Frage von Spiritusss, 169

Wieso werden meist die USA als Kriegstreiber dargestellt?

 Im Falle Irak war es doch so, dass unser lieber Saddam Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen hat und zum Beispiel das eigene Volk ermorden ließ. Dass die USA vielleicht vorher irgendwelche Sachen mit Hussein am Laufen hatten, sei mal dahingestellt. Wenn man später zum skrupellosen Diktator wird, der töten lässt, kann man eben nicht behaupten, nur weil man vorher zusammengearbeitet hat, könne man danach machen, was man will, oder?

Also, wenn ein irakischer Mörder-Diktator dann sein eigenes Volk ermorden lässt und die USA vorher hundert Mahnungen ausrufen lassen und Hussein dann immer noch nicht aufhört, dann kann man doch nicht behaupten, dass die USA Kriegstreiber sind, oder? Immerhin haben sie monatelang gefordert, dass es ein Ende habe soll, aber Hussein wollte weitermachen. Das rechtfertigt doch das Eingreifen der USA, oder sollen wir Westmächte ruhig zugucken, wenn unschuldige Menschen getötet werden? Wenn alle so denken, dann kann ja jeder Staat so verbrecherisch sein wie er will, ohne dafür irgendwie mal zur Rechenschaft gezogen zu werden, ganz zu schweigen von der unschuldigen Zivilbevölkerung. Wenn man dann noch die Tatsache, dass man im Irak ja keine Massenvernichtungswaffen gefunden hat, als Grund angibt, dass die USA falsch gehandelt haben, frage ich mich, ob man machen und töten kann wie man will, Hauptsache man hat keine Massenvernichtungswaffen, oder wie?

Genauso wie mit Afghanistan. Die USA wollen Terrororganisationen wie die Al Quaida und die Taliban ausrotten, was natürlich gut ist. Oder ist hier jemand auf die Seite solcher Halsabschneider? Dann verlassen die USA Afghanistan und kurz danach kommen diese Terrororganisationen wieder hervor. Aber die USA wollen doch der Zivilbevölkerung helfen, indem sie diese Terrororganisationen vernichten. Die Terrororganisationen sind doch das Übel, oder? Ohne Eingreifen der USA in Afghanistan wird das ganze Volk von denen ermordet, und sie haben alle Zeit der Welt und können in Ruhe Terroristen ausbilden in Lagern, wenn man in Afghanistan nicht eingreift.

Wieso werden die USA also verunglimpft von so vielen, obwohl sie offensichtlich helfen und sich selber schützen wollen? Das verstehe ich nicht.

Antwort
von kayo1548, 126

"Im Falle Irak war es doch so, dass unser lieber Saddam Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen hat"

Das Saddam nicht der perfekte Politiker war bestreitet wohl niemand, nichts desto trotz haben die Militäraktionen dort das Land erst recht destabilisiert und die Lage für die Menschen noch massiv verschlechtert.

Das das so von vorneherein nicht geplant war ist natürlich klar - dieser Aufwand den man dort und in benachbarten Regionen betreiben muss ist unfassbar.

"dass die USA Kriegstreiber sind, oder?"

Naja man muss fairerweise sagen, dass die USA halt ganz gerne (wobei sie da nicht alleine sind) Militäraktionen tätigen und oftmals auch voreilig und ohne sich da in der Gemeinschaft abzusprechen.

Das das öfters auf Kritik stößt und auch die ein oder andere negative Situation hervorruft ist klar.

Insgesamt kann man das natürlich nicht nur schwarz und weiß sehen - zu sagen die USA würde da immer vorbildlich agieren ist genauso falsch oder pauschalisierend wie zu sagen die USA seien "Kriegstreiber". (was auch immer damit genau gemeint ist - ich denke in der Begrifflichkeit steckt schon ein negativer Unterton)

"Wenn alle so denken, dann kann ja jeder Staat so verbrecherisch sein wie er will, ohne dafür irgendwie mal zur Rechenschaft gezogen zu werden, ganz zu schweigen von der unschuldigen Zivilbevölkerung"

Das Problem ist hier halt die schwierige Abwägung:

Ab wann erlaubt man sich in die Hoheitsrechte eines Staates einzugreifen? Welcher subjektive Fehltritt ist dafür ausreichend?

