Vater will trotz Vermögen nicht für den Unterhalt aufkommen?

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7 Antworten

Eine Abfindung ist Lohnersatz. Wenn er z.B. bislang netto 2.500,- Euro verdient hat und nun 30.000,- Euro Abfindung erhält, so läuft sein altes Einkommen mathematisch für 12 Monate weiter. Er ist verpflichtet, Dir Auskunft über die Höhe seiner Abfindung zu erteilen. Macht er das nicht, verklagst Du ihn auf Auskunft. 

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Das wirst Du wohl einklagen müssen.

Ich finde das traurig.

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Unterhalt muss er aus dem laufenden Einkommen bestreiten. Wenn er selbst AlG bekommt, ist da wahrscheinlich "nichts zu holen"

Was machst du denn überhaupt? Mit 18 ist man ja auch in der Lage jedenfalls zum Teil für seinen Unterhalt selbst aufzukommen

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Kommentar von chadavahm
28.06.2016, 21:05

Ich mache nächstes Jahr mein Abitur. Und wenn sie keinen hilfreichen Beitrag zu leisten haben dann schreiben sie doch bitte gar nichts.

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Kommentar von lisasbuerotisch
28.06.2016, 21:25

Mein lieber Hans , wie kannst du es wagen die heutige Generation , die schließlich schon mit 18 ihre Schule verlassen müssen, dass folgenden Jahr zum erholen benötigen da schließlich ihre Abi Zeit ansteht... In der Zwischenzeit könntest du als Vorbildfunktion dienlich sein und eine AIDA Reise spenden, statt zum selbst arbeiten auf zu fordern... gehts noch ???  zzztz

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Mit Vollendung des 18. Lebensjahres ändert sich der Unterhaltsanspruch. Dann steht dem volljährigen Kind das Kindergeld zu und beide Eltern sind barunterhaltspflichtig nach deren finanziellen Möglichkeiten. Aus dem Einkommen beider Eltern wird in der Düsseldorfer Tabelle, Altersstufe 4 geschaut, Kindergeld abgezogen und die Quote gebildet. Diesen Anteil hat dann jeder Elternteil an das Kind zu zahlen.

Wohnt das Kind bei einem Elternteil, kann dieser seinen Unterhaltsanteil auch als Naturalleistung in Form von Wohnen, Nahrung etc. erbringen.

Um den Unterhaltsanspruch zu ermitteln, kannst du dich an das Jugendamt wenden, das ist bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres verpflichtet, dich bei der Berechnung der Kindesunterhaltes zu unterstützen.

Es fordert beide Eltern auf, ihr Einkommen darzulegen, berechnet dann die Quote. Die Durchsetzung gegen beide Eltern (einen kann man bei dieser Konstellation nicht verklagen) kann, wenn sie nicht freiwillig nach Aufforderung durch dich bereit sind (auch wenn es nur ein Elternteil ist, der sich verweigert), per Familiengericht erwirkt werden.

Einen Beratungsschein für den Erstkontakt zu einem Anwalt bekommst du bei Bedürftigkeit vom Jugendamt.

Ggf. müssen deine beiden Eltern den Verfahrenskostenvorschuss zahlen (hängt auch vom Einkommen ab, ABER trifft immer beide!!!)

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Kommentar von EstherNele
03.07.2016, 22:55

Mit Vollendung des 18. Lebensjahres ändert sich der Unterhaltsanspruch. 

Das gilt nicht für Schüler. Bis zum Ende der Schulausbildung bleiben die Regelungen der Düsseldorfer Tabelle gültig, Schüler werde berechnet wie unter 18-Jährige.

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offenlegung und einklagung ist durchaus möglich, aber so ein vater wird das geld eher irgendwo investieren als es weiterzugeben. ich würde es versuchen, aber am ende wird es wahrscheinlich kosten für dich verursachen und kein geld einbringen.

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du kannst zum anwalt gehen und ihn auffordern alles offen zu legen..zur not kannst du ihn verklagen...

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Kommentar von chadavahm
28.06.2016, 20:57

Da werde ich sowieso nicht drum rum kommen, wissen sie denn wie das mit den Kosten für den Rechtsanwalt ist? Ich gehe zur Zeit noch zu Schule und werde nächstes Jahr mein Abitur absolvieren, dementsprechend wäre ich gar nicht in der Lage für irgendwelche Kosten aufzukommen.

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Dafür gibt es Rechtsanwälte und da Du 18 bist , musst du dieses Wissen beweisen und gegen deinen Vater selbst eine U Klage einreichen .Ohne Einkommen bekämst du das sogar als Prozesskostenhilfe bezahlt.Der RA hat die Formulare dafür!  

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Kommentar von chadavahm
28.06.2016, 20:59

Da werde ich nicht drum rum kommen, habe bisher kein Einkommen, werde nächstes Jahr mein Abitur machen. Muss ich denn für die Kosten aufkommen wenn ein Sparbuch vorhanden ist?

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