Frage von frabias,

Urlaub 400,- EUR Job

Hallo, ich habe eine Frage zum Thema Urlaubsanspruch bei einem 400,- € Job:

Ich arbeite 50 Stunden pro Monat bzw. 12,5 Stunden pro Woche. Ich arbeite von zuhause im dem Bereich Telefonmarketing. Bin also nie in der Firma. Meistens arbeite ich nur Dienstags und Mittwoch. Es kann aber auch vorkommen, das ich um auf meine Stundenzahl zu kommen auch mal Montags oder Donnerstag 1-2 Stunden arbeite. Welcher Urlaubsanspruch steht mir nach dem Gesetz zu?

Vor besten Dank!

Antwort von Morti,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Der Urlaub wird nach deinen Arbeittagen anteilig berechnet, nicht nach den Arbeitsstunden.

Kommentar von Morti,

Wenn du 3 Tage in der Woche arbeitest hast du einen Anspruch auf 12 Tage Jahresurlaub, bei 2 Tagen in der Woche auf 8 Tage Jahresurlaub.

Antwort von Helga54,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

http://www.rechtsrat.ws/lexikon/urlaub.htm Wenn es gerecht zu geht bei deinem Arbeitgeber dann steht auch dir ein Urlaub zu.

Kommentar von Helga54,

Ich bin kein Fachmann aber so weit ich weis hast du denselben Anspruch wie deine voll arbeitenden Kollegen. Hier zählen für dich dann aber auch alle Arbeitstage in der Woche also mindestens von Montag bis Freitag als Urlaubstag.

Antwort von binpleite,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Lohnfortzahlung im Krankheitsfall: Im Krankheitsfall muss Jobbern – wie allen anderen Arbeitnehmern – das Arbeitsentgelt bis zu sechs Wochen lang fortgezahlt werden. Das gilt allerdings erst dann, wenn das Arbeitsverhältnis vier Wochen lang ununterbrochen besteht. Wenn ein Jobber eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegt, muss er die durch Krankheit ausgefallene Arbeitszeit weder nacharbeiten noch darf der Arbeitgeber die Überweisungen kürzen.

Wichtig zu wissen: Die meisten Arbeitgeber von Minijobbern müssen die Umlagen „U1“ und „U2“ nach dem Lohnfortzahlungsgesetz an die neue Minijob-Zentrale abführen. Das kostet sie bei einem vollen 400-Euro-Job ganze 5,20 Euro im Monat. Aufgrund dieser Umlagen können sich private Haushalte und auch kleinere Unternehmen, die gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigen, 70 Prozent der Lohnfortzahlungskosten wieder erstatten lassen.

Krankengeld: Vom 43. Krankheitstag an gehen Minijobber allerdings leer aus. Von diesem Tag an braucht der Arbeitgeber nicht mehr zu zahlen. Und die Krankenkasse springt für Minijobber – anders als für andere festangestellte Beschäftigte – nicht ein. Der Hintergrund: Die Arbeitgeber führen zwar Krankenkassenbeiträge für ihre geringfügig Beschäftigten ab. Das Geld fließt auch an die Krankenkassen weiter, aber lediglich in den Risikostrukturausgleich. Krankenversichert sind die Mini-Jobber hierdurch nicht. Somit haben sie, so will es der Gesetzgeber, auch keinen Anspruch auf Krankengeld.

Urlaub: Mini-Jobbern steht der gesetzliche Mindesturlaub nach dem Bundesurlaubsgesetz (24 Werktage) zu. Wenn es im Betrieb üblich oder per Tarifvertrag geregelt ist, besteht auch Anspruch auf längeren Urlaub, meist auf sechs Wochen. Während des Urlaubs muss der Arbeitgeber den Lohn auch ohne Arbeitsleistung fortzahlen. Der Lohn muss auch dann fließen, wenn die Arbeit wegen eines gesetzlichen Feiertags ausfällt, der Tag braucht dann auch nicht „nachgearbeitet“ werden.

Urlaubs- und Weihnachtsgeld: Geringfügig Beschäftigte haben Anspruch auf ein anteiliges Urlaubs- und Weihnachtsgeld, falls diese Zahlungen im Betrieb üblich bzw. tarifvertraglich geregelt sind. Beispiel: Im Arbeitsvertrag eines Minijobbers ist eine wöchentliche Arbeitszeit von 9,5 Arbeitsstunden vorgesehen, das sind 25 Prozent der Wochenarbeitszeit eines Vollzeitbeschäftigten mit 38 Stunden im gleichen Betrieb. Das Urlaubsgeld des Vollzeitbeschäftigten beträgt 600 Euro, in diesem Fall kann der Minijobber das anteilige Urlaubsgeld von 150 Euro beanspruchen. Beim Weihnachtsgeld wird genauso verfahren.

Vorsicht bei Sonderzahlungen: Wenn Minijobber auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld erhalten, könnte die 400-Euro-Grenze überschritten werden. Die Beschäftigung wird dann versicherungs- und beitragspflichtig. Um das zu vermeiden, können Arbeitszeit und Entgelt entsprechend verringert werden, so dass sich ein Jahresarbeitsentgelt von höchstens 4800 Euro (z.B. 12 x 350 Euro plus 450 Euro Weihnachtsgeld plus 150 Euro Urlaubsgeld) ergibt.

Sozialbeiträge: Immer wieder wird es versucht, aber es ist illegal: Arbeitgeber dürfen die von ihnen zu zahlenden pauschalen Beiträge zur Renten- und Krankenversicherung nicht auf die geringfügig Beschäftigten abwälzen. Sie dürfen diesen auch nicht die Hälfte der Beitragslast aufbürden. Denn Minijobs sind für Arbeitnehmer grundsätzlich sozialabgabenfrei. So urteilte auch, bezogen auf die bis Ende März 2003 geltende Rechtslage, das Arbeitsgericht Kassel (6 Ca 513/99).

Antwort von frabias,

Ja ich weiß das mir Urlaub zusteht. Aber ich weiß nicht wieviel!

Antwort von frabias,

Ja ich weiß das mir Urlaub zusteht. Aber ich weiß nicht wieviel!

Antwort von frabias,

Danke für Eure Antworten! Aber kann mir jemand konkret sagen, wieviele Tage Urlaub mir pro Jahr zu stehen?

Antwort von Ibadet,

keinen du arbeitest doch fast nix somit hast du doch schon viel frei

Antwort von Killerjoe,

Da hast du doch genügend Tage Urlaub.

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