Und wie sehen dann die Sanktionen aus?

Eine militärische Aktion ist da natürlich die allerletzte Lösung - von demher muss man da sehr sehr vorsichtig sein und das alles sehr gut abwägen  und sich nicht von seinen Emotionen leiten lassen.

Und gerade in Bezug auf die Zivilbevölkerung muss einem klar sein, dass eine destabilisierte Region oft weitere Opfer fordert und man muss sich da natürlich immer fragen: bringt so eine Aktion wirklich was oder verschlechtert sie die Lage nur?

"dass man im Irak ja keine Massenvernichtungswaffen gefunden hat, als Grund angibt, dass die USA falsch gehandelt haben"

ist halt schwierig: da müsste man schon die Quellen kennen um jetzt die Situaiton zu beurteilen.

Als alleinigen Grund ist die bloße Vermutung das es dort entsprechende Waffen gibt meiner Meinung nach nicht ausreichend um so eine Aktion zu rechtfertigen (was natürlich nur ein Teil der Gesamtaktion darstellt)

Und sollte der Grund bewusst falsch genannt worden sein wäre das natürlich absolut verwerflich.

"Die USA wollen Terrororganisationen wie die Al Quaida und die Taliban ausrotten, was natürlich gut ist"

mag schon sein, dass sie das wollen - aber funktioniert das?

Wenn man als Beispiel den Irak nimmt: hier konnten solche Gruppierungen erst Fuß fassen nach den Militäraktionen - vorher waren entsprechende Gruppierungen dort kaum bekannt.

Also wenn sie da gegen den "Terror" kämpfen wollten haben sie dort verdammt viel Mist gebaut (was ihnen wohl auch heute selber klar ist).

Kommentar von Spiritusss ,

schön auf alle Argumente eingegangen. Danke

Antwort
von schmidtmechau, 78

Hallo Spiritusss,

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben seit ihrer Gründung also in 239 Jahren, insgesamt 219 mal selbst Krieg geführt, militärisch interveniert oder waren in kriegsähnliche Handlungen verwickelt, beispielsweise über eine Geheimdienstbeteiligung an Terroranschlägen, Putsch- und Umsturzversuchen auf dem Territorium eines anderen Staates. Dabei wurde die USA kein einziges Mal selbst angegriffen.

Hier findest Du eine Aufstellung dieser Kriegshandlungen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Milit%C3%A4roperationen_der_Vereinigten_...

Ob das dann noch eine Frage der Darstellung ist?

Und was den Irakkrieg 2003 angeht, ist doch inzwischen bekannt, dass der von der Bush-Regierung angeführte Kriegsgrund, das irakische Regime verfüge über Massenvernichtungswaffen, erlogen war. Einzig der damalige Verteidigungsminister Powell hat sich dazu bekannt und sich dafür entschuldigt.

Gruß Friedemann

Kommentar von Chris10021999 ,

Dabei wurde die USA kein einziges Mal selbst angegriffen.

Zweiter Weltkrieg, Japan?

Kommentar von schmidtmechau ,

Ok, meine Formulierung war nicht ganz korrekt: Die USA wurde keine einziges Mal auf ihrem eigenen Territorium angegriffen. Der Angriff auf Pearl Harbour galt ausschließlich der Flotte. Im übrigen war dieser Angriff, bereits bevor er erfolgte, der US-amerikanischen Regierung bekannt, sie hätte ihn verhindern können. Doch sie wollte einen Kriegsgrund haben!

Kommentar von 3plus2 ,

hast du den Angriff der Islamisten auf die USA am 11.9.2001 auf doe WTC  in NY mit über 3000 Toten im tiefsten Frieden, vergessen?? 

