Vegan? Gesund oder nicht?

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11 Antworten

Kann sowohl gesund als auch ungesund sein. Genau so wie eine nicht vegane Ernährung auch.

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Theoredisch ist es gesund das zumindest verspricht die Industrie. Es ist aber nur auf deren Papier gesund die Praxis zeigt da eben anderes. In einer Studie über 21 Jahre vom DKFZ zeigte sich nach 15 Jahren haben Veganer eine erhöhte Sterblichkeit. 90% der Veganer leiden am B12 Mangel. 30% haben eine zu geringe Knochendichte und 100% leiden am Vitamin D mangel usw. Es existiert KEINE Langzeitstudie. Heisst in der Praxis wird sich nicht gesund ernährt sonst würden solche Mängel nicht auftauchen. Also ist es doch schwieriger als es immer Propagiert wird und als mancheiner zugeben will.

Das Problem was viele anhänger des guten Fleischfreien daseins gerne unter den Teppich kehren ist die art und weise WIE ihr Pflanzliches angebaut wird.
Unsere Lebensmittel sind zu Industrieprodukten geworden. Sie wachsen in Zuchtfabriken, fernab jeder Bauernhof-Idylle. z.b. Tomaten es gibt in Deutschland kaum eine Tomate zu kaufen (außer Bio was aber verschwindent gering ist) die jemals Erde gesehen hat geschweige denn Sonnenlicht. Diese werden in Horssol Produktionen gezüchtet also mit Kunstlicht und auf Substratmatten mit massig Dünger und Pestiziden wie VIELES unseres Gemüses. DORT findet sich KEIN B12. solange es also Veganer gibt die meinen B12 sei auf ungewaschenem zu finden SOLANGE wird es mängel geben zumindest was B12 anbelangt. denn es gibt noch VIELE weitere Nährstoffe die Problematisch bei Veganer ernährung sind:

Eisen, Jod, Zink, Omega-3-Fettsäuren, Calcium und Vitamin B2 Vitamin D und Eiweiss

Bei einer veganen Ernährung stellen außerdem die Energie und Fettaufnahme aufgrund der geringen Energiedichte einer rein pflanzlichen Nahrung, die Versorgung mit Proteinen, Vitamin D,Vitamin B12 und Zink ein Problem dar.(Leitzmann & Keller & Hahn, 2005, S. 30-33)

Die Proteinversorgung kann vor allem im Hinblick auf die

niedrige Energieversorgung

ein Problem darstellen, da der Körper die Proteine primär zur Deckung des Energiebedarfs nutzen wird, weniger zum Aufbau körpereigener Proteine. (Hahn, 2001, S. 99). Zusätzlich hat pflanzlichesEiweiß eine niedrigere biologische Wertigkeit als tierisches Eiweiß. (Leitzmann, S.165).

In Hülsenfrüchten ist beispielsweise Methionin die
limitierende Aminosäure und in Mais und Weizen Lysin oder Methionin.
(Koolmann & Röhm, S. 360). Einzeln betrachtet haben Hülsenfrüchte
und Mais eine biologische Wertigkeit von jeweils 71. In Kombination
erhöht sich ihre Wertigkeit auf 99. Gute Kombinationen sind
Hülsenfrüchte mit Getreide bzw. Hülsenfrüchte mit Nüssen/Samen. Ferner
fällt die Digestibilität pflanzlicher Proteine im Vergleich zu
tierischen Proteinen ab. Es ist demnach schwieriger, innerhalb der
DGE-Empfehlungen für die tägliche Proteinaufnahme
zu bleiben. Die komplementären Proteinquellen sollten möglichst während
einer Mahlzeit kombiniert werden, zumindest jedoch innerhalb von 4
Stunden. (Suter, S. 72)

Ballaststoffe können die Bioverfügbarkeit von Proteinen herabsetzen,
indem sie das Stuhlvolumen steigern und die Stuhlfrequenz erhöhen.
Dadurch werden die Proteine vermehrt wieder ausgeschieden. Hülsenfrüchte
können zusätzlich für die Hemmung verschiedener Verdauungsenzyme
verantwortlich sein. (Leitzmann & Hahn, S. 107–108)

Eisen ist sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen
Lebensmitteln weit verbreitet. Jedoch kann aufgrund des Eisengehalts
eines Nahrungsmittels noch keine Aussage über die Deckung des
Eisenbedarfs gemacht werden. Denn das hauptsächlich in Pflanzen
vorkommende dreiwertige Eisen hat für den Menschen eine schlechtere
Bioverfügbarkeit als dasjenige aus tierischen Nahrungsmitteln, da es zur
Komplexbildung neigt. So können nur etwa 1,0–10,0% des Eisens aus
Pflanzen absorbiert werden. (Leitzmann, S. 68).

