Frage von newfl4vour, 46

Vegan für Unwelt und Ineffizienz?

Warum genau ist es schädlich für die Umwelt und unterstützt den Welthunger wenn man tierische Produkte isst?

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Antwort
von kayo1548, 29

"Warum genau ist es schädlich für die Umwelt"

ist es gar nicht zwangsläufig.

Man muss hier die Art und Weise des Erzeugnisses, die Bedingungen der Erzeugung, den Transport und vieles mehr berücksichtigen.

D.h. so pauschal darf man das nicht sehen

und unterstützt den Welthunger wenn man tierische Produkte isst?"

Das ist falsch

Schon heute könnte man sicher alle Menschen ernähren. Aber es wird nicht so sein, dass die Ressourcen gleichmäßig verteilt werden.

Das ist nichts, was ein Mensch flächendeckend tut und auch nichts, was funktionieren würde.

Rein mathematisch vielleicht - ja, aber in der Praxis nicht.

Hunger hat seine Ursachen idr in kulturellen, politischen und sozialen Problemen.


Antwort
von Omnivore08, 34

Es ist beides absolut falsch! Tierische Produkte sind keine Umweltverschmutzer. Das ist nur Medienpanik und Unwahrheiten aus der Veganerlobby.

Umwelt:

Was ist denn eigentlich Mischkost? Mischkost besteht aus Produkten aus Viehzucht, Obst- und Ackerbau, Fischerei und Jagd.

Jagd ist wichtig. Wird dir jeder Förster bestätigen. Wichtig für den Bestandssatz und der Waldpflege

Fischerei...kann man so und so sehen....gegen einen normalen Fischkonsum bzw. Angeln ist nichts auszusetzen.

Viehzucht: Nun: 70% der landwirtschaftlichen Nutzfläche ist Grünland und NUR für Tierfutter geeignet. Das wegzulassen wäre pure Verschwendung.

Und dann noch die ganzen Nebenprodukte: Aus Getreideresten wird Stroh gemacht. Aus Ölresten (Ölschrot) entsteht hochwertiges Eiweißfutter. Aus dem Rest der Zuckerrübe ensteht Melasse, welches ebenfalls als Tierfutter verwendet wird. Auch diese ganzen Nebenprodukte werden verfüttert. Andernfalls müsstest du sie nämlich entsorgen, was ganz sicher nicht der Umwelt beiträgt.

Futtergetreide ist übrigends kein Brotgetreide. Das wird entweder extra als Zwischenfrucht oder Winterfrucht angebaut und früh geerntet. Oder der Boden gibt nichts anderes her. Oder es war zu heiß oder zu nass, dass die QUalität des angebauten Brotgetreides nicht ausreicht.

Nichts daran ist schlimm. Das Futter ist also gesichert.

Weidetiere fördern Landschaftspflege und Leben. Beweidete Flächen sind Lebensreich an Bewohnern. Verlassene Weide (z.B. aus wirtschaftlichen Gründen) werden immer mehr zur Einöde. Kann man teilweise im Ösiland und in Bayern beobachten. Bei mir in Sachsen auch.

Und der Dünger - der in der Viehzucht anfällt - ist wichtig für den Nährstoffkreislauf

All diese Aspekte

So .... und jetzt nimmst du all das mal weg. 

1. Fällt dadurch der organische Dünger weg. Kartoffelfelder werden nicght mehr mit Mist gedüngt und Erntefelder nicht mehr mit Gülle. Damit sind Ernteerträge von 450dt/ha Kartoffeln und 80dt/ha Getreide ein Traummodell. --> Daraus folgt Raubbau and er Natur; Nährstoffentzug ohne Rückführung

2. All die Nebenprodukte müssen entsorgt werden

3. Viele Länder sind zum Ausgleich auf massig Importe angewiesen. Länder wie Island, Kasachstan, Südargentinien, Australien, Neuseeland, groooße Teile Afrikas, usw sind auf Viehzucht angewiesen. Fällt das weg müssen die Importieren.

Nimmt man das alles zusammen, sieht man, dass eine vegane Ernährung der Umwelt in keinster weise postiv beeinflusst. Eher negativ!

Welthunger:

Der Welthunger hat rein gar nichts mit dem Verzehr von Fleisch zu tun!

Die meisten Länder produzieren den Großteil der ihres Tierfutters selbst. In Deutschland sind das 92%. 8% wird importiert. Zum Vergleich: Gemüse wird 60% importiert und Obst (darunter auch Südfrüchte) zu 82%. [BMELV]

Warum soll also tierische Produkte am Welthunger schuld sein, aber nicht die Südfrüchte aus deren Ländern? Der Zusammenhang ist einfach null, null.