Kommentar von Chris10021999 ,

Wenn die USA das wirklich nicht selbst versacht haben, dann könnte man es dazu zählen.

Antwort
von FragaAntworta, 155

Aha, interessante Meinung, allerdings würde ein wenig Hintergrundwissen nicht schaden, ein Tipp, die meisten Terrororganisationen wurden direkt von der USA gegründet/unterstützt. Auch Saddam Hussein war ein guter Freund der Amerikaner, allerdings hatte letzterer Seinen Wert verloren. Und tatsächlich ist es so, auch wenn Du das gar nicht hören willst, dass nun mal kein Staat das Recht hat einzumarschieren wo und wann er will.

Kommentar von Spiritusss ,

Also weiter morden lassen?

Kommentar von Winkler123 ,

Also munter mitmorden ?

 

Kommentar von FragaAntworta ,

Wenn? Die Amerikaner, Drohnen & Bomben AG, oder diejenigen die sie vorher dafür bezahlt haben? Hätten die Amerikaner sich weniger in die Belange anderer Länder eingemischt, wobei es auch die Europäer sind/waren und nicht nur die Amerikaner, dann wäre viel Elend gar nicht erst passiert, und es hätte keine Notwendigkeit darin bestanden. Alleine im Irak hat der Amerikanische Angriffskrieg 1.5 Millionen Menschen, direkt und indirekt, das Leben gekostet, Afghanistan und Pakistan zusammen 163000 Menschen, 4 Millionen Flüchtlinge in Syrien.. usw. usw. Sieht eher danach aus, als müsste man den USA die Hilfe verbieten, sie ist zu gefährlich.

Kommentar von Spiritusss ,

Und was wenn keiner etwas tut und Land für Land von Islamisten befehligt wird? Dann flüchten ebenso alle wie jetzt vor dem IS. Vielleicht wären jetzt unzählige Länder radikal islamistisch, mehr als aktuell und vieles würde sich noch mehr zuspitzen wenn man nie eingegriffen hätte. Weil die radikalen ja freie Bahn haben und die Zivilbevölkerung keine Hilfe bekommt von außen wenn keiner eingreifen würde

Kommentar von FragaAntworta ,

Du hast es nicht verstanden, die einzige Begründung für diese Kriege ist Öl und Gas.

In Syrien geht es um so manches, aber vor allem auch um konkurrierende Transitrouten für Erdgas. Selbst das US-Elitenblatt "Foreign Affairs" gibt das inzwischen offen zu:

Die meisten der ausländischen Kriegsparteien im Krieg in Syrien sind Gas exportierende Länder, die Interesse an einer der beiden konkurrierenden Pipelineprojekte haben, welche das syrische Gebiet kreuzen.

Das ist ein amerikanisches Magazin.

Das Problem..

Eine der geplanten Pipelines führt von Katar am Persischen Golf durch Saudi-Arabien, Jordanien und Syrien in die Türkei. Katar hatte diese Röhre 2009 geplant, war aber am Widerstand Assads gescheitert, der russische Interessen vertrat. Für Russland wäre diese Pipeline eine Konkurrenz zur eigenen Gasversorgung Richtung Europa. Die andere geplante Pipeline führt vom Iran über den Irak an die syrische Mittelmeerküste. Diese Röhre wurde 2011 geplant und wird von Russland favorisiert, das den Iran als strategischen Partner sieht.

Die Lösung:

Geld an die syrische Opposition floss aus den USA bereits seit spätestens 2006. 2012 erschienen dann erste Berichte, denen zufolge die CIA direkt die Gegner Assads unterstützte und die USA gemeinsam mit den IS-Sponsoren Katar und Saudi-Arabien eine Kommandozentrale in der Türkei betrieben, von wo aus die syrischen Aufständischen angeleitet und beliefert wurden (von denen heute viele als IS-Mitglieder bekämpft werden). Auch in Jordanien gab es ein amerikanisches Trainingscamp für Anti-Assad-Kräfte, die später als IS firmierten.