Das künstliche B12 in angereicherten "Lebensmitteln" wird vom Körper schlechter verwertet daher empfiehlt die Vegane

Gesellschaft

3 Mal täglich angereicherte Lebensmittel mit total mindestens 10 µg oder
1 Mal täglich mindestens 25 µg oder
2 Mal wöchentlich 1000 µg

Das synthetisch hergestellte B12 wir aus gentschnisch veränderten Mikroorganismen im Labor gezüchtet und man nimmt meist noch weitere Stoffe zu sich z.b. Süßungsmittel, Füllstoffe, Trennmittel, Aromen, Emulgatoren, Säuerungsmittel, Trennmittel...

Wer pflanzl. Ernährung (vegetarisch, vegan ) praktiziert, ist üblicherweise hochversorgt an Folsäure.

Und eine hohe Folsäurezufuhr kann hämatologische Symptome einer
Vitamin-B12-Unterversorgung überdecken, so dass der Mangel bis zum
Auftreten neurologischer Symptome unentdeckt bleibt.

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Ausschließlich vegan ist nur gesund wenn du dich wirklcih mit Ernährung auskennst denn wenn du tierische Lebensmittel weglässt und die Nährstoffe nciht ausgleichst kommt es zu Mangelerscheinungen.

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Wenn die ernährung dennoch ausgewogen ist, dann sehr gesund. Du musst wissen auf was du achten musst, dann ist es kein Problem.

Pass auf was du hier gleich ausgelöst hast, hier wird ein krieg entsehen^^
Da es hier deutlich mehr Fleischesser als Veganer gibt, wird dir der großteil wahrscheinlich auch davon abraten.

Informier dich einfach mal so ein bisschen im Internet. Achte dabei auf deine Quellen und auf welchen Seiten du dich informierst und welche Intention die Seite oder Person hat (will sie das du auf keinen fall veganer wirst/dich zum veganer machen)

MfG, Valentin

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Kommentar von AppleTea
10.05.2016, 17:01

Die werden nicht lange auf sich warten lassen, da hast du recht! Einfach ignorieren ;)

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Kommentar von Maisbaer78
10.05.2016, 17:10

Pass auf was du hier gleich ausgelöst hast, hier wird ein krieg entsehen

Man könnte meinen, du bist Hellseher :)

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Kommentar von Mensch12343
11.05.2016, 20:08

ROFL...ja nee ist klar. Alleine schon die Ernährungsform ist doch "Dreck"

@Omnivore10 Anführungszeichen benutz man, wenn man entweder zitiert oder das Gegenteil von dem was man schrieb meint. Ich sehe allerdings keinen Verweis auf eine Quelle und auch dein geschriebenenes Wort nicht im Kommentarverlauf weswegen ich vermute, dass du mit ""Dreck"" (<- Das ist aus deinem Kommentar zitiert) nicht etwas negatives ausdrücken möchtest, sondern vegane Ernährung unterstützen möchtest. Ich finde das toll von dir :)

Liebe Grüße

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Kann gesund oder auch nicht gesund sein. Kommt auf die Ernährung an. Wie immer halt ..

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Vegane Lebensweise ist wie jede andere Ernährungsform in dem Maße gesund, wie man darauf achtet, was man zu sich nimmt.

Eine ausgewogene Ernährung bietet alles was ein Mensch benötigt, um ein langes und gesundes Leben zu führen.

Cobalamin, besser bekannt als B12 Vitamin,  kann weder von Mensch und Tier noch von Pflanzen für die eigene Verwertung produziert werden. Es muss immer aufgenommen werden.  Bakterien, die Cobalamin erzeugen, leben auf Pflanzen oder im Darmtrakt von Mensch und Tier.

Wenn man sein Gemüse und Obst nicht zu gründlich wäscht, ist ein auftretender Cobalaminmangel eher unwahrscheinlich. Wer lieber sein Obst oder zb. den Salat sehr gründlich waschen möchte, kann über Supplemente die Versorgung sicherstellen.

Natürlich kann eine falsche Ernährung auch für einen Veganer schädlich sein. Wenn er die ganze Zeit Unmengen Zucker und Fett zu sich nimmt, wird das nicht ohne Folgen bleiben.

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Kommentar von wickedsick05
10.05.2016, 18:32

Cobalamin, besser bekannt als B12 Vitamin,  kann weder von Mensch und Tier noch von Pflanzen für die eigene Verwertung produziert werden. Es muss immer aufgenommen werden.  Bakterien, die Cobalamin erzeugen, leben auf Pflanzen oder im Darmtrakt von Mensch und Tier.

Während Wiederkäuer wie Kühe B12 bei ausreichender Cobalt-Zufuhr durch Bakterien im Pansen herstellen und selbst aufnehmen können, sind andere Pflanzenfresser auf eine B12-Zufuhr über die Nahrung mit angewiesen. (Wie auch der Allesesser Mensch.)

http://www.vitaminb12.de/vegetarier-veganer/

Wenn man sein Gemüse und Obst nicht zu gründlich wäscht, ist ein auftretender Cobalaminmangel eher unwahrscheinlich.

