Frage von jennjine, 42

Vater eines Freundes ist gestorben?

Der Vater von einem Freund von mir ist gestorben. Er hatte vier Jahre lang Krebs und es gab viele hohe und tiefe Momente.

Die Mutter ist mit dem veirtem Kind schwanger. Eine Klasse unserer Schule hat eine Spendenaktion gestartet, für die Familie. Aber der Freund von mir Verhält sich eigentlich so wie immer. Er macht immer noch Quatsch und redet mit allen offen über den Tod seines Vaters. Zwar wohnt er fr ein paar Wochen bei einer Klassenkameradin, weil zuHause zu viel los ist, aber er hat sich nicht sonderlich verändert.

Aber ich weiß trotzdem, dass er irgendwie nicht mehr derselbe ist.

Ich möchte ihm gerne helfen, kann aber mit soetwas nicht umgehen. Unsere Klasse und meine Familie haben schon Trauerkarten geschrieben.

Aber im Moment helfe ich ihm nur damit, indem ich so tue, als ob nichts passiert wäre und ihn nicht bedränge.

Viele sprechen über den Verlust von ihm und das macht mich total wütend, da sie nicht wissen können, was passiert ist und sie ihn nicht in Ruhe lassen...

Aber er hätte uns doch sonst nicht gesagt, dass er gestorben ist, als er abgeholt wurde, wenn er nicht wollte, dass es niemand weiß..

Ich fühle mich in seiner Gegenwart so nutzlos... Gibt es nicht irgendwas, was ich tun kann?

Vielen Dank schon mal im Voraus! jennjine

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Mirarmor, 12

Hallo.

Dass du nicht erwartest, dass er sich klischeehaft trauernd verhält, hilft schon viel. Es kam ja nicht unerwartet, sondern vier Jahre Kampf und Abschied.

Was es natürlich nicht wirklich einfacher macht.

Wenn du bei ihm bist und einfach sein Freund bist, machst du alles richtig.

Das ist nicht nutzlos!

Alles Gute.

Antwort
von Partiana, 21

Jeder geht anders mit einer solchen Situation um. Dein Freund muss auch erstmal mit der Sache klar kommen und sein Verhalten wird sich noch ändern. Sag ihm einfach, dass du für ihn da bist, wenn er dich braucht, das reicht, und ist ihm sicher viel wert.

Antwort
von drea67, 12

Ich glaube, du hilfst ihm schon in seinem Sinne, wenn du so tust, als wäre nichts. Er wird selbst auf dich zukommen, wenn er reden will.

Gib ihm ein Stück Normalität; seine Welt ist ja wirklich genug aus den Fugen geraten!

Letzten Endes ist der Tod ein so großes Thema, da sind alle Worte und Taten zu klein.

Antwort
von Dream2810, 6

Sei einfach für ihn da , wenn er Hilfe braucht.

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