Das nächste Problem:

Mit anderen Worten: Der IS bildet die dunkle Seite und Fortschreibung der US-Politik im Irak. Die Bombardierungen des IS durch US-Militär seit dem Herbst 2014 sollten diese politische Kraft dann auch nicht völlig zerstören, sondern ihr lediglich Grenzen setzen, innerhalb derer die Terrortruppe dann weiter gegen Assad agieren konnte und sollte. Erst der Kriegseintritt Russlands im September dieses Jahres mischte die Karten neu und veranlasste den Westen zu hektischer Betriebsamkeit, um in Syrien "im Spiel" zu bleiben.

usw. usw..

Kommentar von Apfelkind1986 ,

Die Schwäche an deiner Argumentation ist allerdings, dass Assad längst mit dem IS zusammenarbeitet, um die übrigen Rebellen aufzureiben. Darum bombardiert Russland ja auch nicht den IS, sondern eben die übrigen "Terroristen".

Kommentar von FragaAntworta ,

Na ein Glück, dass Du gerade vorbeikommst und aufgeklärt bist. Dann erzähl mal worauf, außer Deiner Meinung, Du Dich berufen kannst Apfelkind, und Annahmen sind kein Teil einer belastbaren Erklärung, aber gib mir noch eine Minute, ich muss mir erst mal die Tränen vom Lachen wegwischen. Du kennst das sicher.

Kommentar von Spiritusss ,

ok

Antwort
von TeeTier, 128

Die USA haben einen auf Lügen basierenden und gegen Völkerrecht verstoßenden Angriffskrieg gestartet, wobei sie sämtliche Verbündeten hintergangen haben. Das ist ja wohl Fakt, und das dürften nicht mal die eifrigsten USA-Fans anders sehen.

Und Verbrechen gegen die Menschlichkeit machen die USA heute ebenfalls, während du diese Zeilen hier liest. Es gibt Folter und die Ermordung der eigenen Staatsbürger völlig ohne Gerichtsverhandlung, bzw. Todesstrafe für unschuldige Angehörige von Verdächtigen.

Es werden bewusste Kriegsverbrechen - vor allem auch an Minderjährigen - unter den Teppich gekehrt, und stattdessen die Leute verfolgt, die solche Missstände ans Tageslicht bringen.

Aber du scheinst so sehr von deinen Scheuklappen eingeschränkt zu sein, dass du die Aussagen in den drei vorigen Absätzen entweder anzweifeln, oder ignorieren wirst. :)

PS: Es besteht ein Unterschied darin, was man sagt, und was man tut. Ich sage: "Ich will dir helfen, dich mehr körperlich zu betätigen", aber in Wirklichkeit fackel ich einfach nur dein Auto ab. Bist du dann froh, weil ich mich so um deine Gesundheit kümmer? :)

Antwort
von Winkler123, 169

Es werden aus demokratischer Sicht in vielen Ländern Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen. Wenn sich nun jedes Land berufen fühlen würde dort munter mitzumetzeln wäre auf mehreren Kontinenten Krieg ohne Ende ...

 

 

Kommentar von Spiritusss ,

Aber besser man hilft überhaupt irgendwo als niemals oder? Außerdem hat ja jeder Konflikt andere vorraussetzungen, und wer bestimmt denn das man ungestraft Menschenleben auslöschen darf im Irak, nur weil woanders auch nicht eingegriffen wird? Vielleicht sind bei anderen Konflikten politische oder andere Voraussetzungen gegeben die ein eingreifen unmöglich machen weil danach mehr leid herrscht als vorher, aber das soll dann bedeuten das man im Irak oder Afghanistan alles und jeden töten darf oder wie?

Kommentar von TeeTier ,

Sehr zynisch:

... ungestraft Menschenleben auslöschen darf im Irak, ... aber das soll dann bedeuten das man im Irak oder Afghanistan alles und jeden töten darf oder wie?

