Vater tot, Mutter stirbt, was tun?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Bei allem Leid trotzdem ein paar gute praktische Ratschläge von mir. Deine Mutter sollte ein Testament machen, damit da  nichts schief geht. Es kommt darauf an, zu klären, inwieweit die Halbgeschwister erbberechtigt sind und in welchem Umfang. Lasst Euch von einem Anwalt beraten. Du wirst eine Waisenrente bekommen, von beiden wahscheinlich, wenn beide gearbeitet haben. Damit ist Dein Studium gesichert. Konzentrier Dich ersteinmal auf Dein Abitur. Bald sterben kann auch länger dauern, man weiß es nicht. Überlege mit Deiner Mutter zusammen, ob sie für die letzte Zeit in ein Hospiz gehen möchte. da wird es ihr so weit wie möglich schmerzfrei angenehm gemacht und Du bist etwas entlastet. Redet mit Euerem Hausarzt oder der Klinik darüber. Es ist alles ziemlich schlimm, aber man sollte möglichst viel regeln, damit zu der Trauer nicht auch noch Ärger kommt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Deine Verzweiflung kann ich gut verstehen. Du kannst unabänderliches nicht ändern, aber Du kannst Dich in allen Belangen vorbereiten !

Besuche einen Psychotherapeuten, der Dir über diese schwere Zeit hinweg helfen kann ! Evtl. solltest Du Deine Matura um ein Jahr verschieben ?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich kann mir vorstellen, das man wegen solchen Geschehnissen seine Abiprüfungen verschieben kann.
Erstmal musst du jetzt aber klären wie es mit dir weiter geht. Gehört das Haus voll euch oder wohnt ihr Zur Miete?
Kalkuliere mal die Monatlichen Kosten durch und schaue ob du das (falls du erbst/ Kindergeld) damit bezahlen kannst.
Da gibt es sicher professionelle Hilfe die euch dabei hilft das alles zu klären.

Ich habe meinen Vater auch relativ früh verloren. Ich weiß wie du dich fühlst und es tut mir echt leid....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Oh man... Hast du noch andere Verwandte? Ich weiß ja nicht, wie organisiert du alleine klar kommst, aber aufgrund dessen, dass es das Schicksal mit dir echt nicht gut meint und das jetzt alles so spontan geschieht, würde ich sagen, dass du erst mal bei anderen Verwandten oder Freunden unterkommst. Wenn es soweit ist. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

das ist fürchtbar. mein Beileid. ich denke mal, du bist damit völlig überfordert. früh oder lang mußte dir professesinelle hilfe holen. das schaffste nicht alleine

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Liebe Elisabeth!

Mit ging es in Deinem Alter genauso - zwischen dem Tod meines Vaters und meiner Mutter lagen 3 Jahre. Beide Krebs.

Rede mit den betreffenden Leuten und bitte sie um Hilfe! Geh zu den Ärzten und frag nach einem guten Onkopsychologen. Der hilft nicht nur Deiner Mutter sondern auch Dir! Bei solchen Notfällen bekommt Ihr auch einen Termin!

Rede mit Deinem Vertrauenslehrer, Rektor oder wem auch immer an der Schule und klär ab, welche Möglichkeiten Du hast oder wie sie Dir in dieser so schweren Zeit etwas beistehen können.

Und Deine Mama? Genieß die Zeit, die Dir noch bleibt. Regelt zu Lebzeiten, was noch geht - auch wenn es noch so schwer ist. Sie will Dir sicherlich keine "Last" hinterlassen (Haus, Geld, Schulden etc.) Rede mit Ihr! Ihr beide wisst, was auf Euch zukommt! Nützt die Zeit!

Du kannst mich gerne per PN anschreiben!

Liebe Grüße und viel Kraft!

Kugel

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Liebe Elisabeth,

du meine Güte, man möchte am liebsten mit dir weinen.

Jetzt versuche, einen kühlen Kopf zu bewahren. Deine Mutter lebt noch - vielleicht kannst du mir ihr vieles besprechen. 

Versuche, die Matura durchzuziehen. 

Nach einem Todesfall dauert es eine ganze Weile, meist Monate, bis das Gericht die erblichen Angelegenheiten regelt, dau wirst also noch eine "Schonfrist" haben.

Bis dahin kannst du Haus und anderes einfach einmal "ruhen" lassen, bis du dich wieder etwas gefangen hast.

Sprich mit dem Direktor deiner Schule, dem Klassenlehrer, dem Vertrauenslehrer und hole Rat ein. 

Du stehst vor einer großen Herausforderung, daran wirst du wachsen und erstarken. Sei so viel wie möglich für deine liebe Mutter da und stehe ihr vor allem emotional bei. Sie braucht dich. Weint zusammen, erinnert euch an eure guten, schönen Zeiten.

Viel Kraft und Stärke wünsche ich dir. Versuche immer, herauszufinden, was im Augenblick gerade Priorität haben sollte, das ist in erster Linie deine Mutter. Alles andere kann verschoben werden, notfalls auch die Matura.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung