten kommentiere, weil ich selbiges nicht für dich tue)

Wenn du also eine solche Erklärung als respektlos empfindest ist das kein Problem für mich, dann wird dieser hier die Letzte sein.

Das ändert aber nichts daran, dass ich auch weiterhin deine Antworten auf objektiver Ebene kommentiere oder Äußerungen die mich in irgendeiner Weise betreffen kommentiere.

"wundere dich aber nicht, wenn von meiner Seite nichts mehr kommt

kannst du ja machen wie du willst, hier gibt es ja keine Verpflichtung zu irgendwas.

"wenn ich diskutieren will, gehe ich in ein Forum, auch wenn Meinungsfragen seit einiger Zeit wohl hier erlaubt sind !"

wie du schon geschrieben hast geht es darum eine Antwort auf eine Frage zu erhalten.

Denkst du aber nicht, dass es dafür maßgeblich ist, dass Dinge auch kommentiert werden?

Das hilft ja letztendlich auch für ein besseres Verständnis und eine Selektion der Antworten.

Eine Meinungsfrage sehe ich, solange man auf objektiver Ebene diskutiert oder kommentiert, nicht.

Wenn du das anders siehst und das nicht willst kann ich das verstehen und respektieren, aber anderen verbieten kannst du das nicht.

"Mir ist sehr wohl bewusst, dass mehrere Meinungen und Erfahrungen gepostet werden "

ich schreibe eigentlich kaum etwas zu Meinungen eben deshalb weil das eigentlich in ein Forum gehört.

Ich schreibe idr nur zu objektiven Argumenten, also etwas das nicht meinungsabhängig ist.

Wie ich bei dem anderen Beitrag schon gepostet habe hat das also nichts mit dir oder deiner Einstellung zu tun und es geht mir auch keineswegs darum dich persönlich zu kritisieren oder zu provozieren oder über deine persönliche Einstellung zu urteilen.

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Sinnlos - dann tu halt, was du tun musst...!

Antwort
von AppleTea, 101

Um dem Jugendamt zu sagen wie viel Mühe sich die Eltern geben, das Kind gesund zu ernähren? Wenn du das Bedürfnis hast..

Kommentar von Undsonstso ,

Ich sage nur, Kreon.....

Kommentar von AppleTea ,

Okay..?

Antwort
von FlyingCarpet, 100

Warum?

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