Vater ignoriert Kinder und setzt Umgang aus
Vorangegangen ist ein Wochenende, an dem der Vater die Kinder durch Bemerkungen gegenüber eines Schulleiters bis auf die Knochen blamiert hat.
Die Kinder kritisierten dies (das eine Kind ist 16 Jahre alt) und erreichten damit, dass der Vater sich so etwas von seinen Kindern verbittet.
Seitdem herrscht Funkstille und der Vater unterbindet jeden Kontakt zu seinen Söhnen. Das nächste Umgangswochenende will er nicht wahrnehmen.
Wie soll ich als Mutter reagieren? Irgendwie bin ich ja immer noch in der Verpflichtung, sie positiv auf den Vater einzustimmen.
-
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Das eine Kind ist 16 und das andere?
Mit 16 ist das Kind alt genug, um die Angelegenheit selber mit ihrem Vater zu regeln. Du kannst zuhören, wenn Dein Ohr gefragt ist, vermittelnd tätig sein, wenns gewünscht ist. Ansonsten sollstest Du Dich raushalten.
-
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Halte dich da heraus.Die sollten alt genug sein das unter sich zu regeln.
-
-
Antwort von BigMama1968 29.01.20122 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Hallo also wie ich gelesen habe ist ein Sohn schon 16 Jahre und durchaus in dem Alter die Dinge mit den Augen eines (fast) erwachsenen jungen Mann zu sehen und er wird sich nicht mehr mit guten Worten und positiven Reden bezüglich des Vaters beeindrucken lassen. Lass deine Söhne selbst entscheiden was sie wollen, denn sie werden sich garantiert nicht mit dem Vater auf gleicher Stufe stellen wollen. Von klein auf predigt man ihnen sie sollen Kritik vertragen und Fehler abändern können, aber ihr Vater, eine Vorbild-Figur, verhält sich bei angebrachter Kritik völlig daneben. Lass es, ihnen den Mann im positiven Licht zustellen, denn das ist gewiss nicht deine Pflicht, du darfst ihn nur nicht negativ hinstellen oder den Kindern "schlimme Sachen" vom Vater erzählen. Alles andere ist Aufgabe des Vaters, denn er muss sich um ein gutes Vater/Sohn-Verhältnis bemühen. LG BigMama
-
-
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Laß es deinen Sohn entscheiden,ob er Kontakt haben will.Kinder machen ihre eigenen Erfahrungen.Wenn ich jedesmal nicht mit meinen Sohn sprechen würde,wäre bei uns schon lange Funkstille und als Vater muss man über den Dingen stehen.Die Reaktion vom Vater halte ich gelinde gesagt für bescheuert.
-
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Das ist lächerlich von dem Mann dass er sich so verhält wie ein kleiner bockiger Junge. Frag deine Kinder erstmal ob sie überhaupt zu ihm fahren möchten, falls nicht lass es eben...Er wird schon wieder anrufen, und wenn nicht? Tja, was haben sie dann schon für einen Vater? Einem dem sie immer hinterherlaufen müssen um Liebe und Aufmerksamkeit zu kriegen?
Wozu soll das gut sein?
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Das Verhalten deines Ex ist absolut kindisch, dieses mimosenhafte Handeln deutet stark daraufhin das er weder Kritikfähig ist noch dazu in der Lage ein Vorbild für deine Söhne zu sein. ICh denke deine Pflicht des positiven Wirkens wegen des Umgangs ist genau hier beendet. Denn du hast auch die Pflicht auf das Wohl deiner Kinder zu achten. Wenn der Vater sie so bloß stellt wo er sie eigentlich beschützen sollte und auf dessen Seite stehen sollte, geht das Wohl der Kinder vor. Deine Verpflichtung positiv auf den Umgang zu wirken schließt auch keine eigene Meinung zu bestimmten Themen aus. Du kannst deinen Kinder ruhig sagen was du von dieser Aktion hälst, das heisst ja nicht das gleich der ganze Vater abzulehnen ist. Deine Kinder sind in einem Alter wo sie selbst erkennen können was gut für sie ist und was nicht. Ich würde mich an deiner Stelle ganz raushalten. Zwingen kann man ihn sowieso nicht zum Umgang. Deine Söhne werden sich nun genau das richtige Bild von Ihrem Vater machen, denn genau solche Situationen sind es die prägen. Es wird ein Lehrstück fürs Leben werden. Lass deine Söhne selbst entscheiden wie sie nun vorgehen möchten. Der Kleine hat es ja schon telefonisch versucht, er wird wissen wie er mit der Ablehnung umzugehen hat. Dein Part ist nun nur den beiden beizustehen, sag ihnen das der Vater eigenverantwortlich handelt und du nichts tun kannst und auch nicht willst. Wenn er sich nicht abregt und den Umgang nicht wieder aufnimmt ist es einfach so, es wird auch viel weniger Ärger geben. Denn wenn er auf eine Kritik schon so krass reagiert wird es sicher noch sehr schlimm denn der Kleine pubertiert ja auch schon. Manchmal ist es besser Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen um sich das Leben nicht unnötig schwer zu machen. Ausbaden musst du es sowieso als Mutter den die Kinder werden alles bei dir abladen was er verbockt.
