Frage von andreadart,

Urlaubsanspruch bei Teilzeit, keine festen Tage??

Hallo, ich bin als Teilzeitbeschäftigte in einem Spielcasino angestellt und hätte ein paar Fragen bezüglich Urlaub .

Also, laut Vertrag habe ich ca. 130 Arbeitsstunden im Monat und die Arbeitstage sind gemischt von Montag bis Sonntag zwischen 6 und 24 Uhr, jeweils 9 Stunden-Schichten. Ich habe also keine festen Arbeitstage wie z.B. Montag-Freitag oder so! Es kommt vor, dass ich mal 10 Tage am Stück arbeite und dann mal wieder 3 Tage frei usw...

In meinem Vertrag steht folgendes drin: "Die Mitarbeiterin hat Anspruch auf 24 Werktage Jahresurlaub. Werktage sind lt. Bundesurlaubsgesetz Montag bis Samstag. Wenn ein Arbeitnehmer keine 6 Tage pro Woche arbeitet, ist der Urlaubsanspruch entsprechend umzurechnen. Für jeden vollen Monat der Beschäftigung gibt es 1/12 des Jahresanspruchs."

Laut Auskunft meiner Vorarbeiterin habe ich 18 Tage Jahresurlaub. Wie wird dieser nun verrechnet? Wenn ich beispielsweise im Mai 2 Wochen Urlaub möchte, wieviel Tage werden mir dann abgezogen??? Und wie muss der Urlaub rein rechtlich gezahlt werden? Ich habe in den letzten Monaten weit mehr als 130 Stunden gearbeitet (zwischen 150-170!) Erhöht sich da die Zahlung normalerweise? Laut Auskunft erhalte ich für jeden Urlaubstag eben meine 9 Stunden Arbeitszeit. Ist das korrekt?

Vielen Dank schon mal für die Antwort :-)

LG Andrea

Antwort von Siam1,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Moltoben schreibt:Auch für den Erholungsurlaub gilt bei Teilzeitbeschäftigten das gleiche, wie bei Vollzeitbeschäftigten. Nach dem Bundesurlaubsgesetz hat jeder Arbeitnehmer jährlich Anspruch auf 4 Wochen bezahlten Erholungsurlaub. Dies ist die Mindestgrenze . Durch Tarifvertrag oder arbeitsvertragliche Regelung kann der Urlaub erweitert werden. Für Teilzeitbeschäftigte ist wichtig zu wissen, dass es insofern nicht darauf ankommt, wie viele Tage oder Stunden in der Woche der Arbeitnehmer arbeitet

wieviel tage urlaub stehen mir zu ??

Meine Anmerkung: bei einer 6 Tage Woche bekommst du 24 Tage Urlaub, bei einer 5 Tage Woche bekommst du 20 Tage Urlaub. (bei 4-Tage-Woche: 16 Tage Urlaub, bei 3-Tage-Woche: 12 Tage Urlaub, bei 2-Tage-Woche: 8 Tage Urlaub, bei 1-Tage-Woche: 6 Tage Urlaub) Dies ist nur eine Umrechnungsformel, schlussendlich haben beide Varianten vier Wochen Erholungsurlaub.

Beispiet: Wenn Du nur nur 3 Tage in der Woche arbeitet, werden auch nur diese Arbeitstage bei der Berechnung des Urlaubs verrechnet, so dass der Teilzeitbeschäftigte letztlich - genau wie seine vollzeitbeschäftigten Kollegen 4 Wochen Erholungsurlaub hat.

Wie die 18 Tage Regelung bei Dir zustande kommt weiß ich nicht, da solltes Du nochmals beim Arbeitgeber nachfragen. Gibt es bei Euch eine außertarifliche Regelung,dass es bei Euch mehr Urlaubstage gibt als der gesetzliche Bundesurlaubsgesetz es vorsieht? Auf jeden Fall hast Du vier Wochen Urlaub.

Dann schreibst Du:..habe in den letzten Monaten weit mehr als 130 Stunden gearbeitet (zwischen 150-170!) Erhöht sich da die Zahlung normalerweise? Das verstehe ich nicht ganz. Du bekommst Dein Gehalt weiterhin im Urlaub bezahlt, soviel wie in Deinem Arbeitsvertrag vereinbart worden ist. Die geleisteten Überstunden haben damit nichts zu tun. Die hast Du sicherlich anderweitig vergütet bekommen.( Entweder als Überstunden oder als Freizeitausgleich oder im Minus- Plus- Arbeitsstundenkonto festgehalten.) Zusätzlich zu Deinem Gehalt bekommst Du Urlaubsgeld.