Falsch dann ist meist eine Pestizidvergiftung fast schon garantiert... Pestizide und Dünger töten B12 Produzierende Baktieren ab. Chemische Pestizide sind Wasserunlöslich daher muss nach dem Regen nicht nachgespritzt werden anders bei Bio.

Selbst die so genannten "unbehandelten" Früchte: Wenn Sie solche Früchte im Supermarkt kaufen, bedeutet diese Deklaration nur, dass das Obst nach der Ernte nicht mehr mit konservierenden Mitteln behandelt wurde und nicht dass es frei von Chemikalien ist die mit verantwortlich für den B12 rückgang sind.... Was selbst auf BIO Produkte zutrifft da auch dort massig gespritzt und gedüngt wird.

http://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Downloads/04_Pflanzenschutzmittel/psm_oekoliste-DE.pdf?__blob=publicationFile

Diesem aberglaube folgen viele Veganer daher leiden auch laut Studien 90% der Veganer, 54% der Vegetarier aber nur 8% der Mischköstler an einem B12 Mangel. Weil sie eben märchen wie "ungewaschen hilft" glauben...

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wenn man sich vorher mit diesen  Thema beschäftigt, dann kann es gesund sein.

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Eigentlich schon man muss halt bisschen drauf achten aber wenn man es richtig macht denke ich das es sogar gesünder ist... Denn es ist ja bewiesen das tierische Produkte teilweise Krankheiten fördern...

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Kommentar von kayo1548
10.05.2016, 16:48

"
Denn es ist ja bewiesen das tierische Produkte teilweise Krankheiten fördern..."

ab einer gewissen Menge schon - ist halt wie bei allen Lebensmitteln so; viel hilft nicht viel.

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Kommentar von SJ7IFVQ5
10.05.2016, 16:56

naja ne bei tierischen Produkten ist es ausgeprägter

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Kann man so pauschal nicht sagen;

Hängt halt davon ab was genau man isst;

Bei veganer Ernährung muss man allerdings mehr aufpassen und beispielsweise Vitamin B12 supplementieren.

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Nein, ich denke nicht, dass eine vegane Ernährung gesund ist. Es fehlt einem als Veganer an wichtigen Nährstoffen (z.B. Vitamin B12, soweit ich weiß) und ich kenne viele Veganer, die nach der Ernährungsumstellung ins Vegane schwach und blass geworden sind und die vegane Ernährung abbrechen mussten, da es einem einfach an Nährstoffen fehlt, die in tierischen Produkten enthalten sind. Außerdem schafft man es selten, sich auch wirklich Vegan zu ernähren, denn sobald man mal nicht aufpasst und die Inhaltstoffe nicht liest, hat man schon tierische Produkte gegessen. Vegan sein bedeutet also auch meistens mehr Stress, das ist ja auch nicht gesund. Ich kenne sogar eine Veganerin, die wegen dieser Ernährungsweise ein nicht gesundes Kind zur Welt gebracht hat. Ich würde dir von einer veganen Ernährung abraten, falls du dir das überlegt hast.

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Kommentar von AppleTea
10.05.2016, 16:58

das nächste mal erst informieren, dann antworten. Es mangelt an gar nix!

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Kommentar von Maisbaer78
10.05.2016, 17:00

und ich kenne viele Veganer, die nach der Ernährungsumstellung ins
Vegane schwach und blass geworden sind und die vegane Ernährung abbrechen mussten

Das hört man ständig. Seltsam ist, das ich, der ich selbst Veganer bin, weder andere Veganer in meinem Umfeld kenne, noch je einen getroffen habe, der seinen Veganismus abgebrochen hat, aus welchen Gründen auch immer.

Zudem bin ich nicht blass und schwach, naja okay blass war ich schon immer ein wenig :)

Ich habe einen körperlich fordernden Beruf und würde mich selbst als moderat muskulös bezeichnen.

Wenn man Gemüse und Obst zu gründlich wäscht, muss man tatsächlich damit rechnen, zu wenig B12 aufzunehmen. Dafür gibt es aber Supplemente, die auch die Nutztiere bekommen. Veganer nehmen also das Supplement direkt auf, Fleischesser indirekt.

Aber ein Cobalaminmangel kann jeden treffen, auch Fleischesser.

Ich kenne sogar eine Veganerin, die wegen dieser Ernährungsweise ein nicht gesundes Kind zur Welt gebracht hat.

Ganz bestimmt.

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Kommentar von Omnivore10
10.05.2016, 19:55

Tolle Antwort!

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Lies das Buch die Chinastudie.

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