Die meisten Hungernden der Erde gibt es in Südasien, Ozeanien und Zentral-, Ost- und Westafrika. Aus diesen Ländern importieren wir höchstens Obst, Kaffee und Kakao, aber keine Futtermittel. Deutschland selbst kann die Produktion von Futtergetreide und Brotgetreide locker stämmen: Wir haben ein Selbstversorgungsgrad von 115% bei Getreide. [BMELV] Wir exportieren mehr Getreide als wir verbrauchen. Keiner muss deswegen hungern.

Ja aber warum hungern denn dann nun die Menschen? Nun: Die hungern vorallem deswegen weil mangelnde Hygiene, mangelde Bildung, mangelnde Gesundheitsversorgung, mangelnder Besitz von iPhone, Computer, Fernseher und ordentliche Behausung und der Hunger im Kern die gleiche Ursache haben: Diese Menschen haben aus politischen und wirtschaftlichen Gründen kein Geld! Das ist der absolute Hauptgrund. Warum sollte Fleisch daran Schuld sein? Wir futtern doch niemanden was weg. Oder sollen die sich von Gras ernähren?

Die Menschen können Nahrung nicht nachfragen. Am Angebot liegt es nicht. Wir stellen genug her! 50% wird aber weggeworfen!

Schauen wir mal was die WFP dazu sagt: Die Welthunger-Organisation der Vereinten Nationen:

Gründe sind:

  • Armut
  • Klima und Wetter
  • Krieg und Vertreibung
  • Instabile Märkte
  • Fehlende Investition in die Landwirtschaft
  • Nahrungsmittelverschwenung

Keine seriöse Organisation schiebt Fleischverzehr den Hunger in die Schuhe! Das machen nur die Veganerlobby um mehr Menschen zum Fleischverzicht zu bewegen! Und ganz ehrlich: Diese Masche finde ich ekelhaft und perfide. Solche PeTA-Lügenerfinder würde ich vor Gericht anzeigen wegen schwerer Verleumdung.

So und wenn man jetzt nochmal auf den Umwelt-Aspekt schaut und sich überlegt wieviel wertvolle Lebensmittel durch extensive (Argentinien, Island, Kasachstan) und intensiven (Industrieländer) Viehzucht wegfallen, dann kann man sogar behaupten, dass eine globale vegane Ernährung sogar vieeel mehr Hunger verbreitet. Alleine schon wegen dem geringeren Angebot!

Da sollte jeder mal darüber nachdenken

Gruß
Omni

Antwort
von wickedsick05, 16

das ist lediglich Vegane Propaganda. Man muss nur auf die Herkunft achten. Ackerbau ist es was schädlich ist für die Umwelt das verschweigt man aber weil man dann ja die eigenen Produkte in den Dreck ziehen würde...

Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist.
Wiederkäuer, wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem Ackerland ist geringer als bei Vegetariern.

http://www.umweltjournal.de/AfA_naturkost/13315.php

das Bild was Vegetarier/veganer meist propagieren ist lediglich ein Ausschnitt denn es ist viel kopmlexer als die Frage ob mit oder ohne Fleisch.

habe ich hier schon mal beantwortet was passt:

jede Ernährungsweise beinhaltet den Tod von Lebewesen. Das lässt sich nicht vermeiden. NICHT die Frage ob mit oder ohne Fleisch sollte dich beschäftigen sondern Die wichtige Frage lautet: Was schadet weniger? Wenn Lebensmittel ökologisch nachhaltig produziert werden, ist es für die Umwelt beinahe egal, ob man Fleisch/Milchprodukte oder Pflanzen isst. Sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte können schaden. Es kommt auf den Zusammenhang an, in dem sie hergestellt werden. möglichst auf industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten (z.b Tofu, Fertiggerichte, Tiefkühlware mit ihrem hohen energieaufwand) Fleisch nicht im Supermarkt kaufen sondern beim Bauer in der Nähe der den Tieren nur Gras und Heu zu fressen gibt und sie Artgerecht hält ABER auch kein Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen denn das dort zu kaufende ist mit Pestiziden verseucht was für Umwelt sehr schädlich ist und Tiere tötet und leiden lässt. daher nur Vegetarier werden bringt nix denn man ist schon Vegetarier wenn man nur auf Fleisch verzichtet. ökologisch Nachhaltig ernähren und leben bringt bei weitem mehr denn das schließt solche Dinge aus. Ohne funktionierende Umwelt überlebt kein Tier/Mensch daher ist Umweltschutz bei weitem wichtiger.

