Frage von kiddow 20.10.2011

Vater ändert das umgangsrecht

  • Antwort von FrauMutter 21.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Vater hat ein UmgangsRECHT und keine UmgangsPFLICHT.

  • Antwort von SigiMum85 20.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es ist sicher nicht strafbar wenn er sein Kind nicht so oft holt wie er es dürfte-es sieht halt für ihn nicht gut aus wenn er das tut! Das zeigt Desinteresse an seinem Kind!! Du kannst ihn nicht zwingen sein Kind so oft zu holen wie es vereinbart ist-auch wenn ich sowas nicht verstehe! Aber lass ihn und glaub mir eins: Er wird die Rechnung dafür einestages vom härtesten aller Kritiker bekommen-nämlich von seinem eigenen Kind!!!!!!

  • Antwort von Dichterseele 21.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn der Vater arbeiten muss, kannst Du ihm nicht das Kind aufzwingen - warum macht ihr keine Jahresregelung, bei der die Ferien und Wochenenden sinnvoll auseinanderliegen?

    Es muss doch nicht das erste Wochenende sein - Hauptsache einmal im Monat.

    Also reite Du mal nicht auf den Paragraphen herum und er soll mal langfristiger planen!

  • Antwort von Storebelt 20.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hi,

    selbst wenn Du gerichtlich dagegen vorgehen könntest (was ich nicht glaube)...was würde es nützen? Wie würde ein erzwungener Kontakt aussehen? Was würde das für Dein Kind bedeuten? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nette Kontakte wären. Also denke ich, man tut seinem Kind keinen Gefallen mit erzwungenen Kontaktregelungen. Egal wie leid es einem selber tut oder wie sehr man als alleinerziehende Mutter Entlastung gut brauchen könnte. Manche Väter haben einfach ein eher geringeres Interesse am Kind, als die Mütter es sich wünschen. Das ist zumindest meine Sichtweise...

    LG!

  • Antwort von Arjiroula 20.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Geh sofort zum Vormundschaftsgericht und lege die Fakten dar. Beschlüsse sind dazu da, eingehalten zu werden! In erster Linie schadet sein Verhalten dem Kind. Kinder verstehen solche Verhaltensweisen noch weniger als Erwachsene und fühlen sich schnell zurückgesetzt. Wenn ihm das Kind nicht wichtig ist, sollte er das offen sagen und auf das Umgangsrecht verzichten! Das ist für das Kind zwar auch schmerzlich, aber es sind dann wenigstens klare Verhältnisse!

  • Antwort von timbatal 21.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    wer hat denn die distanz geschaffen? bist du weggezogen oder ist der vater weggezogen? vielleicht solltest du dich an den fahrtkosten beteiligen oder das kind auch mal selbst fahren. unter umständen wäre es sinnvoll das kind selbst fahren zu lassen mit der deutschen bahn in begleitung der kinderbetreuer vom drk.

  • Antwort von Lacus 20.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Sicherheitshalber kannst Du diese Fragen beim Jugenamt oder auch beim Vormundschaftsgericht abklären lassen, jedoch wird man den Vater nicht dazu zwingen können, sich an die vorgesehenen Regelungen zu halten. Wichtig scheint mir allerdings, das Euer Kind in diese Problematik nicht hineingezogen wird. Ich würde sogar davon ausgehen, wenn der Vater das Kind als Last empfindet, dass er es nicht mehr zu sich holen sollte. Wie auch immer, das Kind muss geschützt werden.

  • Antwort von nebenklaeger2 27.10.2011

    ich dachte ihr habt euch geeinigt. ich spreche aus eigener erfahrung. beruflich ist das nicht immer möglich, aber du solltest das kind darauf einstellen und den vater nicht negativ darstehen lassen. es gibt ja schließlich auch ein telefon, wo der vater das den kind erklären kann. was will denn eine mutter dem kind erklären, wenn ein vater angenommen in einen ausandseinsatz muß oder auf montage? desahlb muß er lang kein schlechter vater sein

  • Antwort von Chrissy051988 21.10.2011

    Umgang ist nicht nur das Recht eines Vaters, sondern vor allem auch das Recht eines Kindes! Und von daher hat der Vater sehr wohl Umgangspflicht, so wie die Mutter die Pflicht hat, Umgang zu unterstützen. Will der Vater sein Kind sehen, muss das Kind, egal ob es selber will, solange nichts Wichtiges dagegen spricht. Also klag gegen ihn, wenn dein Kind enttäuscht ist, es hat ein Recht auf die Wochenenden mit seinem Vater. Und wenn der Vater eben nicht will, soll er sehen, was er davon hat. Irgendwann will das Kind ihn auch nicht mehr.

