Frage von Mellamanchmal11, 130

Unverheiratet wer bezahlt die Krankenkasse beim 450€ Job?

Hallo Liebe GuteFrage-Leser

Ich hoffe mir kann jemand helfen

Kurz zu meiner Situation Ich bin noch unverheiratet Habe ein Kind/Baby Lebe derzeit leider vom Jobcenter Und möchte wieder anfangen zu arbeiten

Ganz klar vorweg ich möchte vom Amt weg! Nun haben wir uns überlegt das ich mit meinem Freund zusammenziehen möchte, Ich möchte auch gerne wieder arbeiten doch "leider" bieten sich im Moment nur 450 €Jobs an also nicht Sozialversicherungspflichtig unsere Hochzeit steht erst Ende des Jahres an .

Nun ist unser Hauptsächliches Problem wie kann und muss ich mich Krankenversichern? Kann ich das schon über meinen Freund machen oder muss ich das selber? Ist man evtl. Sogar übers Elterngeld Krankemversichert?

Und gibt es noch etwas worauf ich achten muss?

Ich hoffe sehr das Ihr mir weiterhelfen könnt

Antwort
von eulig, 66

wenn ihr jetzt zusammenzieht prüft das Jobcenter eure Einkommenssituation. wenn dein Partner zu viel verdient, dann bekommst du kein ALG2 mehr und bist dann auch nicht mehr versichert.

da ihr auch nicht verheiratet seid, musst du dich selbst krankenversichern. das ist für jemanden ohne Einkommen, oder nur mit Minijob eine teure Angelegenheit. mit ca. 160 Euro bist du dabei.

sobald ihr verheiratet seid, kannst du bei ihm in die Familienversicherung.

Antwort
von Georg63, 55

Rechnet das genau durch - vermutlich kommt ihr besser, wenn ihr erst im Rahmen der Hochzeit zusammenzieht.

Expertenantwort
von isomatte, Community-Experte für Hartz 4 & Jobcenter, 79

Ich habe mich im Netz etwas schlau gemacht !

In der GKV - besteht dem Grunde nach in der Zeit in der Elterngeld bezogen / Elternzeit genommen wird eine Beitragsfreie Zeit,wenn man während der Schwangerschaft versicherungspflichtig berufstätig war.

Wenn man dann nach der Elternzeit wieder in den Beruf zurück geht oder aber Arbeitslosengeld bezieht,dann werden wieder automatisch Beiträge abgeführt.

Sollte das nicht zutreffen,dann bliebe noch die Familienversicherung,dass geht aber erst wenn ihr verheiratet seid.

Du müsstest dich dann,wenn ich mich nicht irre,selber freiwillig in der GKV - versichern.

Ist dein Freund denn auch der Kindsvater ?

Denn sollte das so sein,dann bildet ihr ab dem 1 Tag des Zusammenzuges eine BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) und in dieser ist er nicht nur seinem Kind,sondern auch dir zum Unterhalt verpflichtet,auch wenn ihr noch nicht verheiratet seid.

Sein Einkommen wird dann also nach Abzug von Freibeträgen auf euren gemeinsamen Bedarf angerechnet,dabei würde dann der zu zahlende Beitrag für deine KV - berücksichtigt werden müssen.

Es könnte dann also passieren das du bzw.ihr dann gar keinen Anspruch mehr habt,dass käme dann auf sein Brutto und Nettoeinkommen an und was du an Elterngeld bekommst und für die KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) zahlen musst.

Antwort
von beangato, 67

http://www.saarland.de/70454.htm

In der gesetzlichen Krankenversicherung besteht die
Pflichtmitgliedschaft fort, solange Elterngeld bezogen oder Elternzeit
in Anspruch genommen wird.

Lies mal da - vlt. beantwortet das Deine Frage.

Familienversicherung geht erst ab Heirat.