Einer der Manipulationsmethoden der Stiftungen die um Spendenscheine werben, der Veganindustrie die ihre Produkte verkaufen wollen und vieler Veganer die ohne zu denken diese Werbeparolen ungeprüft nachplappern sind (Milchmädchen)Rechenbeispiele zum Energieverbrauch, zum Kalorieneinsatz, zu den hungernden Menschen, zur Umwelt und zur Nahrung der Tiere die ALLE auf der Idee basieren, dass die heute übliche agrarindustrielle Intensivmast die einzige Möglichkeit sei, Tiere zu halten und diese Nutztiere Getreide, Soya und Mais benötigen und dass man mit diesem besser Menschen satt machen sollte. Dabei wird vergessen/bewusst ausgelassen, dass Rinder, Ziegen oder Schafe Weidetiere sind, die über Jahrmillionen nie in Nahrungskonkurrenz zum Menschen standen. Im Gegenteil: Diese Tiere essen, was wir Menschen nicht nutzen können – die Zellulose der Gräser – und wandeln sie in für uns hochwertige Nahrung um: in Fleisch und Milch, in Eiweiß und Fett. Es ist somit falsch den Tieren Getreide oder Soya zu geben. Den selben effekt dass Getreide frei für die Menschen würde erreicht man auch durch das stellen der Tiere auf die Weide NUR wer kauft dann noch die Veganen Produkte? wer spendet noch für Vegane Stiftungen deren Ziel es ist die Tierhaltung abzuschaffen? Kaum einer denn dies würden die Gründe auf Seelenwanderung und Askese reduzieren. Man spräche also nur die Religös angehauchten an....und die sucht man wie die stecknadel im heuhaufen da macht es mehr sinn (im sinne der Spendengelderjäger und Industrie) Menschen mit Werbung zu manipulieren denn die Fleischindustrie hat es ja sehr gut vorgelebt man hat also ein "Meister" zum abschauen....und der treue Sklave sagt ja und amen.

Nicht die Tierhaltung ist das Problem sondern der Ackerbau ist es. Durch Ackerbau wird Umwelt zerstört. Daher ist es egal ob wir uns vegetarisch ernähren können oder nicht wichtiger ist die Produktionsmethode ALLER Lebensmittel. In teilen Deutschlands ist z.b. der Grünlandumruch verboten weil ebene der Ackerbau zu schädlich für Umwelt ist. Der Bio anteil am Lebensmittelmarkt liegt bei 3-4% also werden auf umweltzerstörerische art und weise 96-97% der Lebensmittel produziert

umwelt-im-unterricht.de/hintergrund/landwirtschaft-und-umweltschutz/

vegetarismus ist unnötig und Veganismus, sei er moralisch, ökologisch oder gesundheitlich motiviert, ist eine Sackgasse

gutefrage.net/frage/hilft-vegetarische-ernaehrung-wirklich-dem-tierschutz?

Antwort
von charmingwolf, 29

Vegan für die Umwelt, aber gern die Sudfrüchte auf den Tisch, den Urlaub mit dem Flieger. Auch deine einheimischen Äpfel die du über Monate kaufen kannst müssen kühl gelagert werden

Antwort
von Suboptimierer, 46

Wahrscheinlich meint man damit, dass ein Tier im Laufe seines Lebens mehr als sein Eigengewicht frisst und auch mehr Platz benötigt als Pflanzen.

Kommentar von charmingwolf ,

Der Mensch doch auch

Kommentar von Suboptimierer ,

Ja richtig, nur um Kanibalismus geht es hier nicht.

Aber würde es als ethisch korrekt erachtet werden, Menschen als Nahrung zu züchten, hättest du mit deinem Einwand vollkommen recht. Dann wäre das auch ineffizienter als der Anbau von Pflanzen.

Das der Mensch der Umwelt mehr schadet als nützt, ist glaube ich kein Geheimnis. Der Mensch setzt quasi nochmal einen drauf.

Antwort
von Baduce, 38

Ich glaube weil man zum herstellen von fleisch so viele pflanzen braucht .. das ist irgendwie schlecht.. ich weiß nicht genau aber ich bin vegetarier weil ich mich vor fkeisch ekel und einfach so süße tiere nicht fressen kann...

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