Sweetnici am 14.07.2008 um 18:34 Uhr
Wissenschaftler wollen im Oktober diesen Jahres in der nähe von Basel in einer riesigen unterirdischen Konstruktion den Urknall chemisch rekonstruieren. Experten meinen, es könnte bei dem Versuch zu Ozonlöchern in Wurmlochgröße kommen. Was haltet ihr davon?
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Ich vermute eine Verwechslung mit einem Experiment am Kernforschungszentrum Cern in Genf, das offiziell am 21. Oktober 2008 stattfinden soll (vgl. z. B. http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Urknall;art304,2527002). Dabei besteht ein Hauptinteresse darin, ob ein bisher nur in einem hypothetischen Modell angenommenes, aber nicht beobachtetes Teilchen (Higgsteilchen) ausfindig gemacht wird. Einige haben die Befürchtung verbreitet, dabei könnten riesige schwarze Löcher entstehen, von denen womöglich die Erde verschlungen zu werden droht.
Nahezu alle Physiker halten diese Annahme für verfehlt, weil sich nur winzige, sofort zerfallende Löcher bilden könnten.
Vielleicht kommt es durch das Experiment zu bedeutenden Entdeckungen, die zu wichtigen physikalischen Erkenntnissen führen-

"Zu Ozonlöchern in Wurmlochgröße" - Wie groß ist denn bitte schon so ein normales durchschnittliches Otto-Normalverbraucher-Wurmloch?
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Von dem von Dir angesprochenen Experiment habe ich noch nichts gehört - würdest Du bitte mal einen Link dazu spendieren? Mein erster Gedanke war, dass Du das CERN-Experiment mit dem LHC meinst, um die Higgs-Boson-Teilchen nachzuweisen: http://de.wikipedia.org/wiki/LargeHadronCollider
schurke am 14. Juli 2008 18:42 Sie wird das CERN meinen. Aber sich nicht ausreichend belesen haben. Etwas aufgeschnappt und hier rein geworfen.
Sweetnici am 14. Juli 2008 18:42 Ob's da im Internet was zu gibt weiß ich jetz net. Aber in der neusten PM ist ein sehr intressanter Bericht darüber
Baiana am 14. Juli 2008 18:44 Ok, danke Nicole. Hier ist der Artikel und ein kurzes Video dazu: http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id2869.htm
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Gut, nach kurzem Durchlesen finde ich es gut, dass dieses Experiment gemacht wird.

Wenn nie geforscht worden wäre, säßen wir heute noch in unseren Höhlen, die Männer jagen mit Keulen und die Frauen sammeln Beeren.
muß deswegen aber auch immer alles machbare auch durchgeführt werden? Muß man eine Atombombe auf Menschen werfen, um zu sehen welche Zerstörungskraft sie besitzt, muß an an Menschen experementieren und sie quälen um andere vielleicht zu heilen?
Baiana am 14. Juli 2008 18:46 Nein, muss man nicht. Es ist ein Unterschied, ob etwas entwickelt wird (noch völlig wertfrei) oder ob das Entwickelte dann gegen Menschen eingesetzt wird. Auch Wasser und Feuer können tödlich sein - dennoch wird niemand auf die Idee kommen, Wasser und Feuer "verbieten" zu wollen.
schurke am 14. Juli 2008 18:49 Danke Baiana.
Mismid, ich schrieb von forschen, nicht von morden.
und wo ist die Grenze???? Wer entscheidet dann wozu etwas eingesetzt wird, wenn es erst mal entwickelt wurde? Die Atombombe wurde ja angeblich auch nur dafür entwickelt um etwas gutes zu tun (zumindest für das Land das es entwickelt). Ein Forscher ist oftmals auch ein Mörder und viele sind sich dessen auch bewußt. Dabei muß es ja nicht mal in der Absicht geschehen etwas schlechtes zu tun. Jeder Forscher muß sich aber der Gefahr bewußt sein, was es seine Ergebnisse bedeuten können
Feuer und Wasser sind auch keine Forschungsprodukte
Der Formulierung Deiner Frage entnehme ich, dass Du das Ganze nicht verstanden hast.

den urknall kann man nicht so einfach rekonstruieren, bei dem war ja die ganze materie die hier so im weltall rumfliegt auf ienem kleinem haufen. wie soll das im Labor gehen?

Atombomben-Versuche waren schon schlimm genug -- jetzt noch ein Urknall und wir können die Erde gleich wegschmeißen!

Nur um verstehen zu können,wie wir und die Welt entstanden sind,solch ein Experiment durchzuführen halte ich für schwachsinnigriskant!!
die Zeitschrift P.M. disqualifiziert sich mit solchen Veröffentlichungen. Wenn die Journalisten ihrer Sorgfaltpflicht nachgekommen wären, würden sie von dem nächstbesten Physikprofessor z.B. in München zu hören bekommen, daß die angebliche Gefahr ein totales Unverständnis der Physik und Astronomie zeigt. Im Weltall kommen diese Prozesse sekündlich vor.
inzwischen habe ich bei P.M. einen Film mit dem Prof. Rößler eentdeckt, wobei zu beachten ist, daß sein Fach die Biochemie ist und er die Stirn hat mit einem Professor vom CERN zu streiten und einfach behauptet, die Hawkingstrahlung gäbe es nicht.