Memlon am 08.05.2009 um 9:03 Uhr
Hi Leute mein Sohn ist 6 und sein Vater ist irgendwie überfordert Vater zu sein, wie bekomme ich Ihn dazu mehr mit Ihm zu machen??? Auch ich habe es sehr schwer das er mir gegenüber seine Liebe zeigt, ok ich weiss er hat es nie richtig gelernt von seinen Eltern, denn die hatten nie Zeit für Ihn, aber irgendwie muss es doch machbar sein, oder????

Sei mal ganz mutig und lass die beiden mal ein paar Stunden allein, geh irgendwohin, so dass er sich um den Kleinen kümmern muss. (Aber nicht meckern, wenn er was anders macht, als Du.) So lernt er seinen Sohn kennen und lieben tut er ihn sicher, nur eben auf seine Art.
wofür interresiert sich dein sohn und der Papa dass du sie über die Hobbys zusammen bekommst?? vielleicht schickst du sie mal in eine Art Zoo/aquarium. Kinder wollen alles wissen und wollen alles erklärt bekommen und hochgenommen werden um was besser zu sehen ect. das kann die beiden schon zusammenschweißen und auch zeigen wie schön es sein kann. Man muss klein anfangen und erziehlen kann man nichts man kann nur zeigen und hoffen und geduld aufbringen oder führt ein eine art kuschelrunde zu machen oder an einen tisch setzten und reden was sich dein sohn von papa erwartet und umgekehrt.
Memlon am 8. Mai 2009 09:24 beide lieben fussball, aber das geht wohl nicht so gut. wie bereits erwähnt hat mein mann probleme mit dem rücken.
Naja, irgendwann ist man doch erwachsen - und das Elternhaus kann man nicht ewig zur Erklärung persönlicher Unzulänglichkeiten bemühen. Es gibt viele Leute, die eine schwierige Kindheit hatten und trotzdem ihr Leben heute auch emotional im Griff haben. Sicher wird der Vater des Kindes niemals so richtig aus sich raus können, aber nach und nach kommt er bestimmt dahin. Kannst du nicht mal mit ihm reden und ihn einfach fragen, was ihm damals in seiner Kindheit so zu schaffen gemacht hat? Und dann versuche, ihm - sehr nett und ruhig und ohne Vorwürfe - klarzumachen, in welchen Punkten er - sicher ungewollt und unbewusst - in die 'Stapfen seiner Eltern' tritt. Um nicht dieselben Fehler zu machen, die seine Eltern damals bei ihm gemacht haben, MUSS er sich auf unbekanntes Terrain begeben, denn er kennt ja nur ein Elternhaus, das eben nicht gerade ideal war. Wenn er es besser machen will oder soll, darf er das ihm bekannte nicht als Standard oder Vorbild sehen. Wichtig ist, es zu versuchen - ein Versuch kann glücken oder misslingen, aber immerhin war es den Versuch wert. Schlimmer ist es, nichts an der Situation ändern zu wollen - aus Angst vor dem Mißlingen. Abgesehen davon machen alle Eltern Fehler, das ist so sicher wie der Umstand, dass das Käsebrot mit dem Käse nach unten auf der Erde landet. Fehler sind menschlich und Eltern versuchen doch in der Regel, ihr Bestes zu geben. Das Fehlermachen gehört mit zum Mensch- und Elternsein. Das einzige, was hilft, ist Geduld. Und lass dich nicht entmutigen. Vater-Kind-Momente sind auch eine gute Idee; ich würde ihn aber nicht direkt mit dem Kind einen ganzen Tag alleine lassen, sondern erst einmal über kürzere Zeit. Vielleicht könnt ihr auch etwas zu Dritt unternehmen, bei dem eher der Vater (traditionell) die Bezugsperson ist: Technikmuseum, Kartbahn (es gibt Bahnen mit Karts für die Lütten). Oder überleg, ob die beiden nicht gemeinsam ein Hobby haben könnten, z. B. mit einem Motorflugzeug. Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück. Nur Mut! Mein Schwager war auch 'so einer': Er ist heute ein guter Vater (der sich auch mal die Zeit nimmt) und darüber hinaus auch ein sehr herzlicher Mensch, was früher nicht gerade der Fall war.
Memlon am 8. Mai 2009 09:37 Ich danke dir vielmals, du machst mir mut, denn er fehlt mir und dem kleinen und wir wollen einfach nur das er für uns da ist. Ich bin sehr nah am Wasser gebaut und werde versuchen ohne zu heulen ihm diese frage zu stellen. Danke
Vater sein ist ein Gefühl, das man selber aufbauen muss, vielleicht solltet Ihr, falls Dein Mann das genauso sieht, euch mal professionellen Rat holen. Natürlich gibt es Menschen, die verschlossener sind, aber das kann meiner Meinung nach nicht nur mit dem Elternhaus zusammenhängen, ich glaube, dass vielleicht ein Problem vorliegt, dem sich Dein Mann nie gestellt hat...
Mehr mit ihm zu machen oder zu unternehmen ist das eine. Das lässt sich sicher klären, ein Vater-Sohn-Wochenende oder gewisse feste Tage an denen dein Mann für das Programm zuständig ist.
Mit Liebe und Zuneigung ist das dann schon schwieriger. Da ist jeder Mensch anderst und durch sein bisheriges Leben geprägt.
Es bringt ja auch nichts, wenn er sich verstellt, nur weil andere es von ihm erwarten. Er soll ja schließlich autentisch sein!