Ähm, genau DAS ist es, was die USA seit Jahren machen: Ungestraft unschuldige Menschen töten!

Ich bin mir gerade nicht sicher, ob du ein Satiriker bist. :)

Antwort
von Healzlolrofl, 160

Du vergisst dabei nur eine klitzekleine Geldquelle: Öl.

Antwort
von andre123, 126

Würde die USA tatsächlich so moralisch handeln und konsequent und ausnahmslos  militärisch gegen Regime vorgehen, die Menschenrechte verletzen etc. wäre dagegen nichts einzuwenden.

Sie tun dies aber nur dann, wenn es zufällig ihren Interessen in die Karten spielt. Die Menschenrechtsverletzungen sind meistens (nicht immer) nur ein Vorwand um dies moralisch gegenüber ihrer (leichtgläubigen) Bevölkerung und der Weltöffentlichkeit zu rechtfertigen.

Als die Russen in Afganistan auf Anforderung der dortigen weltlich orientierten Regierung  gegen die fanatischen, terroristischen  Islamisten kämpften,  unterstütze die USA die Gegenseite.

Aktuell unterstützt die USA viele menschenverachtende Regime  z.b Saudi Arabien  ( Dort sind die Verhältnisse im Vergleich zu Syriens Assad Regierung  deutlich schlechter)

Oder nimm die Unterstützung von Chile in den 70er Jahren, oder El Salvador, Nicaragua...   überall waren die  USA nicht zimperlich was Menschenrechte, Folter und Todesschwardronen anging, solange es ihre politischen und wirtschaftlichen Interessen nicht beeinflusst hat.

Sie messen einfach mit zweierlei Maß.  

Kommentar von tanztrainer1 ,

Während des sogenannten Arbischen Frühling, krachte es in einem Staat nach dem anderen im Maghreb und Ägypten. Als kurz nach dem Rücktritt Mubaraks in Libyen der Aufstand ausbrach, war es von Anfang an gewaltsamer als zum Beispiel in Tunesien oder Agypten. 

Die Nato intervenierte in Libyen und unterstützte dabei die Rebellen.

Es ging da wohl in erster Linie um das Libysche Öl.

Während des über 30 Jahre anhaltenden Bürgerkriegs in Eritrea bzw. Äthiopien krähte kein Hahn danach, die sind eben auch keine wichtigen Produzent von Öl!

Antwort
von Jewi14, 145

Als Kriegstreiber wird die USA gerne von linken/linksextremen Kräften ohne Sinn und Verstand und pauschal darstellst.

Eins stimmt jedenfalls: Unter Bush jun. ist dem Land das schlimmste passiert, was den USA passieren konnten. Die Vorteile "Krieg führen, Öl fördern und abkassieren" stimmt sogar. Dies ist oftmals der Fall, wenn die Reps dort an die Macht waren.

Pauschal als Kriegstreiber darzustellen ist aber eben falsch und ich möchte nicht wissen, wie Deutschland aussehen würde, wären damals die USA nicht in den 2. WK eingetreten.

Genauso sollte man bedenken, wie doch so gerne nach der Weltpolizei USA gerufen werden, weil andere Staaten lieber in Deckung gehen und dann muss sich die USA vorwerfen lassen, sie wären Kriegstreiber. Habe ich x-mal in den letzten Jahrzehnten erlebt.

Ein anderes Beispiel war die Jugoslawien Kriegen. Mitten in Europa passierte ein Völkermord, wer nun wen ermordete und warum, ist doch egal. Fakt war, dass die Europäer vor Feigheit sich versteckt haben und mehr als ein "Bitte hört dich auf" nicht zu Stande brachte. Erst die USA stoppten den Völkermord, nur da war es leider auch zu spät.

