Frage von nVega, 69

Utilitarismus: Wer versteht ihn und kann sagen ob das so richtig ist?

Utilitaristisch.Was heißt das? Den Begriff Utilitarismus haben Jeremy Bentham und John Stuart geprägt. Es geht dabei um die Nützlichkeit. Also denken die Menschen nur an ihren eigenen Nutzen oder an den der Masse den Deutschen. Es geht nicht darum ein Flüchtlingskind zu retten. Es geht darum, dass Deutschland seinen Wohlstand behält. Die Grundformel des Utilitarismus ist: „Diejenige Handlung bzw. Handlungsregel (Norm) ist im sittlichen bzw. moralischen Sinne gut bzw. richtig, deren Folgen für das Wohlergehen aller von der Handlung Betroffenen optimal sind.“ Eingefügt aus <https://de.wikipedia.org/wiki/Utilitarismus> Wenn die Deutschen davon profitieren, wenn 1000 Menschen abgeschossen werden, dann soll es so sein. Wenn die Deutschen ihre Milch nicht aufgeben wollen, da das Wohlstand für sie ist, dann ist ihnen das auch wert Kühe und Kälber zu töten, die Erde auszubeuten und statt den Kindern in Entwicklungsländern lieber den Kühen das Wasser zu geben. Damit sie noch etwas Milch geben bevor sie getötet werden. Das ist unsere Ethik, solange wir die Opfer nicht sehen müssen. Die Medien wären eigentlich dazu da, uns diese Opfer zu zeigen. Doch das ist nicht möglich, solange sie nicht selbst davon profitieren. Also liegt es allein in unser eigenen Macht, ob wir den Fernseher abschalten und denken. Und ob wir nur an uns und unseren Wohlstand denken, oder auch an jede kleine Biene. Denn obwohl die Biene kleiner ist als der Mensch, können wir trotzdem nicht ohne sie überleben.

Ein Teil von der Arbeit, hat noch Zusammenhang zu anderem. Ich weiß nur nicht, ob man das darauf so beziehen kann.

Antwort
von thewalkingsushi, 51

Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube du hast den Utilitarismus falsch verstanden:
es geht wie gesagt um die Nützlichkeit, um das größte Glück der größten Zahl wie Jeremy Bentham sagte.. nicht darum, dass die Medien etwas vertuschen o. Ä.

Kommentar von nVega ,

Es geht ja nur darum, dass es uns langsam egal ist ob einige andere für unser Wohl sterben.
Das mit den Medien gehört eben zum ganzen Text und ich sollte den Utilitarismus zur Medienethik beziehen.

Antwort
von Herb3472, 42

Ich denke nicht, dass hier der Platz ist, um moralisch zu richten und Werturteile zu fällen.

"Es ist, was es ist" hat Erich Fried gesagt. That's it, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Erde ist nun einmal kein Paradies, ja nicht einmal eine Arche Noah, und wird es nie sein.

Kommentar von nVega ,

Es geht um den Utilitarismus, nicht um Erich Fried.

Kommentar von Herb3472 ,

Du hast mich nicht richtig verstanden: die Definition von Utilitarismus hast Du ja aus WIkipedia bekommen. Das kann also nicht Gegenstand deiner Frage sein.

Für Deine ethisch-moralischen Grundsatzbetrachtungen ist dieses Forum jedoch nicht gedacht. Hier ist Pragmatismus angesagt. Ohne ethische Bewertungen. Ohne wenn und aber. Und ohne den Medien oder irgendjemandem den Schwarzen Peter zuzuschieben.

Es ist, was es ist. Unbewertet. Pragmatisch, utilitaristisch.


Antwort
von Viki2012, 36

Also ich weiß noch aus philo dass es eine Ethik Form beschreibt bei der vor allem auf die Folgen geachtet wird also wie positiv oder negativ die durch das jeweilige Handeln sein werden und eben auf die Menge der Leute also es geht um das Allgemeinwohl und nicht um das Wohl des Einzelnen.

Bentham ist dabei auf die Quantität bedacht , also dass man viel Glück erlebt im Sinne von jeden Tag ein bisschen was dich dann glücklich macht da reicht dann auch schon ein gutes Essen . Die Gegenposition nimmt Mill ein , der auf die Qualität des Glückes bedacht war also dass es auf den Wert einer Handlung ankommt zb eine gute Tat im Vergleich zu einem leckeren Essen.

Kommentar von nVega ,

Die Deutschen sind ja mehr als die Flüchtlinge und es ging ihm auch um den größt möglichen Wohlstand für alle. Wäre das dann nicht richtig?

Kommentar von Viki2012 ,

Auf was beziehst du dich jetzt genau bzw was willst du überhaupt wissen? 

In deiner Frage ist einiges durcheinander geworfen🤔

Es geht nicht darum von welcher Nationalität oder Herkunft die Menschen stammen sondern um das Allgemeinwohl also auch das Wohl der Flüchtlinge!

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