Urheberrechtliche Verletzung --> Abmahnung?

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3 Antworten

Die Daten für die Abmahnung liefert in der Regel der Nutzer selbst. Bei der Verwendung von Downloadseiten mit One-Click-Hostern ist in der Kette keiner dabei, der petzt.

Die meisten Leute, die abgemahnt werden, verwenden Dienste wie Torrent bei denen man selbst mit den Trackern spricht oder noch schlimmer selbst Daten zum Download bereitstellt. Da veröffentlicht man selbst die eigene IP im Netz und direkt noch was man runtergeladen hat. Darauf greifen spezialisierte Firmen zu, machen eine Anfrage beim Provider und schwupps kriegt man die Abmahnung ins Haus.

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Kuar der Pirat hat den technischen Teil der Antwort ja bereits geliefert.

Eine Ergänzung aus juristischer Perspektive: Ob Streaming bei kinox.to überhaupt rechtswidrig ist, wird mittlerweile von den meisten Juristen bestritten.

Weil die Filme auf der Plattform "offensichtlich rechtswidrig" hoch geladen wurden, können sich Nutzer zwar nicht auf eine Privatkopie nach §51 UrhG berufen. Doch die Filme werden ja lediglich im Arbeitsspeicher vorgehalten und nicht etwa auf der Festplatte gespeichert. Deswegen liegt gar keine Urheberrechts-relevante Handlung vor.

Anders ist es bei Filesharing Plattformen. Hier werden herunter geladene Inhalte, ja sofort wieder vom eigenen Computer aus anderen Usern zum Download angeboten. Filme und Musik werden also einem "nicht abgeschlossenen Personenkreis" zur Verfügung gestellt. Und das ist eine "Öffentliche Zugänglichmachung" nach §19a UrhG und damit rechtswidrig.

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Gut erkannt, da man davon ausgehen kann das kinox.to seine Nutzer nicht verkauft wird es darüber auch keine Abmahnung geben. Gab es ja bis jetzt auch noch nicht.

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