In diversen Fällen kann man sicherlich den USA, genauer der jeweiligen Regierung vorwerfen, sie sind Kriegstreiber, aber man muss auch mal unterscheiden. Eine Fähigkeit, die die USA als Kriegstreiber so pauschal darstellen, nicht vorhanden sind.

Kommentar von JBEZorg ,

Als Kriegstreiber wird die USA gerne von linken/linksextremen Kräften ohne Sinn und Verstand

Schön, dass die Rechten so viel Sinn und Verstand haben, nicht?

Schön, dass du dieses plumpe, hirnlose amerikanische Klischee von "damn commies" rezitierst.

Dies ist oftmals der Fall, wenn die Reps dort an die Macht waren.

In den USA sind nie Republkaner oder Demokraten an der Macht. Dieses Spektakel für den Kindergarten und Durcschnittsamerikaner, die nicht weit vm Kindergarten etfernt sind gestig ist völlig sinnlos wenn man darüber spricht wer an der Macht ist.

Die Politik der USA ändert sich nicht. Es ist immer die Poltik des Hegemoniestrebens ohne Skrupel. Ergo sind Kriege inbegriffen.

Pauschal als Kriegstreiber darzustellen ist aber eben falsch und ich möchte nicht wissen, wie Deutschland aussehen würde, wären damals die USA nicht in den 2. WK eingetreten.

Ach, die haben euch auch "besiegt" um einen Deutschen zu paraphrasieren. Lach. Den 2.WK hat die Sowjetunion entschieden ob es dir gefällt oder nicht. Ohne die USA hätte es evtl. ein Paar Jahre länger gedauert aber mit dem selben Ergebnis.

Genauso sollte man bedenken, wie doch so gerne nach der Weltpolizei USA gerufen werden

Ach so, jetzt werden sie also gerufen? Das ich nicht lache. Wahrsceinlch hat Saddam Hussein sie persölic eingeladen irakische Zivilsten zu töten weil er selbst mit dem Plan im Verzug war.

Mitten in Europa passierte ein Völkermord

Schöne Lüge, de alsVorwand genuzt wurde um Zivilisten zu bomardieren und eigene geopolitische Ziele zu erreichen. Glaubst du wirklich den Quatsch von Friedesstiftern?

Erst die USA stoppten den Völkermord,

Wenn die USA nicht wären häte es den Krieg garnict gegeben. Mal wieder - Kriegstreiber.

Die USA sind un bleiben die grössten Kregstreiber. Das sind pure Fakten und Statstik.

Kommentar von Jewi14 ,

Allein deine erste Unterstellung, ich würde den Rechten aufwerten, entwertet dich für jedwede Antwort, weil du viel zu erbärmlich bist.

Zudem erkennt man sofort, dass man es mal wieder mit Putins PR Trolle zu tun hat. Grüße deinen Chef, aber nicht von mir. Schönen Tag noch und spam nur andere Foren voll mit Putin-treue Kommentare.

Kommentar von FragaAntworta ,

Also ich muss jetzt auch fragen, ob nicht gerade Du jewi14 da etwas falsch verstehst, wenn Du die USA glaubhaft als positiv darstellen willst, dann musst Du das auch machen, nur darauf drängen was die USA können, und andere einfach als entwertet und erbärmlich zu beschimpfen reicht da nicht.

Und vor allem wenn man bedenkt, dass die USA praktisch seit ihrer Gründung mindestens 70 Kriege/militärische Operationen geführt haben, dann sollte, darf und muss man die USA einen Kriegshetzer nennen dürfen.

Zudem ist es die einzige Nation auf dieser Erde, die atomare, chemische und biologische Waffen eingesetzt hat. Also wohl auch, dann in Deinem Sinne, eine vollständig friedliebende Nation. Die den Frieden mit Leichen und Toten ausstaffiert, erinnert mich irgendwie an das Bild einer Hölle.

Kommentar von Alanbar33 ,

FragaAntworta@ ich stimme dir absolut zu, ja Vietnamkrieg nicht zu vergessen ! Atombombe auf Hiroshima wo mehr als hundert tausend auf einen Schlag umkamen !

