Frage von KylieCat, 25

Vater ist gegen Hund: Was tun?

Hallo zusammen, Ich möchte gerne einen eigenen Hund. Meine Oma und mein Opa wohnen gegenüber und besitzen auch einen Hund,welchen ich sehr liebe und schon seid über 6 Jahren kenne.Heute bin ich 13. Ich besitze schon eine Katze,aber wollte schon immer einen eigenen Hund.Ich kümmere mich gut um meine Katze und bin der Herausforderung mit einem Hund auf jedenfall gewachsen. Ich liebe es Hunde zutrainieren und die Schäferhündin meiner Großeltern besucht auch regelmäßig den Hundeplatz, wo ich auch jeden Samstag mit meinem Hund trainieren würde. Während ich in der Schule bin,würde der Hund zu meiner Oma kommen,damit er nicht so alleine ist. Bei uns kann man sehr gut und lange Spazieren gehen. Außerdem möchte ich im Februar meinen Hundeführeschein absolvieren und ich habe auch schon ein Sparbuch angelegt,wo jeden Monat 40€ überwiesen werden. (Für Tierarztkosten, Steuern, etc. . . Dort sind schon über 300€ drauf) Nun zu meinem Problem; Mein Vater glaubt?ich würde nicht bei Wind und Wetter mit dem Hund raus gehen und würde meine Katze vernachlässigen. Was meint ihr? Danke im vorraus!!!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von dsupper, Community-Experte für Hund, 18

Hallo,

wenn es "nur" darum geht, deinem Vater zu beweisen, dass du dauerhaft verlässlich 3mal am Tag - bei Schnee und Sturm und Eis und Regen - mit dem Hund spazieren gehst, dann solltest du folgendes unternehmen:

Du stehst also in den nächsten 3 Monaten eine halbe Stunde früher auf, bei Sturm und Regen, Schnee und Eis - ganz egal - und gehst diese halbe Stunde spazieren.

Wenn du nach der Schule nach Hause kommst, begibst du dich wieder mind. eine Stunde lang auf einen Spaziergang, egal, ob deine Freunde grade andere Dinge planen und unternehmen.

Am Abend nochmal mind. eine halbe Stunde wieder einen Spaziergang.

Es gibt KEINE Ausnahme - und auch die Ausrede "ohne Hund ist das doch doof" gilt nicht. Wenn du dir wirklich einen Hund wünschst, wird dir diese "Übung" nicht schwerfallen - denn dir muss klar sein: sobald der Hund eingezogen ist, spielt sich dieses Szenario nicht nur 3 Monate lang ab, sondern viele viele Jahre lang.

Egal, ob im Sommer die Freunde schwimmen gehen, ob sie in die Disko wollen, ob es stürmt, schneit, hagelt, ob du Lust hast oder nicht!!

Ich bin gespannt, nach wie vielen Tagen dir diese Spaziergänge schon lästig werden und du sie "verschlampst". So wird dir wahrscheinlich sehr schnell klar, dass ein Hund nicht nur toll, sondern auch manchmal sehr anstrengend und "lästig" sein kann.

Und erst, wenn du es tatsächlich 3 Monate lang geschafft hast (und zwar OHNE Ausnahme), diese Pflicht zu erfüllen, solltest du mit deinen Eltern nochmal über eine mögliche Anschaffung reden und auch die dann noch anfallenden Probleme - Finanzierung, Urlaub, spätere Betreuung wenn du in der Ausbildung bist, etc. pp. klären.

Gutes Gelingen

Daniela

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 22

Ansicht hört sich das ja gut an . Aber mit 300 Euro angespart kommst du nicht weit. Ein Hund aus dem Tierheim kostet schon um die 300 Euro.

Dann wars das mit dem schönen Geld.

Futter um die 100-150 Euro monatlich, Erstausstattung 150. Tierarztbesuch um die 60-100 Euro. Eine Op für einen Hund kostet viele 400-2000 Euro.

Dein Geld würde schon nicht reichen.

***Außerdem möchte ich im Februar meinen Hundeführeschein absolvieren***

Im Februar? Ich versichere dir das wirst du nicht in 3-4 Monaten schaffen. Dazu muss der Hund min.15 Monate alt sein. Mit welchem Hund, der von deiner Oma?

Warte mal lieber noch ein paar Jährchen. Wenn dein Vater bedenken hat, dann wird da schon ein Funken Wahrheit dran sein.
Oftmals können Eltern in die Zukunft schauen und wissen letztendlich an wem die Arbeit hängen bleibt und können die Lage viel besser einschätzen als ein Kind.

Was würdest du mit dem Hund machen, wenn du in ein paar Jahren mit der Schule fertig bist? Ziehst dann aus, wegen Ausbildung dort Studium, da bist du 8-9 Stunden außer Haus, was machst du da mit dem Hund?

Vertrau deinem Vater und kümmere dich erstmal um deine Schule und deine Zukunft.  

Antwort
von Georg63, 22

Spätestens in 5 Jahren hast du nicht mehr genug Zeit für den Hund.

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