sag Deinem Mann, er soll sich bemühen - spätestens in 10 Jahren will der Kleine sonst nichts mehr von ihm wissen - und das tut weh
Memlon am 8. Mai 2009 09:32 genau das will ich verhindern, denn der kleine braucht einen vater, und zwar jetzt.

Ich denke die Liebe zu seinem Sohn ist auf jeden Fall da und er weiß Sie nicht aus zu drücken, macht doch erst einmal alles zu dritt. Vielleicht ein Ausflug. Setze ihn auf keinen Fall unter Druck das macht es nur noch schlimmer. Wenn Du ein zu hohe Erwartung hast hat er bestimmt eine Hemschwelle diese nicht erfüllen zu können und macht dann dicht. Bin selber zweifacher Vater und liebe meine Kinder über alles, habe allerdings auch nicht so viel Zeit und brauche auch mal Zeit für mich.
Memlon am 8. Mai 2009 09:14 das schlimme ist ich stecke zurück weil ich mir wünsche das er endlich vater wird, ich möchte doch nur das unser sohn glücklich ist, aber wenn ich ehrlich bin ich brauche auch die zuneigung, ich bin so aufgewachsen.
Riebo am 8. Mai 2009 09:23 Aber Du hast Ihn Dir nun mal ausgesucht, und die Liebe zu Dir muss ja da sein zu Dir. Ich denke das Problem ist die mangelde Zeit, aber die Zeit wird kommen da habt Ihr wieder mehr Zeit miteinander und Du wirst es dann mehr genießen. (In guten wie in schlechten Zeiten)
Memlon am 8. Mai 2009 09:28 ja du hast recht, in guten wie in schlechten zeiten. wir sind nicht verheiratet und trotzdem sind wir schon durch die hölle gegangen zuzweit, ich wünsche mir sehr das er endlich aufwacht und sieht was er an uns hat.
Riebo am 8. Mai 2009 09:43 Ja, das wird er schon wissen, aber lasse es Ihn nicht zu oft spüren. Viel Glück -alles wird gut- und sage ihm Deine Wünsche in einer ruhigen Minute, wir Männer erkennen nicht immer Eure Wünsche gleich. Reden ist das aller Wichtigste in einer Beziehung!

das ist schade,daß er selbst dir gegenüber so reserviert ist.Das Kind ist mittlerweile sechs Jahre alt,auch schade,daß bis dato von seiten des Vaters nicht viel passiert ist.Vielleicht den Vater langsam an seine Aufgage "Vater sein"heranführen"es ihm beibringen:gemeinsam das Wochenende planen,gemeinsam spielen/spazieren gehen usw.Ihn also in seiner Vaterrolle nicht alleine lassen.GEMEINSAM ist das Stichwort.