  • Antwort von PrinzessinBrain 21.10.2011

    Hallo Kiddow,

    Nein, er kann die Regelung nicht einfach so ändern, er muss sich an den Beschluß halten. eine Änderung kann nur dann stattfinden wenn sich beide Elternteile über die Änderung einig sind. Ich habe den selben Mist durch. Das Umgangsrecht beeinhaltet auch immer eine Umgangspflicht, das heisst er muss das Kind zu den Zeiten nehmen die im Beschuß stehen. Leider ist es aber in Deutschland so, das Väter ihre Kinder wann immer sie möchten einfach so im Stich lassen können, es gibt keine rechtliche Handhabe gegen sie. Ich habe damals den Vater meiner Kinder auf Umgangsplicht verklagt, weil er auch meinte er müsse alles eigenmächtig änder, er könne hier nicht und da nicht, und dann hätte er kein Urlaub und das wäre zu teuer und blablablabla, nur blödes Gesülze und Ausreden. Das Ding ging bis zum Oberlandesgericht und das Urteil lautet: Ja der Vater hat zu 100% die Umgangspflicht, aber das Urteil ist nicht vollstreckbar, da es nicht dem Kindeswohl dient einen Vater zum Umgang zu zwingen. Na super!!! wollte ja auch keiner, aber einen finanziellen Ausgleich hätten wir gewollt, da er seine Pflichten (die einiges Kosten vor allem in den Ferien, wenn ich unbezahlten Urlaub nehmen muss weil der gnädige Herr seine Kinder nicht nimmt) nicht erfüllt hat. Kein Geld verdient in der Zeit und noch seinen Umgang und die Freizeitaktivitäten plus Versorgung der Kinder bezahlt...na besten Dank! Also kannst du das alles vergessen, keine Echte Pflicht, nur blabla auf dem Gesetzespapier. Solche Väter sind das Allerletzte und man hat keine möglichkeit sie zu greifen. Ich habe mich dann so entschieden, den Umgang komplett abzubrechen um den Kindern weitere Enttäuschungen zu ersparen und mir den Hassstreß den er mit jeder Verweigerung erzeugt hat. Wenn Väter sich nicht an den Umgangsbeschluß halten hast du die Möglichkeit das dem Gericht zu melden und der Umgang kann eingestellt werden, da er keinerlei Interesse bzw. Eigeninitiative zeigt den Umgang aufrecht zu erhalten und das dient nicht dem Kindeswohl. Wobei ich euren Beschluß auch für eine Farce halte, die Zeit ist viel zu knapp, so kann ein Kind keine Beziehung zum Vater aufbauen, da hat der Richter sich auf nix Gutes eingelassen und du auch nicht. Solche Jammerlappen von Vätern...määhhh ich hab kein Geld für die Fahrt und bääähhhh Dieses und Jenes, die sollten sich schämen. jeder hat Geld für eine Bahncard wenn er arbeiten geht. Falls er ein Harzer ist, ist er sowieso kein Vorbild fürs Kind. Du musst dich nun entscheiden ob du diesen Nervenkrieg weiter mitmachen wills oder den Umgang abbricht. Es wird immer so schön gesagt, "Es geht hier nicht um die Mütter, es geht nur ums Kind" ja von wegen, wer muss denn den ganzen Mist ausbaden wenn Väter sich nicht an Beschlüße halten. Das Leben der Mutter wird dadurch massiv beeinflusst obwohl sie mit dem Mann nichts mehr zu tun hat. Sie muss die Tränen der Kinder trocknen, den Frust der Kids aushalten ihre Termine verschieben oder gar absagen, sowohl beruflich als auch privat und für alle Folgen geradestehen die er verursacht (Kosten etc.) also denk in dieser Sache auch ruhig an dich. Wir haben uns gemeinsam für ein Leben ohne den Vater entschieden, uns gehts jetzt bedeutend besser. Es ist nicht gut etwas auf Biegen und Brechen aufrecht zu erhalten das es letztednlich nicht wert ist und nur Unruhe und Ärger ins Leben bringt. Ich wünsche dir viel Kraft, wie immer du dich auch entscheidest.

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