Frage von youaredrunk, 76

Vater hat alkoholproblem..Brauche Hilfe?

Hallo, mein Vater hat ein großes Alkoholproblem. Oft ist er so voll, dass er sogar umkippt weil er nicht mehr gerade stehen kann. Er will sich nicht helfen lassen und ich halte das nicht mehr aus. Letztens war ich bei der diakonie aber die sagten ich kann nichts tun wenn er nicht von selbst sich helfen lassen will. Jetzt ist meine Frage... Wie kann ich ihn dazu bringen.. Ich brauche wirklich gute sachen weil er wirklich überhaupt keine Hilfe will... Hilft mir bitte..

Antwort
von nicinini, 35

Traurig aber wahr, das muss er selber einsehen: du kannst nichts tun ehe er selbst nicht will. Du kannst höchstens das Gespräch suchen und sagen das es dich mitnimmt und traurig macht. Vllt denk er nach vllt auch nicht. Ganz wichtig nehm das nicht persönlich

Antwort
von hoermirzu, 18

Leider hat die Diakonie Recht.

Dein Vater, so schmerzlich das auch sein mag, muss wahrscheinlich wie viele Suchtkranke, erst ganz unten ankommen, den Job, die Fahrerlaubnis verlieren, von der Familie auf die Straße gesetzt werden, im schlimmsten Fall auch noch ein organisches Problem bekommen, bevor er einsieht, dass er professionelle Hilfe braucht.

Voraussetzung ist zum einen ist die Freiwilligkeit zum anderen, professionelle Betreuung. Die Familie kann nur unterstützen, sollte das aber erst, nachdem die ersten Schritte getan sind. A.A, Therapie, ....

Kommentar von youaredrunk ,

Mein Vater hat niemand mehr aus der Familie.

Alle haben sich ihm gegenüber angewandt weil niemand mit so jmd wie ihm etwas zutun haben wollte.

Ich bin die einzige die er noch hat aber er denkt ich wäre doof weil ich noch unter 18 bin.

Leider hat er somit niemand der hinter ihm steht außer mich aber meine Hilfe.. Will und braucht er ja anscheinend nicht

Antwort
von Mignon2, 25

Leider hat die Diakonie Recht. Wenn er sich nicht selbst helfen lassen will, kannst du nichts machen. Die meisten Suchtkranken bestreiten, dass sie sich in einer Abhängigkeit befinden. Einsicht wäre der erste Schritt in die richtige Richtung.

Leider leiden die Angehörigen sehr darunter, meistens sogar mehr als der Kranke selbst. Wie reagiert denn deine Mutter darauf? Hast du mal mit ihr darüber gesprochen? Eigentlich sollte sie sich um deinen Vater kümmern und nicht du. Aber ich kann verstehen, dass dich die Situation sehr belastet und dass du deinem Vater helfen möchtest.

Es ist nicht einfach, mit ansehen zu müssen, wie sich die Persönlichkeit eines geliebten Menschen verändert und wie der Körper abbaut. Viele Angehörige entwickeln Depressionen und/oder andere psychische Störungen/psychosomatische Beschwerden.

Damit das nicht bei euch geschieht, schau dir mal den folgenden Link für Angehörige von Alkoholkranken an. Die Organisation unterhält in der gesamten Bundesrepublik Selbsthilfegruppe. Suche dir eine in deiner Nähe und gehe zusammen mit deiner Mutter hin. Dort kann euch geholfen werden.

http://al-anon.de/gruppe-finden/

Alles Gute!

Antwort
von amdros, 29

Nein..nicht du.. sondern er benötigt die Hilfe!

Das Problem liegt allerdings bei ihm, wenn er sich nicht helfen lassen will..und so ist es ja leider. Du, und auch jeder andere ist machtlos, wenn er es nicht einsieht und dicht macht!

Tut mir leid für dich, dir sind die Hände in dem Fall gebunden.

Antwort
von Abaton111, 5

Versuche es mal bei der Drogenberatungsstelle bei Euch am Ort. Vielleicht kommt es zu einem Gespräch unter sechs Augen?

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       

Antwort
von maja11111, 6

du brauchst dringend hilfe. dein vater kann keiner hilfen, bis er um hilfe bittet. davon ist er noch weit entfernt. ob er diese einsicht je erreicht ist eine andere sache.

unter umständen könnte bei fremd- und eigengefährdung eine zwangseinweisung in eine psychiatrische klinik in betracht kommen. auch ein rechtlicher betreuung könnte in erwägung gezogen werden. da er nicht mehr fähig ist seine eigenen angelegenheiten zu verrichten.

das sind sachen die du später in die wege leiten kannst oder andere. momentan solltest du dich nur um dich selbst kümmern. wenn du minderjährig bist,wende dich an das jugendamt und lass dir helfen. dein vater interessiert sich nicht für dich, sonst würde er nicht solchen mist verzapfen. es geht hier um dein leben und deine zukunft. wo ist eigentlich deine mutter?

Antwort
von tiergartennbg, 20

https://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/g201211/haben-mich-nie-aufgege...[search_id]=9fb7adb3-7b3a-4b8f-bd05-06b5c1aad281&insight[search_result_index]=8

Antwort
von Panazee, 29

Nimm ihn auf Video auf, wenn er total betrunken ist und zeig ihm das wenn er mal nüchtern ist.

Ich würde ihm sagen, dass du dir als sein Kind so etwas nicht mehr mit ansehen willst und er sich Hilfe suchen soll.

Antwort
von rallytour2008, 20

Hallo youaredrunk

Es gibt die Möglichkeit eines ein wöchigen Krankenhausaufenthaltes.

Man bekommt dort ein Medikament das die Entzugserscheinungen nicht so 

schlimm sind.

Wer sich so betrinkt und sich nicht mehr auf den Beinen halten kann dann gäbe es noch den SoVD.Sozialverband Deutschland e.V.

Der Sozialverband kümmert sich um Familienangelegenheiten.

Gruß Ralf

Kommentar von hoermirzu ,

Alles schön, der Vater gesteht sich aber sein Problem noch nicht ein.

Kommentar von rallytour2008 ,

Deswegen dürfen sich Familienmitglieder beim Sozialverband beraten lassen.

Antwort
von Ysosy, 22

Da kannst du nichts machen. Jugendamt, Sozialamt, zur Mutter oder ähnliches und weg von deinem Vater. Das klingt hart aber er ist ein Drogensüchtiger der nur seine Droge will.

Da brauchst du auch kein schlechtes Gewissen haben. Schuld daran ist unsere Politik und unsere Gesellschaft. Diese lassen es zu das Alkohol verkauft wird. Man könnte vergleichsweise auch Heroin verkaufen.

Antwort
von trigus, 9

Tut mir leid, die einzige was mir einfallt wäre zur Abgewönung Alkoholfreies Bier und falls er das nicht will versuche ihm das Alkoholfreie Bier in die "echten" Flaschen zu schütten und entsorege das Bier mit Alkohol. Oder ihr versucht euch darauf zu einigen, dass er nur eine bestimmte Menge Bier uns. trinken darf

Kommentar von youaredrunk ,

Oft drinkt er auch whiskey und ich hab oft einfach die Flasche genommen und alles ausgeschüttet .

Aber ich wurde immer  angeschrien und seit dem traue ich mich sowas nicht mehr

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