Kommentar von Siam1,

Jeder Arbeitnehmer hat grundsätzlich Anrecht darauf, sich zwischendurch auch einmal erholen zu dürfen. Dieser Anspruch ist im Bundesurlaubsgesetz im einzelnen geregelt. Nach diesem Gesetz haben alle Arbeitnehmer, Auszubildenden und arbeitnehmerähnlich Beschäftigten Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub.

Im Gesetz ist ein Mindesturlaub von 24 Werktagen vorgeschrieben. Werktage sind auch Samstage, so dass der gesetzliche Urlaub auch für denjenigen, der eine 5-Tage-Woche hat, nur vier Wochen beträgt. Meist werden aber in Arbeitsverträgen weitergehende Urlaubsansprüche vereinbart. Immerhin: Auch derjenige, der überhaupt keinen schriftlichen Arbeitsvertrag hat,hat wenn er Vollzeit-Arbeitnehmer ist, Anspruch auf vier Wochen Jahresurlaub

http://www.finanztip.de/recht/arbeitsrecht/urlalg.htm

Jeder Arbeitnehmer hat im Kalenderjahr 24 Tage Mindesturlaub. Die Samstage werden mitgerechnet und zwar auch bei einer 5-Tage-Woche. Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt also 4 Wochen (4 Wochen à 6 Werktage).

http://www.foerderland.de/fachbeitraege/beitrag/Basiswissen-zum-Urlaubsanspruch/8d317d01da/

Grundsätzlich haben Teilzeitkräfte den gleichen Urlaubsanspruch wie Ihre Vollzeitmitarbeiter…

Nach dem BurlG stünden Karin G. in Vollzeit bei einer 6-Tage-Woche 24 Tage Urlaub zu. Damit ergibt sich folgende Berechnung: 24 Urlaubstage : 6 Arbeitstage x 2 Arbeitstage = 8 Urlaubstage.

Bei einer 2-Tage-Woche sind das also vier Wochen Urlaubsanspruch für Karin G.

http://www.vnr.de/b2b/personal/arbeitsrecht/Urlaubsanspruch+von+Teilzeitkr%C3%A4ften.html

Kommentar von Siam1,

Nach dem Bundesurlaubsgesetz beträgt der bezahlte Erholungsurlaub mindestens 24 Werktage pro Kalenderjahr (6-Tage-Woche). Ist mit dem Arbeitnehmer eine 5-Tage-Woche vereinbart, beträgt der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch umgerechnet zwanzig Arbeitstage (bei 4-Tage-Woche: 16, bei 3-Tage-Woche: 12, bei 2-Tage-Woche: 8, bei 1-Tage-Woche: 6 Arbeitstage). Der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch ist zwingend und darf vertraglich nicht unterschritten werden. Mehr kann natürlich jederzeit mit dem Arbeitnehmer vereinbart werden. Vielfach sehen auch Betriebsvereinbarungen oder einschlägige Tarifverträge einen höheren Urlaubsanspruch vor. http://www.arbeitsrecht-ratgeber.de/arbeitsrecht/abwicklung/content_08.html

@fourseasons schreibt: Aus Ratgeber Recht>> Beispiel 1: Im Betrieb vollbeschäftigte Arbeitnehmer arbeiten 5 Arbeitstage pro Woche. Ein Teilzeitbeschäftigter arbeitet nur 3 Arbeitstage pro Woche. Vorausgesetzt, die vollbeschäftigten Arbeitnehmer haben einen vertraglichen Urlaubsanspruch von 30 Arbeitstagen, dann beträgt der Urlaubsanspruch des Teilzeitbeschäftigten 30 : 5 x 3 = 18 Urlaubstage. Da er nur 3 Tage in der Woche arbeitet, werden auch nur diese Arbeitstage bei der Berechnung des Urlaubs verrechnet, so dass der Teilzeitbeschäftigte letztlich - genau wie seine vollzeitbeschäftigten Kollegen - sechs Wochen seinen Arbeitsplatz nicht sieht.

In diesem Fall muss ein AN für eine Urlaubswoche allerdings auch 3 Tage Urlaub nehmen, nämlich diejenigen, an denen er gearbeitet hätte. Womit er mit 18 Urlaubstagen auf einen Gesamturlaub von 6 Wochen kommt.

http://www.gutefrage.net/frage/urlaubsanspruch-teilzeit

Meine Anmerkung: Es gibt auch außertarifliche Verträge die mehr Urlaubstage vereinbaren, auch gestaffelt nach Alter des Arbeitnehmers. So hatte ich (Alter um die vierzig) bei meiner letzten Arbeitsstelle, (so wie @fourseasons erklärt) 36 Tage Urlaub. Das waren also insgesamt 6 Wochen Urlaub. (bei einer 5 Tage Woche wären es 30 Tage gewesen, ist aber schlussendlich (da nur eine Berechnungsformel) derselbe Anspruch von 6 Wochen Urlaub.

