Frage von Bonjourparis, 147

Unverträglichkeit durch Milchprodukte?

Hi,

ernähre mich vorwiegend vegan, seit zwei Jahren oder so,. Habe jetzt aber öfters mal wieder Käse, Eis, Butter usw. gegessen und mein Magen reagiert mit Flatulenzen, die gehen auch nicht weg. Bevor ich vegan lebte, habe ich alle Milchprodukte einwandfrei vertragen. Esse ich wieder normal vegan, dann habe ich keine Probleme.

Was ist da jetzt los?

Antwort
von Interessierter7, 73

dein körper muss sich erst wieder an die Milch gewöhnen.

Habe mal gelesen, daß der Körper ein Enzym verliert bzw die Fähigkeit milch aufzuspalten, wenn man nicht immer Milch trinkt. Das wird wohl bei dir der Fallgewesen sein nun. Glaube aber der Körper kann sich das wieder angewööhnen. Also sich die richtigen Bakterien für die verdauung im Darm wieder bilden.

Google es mal genauer.

Klappt bestimt bald wieder ohne Pupsen :-)

Gute Besserung !!!

Kommentar von AppleTea ,

warum sollte der Körper wieder Laktase bilden, wenn es natürlicherweise vom Körper abgebaut wird, sobald man feste Nahrung zu sich nehmen kann? Macht keinen Sinn

Kommentar von Omnivore09 ,

Macht keinen Sinn

nöö....vegan macht keinen Sinn!

Kommentar von scheggomat ,

Macht vielleicht doch Sinn, falls es nach dem Angebot/Nachfrage-Prinzip funktioniert.

Es ist nur fraglich, ob die Produktion nach 2 Jahren Abstinenz wieder richtig in Fahrt kommt. 

Expertenantwort
von Pangaea, Community-Experte für Gesundheit, 75

Möglicherweise hast du eine Laktoseintoleranz entwickelt. Dazu braucht man keine Milchprodukte zu essen, denn eine Laktoseintoleranz ist ja keine Allergie. Sie ist ein Mangel an Laktase, einem Verdauungsenzym.

Probier es mal mit laktosefreien Milchprodukten.

Antwort
von Brunnenwasser, 77

Dein Magen muß sich wieder daran gewöhnen, es kann aber auch eine latente Intoleranz sein die sich nun in den letzten Jahren ausgeprägt hat. Das mußt Du weiter beobachten ob das mit der Zeit besser wird, oder die Beschwerden auf dem gleichen Niveau verbleiben.

Antwort
von Wunderhase, 80

Der Magen ist sehr empfindlich. Da du dich 2 Jahre nur vegan ernährt hast ist sich der Magen nicht mehr gewohnt solche Speisen aufzunehmen. Dies ist ja auch so wenn du zum Beispiel in ein anderes Land fährst und dich von dessen Spezialitäten ernährst, kann dir der Magen Schwierigkeiten bereiten.

Du kannst ihn ja sozusagen wie trainieren. Indem du jede Woche ein kleines bisschen mehr Milchprodukte zu dir nimmst.

Antwort
von Goodnight, 42

Du hast deinem Körper gelernt diese Dinge nicht mehr zu verdauen. Eine Darmflora baut sich nur gesund auf, wenn man von allem isst.

Antwort
von ASmellOfRoses, 33

Kein Grund zur Sorge - dein Körper macht alles richtig ! Vertrau ihm einfach...

Er weiss nun seit Längerem, wie es ist und sein sollte, wenn er das bekommt, was ihm guttut und ihm zuträglich ist, denn er hat sich umgestellt...

Wenn er nun "beleidigt" reagiert, hat das seinen guten Grund !

Willst du nun unbedingt weiterhin Milchprodukte konsumieren, nimm sie anfangs in kleinen und sporadischen Mengen zu dir - sicher wird sich dein Körper irgendwann wieder daran gewöhnen, sofern du keine Laktoseintoleranz entwickelt hast...

Zum "Glück" hat die wohlmeinende Milchlobby auch da vorgesorgt und "laktosefreie" Produkte entwickelt...

Du musst allerdings selbst wissen, welchen Preis du bereit bist, zu zahlen und wofür...


Expertenantwort
von kami1a, Community-Experte für Medizin, Nahrung, gesund, 16

Hallo!

Esse ich wieder normal vegan, dann habe ich keine Probleme.

Dann mach das doch einfach wieder und meide die Produkte bei denen es Unverträglichkeiten gibt. Und lass Dich nicht durch Texte irritieren die einseitigem Interesse entspringen. 

Ich wünsche Dir ein gutes und schönes Wochenende.

Antwort
von LotteMotte50, 15

was bitte sind Flatulenzen, schreibe doch gleich was du meinst zum Beispiel ich habe Blähungen oder Völle Gefühl und nicht irgend ein Ärzteleitein

Antwort
von AppleTea, 52

Vorher war der Körper an den Müll gewöhnt. Das heißt ja nicht, dass er da gt für dich war. Der Körper gewöhnt sich an eine normale gesunde Lebensweise. Wenn du dann wieder Müll in dich reinstopfst, ist es klar, dass er rebelliert.