Antwort
von Volkerfant, 56

Die bezahlt der Arbeitgeber. Er muss dich anmelden. In Wirklichkeit bezahlt er mehr als 450 €. Du bekommst due 450 € und den Rest bezahlr der Arbeitgeber in eine Krankenkasse.

Kommentar von Kunterbunt23 ,

Unfug. Geringfügige Beschäftigungen, auch als Minijob bekannt, sind beitrags- und versicherungsfrei. Der AG zahlt weder Beiträge noch erfolgt eine Anmeldung bei einer KK. 

Kommentar von blumenkanne ,

falsch, der arbeitgeber zahlt beiträge, der arbeitnehmer ist nur beitragsfrei.

Kommentar von Kunterbunt23 ,

Stimmt nicht. Der AG zahlt keine KV/PV-Beiträge an die Krankenkasse. Der AG zahlt Pauschalen an die Minijobzentrale der Bundesknappschaft und bei Nichtbefreiung RV-Beiträge. Und darauf hin ist man nicht versichert.

Kommentar von FordPrefect ,

Grundlegendes Mißverständnis.

Der AG hat zwar im Rahmen eines Minijobs entsprechend Abgaben an die Knappschaft abzuführen, aber dem geringfüig Beschäftigten erwächst hieraus keinerlei Leistungsanspruch (Ausnahme RV, sofern der Beschäftigte nicht dagegen optiert hat).

Mit anderen Worten (und das ist auch die Absicht des Gesetzgebers gewesen): Ein Minijob ist nur für diejenigen wirtschaftlich attraktiv, deren Versicherungsstatus entweder aufgrund einer anderweitigen Hauptbeschäftigung oder Familienstandes bereits gesichert und bezahlt ist. Denn ansonsten muss der Minijobber von den maximal € 450.-- auch den vollen (respektive ermäßigten) Satz in die GKV einzahlen.

Kommentar von Volkerfant ,

Ich habe grad auf meinem Lohnzettel nachgeschaut. Als ich vor xx Jahren einen geringfügigen Nebenjob hatte, habe ich 400 € ausgezahlt bekommen und mein Arbeitgeber hat 112 € Krankenversicherung für mich einbezahlt. So!

Ich denke nicht, dass er so sozial war und das aus diesem Grund gemacht hat, sondern weil das gesetzlich vorgeschrieben ist.

Kommentar von ellaluise ,

Ein Minijob begründet keine Versicherung und Ansprüche an/bei den Sozialversicherungen außer zur Rentenversicherung (und darauf kann auf Antrag verzichtet werden).

Minijob = keine Sozialversicherung, die Abgaben sind nur pauschale Abgaben des Arbeitgebers, die dann dem Arbeitnehmer nicht zu Gute kommen.

Würde der Arbeitgeber 451€ bieten, hätte der Arbeitgeber weniger Abgaben, nur der Arbeitnehmer hätte auch weniger Netto.

Das gilt so bei einem sogenannten Minijob, während einer Ausbildung, wo u.U. auch nur 430€ verdient werden, fallen Sozialversicherungsabgaben (und damit auch Ansprüche) an. Das wäre dann aber ein Ausbildungsverhältnis und kein Minijob.

Antwort
von blumenkanne, 67

dein freund ist für deinen unterhalt zuständig, für die erstausstattung und auch für deine krankenversicherung. während der elternzeit bist du kostenfrei krankenversichert, danach geht es über das jobcenter oder dein freund muss zahlen, wenn er genügend einkommen hat.

warum heiratet ihr nicht schon früher, dann ist die krankenversicherung für dich wenigstens geklärt.

zieht ihr zusammen, seit ihr eine bedarfsgemeinsacht und sein einkommen wird auf den bedarf von euch beiden, später dreien berechnet. was übrig bleibt nach abzug kindergeld, elterngeld etc das ist dann der eventuelle restbedarf an alg2.

Kommentar von beangato ,

Das stimmt so nicht. Wenn der Partner nicht der Kindsvater ist, sind sie erst nach 1 Jahr eine BG.

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