So ich hoffe, ich konnte Dir einbischen helfen, alles einbischen klarer und verständlicher zu sehen.

Kommentar von Siam1,

Mindesturlaub ist gesetzl. festgelegt. Er beträgt nach dem Bundesurlaubsgesetz 24 Werktage bei einer 6-Tage-Wo. + 20 Werktage bei einer 5-Tage-Wo., also stets 4 Wo. pro Jahr. http://www.boeckenhoff.de/LEXIKON.HTM#m

http://www.ferner-alsdorf.de/2009/01/urlaubsrecht-so-wird-der-mindesturlaub-fur-teilzeitkrafte-berechnet/

Der Arbeitnehmer hat Anspruch auf Entgeltfortzahlung während des Urlaubes (Urlaubsentgelt). Die Höhe richtet sich nach dem durchschnittl.Arbeitsverdienst des Arbeitnehmers in den letzten 13 Wo.vor Beginn des Urlaubs. Überstundenvergütungen werden nicht berücksichtigt. Ein gesetzl. Anspruch auf ein zusätzliches Urlaubsgeld (Gratifikation) besteht nicht. Häufig wird jedoch aufgrund tarifvertraglicher oder arbeitsvertraglicher Regelung oder entsprechender Betriebsübung ein zusätzliches Urlaubsgeld gewährt.

http://www.ihk-koeln.de/Navigation/FairplayRechtUndSteuern/Recht/RechtvonA-Z/Arbeitsrecht/Urlaubsrecht.pdf

Zur Zahlung von Urlaubsgeld gilt eine Verpflichtung wenn auf Grund von Tarifverträgen, Betriebsvereinbarungen, Regelungen im Arbeitsvertrag oder aus einer betrieblichen Übung (mindestens dreimalige Zahlung) diese darin vereinbart worden ist.

Meine Anmerkung: Fazit: kein Anspruch auf Sonderzahlungen(Urlaubszuschuss und Weihnachtsgeld) haben, wenn dieser nicht ausdrücklich durch Arbeitsvertrag vereinbart wurde.

Kommentar von bitmap,

Lob Lob Lob! :-)

Dein DH ist übrigens von mir. (nicht vom Fragesteller)

Warst ganz schön fleißig am Werk ... und ich finde es schade, dass hier so oft die Fragesteller keinerlei feedback geben (kein Dank, keine Daumen, keine Rückfragenbeantwortung)

Antwort von andreadart,

Hallo,

also, erst mal danke für Eure Antworten!!! Wirklich ganz lieb :-) Die Vollzeitkräfte bei uns haben generell 24 Tage Jahresurlaub bei 180 Stunden Arbeitszeit pro Monat! Feste Tage gibt es nicht! Mal arbeite ich nur 2 Tage in der Woche, mal 10 Tage am Stück ohne freien Tag. Ich hab also keine Ahnung, wieviel Arbeitstage das pro Woche im eigentlichen Sinne sind! Die Vollzeitkräfte haben eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 45 Stunden, das würde rein theoretisch 5 Tagen entsprechen, da ja jede Schicht pro Tag 9 Stunden beträgt, außer an Sonn- und Feiertagen 7 Stunden. Wenn ich bei mir jetzt die 130 Stunden durch vier durchschnittliche Monatswochen teile, wären das 32,5 Arbeitsstunden pro Woche, entspricht etwa 3,5 Schichten. Also, irgendwie verwirrt mich das ganze "leicht"! Mein Problem ist eben auch, dass ich noch 6 Tage Resturlaub aus 2008 habe (ich hab im August dort angefangen zu arbeiten) und diese nehm ich im März. Aber so wie ich es von der Chefin verstanden hab, bekomm ich einfach 6 Tage am Stück mit 9 Stunden gut geschrieben. Also Montag-Samstag. Aber ich weiß nicht, ob das so richtig ist!! LG Andrea

Kommentar von Siam1,

@andrea, meine Meinung ist, dass Du meinen Beitrag nicht genau gelesen hast, dann müsstest Du erkennen können, dass Deine Anspruch auf Urlaub ,so wie das BurlG es vorsieht, in nichts geschmälert sein darf. Also, wenn für Dich noch etwas unklar ist, wegen Deinen unregelmäßigen Arbeitszeiten, (könnte es sein, dass nicht alles in Deinem Arbeitsvertrag festgehalten worden ist z.B Gesamtstundenzahl usw.?),scheue Dich nicht mit Deinen neu gewonnen Informationen Deinen Arbeitgeber zu fragen, wie er Deinen Urlaub berechnet. Du arbeitest dort, lieferst Deine Arbeitsleistung, dann ist so eine Frage durchaus berechtigt.