Kommentar von scheggomat ,

Wieso ist denn bitteschön nicht-vegane Ernährung gleich Müll in sich reinzustopfen?

Wie kommst du auf so einen Unfug?

Kommentar von Omnivore09 ,

Wie kommst du auf so einen Unfug?

Sie ist Veganerin....reicht das als nachvollziehbare Erklärung? ^^

Kommentar von Omnivore09 ,

Müll? Vegane Ernährung ist Müll.

Fleisch, Fisch, usw. ist dagegen gesund!

Kommentar von AppleTea ,

Ist doch ganz offensichtlich. Der Körper würde sich nicht derart dagegen wehren, wenn es gesund für ihn wäre ;) es gibt schon gute Gründe, warum einem irgendwann Zähne wachsen und man dann irgendwann keine Milch mehr verträgt, sofern man keine mutierten Gene hat.

Kommentar von scheggomat ,

Dass diese Genmutation die Menschen in diesen und nördlicheren Gefilden das Überleben gesichert haben und so die Bevölkerung an sich wirklich vorangebracht haben verdrängst du dabei, oder?

Und nicht nur hier. 

Überall wo man keine Möhren aus der Steppe ziehen kann, kann man zusammen mit Kuh trotzdem überleben. 

Nur nicht vegan.

Kommentar von Omnivore09 ,

Es hat auch gute Gründe, warum wir Allesfresser sind und KEINE Veganer. Es hat gute Gründe sich mischköstlich zu ernähren!

Kommentar von AppleTea ,

Klar haben wir damit überlebt. Das macht es für uns jedoch nicht gesünder. Im Notfall frisst der Teufel Fliegen.

Kommentar von Omnivore09 ,

Im Notfall frisst der Teufel Fliegen.

Aber nie vegan

Kommentar von scheggomat ,

Dann zeig der Natur doch nicht so den Stinkefinger! Ich für mich empfinde es als großes Privileg, alles, was mir die Natur zur Verfügung stellt, essen zu können. Selbst wenn ich die Hälfte nicht mal kenne oder kennen will. Die Natur hat es so eingerichtet, dass viele Leute so weit mutiert sind, dass sie Körner, Milch und sonstwas vertragen können. Nimm es als Geschenk und nicht als Laster! Und stör dich nicht daran, wenn andere Leute auf ihre ganz eigene Weise dieses Geschenk zu schätzen wissen. Und wenn es Joghurt futtern ist. Eine vegane Lebensweise ist für viele Menschen, mich eingeschlossen, eine unrunde Sache. Sie wirkt nicht zuende gedacht, da z.B. irgendwo ganz willkürlich Grenzen gezogen werden, was ein Lebewesen ist und was nicht. Somit begrenzt man sich gezielt selbst, was einer Art Geißelung nahe kommt und Ähnlichkeiten zu einer strengen Religionsgemeinschaft zeigen. Da sich vor zigtausend Jahren auch keiner darüber Gedanken gemacht haben wird, wirkt es also irgendwie nicht natürlich. Leben und leben lassen.

Kommentar von AppleTea ,

Ist doch klar, dass man irgendwo ne Grenze ziehen muss, da 100% vegan einfach nicht möglich ist. Man lebt eben soweit vegan wie man kann und möchte. Besser ein bisschen vegan als gar nicht finde ich. Und bei uns in Deutschland ist es eben sehr gut möglich sich vegan zu ernähren, da hab ich also keinen Grund, Tiere derart für mich leiden zu lassen (unnötigerweise). Wenn du das anders siehst, dann soll es so sein.. von mir aus kann jeder essen was er mag. Wenn ich was gegen Mischköstler im allgemeinen hätte, wäre ich nicht mit einem verlobt

Kommentar von scheggomat ,

Wenn von dir aus jeder essen kann was er mag, dann bezeichne eine nicht-vegane Ernährung auch bitte nicht als Müll.

Die Landwirte aus aller Welt stecken viel Herzblut in das was sie machen. Das letzte was sie hören wollen ist, dass sie Müll großziehen, Müll anpflanzen und zu Sondermüll weiterverarbeiten.

Natürlich gibt es schwarze Schafe, denen es nie genug zwischen den Fingern juckt. Deren Erträge sind aber meist nicht so gut wie die, deren Plan nachhaltig im Einklang mit Tier und Natur aufgestellt wurde. Nur zufriedene und gesunde Tiere bringen hohe Ertragsleistung und gute Qualität. Das ist das 1x1 der Landwirtschaft.

Und nur so nebenbei als Information: Es laufen einige Versuchsreihen in größtenteils ausländischen Laboratorien (mit Tieren natürlich) um diesen Trend des Modeveganismus zu nutzen.

Speziell im Convenience-Food-Bereich müssen vegane Alternativen zu gebräuchlichen Lebensmittelzusätzen entwickelt werden, da zum Beispiel das Tofuschnitzel nicht genug nach Schnitzel schmeckt, aussieht und sich anfühlt. Und dafür muss man verdammt tief in die chemische Trickkiste greifen.

