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Sturm ist sein Geschäft. Immer wenn ein Orkan über die dänische Nordseeküste tobt und meterhohe Wellen an den Strand peitscht, wenn die Nachbarn in dem kleinen Inseldörfchen Sønderho auf Fanø lieber die Fenster und Türen ihrer Häuser fest gegen die Sturmböen verriegeln, dann schnappt sich Jens Peter Jensen seinen Anorak, schlüpft in die Gummistiefel und stapft los. Jensen weiß genau, wo die Schätze zu finden sind, die das Meer an stürmischen Tagen ans Ufer spült. Sie schwimmen zwischen Algen und Tang oder versteckt in abgerissenen Knäueln aus Seegras. „Kein Urlauber würde sie dort finden“, sagt er, „man muss genau die Stellen kennen, wo sie angeschwemmt werden. Und man muss das richtige Auge haben, um sie zu entdecken.“












