Frage von LOvLyBlAcK, 62

Unterschiede zwischen der römischen und der griechischen Mythologie?

Ich brache sehr dringend euere Hilfe! Ich muss wissen ob es noch andere Unterschiede in diesen zwei Kultueren gibt als z.B nur die verschieden ähnelnden Namen der Götter

Antwort
von Deponensvogel, 44

Es ist ein bisschen falsch zu glauben, die Römer hätten das griechische Vorbild einfach direkt übernommen. Es gibt tatsächlich Parallelen, das ist klar, aber oft wurde vieles einfach gleichgesetzt, obwohl es in der jeweiligen Kultur eine ganz andere Bedeutung hatte. 

So hat man z. B. Saturn mit Kronos gleichgesetzt, weil beide eine Sichel hatten. Der erste für den Ackerbau, der zweite, um seinen Vater zu entmannen. Und auch Mars und Ares haben eine andere Bedeutung für Römer und Griechen. Für diese ist er der Gott des zerstörerischen Krieges, der Vernichtung, also gar nichts Schönes. Für jene ist er aber der männliche, siegende Kriegsgott, in der altrömischen Religion einer der drei wichtigsten Götter.

Die griechische Religion war eher mythologisch, bei den Römern hatte das was vom Rezitieren von Zauberformeln.

Es würde aber den Rahmen sprengen, hier über alle Unterschiede zu sprechen, ich wollte dir nur mal ein Bild machen.

Antwort
von Mytholoiefan, 21

Es gibt eine Text von Cicero "Über die Natur der Götter". Das ist die einzige wirklich vertrauenswürdige Quelle über römische Götter. Sie hatten mit den griechischen nichts zu tun. Die römischen Götter waren abstrakte Kräfte, sie hatten keine Körper, die wurden nicht geboren, sie waren nicht verheiratet und hatten keine Kinder. Dass man jahrhundertelang glaubte, römische und griechische Götter seien dieselben, nur mit anderen Namen, liegt daran, dass die römischen Unterhaltungsschriftsteller (z.B. Ovid, Vergil) hauptsächlich griechische Mythen als Stoff verwendeten und dabei römische Götternamen für griechische verwendeten. Das hatte aber nichts mit Religion zu tun, das war bloß Volksbelustigung. Zur Zeit des Höhepunkts der griechischen Kultur bestand Rom schon ein paar hundert Jahre und selbstverständlich hatten die Römer eigene Götter.

Antwort
von JBEZorg, 38

Die Rmer haben die griechische Mythologie praktisch üernommen. Haben lediglch den Göttern lateinische Namen gegeben.

Antwort
von Ampferschweif, 33

Also die Mythologie ist eigentlich die selbe, nur mit anderen Namen. Das Leben war eben verschieden. Die Römer lebten in Legionen dort gab es Prätoren etc.

Kommentar von pontios94 ,

humbug

die römer lebten wie die griechen in einer stadt

sie hatten auch eine demokratie nur halt anders

und was dazu kommt

die mythologie ist nicht die selbe

bei den griechen gibt es zwei seiten der mythologie

die sagenumwobene götterwelt und dann noch die geschichten der helden und krieger

der wunderschönen frauen und derer tragödien

Kommentar von Deponensvogel ,

Es ist ein weit verbreiteter Humbug, die Griechen hätten eine Demokratie gehabt, bei den Römern war das auch keine Demokratie (wo hatte da denn das Volk die Herrschaft?), sondern eben eine Republik, von Aristokraten an die Demokratie angelehnt regiert.

In der antiken griechischen Welt war die Demokratie eine seltene Ausnahme, die es für einen gewissen Zeitraum als attisches Erscheinungsbild gegeben hat. 

Später hat man das verklärt und noch heute steht die Athene vor dem Parlament (in Österreich zumindest). Das ist völliger Schwachsinn, im späteren Europa hat es diese direkte Demokratie, wie sie von den Bürgern von Athen ausgeübt wurde, nie gegeben. Die Piraten glauben aber, man soll sich jetzt darauf zurückbesinnen, obwohl es ja nie da war. Unsere repräsentative Demokratie ist eher zurückzuführen auf das germanische Thing – aber, ich komme ins Schwafeln.

Kommentar von Mimir99 ,

Siehe Timokratie. Ich meine in Athen durften weder Frauen noch Unfreie auch nur irgendetwas im öffentlichen Bereich.

Antwort
von voayager, 25

die Römer - waren dsbzgl. bloße Epigonen

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