Urlaub bei Teilzeitarbeit / Teilzeit Arbeitnehmer haben Anspruch auf mindestens 24 Werktage Urlaub (auch der Samstag ist ein Werktag!). Das Bundesurlaubsgesetz geht also von einer 6-Tage-Woche aus. Arbeitet Ihr Betrieb nur in einer 5-Tage-Woche, dann müssen Sie den Urlaubsanspruch von 24 Werktagen auf Arbeitstage umrechnen:

24 Werktage Urlaub : 6 Werktage = 4 Wochen 4 Wochen x 5 Arbeitstage = 20 Arbeitstage Urlaub

Da jedoch in den meisten Firmen mehr Jahresurlaub gewährt wird folgendes berechnet:>> siehe Beispiel 1 + 2

Beispiel 1: Im Betrieb vollbeschäftigte Arbeitnehmer arbeiten 5 Arbeitstage pro Woche. Ein Teilzeitbeschäftigter arbeitet nur 3 Arbeitstage pro Woche. Vorausgesetzt, die vollbeschäftigten Arbeitnehmer haben einen vertraglichen Urlaubsanspruch von 30 Arbeitstagen, dann beträgt der Urlaubsanspruch des Teilzeitbeschäftigten 30 : 5 x 3 = 18 Urlaubstage. Da er nur 3 Tage in der Woche arbeitet, werden auch nur diese Arbeitstage bei der Berechnung des Urlaubs verrechnet, so dass der Teilzeitbeschäftigte letztlich - genau wie seine vollzeitbeschäftigten Kollegen - sechs Wochen seinen Arbeitsplatz nicht sieht.

Beispiel 2: Die vollbeschäftigten Arbeitnehmer arbeiten 6 Arbeitstage pro Woche (also jeden Werktag). Ein teilzeitbeschäftigter Arbeitnehmer arbeitet an 2 Arbeitstagen jeweils 4 Stunden. Wichtig ist insoweit, dass auch halbe Arbeitstage bei der Berechnung des Urlaubs, als ganze Arbeitstage zählen. Wenn die vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer also 24 Werktage Urlaubsanspruch jährlich haben, beträgt der Urlaubsanspruch des Teilzeitbeschäftigten 24 : 6 x 2 = 8 Urlaubstage.

(Anmerkung, dann sieht der Arbeitnehmer 4 Wochen das Geschaft nicht( 4 mal 2 Tage sind 4 Wochen)

http://www.internetratgeber-recht.de/Arbeitsrecht/frameset.htm?

http://www.internetratgeber-recht.de/Arbeitsrecht/Urlaub/eua09.htm

http://www.arbeitsrecht.org/arbeitsrecht/meldung37417.html

Frage:

...außerdem arbeite ich an keinen festen Tagen, also auch am Samstag oder Sonntag, jede Woche anders. Wie wird einem solchen Fall der Urlaubsanspruch berechnet?

Antwort: > Urlaubsberechnung bei Teilzeit

Hallo, wenn die Vollbeschäftigten (ich gehe von der 5-Tage-Woche aus) Anspruch auf 30 Arbeitstage Urlaub = sechs Wochen haben, dann haben Sie auch einen Urlaubsanspruch auf sec hs Wochen bezahlten Urlaub. Arbeiten Sie dabei Teilzeit oder weniger Tage in der Woche, dann macht das nichts. z. B. wer nur einen Tag in der Woche arbeitet, hat Anspruch auf 6 W. Urlaub, d. h. 6 Tage bezahlten Urlaub. Das ist deutsches Recht.