Wie lautet das alte Sprichwort? "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein hingegen sehr"

Vielleicht kennst du Familien, in denen der Vater das gut hinbekommt,,dann wäre es gut, mit denen viel Kontakt zu haben, damit er sieht und lernen kann, wie es geht.Gemeinsam geht alles leichter!
Memlon am 8. Mai 2009 09:12 Das problem an der sache ist nur alle kollegen haben keine kinder.
Was macht er denn sonst?Macht doch erstmal was als Familie und zieh dich langsam raus.Oft geht es dann von allein.Kenne das übrigens von meinem Mann der heute sehr viel mit seinen Kindern macht.
Memlon am 8. Mai 2009 09:09 Ich weiss nicht was los ist, wir sind seit mehr als 9 Jahre zusammen sind durch die Hölle gegangen, habe mit ihm krankheit überstanden usw. unser sohn war nicht geplant und doch liebt er ihn, das weiss ich. Er trägt seinen Namen als Tatoo auf dem Arm. Aber seit er 30 geworden ist, hat er sich verändert. Ich habe versucht zu reden, er sagt nur sein Kopf ist leer, er weiss nicht was er denken und fühlen soll.
dingsvomdach am 8. Mai 2009 09:12 WARUM ist sein Kopf leer? Und warum seit er 30 Jahre alt ist,ist da was passiert?
Memlon am 8. Mai 2009 09:21 nein es ist nichts passiert, aber ich befürchte er hat eine Depression. Seine Kollegen aus Kindertagen sind zwar in einer Beziehung, haben aber keine Verpflichtungen Kindern gegenüber, habe spitzen Jobs, Eigentum usw. Wir nicht, wir arbeiten zwar beide und uns geht es auch nicht schlecht, aber er hat seit ich Ihn kenne Probleme mit dem Rücken, d.h. er wurde bereits mit 21 operiert, und erst vor einem jahr hiess es wenn mann noch mal operieren würde wäre es 50 50 ob er wieder laufen könnte. Ich würde immer zu Ihm stehen egal was kommt, aber ich denke er hat ein problem damit das ich stark bin. Stärker wie er, man muss vielleicht dazu sagen er ist Italiener.
dingsvomdach am 8. Mai 2009 09:41 er sollte erkennen,daß "Vater sein" was Schönes ist und nicht nur Klotz am Bein & Verpflichtungen.Er sollte sich sich nicht mit anderen messen,er sollte zufrieden und glücklich sein,er sollte erkennen,was er hat.Oben habe ich gelesen:sie spielen zusammen x-box.Na klasse,das ist nicht die Beschäftigung die wir meinten.Ich nehme mal an,du redest nicht mit ihm über seine evtl.Krankheit??
Memlon am 8. Mai 2009 09:46 doch wir reden schon, aber sobald es ins fleisch geht blockt er ab. ich will doch nur das er erkennt was er eigentlich hat!!!! Das was er hat wünschen sich andere, z.b. sein bruder hätte gerne kinder, seine frau kann keine bekommen und trotzdem liebt er sie und verzichtet. Ich verzichte für meine Familie, er irgendwie nicht.

Zunächst würde ich darüber mit ihm sprechen.
Die Wochenenden sollten dann der Familie gehören. Ihr solltet so viel wie möglich "gemeinsam" unternehmen. Das muss wachsen. Jedoch sollte er die Bereitschaft mitbringen.
schwierig weil liebe und zuneigung kann man nicht lernen......
hab ich gemacht, dann spielen sie zusammen x-box. aber er war auch schon angeln und eisessen. Wäre ja ok wenn es nicht nur einmal im schaltjahr wäre.
Aber das liegt doch ein bisschen an Dir, mach Dich ein bisschen mehr dünne, aber so, dass er das nicht merkt, dass Du das extra machst. Wird schon werden.
ich danke dir, ich hoffe das ich es hin bekomme.