Frage von Madmullet, 55

Vater zahlt nicht den Mindesbetrag des Kindergeldes. Übernimmt das Jugendamt den Rest?

Hallo, der Vater zahlt nicht den Betrag den er zahlen müsste. Er tut auch sonst nichts für die Kinder.
Das Jugendamt sagt er müsse nur knapp 200€ zahlen.
Eigentlich ist er Geschäftsführer einer Firma, fährt ein neuen BMW und lebt auch sonst gut.
Er hat aber alles so gedreht dass er nur Angestellter ist.
Kinder sind 9 & 12 Jahre alt.
Kommt das Amt für den Rest auf oder bleibt der Mutter nur der Gang zum Anwalt?

Expertenantwort
von isomatte, Community-Experte für Kindergeld, 15

Er muss ja Nachweise über sein Einkommen / Vermögen vorlegen bzw.einreichen,da kann man nicht einfach mal so etwas schönigen !

Für dein 12 jähriges Kind bekommst du nichts mehr,weil es Unterhaltsvorschuss max. bis zur Vollendung des 12 Lebensjahr gibt bzw.bis zu 72 Monate.

Es könnte dann nur sein das du für das jüngere Kind noch was bekommen könntest,wenn er nicht min. Unterhalt in Höhe des Unterhaltsvorschusses zahlt,dass würden ab 6 - 11 Jahre derzeit 194 € sein.

Wenn du dann mit deinem Einkommen inkl.Kindergeld / Unterhalt / Unterhaltsvorschuss euren Bedarf nach dem SGB - ll ( ALG - 2 oder auch Hartz - lV ) nicht decken kannst,dann bliebe vorrangig ein Antrag auf Wohngeld und Kinderzuschlag.

Würde da kein Anspruch bestehen bzw.du euren Bedarf damit nicht decken können,dann kannst du nur einen Antrag auf ALG - 2 beim Jobcenter stellen.

Antwort
von MenschMitPlan, 21

Richte eine kostenlose Beistandsschaft beim Jugendamt ein oder besser noch, beauftrage einen Anwalt für die genaue Festsetzung und Eintreibung des Unterhalts. Das kostet zwar, dürfte aber effektiver sein.

Antwort
von Indivia, 18

Wenn überhaupt der Anwalt. Das ja zahlt max 194€ UVG pro Kind,also weniger als du bekommst.

Als erstes würde ich mich jedoch ans Ja wenden die können diesbezüglich auch ebraten.

Antwort
von Kamihe, 16

Auch wenn es Ihnen nicht gefällt, Sie müssen den Unterhalt einklagen. Die Höhe, welche das Jugendamt vorgibt, ist nicht Rechtsbindend und so kann der Unterhaltszahler machen was er will. Das JA wird Ihnen keinen Fehlbetrag zahlen.

Antwort
von CryTimo, 19

Er muss das zahlen was abgemacht ist. Also entweder nach Düsseldorfer Tabelle oder einen Festbetrag. Er muss diesen Betrag immer voll zahlen.

Kommentar von Madmullet ,

Es ist nichts abgemacht. Er hat die Zahlungen von sich aus immer mehr gekürzt.

Antwort
von martinzuhause, 12

da wäre der anwalt wohl die bessere alternative.

der holt auch erkundigungen ein was er für eine stellung in der firma hat

Antwort
von ersterFcKathas, 11

der unterhalt geht nach dem einkommen, aber wenn er erst nach der trennung einen schlecht bezahlteren job angenommen hat  ,nimmt das jugendamt als grundlage der berechnung das einkommen an , das vor der trennung da war.

wende dich ans jugendamt

Kommentar von Madmullet ,

Das Jugendamt sagt er muss 193€ zahlen. Kommt das Amt dann für den Rest auf laut Düsseldorfer Tabelle?

Kommentar von CryTimo ,

Nein wenn er zahlen kann mus er zahlen. Nur wenn er beweisen kann, dass er nicht zahlen kann muss eine andere lösungs gesucht werden.

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