So tief, dass es schon fast an Arzneimittelforschung grenzt, und keiner weiß ob das neue Veganerprodukt essbar ist oder vom Kampfmittelräumdienst entsorgt werden muss.

Vegane Ernährung mag hier vor Ort vermeintlich vorherrschendes Tierleid minimalst reduzieren, andernorts wird es dafür umso mehr ausgeweitet.

Es sollte daher nicht auf gemäßigte Omnivore sondern eher auf radikale Modeveganer verbal eingeprügelt werden.

Ich habe gar nichts gegen Veganismus oder Veganer an sich.

Doch wenn ein Veganer etwas bewegen will, Leid auf allen Ebenen lindern will, MUSS er sich von dem ernähren, was in der Region wächst, bzw. aus regionalen Zutaten hergestellt wird.

Und wenn man sich in diesen Breitengraden komplett an die Region
adaptieren möchte, kommt man als gemäßigter Omnivore noch am besten über die Runden.

Nix anderes. Kein Schnitzel aus der Retorte, kein Soja aus Tackatuckaland und kein Manjok aus dem Urwald.

Nur so könnte ich einen Veganer komplett ernst nehmen und würde ihn dabei auch gerne unterstützen.

Und diese Leute gibt es. Sie reiben es nur niemandem unter die Nase oder stellen Omnivore als Unmenschen dar.

Kommentar von kami1a ,

lass Dir Deine Antwort nicht zerreden, Fleisch ist sicher nicht besser. In der deutschen Tierhaltung werden jährlich 1450 Tonnen Antibiotika für 800 mio. Euro umgesetzt ( Reinhild Benning, Leiterin Agrarpolitik beim Bund ). ist das besser???

Auf jeden Fall ist die Behauptung Fleisch sei besser auch Müll.

Kommentar von frank394 ,

Und auf wieviel Tiere bezieht sich die menge?

Sind darin auch Haustiere enthalten?

Wie viel Antibiotika wird beim Menschen eingesetzt?

Und haben Tiere kein Recht auf eine ordnungsgemäße medizinische Versorgung im Krankheitsfall? 

Kommentar von scheggomat ,

Wer denn behauptet, dass Fleisch besser sei?

Und besser als was?

Kommentar von AppleTea ,

Deshalb sagte ich, dass man sich in Deutschland sehr gut vegan ernähren kann. Man braucht nichs aus dem Ausland dafür. Und ich finde immernoch, das jeder essen soll was er mag, auch wenn das in einigen Fällen eben Müll ist. An den Landwirten, die viel Herzblut da rein stecken, dass Kinder ihren Müttern entrissen werden, kann ich leider nichts tolles finden.

Kommentar von scheggomat ,

Whow, whow! Wo bist du jetzt? 

Welche Kinder von welchen Müttern? 

Kommentar von AppleTea ,

kälber meine ich

Kommentar von frank394 ,

Mit deutschen Lebensmittel vegan ernähren? Also mir fällt da für den Winter unter anderem nur Kartoffel Grünkohl und Rüben ein. Ist zwar vegan und regional, stelle ich mir aber auf Dauer sehr eintönig vor.

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Zum Glück stellt das von dir Genannte nur einen Bruchteil der Vielfalt dar, die man in der BRD regional und saisonal zur Verfügung hat - übrigens ohne Mist und Gülle, auch ohne Kunstdünger... Gewusst wie ! :)

Ich fang mal an:

Blaukraut, Weisskraut, Pastinaken, rote Bete, Sellerie, Lauch, Lager-Äpfel in großem Sortenreichtum, ebenso Birnen, Zwetschgen, "Zibbeli" (alles auch als "Hutzel" = gedörrt bzw. getrocknet), Karotten, Wirsing, Endivie, Chinakohl, Kohlrabi, Fenchel, Feldsalat, Zwiebeln, Knoblauch, Petersilienwurzel, verschiedene Nüsse, Kräuter (gedeihen auch im Winter), Schlehen, Wildkräuter, die immer zu finden sind, im zeitigen Frühjahr der gesunde Bärlauch, der vielseitige Giersch, Brennesseln, Löwenzahn usw. = vermeintliche sog. "Unkräuter" und einiges mehr...

Man kann einkochen, einwecken, Muse, Marmeladen, Chutneys, Relishes herstellen, in Sand einlegen, einfrieren, trocken und kühl lagern - richtig geerntet, hält sich alles wunderbar sehr lange...

Du siehst: Nichts als Vorurteile, beruhend auf mangelnder Kenntnis der vorhandenen Vielfalt. :)


Kommentar von frank394 ,

Hmm naja zu Glück bin ich kein Veganer...

Kommentar von AppleTea ,

Genau.. könnt ja womöglich auch noch schmecken was man da isst :)

Kommentar von frank394 ,

Ja wenn es einmal durchs Tier gekommen ist.

Kommentar von AppleTea ,

Naja.. wenn du auf pipi und pupsi stehst. jedem das seine.

Kommentar von frank394 ,

Du weißt sehr wohl was ich meine.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community