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
es wird zeit, dass du den kinder erklärst wie man sich erwachsenen gegenüber benimmt. es ist an der zeit das deine kinder sich für ihr unvernünftiges verhalten dem kv gegenüber entschuldigen. wenn er sagt, er verbittet sich so ein verhalten, dann haben deine kinder wohl vergessen wer der erwachsene ist und wer das kind. vielleicht hast du etwas an erziehung mangeln lassen.
Kommentar von FragestellenFragestellen 29.01.2012Diese Antwort ist absolut lächerlich, denn was der Vater da im Schulleitergespräch von sich gegeben hat ist definitv AUCH VON KINDERN kritikwürdig, denn auch Kinder haben das Recht sich zu äußern und Eltern zu zeigen, dass diese nicht fehlerfrei sind. Wenn der Vater zum Schulleiter sagt "Ach sie heißen SOUNDSO, ich habe A R S C H L O C H verstanden", so hat dies nichts mit der schlechten Erziehung eines Kindes zu tun.
Kommentar von iveningboringiveningboring 05.02.2012denn auch Kinder haben das Recht sich zu äußern
Das dürfen sie auch!
Dein Ex scheint dagegen keine vernünftige Erziehung genossen haben!
-
-
Mit 16, also etwas weniger als 2 >Jahre vor Volljährigkeit ist es vorbei mit Einfluss / Erziehung.
-
Antwort von Kirchhoff 05.03.2012
Es kommt in fast jeder Beziehung mal vor das Funkstille herrscht. Staaten reden nicht miteinander, Behörden schweigen gegenüber dem Bürger, Ehepartner smollen und natürlich auch Vater und Kind. Das ist erst bemerkenswert, wenn dies in einer besonderenund anhaltenden Situation besteht. Es ist vielleicht nicht gerade toll, wenn damit emotional Druck aufgebaut wird, aber so sind Menschen nun mal meist -Männer, Frauen, Kinder und auch Politiker. Passiert in jedem sozialen System. Wenn der Kontakt dauerhaft Schaden nimmt, ist das eine üble Sache, so aber selten, es denn man heizt das an. Den Vater einfach mal versöhnlich stimmen, denn wenn man versucht, freundlich und nicht vorhaltend sich zu begnen lösen sich mehr als die Hälfte der Probleme von alleine. Ein Schulleiter muss auch mal eine Kritik vertragen können, selbst wenn diese möglicherweise unsachlich ist. Ich kenne auch jede Menge Schüler die den Unsinn von Lehrern kritisieren. Ein Vater muss allerdings ebenso Kritk wegstecken - in seiner Rolle als Vater wird der von unserer Gesellschaft unhinterfragt häufig und gerne kritisiert, das liegt ohnedies in der Tradition der Sache. Ein 16 jähriger ist in einer Lebensphase, in der die Selbstfindung stark voranschreitet und dieser sich auch mal verbal abgrenzt. Der hat auch das Recht seine Meinung und Interessen voll zum Ausdruck zu bringen und sucht diese zu recht zu schützen, da geraten Rollenbilder schon mal ins Wanken - geschieht in jeder Generation. Mal den Vater dran erinnern, dass der auch mal 16 war und vielleicht auch in dem Alter sich nicht mehr in jeden Detail einig war mit seinen Eltern, wäre nämlich der Normalverlauf einer Entwicklung. Da ist keiner kindisch, sondern dies ist ein wichtiger Lern- und Entwicklungsabschnitt, der auch gut verlaufen kann. Wenn der eine Pause braucht, soll das klar umrissen sein, nicht mit einer latenten Drohung, kommt aber bei vielen Väter gerne so rüber (auch Tradition), obwohl die das kaum ernst meinen. Es ist bei dem 16 jährigen tatsächlich eher eine Sache zu Vater und Sohn in der Klärung, als Mutter will man natürlich sein Kind stärken, aber nicht zu sehr Partei ergreifen. Ich kenne keinen Menschen, der nicht schon mal irgendeinen Unsinn losgelassen hat, inklusive unserer Politiker. Wenn das Problem noch besteht, wäre es nun an der Zeit mit dem Vater mal sich zusammen zu setzen, und zwar als Eltern im Interesse der Kinder. Meist hört man dann von den einen oder anderen, oder beiden - "mit dem kann man nicht vernünftig reden". Was meist das original Problem, der Eltern war, sonst dürfte es sich bald das Problem der Kinder erledigt haben. Sollte das Problem noch da sein, mal überlegen: Wie häufig ist den die Umgangsfrequenz zum Vater gewesen? Wurden da Rollenbilder durcheinander gewirbelt? War die Schule transparent und verständlich gegenüber den Vater? Hat sich da was vielleicht auch einfach entladen? Mfg Kirchhoff Sozialreferent des Vater-Kind-Vereines-Sozialenergie Fulda
Das Jüngere ist erst 11 Jahre alt. Der kann das nicht so gut alleine regeln, da er sehr die Bindung zum Vater sucht.
Er hat es bereits durch Anrufe probiert, wird aber weggedrückt.