http://www.123recht.net/forum_topic.asp?topic_id=2057&ccheck=1

Entgeltfortzahlung an Feiertagen Nach § 2 Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) haben alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einschließlich der Teilzeitbeschäftigten Anspruch auf Entgeltzahlung für die Arbeitszeit, die wegen eines gesetzlichen Feiertages ausfällt. Bei Prüfung des Anspruchs ist immer zu fragen, ob der Arbeitnehmer am betreffenden Tag hätte arbeiten müssen, wäre dieser kein Feiertag (Lohnausfallprinzip). Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung an Feiertagen wird rechtswidrig vereitelt, wenn man speziell nur für Wochen mit einem gesetzlichen Feiertag den Arbeitszeitplan ändert. Eine solche Regelung zwingt Arbeitnehmer/innen zu unentgeltlicher Mehrarbeit. Wird sie geleistet, dann sind diese Stunden gesondert zu vergüten. Bei Teilzeit wäre es möglich, die Feiertage bei der Arbeitszeitplanung von vornherein auszusparen und den betroffenen Arbeitskräften auf diesem Wege die wirtschaftlichen Vorteile der Feiertagsvergütung vorzuenthalten. Das ist mit dem Schutzzweck des Gesetzes ebenfalls unvereinbar. Darüber hinaus würden Teilzeitkräfte so ungerechtfertigt benachteiligt.

http://www.nordschwarzwald.ihk24.de/produktmarken/recht/recht/arbeitsrecht/merkbl/urlaub.jsp

Kommentar von Siam1,

Falls Dein A.vertrag/Tarifbestimmungen nichts anderes vorsieht hast Du einen MINDESTURLAUB von 24 Tagen.

MINDESTURLAUB

>>Das Bundesurlaubsgesetz regelt nach europäischen Vorgaben das Mindestmaß an bezahltem Urlaub, der allen voll- und teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmern zusteht. Der gesetzliche Mindesturlaub liegt bei 24 Werktagen jährlich, wobei sich diese Maßgabe auf eine sechst ägige Arbeitswoche bezieht. Kürzere Wochenarbeitszeiten lassen sich nach folgender Formel berechnen: 24 Tage geteilt durch sechs Werktage mal Anzahl der tatsächlichen wöchentlichen Arbeitstage=Urlaubstage. Bei einer 5-Tage-Woche sind es also 20 Tage. Die Regelung gilt unabhängig von der Zahl der täglich gearbeiteten Stunden. Im Ergebnis haben alle Arbeitnehmer unabhängig vom Umfang ihrer Wochenarbeitszeit vier arbeitsfreie Wochen im Jahr.<<

http://www.guter-rat.de/recht/IhrgutesRecht_1347335.html

Antwort von andreadart,

Hallo Samml, danke erst mal für Deine Antwort um diese Uhrzeit :-) Ich "darf" gleich in die Arbeit. Grundsätzlich denke ich auch, dass die Regelung in Ordnung ist. Aber wieviel Urlaubstage werden mir denn abgezogen, wenn ich 2 Wochen Urlaub nehme? 10 Tage, 12 Tage, weniger, mehr?? Denn wenn ich 18 Tage Jahresurlaub habe und das durch vier Wochen gesetzlichen Urlaub rechne, dann sind das 4,5 Tage pro Woche.

LG Andrea

Kommentar von bitmap,

Bezüglich Urlaub kommt es drauf an an wievielen Tagen du pro Woche arbeitest.

Bei 18 Tagen Urlaub schätze ich mal, dass du im Duchsschnitt so an ca. 4 Tagen pro Woche arbeitest (vielleicht mal nur 3 und dann mal wieder 5 Tage ... k.A.). Es ist schwierig aus der Ferne zu beurteilen, wenn wir nur deine Monatsstundenzahl wissen.

Kommentar von Siam1,

DH, das hat es auch schwierig gemacht.

Kommentar von bitmap,

Vielleicht sind es auch nur 3 Tage pro Woche an denen du arbeitest. Dann würde die Rechnung ganz anders gehen.

Man müsste halt auch wissen wieviel Urlaub die Vollzeitkräfte haben und wieviele Wochen Urlaub pro Jahr sich daraus ergeben. 18/3 = 6 (Wochen). Haben die Vollzeitkräfte bei euch 6 Wochen Urlaub?

Antwort von Samml,

Ich habe es jetzt nicht genau umgerechnet /Stunden auf Tag/ aber ich denke die Regelung die bei Dir gefunden wurde ist in Ordnung. Wichtig ist das Dir bezahlter Urlaub zusteht und richtet sich nach gesetzlichen Vorschriften, oft wird ja Teilzeitbeschäftigten nicht mal Urlaub gewährt. Das selbe gilt natürlich auch bei Krankschreibungen. Bei Dir eben aufgeschlüsselt auf die Stundenbasis. Als Grundlage würde ich da den Jahresdurchschnitt anrechnen.

Antwort von Vitafreak,

Liebe Andrea, ich persoehnlich kann dir da leider nicht helfen, und da die meisten schon schlafen, wirst du eine gute Antwort sicherlich erst morgen bekommen. Gute Nacht und viel Glueck!

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