Frage von Sukru, 60

Urlaubsanspruch bei 450€ job, wie ist die Lage?

Hallo liebe user,

Folgender Sachverhalt:

Seit 2 Jahren Aushilfsjobber. Schriftlich Gekündigt (zum 30.9. ) NOCH NIE URLAUB BEKOMMEN BZW BEANTRAGT WEIL ES VON DEREN SEITE NICHT GING.

Laut Vertrag:

"Der Urlaub richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Die Lage des Urlaubs wird zwischeb dem Arbeirtgeber und dem/den Arbeitnehmer unter Berücksichtigung der berieblichen und persönlichen Belange beider Seiten festgelegt."

Aber mein AG hat mir noch nie Urlaub gewährt bzw. jemals angesprochen. Kann ich jetzt sagen : " bis zum Ende des Monats nehme ich meinen Urlaub " ( und die müssen mir den vollen Monat zahlen) ?

Danke

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Lumpazi77, 30

Der Urlaub der Dir zusteht richtet sich nach dem Bundesurlaubsgesetz und das sind Jährlich 24 Werktage. Der AG muss Deinem jetzigen Urlaubswunsch zustimmen, oder er muss den zum Ende des AV auszahlen.

Dein Urlaubsanspruch vom letzten Jahr und alle vorherigen ist verfallen, da Du den nicht geltend gemacht hast !

Antwort
von baindl, 26

Hier findest Du alle Infos:


Auch im Rahmen eines Minijobs hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf
bezahlten Erholungsurlaub. Der gesetzliche Urlaubsanspruch beträgt
jährlich mindestens 4 Wochen bzw. 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche (§ 3 Bundesurlaubsgesetz - BUrlG).
Da das Bundesurlaubsgesetz jedoch von 6 Werktagen (Montag bis Samstag) ausgeht, muss der Urlaub auf die entsprechend vereinbarten Werktage umgerechnet werden. Dabei ist ausschließlich relevant, wie viele
Werktage der Arbeitnehmer pro Woche arbeitet und nicht wie viele Stunden
er an den Werktagen leistet.




https://www.minijob-zentrale.de/DE/0\_Home/01\_mj\_im\_gewerblichen\_bereich/20\...

https://www.gesetze-im-internet.de/burlg/

Antwort
von Lissa, 5



Auch im Rahmen eines Minijobs hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Der gesetzliche Urlaubsanspruch beträgt jährlich mindestens 4 Wochen bzw. 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche (§3 Bundesurlaubsgesetz - BUrlG). Da das Bundesurlaubsgesetz jedoch von 6 Werktagen (Montag bis Samstag) ausgeht, muss der Urlaub auf die entsprechend vereinbarten Werktage umgerechnet werden. Dabei ist ausschließlich relevant, wie viele Werktage der Arbeitnehmer pro Woche arbeitet und nicht wie viele Stunden er an den Werktagen leistet.
https://www.minijob-zentrale.de/DE/0\_Home/01\_mj\_im\_gewerblichen\_bereich/20\...

Auf der verlinkten Seite findest du auch die Hilfe zur Berechnung des individuellen Urlaubsanspruchs.


Antwort
von KKatalka, 36

In deim Vertrag sollte drin stehen wieviel Tage Urlaub dir zu stehen .. ich finde es Unmenschlich jemanden ewig Schuften zu lassen ohne eine Auszeit... manche sagen ja, aushilfen haben genug Freizeit weil sie nicht 8 Tage am stück arbeiten, aber dem kann ich nicht ganz zustimmen weil Aushilfen auch in ihrer Freizeit Abrufbereit sein müssen und demnach ihre Freizeit nicht wirklich geniesen können :/

Wenn der Urlaubsansprüch nicht in deinem Vertrag steht, würde ich an deiner Stelle (wenn der chef nach redestellung nicht auf dich eingeht) einen Betriebsrat oder eine Gewerkschafft aufsuchen...

Kommentar von Sukru ,

Danke für die Antwort.

Es ist ein kleines Unternehmen - 2 Chefs Mann&Frau - 3 Angestellte, darunter ihr Sohn & zukünftiger Schwiegersohn ubd dann komme ich :D

Also kein Betriebsrat 

Antwort
von alarm67, 17

Der Urlaub, den Du vermutlich nie schriftlich beantragt hast, aus 2015 und älter ist verfallen!

Diese Jahr steht Dir, da die Kündigung in der zweiten Jahreshälfte liegt, der komplette Jahresurlaub zu!!!

Beantrage diesen SCHRIFTLICH! Eine Ablehnung lasse Dir schriftlich geben! Aus betrieblichen Gründen DARF der Arbeitgeber ablehnen! Dann muss er Dir aber den nicht gewährten Urlaub finanziell abgelten!

Alles nachzulesem im Bundesurlaubsgesetz:

http://www.rechtsrat.ws/gesetze/burlg/01.htm

Antwort
von kelzinc0, 32

Dein Arbeitergeber wird dich nie auf Urlaub ansprechen das musst schon DU machen.

Kommentar von Sukru ,

Danke, aber das beantortet ja nicht die Frage

Kommentar von kelzinc0 ,

Nathürlich beantwortet das deine Frage geh zum Chef und sag das du dir Urlaub nehmen willst.

Kommentar von Familiengerd ,

Das ist so nicht richtig!

Der Arbeitgeber ist - aus seiner Fürsorgepflicht dem Arbeitnehmer gegenüber - verpflichtet, den Arbeitnehmer darauf hinzuweisen, dass er seinen Urlaub nehmen muss!

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