Frage von weddinghood, 34

Vater gestorben depressiv was tun?

Ich halt das nicht mejr aus es zerszört mich ich hab niemanden zum reden

Antwort
von Tasha, 17

Schreibe alles auf - Gedanken an deinen Vater, Erinnerungen, Fragen, die aufkommen. Rufe ggf. bei der Telefonseelsorge an, rede mit einem Pastor/ Priester, gehe in eine Trauergruppe oder online in ein Trauerforum.

Trage vielleicht etwas von deinem Vater bei dir, z.B. seine Uhr.

Als ersten Schritt würde ich dir ein Trauerforum empfehlen. Dort kann man seine Geschichte schreiben und bekommt auch Feedback. 

Tipp:

Lege dir ein Heft etc. neben das Bett und nimm immer etwas zu Schreiben mit in der ersten Zeit. Oft hat man in der ersten Zeit nach dem Tod "Erscheinungen" oder eben Träume, die mit dem Verstorbenen zu tun haben (Erscheinungen heißt, man sieht ihn plötzlich irgendwo vor sich) und es kann sehr helfen, das zu sammeln und aufzuschreiben. Oft sind solche "Begegnungen" sehr tröstlich.

Weinen/ Trauern ist keine Schande. Versuche nicht, das zu unterdrücken. Schau dir bewusst abends oder am Wochenende Fotos oder Videos deines Vaters an, und weine dann halt auch ausgiebig, wenn du das möchtest/ kannst. Trauer kann tatsächlich das berühmte Trauerjahr dauern, sie kann in Wellen kommen - mal ist sie ganz schlimm, dann gar nicht mehr so stark - und es kann auch die Phase kommen, in der man Schuldgefühle hat, weil man nicht mehr so große Trauer empfindet.

Dein Vater wird trotzdem immer bei dir sein.

Daher empfehle ich dringend, alles, wirklich alles, an das du dich erinnern kannst - Erlebnisse, typische Sätze/ Sprüche, Erinnerungen, von denen dein Vater erzählt hat, die letzen Monate/ Wochen mit ihm, Vorlieben, Hobbys, Freunde etc. - aufzuschreiben. Vieles vergisst man doch später und kann dann meist keinen mehr fragen. Auch Fotos sollen beschriftet werden (wann, wo, warum wurde das aufgenommen, wer ist noch auf dem Bild).

Behalte mindestens ein Kleidungsstück von ihm, z.B. einen Pulli, den du dann mal anziehen kannst, wenn du an ihn denken möchtest. Oft verbindet man mit Personen typische Gerüche, z.B. nach Eu de Toilette, Zigarren, Lieblingsessen, usw. Setze dich diesen Gerüchen bewusst aus. Sie lösen oft Erinnerungen aus. 

Wenn dein Vater ein Hobby, einen Lieblingsort, ein Ritual etc. hatte, mache das manchmal bewusst als Erinnerung an ihn. Man muss das nicht übertreiben, aber es kann helfen, zu sagen, dies und jenes mache ich heute bewusst, um an ihn zu denken. Es kann eine ganz kleine Sache sein, es muss nicht der ganze Ablauf sein.

Überlege auch, was dein Vater dir hinterlassen hat, was er bewahrt haben wollte, also Haltungen/ Einstellungen, Erinnerungen, besondere Fähigkeiten etc. (typisch: Das Lieblingsrezept, die Art, wie man bestimmte Sachen, z.B. Heimwerken, gemacht hat etc. - jeder sammelt doch besonderes Wissen an, das andere später mit ihm verbinden).

Es kann helfen, bewusst zu wissen "das erhalte ich mir als Andenken an meinen Vater". Meine Großmutter hat mir bspw. gezeigt, wie man "richtig" Rührei zubereitet. Immer, wenn ich das mache, denke ich an sie. Meine Großtante hat alle Fragen, die aufkamen, aufgeschrieben und nachgeschlagen. Usw. Dein Vater hatte bestimmt auch Traditionen (eingeführt), die du als Andenken an ihn weiter erhalten kannst, und wenn sie noch so klein sind. Meine Großtante hat immer, wenn sie jemand zum Essen eingeladen hat, gesagt "Hast gut gekocht!". Das mache ich heute auch noch gern, vorzugsweise wenn die Familie dabei ist, als Andenken an sie.

Kommentar von weddinghood ,

was ist ein trauer forum

Antwort
von Dinerbone, 27

Es gibt genügend Möglichkeiten drüber zu reden.
Geh zu einem Psychologen oder in diverse Chatrooms hier im Internet.

Schau mal auf meinem Profil vorbei. Dort findest du eine Teamspeak 3 IP und die dazu gehörige Adresse. Wenn du willst, kannst du mal mit mir drüber reden. Bin im Umgang mit anderen sehr gut und einfühlsam. 
Natürlich auch anonym wenn du das willst.

Antwort
von SexyDimitry, 20

Such dir hilfe bzw. oma, opa oder " Nummer gegen Kummer" :)

Antwort
von beangato, 28

Ruf die "Nummer gegen Kummer" an.

Antwort
von BeefToKiki, 19

Wie gesagt brauchst du nur Zeit. Ich weiß nicht wie viel Zeit ich gebraucht habe um weiter zu gehen aber geb nicht auf. Das leben geht weiter. Jeder muss ja irgendwann sterben. 

Antwort
von NameInUse, 28

Du bist nicht depressiv, Du trauerst und das ist ganz normal. Du kannst zur Truerbegleitung gehen

Antwort
von max1949, 25

Freunde, Verwandte oder (wenn du noch in dem Alter bist Lehrer.)

Antwort
von SagNeinZuDrogen, 23

Hey, das mit deinem Vater tut  mir schrecklich leid!

Das es dir jetzt schelcht geht isz ganz normal, du trauerst!

 Geh doch einfach mal zu deiner Mama oder Freunden,, Menschen denen du vertraust! Und sprich dich aus!

Antwort
von comhb3mpqy, 2

Hallo,

Du kannst mit einem Menschen reden. Es gibt im Internet und über das Telefon kostenlose Seelsorge.

Ich bin Christ, ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Alles Gute

Antwort
von xThePissnelke, 25

Lass das "zerstören" nicht zu!! Du bleibst stark und bist ein toller Mensch! Such dir ne Minute mit deiner Mutter!Es wird wieder! Das Leben geht weiter! Such dir einfach ablenkung und beschäftigung.

Antwort
von Jersinia, 27

Du kannst erstmal da anrufen. Dort sitzen gute Leute, die hören zu.

https://www.nummergegenkummer.de/

Kommentar von Killuminilli ,

kann man die 24h erreichen?

Kommentar von Fotoespana ,

Ja 

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