Napalmbomben Vietnam !

USA- Hell

Kommentar von SiroOne ,

Warum besetzen die USA Deutschland weiterhin, wenn sie die Befreier sind?

Warum sind die Atombomben noch hier, wenn sie die Befreier sind?

Warum ist Ramstein noch da wenn die USA unsere Befreier sind?

Fakt ist die USA sind Deutschlands Besetzer. Niemand hat die USA nach Deutschland eingeladen und die Atombomben sind ohne Grund hier, sie besetzten Deutschland und das tun sie bis heute.

Kommentar von tanztrainer1 ,

Zum tausendsten Mal - Deutschland ist NICHT besetzt.

Das hat mit der Nato zutun. Deutschland ist zum Beispiel in Arizona present, auch wegen der Nato. Da war mein Partner mal stationiert, als er noch beim Bund war.

Würdest Du jetzt behaupten wollen, dass Deutschland die USA besetzt?

Antwort
von unlocker, 118

helfen? Sie unterstützten Gruppen wie die derzeitigen IS bevor die so groß wurden weil ihnen Assad im Weg war. http://www.welt.de/politik/ausland/article141535362/Nahmen-die-USA-den-IS-Aufsti... außerdem gehts ihnen in erster Linie um Öl und andere Rohstoffe, nicht um ein paar Menschenleben in anderen Ländern

Antwort
von 1988Ritter, 84

Auch die USA haben in den letzten Jahrzehnten negative Entwicklungen hinsichtlich einer weltoffenen und demokratischen Gesellschaft erlebt. Das ganz große Problem sind finanzielle Interessen mit ihren Einflüssen auf Senatoren und dem  jeweiligen Präsidenten. Zusätzlich hat die USA einmal unwahrscheinliches Pech gehabt, so ziemlich das limitierteste was Amerika zu bieten hatte kam aus dem Bush und wurde Präsident. Die Resultate dieses Präsidenten sind bis Heute noch nicht aufgeräumt. Ein wahrer Elefant im Porzelanladen. Wer den als Freund hat braucht keine Feinde mehr.

Kommentar von Apfelkind1986 ,

Und gelernt haben sie nichts, wie man an Trumps Umfragewerten sieht.

Antwort
von Hegemon, 63

Ich beglückwünsche Dich zu Deinem geschlossenen, harmonischen Weltbild.

Daß Dir nicht klar ist, was in Afghanistan läuft, kann ich ja fast noch verstehen.

Aber Irak war ja nun so offensichtlich, das müßte doch nach 12 Jahren nun auch im allerletzten Dorf angekommen sein.

Andere haben es spätestens 2004 begriffen:

Antwort
von nowka20, 30

das tun nur fanatische schmalspurdenker

Antwort
von waldfrosch64, 27

Vielleicht weil die das auch sind ?

Die USA sind seit 40 Jahren pleite, deshalb müssen sie alle 2 Jahre einen neuen Krieg anzetteln und führen und an allen Orten Bodenschätze stehlen. 

Hast du wirklich noch nichts von der Brutkastenlüge gehört ? 

Antwort
von webschamane, 94

Ich würde ebenso antworten, dass die USA ein freiheitlich, technologisch fortschrittlicher, westlicher, wohlhabender und starker Staat ist.

Damit sind sie alles, dass manche Leute, die gerne auf Kosten anderer in Diktaturen oder Theokratien leben hassen.

Machen die USA auch Fehler in ihrer Außenpolitik, ja ganz klar. Wären wir ohne die Vereinigten Staaten und die NATO schon lange sowjetische Provinz ? 

Ja, wahrscheinlich schon. 

Kommentar von kayo1548 ,

"Wären wir ohne die Vereinigten Staaten und die NATO schon lange sowjetische Provinz ? "

wie das nach dem 2. Weltkrieg ausgesehen hätte weiß niemand.

