Frage von MGKsWife, 137

Valdoxan und Cannabis?

Ich bekomme als AD morgens 200mg Sertralin und abends Valdoxan (Agomelatin) 25mg. Ich habe heute seit langem wieder gekifft und muss jetzt eig schon längst mein Valdoxan nehmen..

Kann ich das jetzt Sorgenfrei kombinieren? Habe Angst mein Valdoxan jetzt zu nehmen..:/

Antwort
von Seanna, 81

Giftig ist die Kombination nicht.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen können sich bei Kombination immer potenzieren.

Insofern sollte das kein Problem darstellen wenn du beides einzeln gut verträgst und nicht dauerhaft kiffst.

Antwort
von webheinerle, 67

Cannabis kommt den beiden Medikamenten von der Wirkweise nicht in die Quere, aber Komplikationen sind immer möglich. Mir ist kein Hinderungsgrund bekannt.

Antwort
von X3rr0S, 87

hm mit Antidepressiva ist da meiner meinung nach nciht iwrklich zu spassen... die frage ist wann du gekifft hast wenn das shcon ein paar stunden her ist sollte es ja weitestgehend abgebaut sein. Dann würde ich mir keine Sorgen machen...

ABER ICH BIN KEIN ARZT!!!! ANGABEN DAHER OHNE GEWÄHR!!!

Kommentar von PantherInBlack ,

Abgebaut ist es sicher noch nicht. Nach einem Joint dauert es ca. 4-7 Tage :) 

Kommentar von X3rr0S ,

es ist die frage ab wann man es als abgebaut bezeichnet, heri ist interessant wann es aus dem Blutkreislauf draussen ist und dazu rein ein paar stunden. nach 4 -7 Tagen kann mans nicht mehr im Urin nachweisen das ist soweit richtig ja :-)

Antwort
von PantherInBlack, 80

Bei Antidepressiva wäre ich ein bisschen vorsichtig mit Cannabis. So ab und zu ist es nicht schlimm aber oft sollte es wirklich nicht sein. Lg :)

Antwort
von Kuno33, 80

Du solltest lieber Deine Medikamente korrekt nehmen als Drogen.

Kommentar von Internetzer123 ,

Die Medikamente sind auch Drogen.

Kommentar von Kuno33 ,

Freilich gibt es da einen feinen aber wesentlichen Unterschied.

Sicher hat es immer wieder die Situation gegeben, dass ein Medikament zur Droge wurde, nachdem man die Substanz besser kennen gelernt hatte. Heroin war mal ein Mittel gegen allerlei Beschwerden auch gegen den Husten von Kindern.

Umgekehrt möchtest Du mir mitteilen, dass THC und weitere Substanzen aus Hanf die Chance haben Medikamente zu werden bzw. auch schon geworden sind.

Allerdings gibt es zurzeit noch nicht genügend abgesicherte Untersuchungen, um die Kombinationen, um die es Dir geht, realistisch einschätzen zu können.

Außerdem könnte THC u. U. die Symptome einer Depression verstärken - wie z. B. Antriebsmangel. Dass es auch entspannend wirken kann, ist mir andererseits auch bekannt. Dabei kann aber auch ganz anderes herauskommen: es kann auch diffuse Ängste bis hin zur Paranoia erzeugen.

An meinen immer noch unvollständigen Ausführungen magst Du erkennen, dass Dein Thema recht komplex ist. Einfache Aussagen sind nur mit Vorsicht zu machen.

Kommentar von mairse ,

Warum machst du es so kompliziert?

Drogen sind nach heutiger Definition der WHO Substanzen die in einen lebenden Organismus Funktionen verändern. 

Medikamente werden nicht nachträglich zur Droge, sondern sind von Beginn an welche, denn sonst würden sie nicht wirken.

Du setzt wohl Drogen automatisch mit Sucht- und Rauschmitteln gleich, die nicht zum medizinischen Zweck konsumiert werden. Aber in Wahrheit beschreibt das Wort Droge nur Substanzen die den Körper und dessen (Gehirn-)funktionen beeinflussen, völlig egal zu welchen Zweck sie konsumiert werden.

Kommentar von Kuno33 ,

Nun mache ich es noch komplizierter: Das Wort "Droge" ist vielfältig belegt. Eigentlich handelt es sich ja wohl um getrocknente Pflanzen. Droge kann aber auch Suchtmittel bedeuten. Ein Drogenberater ist kein Medikamentenberater.

Auch wenn die Unterscheidung von Suchtmittel (legales und illegales) und Medikament letztlich auf sozialen Festlegungen beruht, erscheint mir diese sinnvoll. Die Sprache ist nicht nur redundant sondern sieht für manche Begriffe unterscheidliche Sinngehalte vor, die meitens sich aus dem Zusammenhang ergeben.

Ich verstehe Deine Vorstellungen, werde daraus aber dennoch nicht den Schluss ziehen, mich Deinem Sprachgebrauch anzuschließen. Vermutlich verstehst Du auch, was ich meine.

Antwort
von aXXLJ, 55

Halte Dich an die Hinweise im Beipackzettel und überdosiere Cannabis nicht.

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