Aber so jetzt lässt sich das wohl abstreiten - in Relation hat Russland da einen vergleichsweise geringen Expansionswunsch und desweiteren ist Russland ja ohnehin schon sehr groß (was regierungstechnisch Schwierigkeiten mit sich bringt) und hat mit genügend Probleme im eigenen Land zu kämpfen, als das es da noch mehr Probleme anhäufen wollen würde.

Kommentar von webschamane ,

Junge, was erzählst du ? Hab ich irgendetwas über Russland gesagt, wohl eher nicht.

Kommentar von kayo1548 ,

"Wären wir ohne die Vereinigten Staaten und die NATO schon lange sowjetische Provinz ? "

auf was willst du damit denn sonst hinaus? (wobei es die Sowjetunion natürlich nicht mehr gibt, das ist klar) Oder meinst du das im übertragenen Sinne? In jedem Falle wäre es natürlich hilfreich, wenn du da konkreter erklären würdest was du eigentlich meinst

Kommentar von webschamane ,

Ich meine damit, dass kommunistische Staaten und islamische Staaten im Normalfall nur Produkte herstellen, die kein vernünftiger Mensch jemals kaufen würde und kapitalistische Staaten im Normalfall erstklassige Produkte.

Und ich den USA jeden Tag auf Knien danken könnte, dass ich keinen Trabant fahren muss, mit 10 Jahren Wartezeit versteht sich.

Wie kommen also Kommunisten zu vernünftigen Produkten, indem sie sie stehlen. Du kannst dir also vorstellen, was mit der deutschen und österreichischen Industrie passiert werde.

Nämlich haargenau das gleiche wie mit der Polnischen und Tschechischen.

Antwort
von meliglbc2, 38

Man merkt, dass du dich sehr leicht manipulieren lässt.

Was ist daran gut, dass die USA die Lüge erzählt hatte, dass Irak chemische Waffen hätte und man sie deswegen zerbombt hat? 

Was ist daran gut, dass die USA Millionen von UNSCHULDIGEN Menschen auf dem Gewissen hat?! 

Aber klar, vielen Dank an die USA, dafür das sie sich in ALLEM aber auch in wirklich ALLEM einmischen müssen. Überleg doch mal, egal was die USA macht, es artet aus.

Ohja, ich habe es auch noch vergessen, natürlich bekommt die USA meinen Dank dafür, dass sie die IS mit ihren Waffen versorgen, vielen Dank dafür, dass ihr diese Terrorgruppe noch stärker macht, unschuldige Menschen umbringt, da ihr nur an euch selbst denkt, selbst auch euer eigenes Volk misshandelt (dort gibt es nichtmal eine gesetzliche Krankenversicherung!) und noch danke dafür, dass ihr alles durch euer einschreiten nur noch schlimmer macht. DANKE!

Antwort
von 3plus2, 10

Als die USA im tiefsten Frieden von  Islamisten mit voll besetzen Flugzeugen angegriffen wurden und über 3000 Amerikaner verbrannten, da tanzten die Moslems auf den Straßen und wenn dann die USA zurück schlägt, dann sind die USA die Bösen, typische Verdrehungen der Islamisten.

Antwort
von vikodin, 84

Diese video erklärt viel... 

Antwort
von 3plus2, 16

Im tiefsten Frieden haben am 11.9. 2001 die Islamisten Amerika mit voll besetzen Flugzeugen angegriffen die WTC in NY mit über 3000 Toten plattgemacht

viele Mosleme tanzten dabei auf den Straßen u.a. in Damaskus, Kairo, Bagdad, da hat die USA  zurück geschlagen, somit ist nicht Amerika der Kriegstreiber, sondern der Islamismus hat den 3. Weltkrieg angefangen.

Kommentar von FrageAntwo ,

Die Bilder der tanzenden Muslime waren von einem amerikanischen Fernsehsender gekauft. Das ist mittlerweile bewiesen. 

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